Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona

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Das sieht bei uns in absolut dünn besiedelter Lage in der finsteren Provinz anders aus!
Neuinfektionen gegenüber dem Vortag +13!
Was ja kein Problem ist. Die Landkreiszahlen nehmen. Dann die Verteilung anschauen.
Und dann wirklich mal mit den Übertragunsgwegen befassen.
Alles was amn draussen tut, ist recht gefahrlos. jagd sowieso, da dies keine langes aufeinanderhocken ist. Sogar Schüsseltreiben am lagerfeuer stellen kein echtes Problem dar.
Es ist aber nicht gewollt udn daher lässt man das dann weg.
Kein großes Problem.
Ein jagd aber im Vorfeld mit weniger Aufwändungen und einfach aufgeteilt auf die ohnehin schon zugeordneten Gruppen zu organisieren, ist eine leichte Sache.
Futter und Bläser einfach weggelassen und die bestehenden Gruppen auf verschiedene Sammelpunkte aufteilen. Der Rest wie immer.
 
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Und das sind auf 100.000 Leute gerechnet. Promille. Nä. Weniger. Gibts dafür nen feststehenden Ausdruck?
Ih bin mir nicht mehr sicher, aber da gibst noch einige. Per cent mille könnte das nächste oder übernächste sein.
Dann kommen wir wieder in eines meiner bekannten Größen. parts per million für Dichtigkeitstests bspw.
 
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Mit Interesse folge ich der Diskussion hier in den letzten Stunden.

Ich arbeite als onkologisch tätiger Arzt in einer leitenden Funktion in Berlin. In dieser Eigenschaft bin ich nicht nur als Jäger sowie Jagdleiter, als ganz normaler Bürger sondern auch beruflich betroffen.

Die hier in Berlin wirksamen Kräfte als Garant täglich neuer Spitzenwerte an Neuerkrankten zu erreichen wurden weiter oben benannt. Neben den inzwischen ganze Stadtteile hier kulturell dominierenden Gruppen und ihrer, jenseits von erwarteten Transferzahlungen, unserer abendländischer Kultur und Moral durch bestenfalls noch demonstrative Ignoranz "verbundenen" Bevölkerungsgruppen sind das jedoch auch "unsere" brachial-hedonistisch orientierten "Party-People". Und dabei auch besonders Menschen, für die bereits vorher die in diesen Gruppen demonstrativ zur Schau getragene Ignoranz gegenüber einer möglichen HIV Übertragung ("barebacking") zum "guten Ton" gehört(e).

In bestimmten Grenzen gehören (auch) diese Menschen zu Berlin. "Jeder nach seiner Facon", wie es einmal hieß.
Aber aktuell schaffen es Menschen durch ihr Risikoverhalten, indem sie hier irgendwelche Großhochzeiten feiern oder Fetisch-Parties, indem sie unter prekären Wohnbedingungen leben (müssen) etc das die Zahlen massiv steigen. Das Alte wieder isoliert werden, das Kinder in der Schule mehr mit Schutzmaßnahmen denn mit Unterrichtsinhalten konfrontiert werden, dass Menschen um ihre wirtschaftliche Existenz bangen oder diese schon verloren haben, dass das Leben, so wie wir es schätzen gelernt haben, ins Stocken und Taumeln gerät. Und viele auf vieles verzichten müssen.

Jeden Tag bekommen wir die neuen Corona-Zahlen von den Intensivstationen präsentiert. Versteht Ihr eigentlich, dass die hier so oft als Beleg für die Harmlosigkeit der Covid Infektion angeführte, niedrige Mortalität vor allem auf genau dieser, bis dato mehr als suffizienter Intensivbettenkapazität in Deutschland beruht?
Stellt Euch das so vor, wie einen sehr stabilen Airbag bei einem Sportwagen oder ein Sicherheitsnetz unter der Seiltänzerin. Solche Sicherheitssysteme und zumal solche gut ausgestatteten wie das unsere hier als Beleg für die vermeintliche "Gutartigkeit" einer Erkrankung oder das niedrige Risiko eines fast schon einkalkulierten Unfallsgeschehens heran zu ziehen, ist absurd.

Ich gebe zu, dass ich im März 2020, zu Beginn der ersten Welle in Europa noch relativ skeptisch war, ob das nicht alles sehr aufgebauscht wäre mit der Covid Pandemie.

Habe daher, einen mir durch Forschungsprojekte gut bekannten Kollegen in Bergamo angerufen um mir seine Erfahrungen beschreiben zu lassen und eigentlich vor allem auch um Rückschlüsse für die Behandlung meiner TUmorpatienten zu gewinnen.
Als ich ihn endlich am Telefon hatte, fiel mir sofort die bedrückte Stimme des ansonsten eher coolen und lebensfrohen Kollegen auf. Er hatte grade wieder alte Patienten mit eher wenig Aussicht auf Genesung von der Rettungstelle heraus zurück auf den Parkplatz zu ihren Autos begleitet. "Triagiert" wurde dort schon seit eineinhalb Wochen, weil die Intensivstationen übervoll waren. Das die Patienten mit einer "ausreichend" hohen Dosis Opioiden zurück zu ihren Autos geschickt wurden, teilweise nachhause, dass sie dort einfach ihrem Schicksaal zu ersticken überlassen werden mussten...das sie alle paar Tage die parkenden Autos auf dem Parkplatz nach Verstorbenen absuchen müssten etc...
Das er sich nicht mehr um seine Krebspatienten kümmern könne, weil diese die Klinik nicht mehr erreichen würden und vieles mehr.

Hier mal ein Bild der Todesanzeigen von Mitte März 2020 aus der Lokalzeitung "L' Eco die Bergamo" das ich im Tagesspiegel gesehen habe (https://www.tagesspiegel.de/politik...ehn-seiten-todesanzeigen-druckt/25651970.html):



Ich konnte es zunächst nicht fassen und doch bestätigte sich vieles von dem was er mir sagte durch die Kontakte weiterer Kollegen in die Region und später auch durch die Berichte weiterer Kollegen in Spanien, die ähnliches erleben mussten.

Auch wir hier in Deutschland sind davor nicht gefeit - wie gesagt, die Patienten bei uns sind vom Profil her keine anderen als die Corona-Patienten sonstwo auf der Welt, nur wir können sie aktuell noch ganz exzellent versorgen und viele retten.
Aber das im Frühjahr benutze Bild der Abflachung der Kurve gilt noch heute! Wenn zu viele Menschen gleichzeitig ins oben verwendete Bild des Sicherheitsnetzes plumpsen, dann reisst es irgendwann.

Ja, ich wäre nur allzugerne bei der alljährlichen Reihe der Gesellschaftsjagden in meiner Region und darüber hinaus dabei gewesen. Hätte Freunde getroffen, mit gejagt, nachgesucht, hätte meine eigene große Jagd als Gastgeber durchgeführt mit allem was das Jagen und Leben lebenswert macht.

Zugegeben: Das Risiko sich unter freiem Himmel anzustecken ist vergleichsweise gering, aber von den ersten Herbst-Jagden dieses Jahres sieht man Menschen, die trotz allen Ansagen fröhlich quatschend dicht zusammen stehend, Pulle aus dem Rucksack gezaubert, ..als ob es keinen Aerosolnebel gäbe.
Und es war bitter, dass jetzt alles bzw. vieles absagen zu müssen und das möglicherweise nicht nur dieses Jahr.

Aber, sind wir hier nicht auch etwas wehleidig ? Wie war das bei den Jägern vorheriger Generationen wenn die mal ihren Dienst am Land und der Gesellschaft leisten mussten ?

Die Veranstalter der am WE von Ordnungskräften geräumten "Was-auch-immer-Party", kommentierten die Räumung übrigens pikiert "Die Veranstaltung diente als Treffpunkt der Community und hatte mit dem körperlichen Charakter einer Fetischparty keine Parallelen. Wir bedauern, dass skandalierende Sprachbilder genutzt werden um Empörung zu erregen. Es ist zudem bedauerlich, dass eine Veranstaltung fernab der heteronormativen Gesellschaft genutzt wurde, um gezielt mit Halbwahrheiten das erlaubte öffentlich zu kriminalisieren.“

Ich würde mir wirklich wünschen, wenn wir uns jetzt mehr oder minder zähneknirschend nochmals zusammen reißen und die vor uns liegenden, äußerst herausfordernden Monate solidarisch irgendwie zu meistern versuchen und die Menschen unter uns, die dem Virus nichts oder nur sehr wenig entgegen zu setzen haben und eine Überfüllung der Intensivmedizin am ehesten mit dem Leben bezahlen würden, bestmöglich zu schützen.

Wir Jäger sollten uns hier einmal mehr als eine verantwortungsvolle gesellschaftliche Gruppe beweisen.
Im Wald und auf der Heide geht, wie wir seit Jahrhunderten wissen, das Leben unabhängg von dem Wohl und Wehe der Menschen weiter. Und es wird wieder Möglichkeiten zur Jagd geben, mit Freunden, mit Hörnerklang und Schüsseltreiben, mit Singen und Strecke legen, wie viele sie schätzen und sich das ganze Jahr schon darauf freuen.

Aber zumindest ich würde mich sehr freuen, wenn dann wieder viele der alten Jäger dabei wären, gesund und lebendig, grünes Garn spinnen und auch mich, der dieses Jahr das halbe Hundert an Lebensjahren voll macht, immer wieder aufs Neue mit ihren Gedanken inspirieren. Ich möchte sie nicht missen....
 
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Als Fachman ist es dir sicher möglich die hiesigen Zahlen einzuordnen.
1603751368629.png
Ebenfalls sollten dir die Übertragungswege und damit verbundenen Bedingungen bekannt sein.

Damit sollte es dir möglich sein, ein wenig die Aufregung zu lindern und mal ein zarte Entwarnung was jagdliche Tätigkeiten betrifft aussprechen können.

Der Gesunheitsminister kam jedenfalls zum Schlus bestellte Beamtmungsgeräte wieder zu stronieren.
Er wird dies doch nicht aus Dummheit getan haben?
Insgesamt wurde poilitusch keine Vorsorgemaßnahmen getroffen.
Lüftungsanlagen an Schulen sind effektiv und nicht teuer.
Geld ist ja bekanntlich genug in Deutschland. Auch keine Veranlassung. 2020 ist ein ganz und gar durchschnittliches Jahr.

Damit scheint man regierungsseitig auch keine besonderen bedenken zu haben.
Viele Maßnahmen haben denn auch nur Symbolcharakter. Bei der Maske wird dies auch unumwunden zugegeben. Solange also keine Notwendigkeiten irgendeiner Vorsorge gesehen werden, kann keine große Gefahr herrschen.
An Zahlen ist jedenfalls ebensowenig erkennbar, wie an Handlungen.
Die letzten Jahre war es schon mehrfach schlimmer. Keiner hats bemerkt.
 
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Als Fachman ist es dir sicher möglich die hiesigen Zahlen einzuordnen.
Anhang anzeigen 138822
Ebenfalls sollten dir die Übertragungswege und damit verbundenen Bedingungen bekannt sein.

Damit sollte es dir möglich sein, ein wenig die Aufregung zu lindern und mal ein zarte Entwarnung was jagdliche Tätigkeiten betrifft aussprechen können.

Der Gesunheitsminister kam jedenfalls zum Schlus bestellte Beamtmungsgeräte wieder zu stronieren.
Er wird dies doch nicht aus Dummheit getan haben?
Wir haben nicht nur aktuell nicht mal das Personal, um die vorhandenen Intensivbetten und Beatmungsgeräte zu bedienen. Ich erinnere mich an einen 80 jährigen Kollegen, der im April von der Landesärztekammer eine Aufforderung bekam, sich für den Corona-Dienst reaktivieren zu lassen. Hier wird in Notfallkursen Personal geschult um die Grundzüge einer Dauerbeatmung einzutrichtern. Hast Du Dich mal gefragt, warum, und das völlig berechtigt, den Intensivpflegekräften am WE bei den Gehaltsverhandlungen in Potsdam ein Gehaltsplus von fast 10% zugebilligt wurde ?

Jagdliche Tätigkeiten sind per se unbedenklich, solange man sie alleine ausübt. Aber jedes Zusammenkommen mit anderen Menschen birgt leider ein Risiko.. Auch draussen.


Zu den Sterbefällen habe ich oben einiges geschrieben. Aktuell wirkt der "Airbag" unseres noch suffizient arbeitenden intensivmedizinischen Systems.

In Sachen Corona sind, wie in einem großen und zerstörerischen Krieg, alle hier nur Verlierer.
Die alte Frage "cui bono?" bei den ganzen dramatischen Maßnahmen, die wir in Deutschland, aber noch mehr im europäischen Ausland, sehen um das Ärgste in Sachen Todesraten zu verhindern, führt zumindest nicht nach Europa.
Und ob die, die diese Misere mehr oder wenig fahrlässig zu verantworten haben, davon langfristig profitieren, wird erst die Zukunft zeigen...
 
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"Hast Du Dich mal gefragt, warum, und das völlig berechtigt, den Intensivpflegekräften am WE bei den Gehaltsverhandlungen in Potsdam ein Gehaltsplus von fast 10% zugebilligt wurde ?"

Das habe ich mich tatsächlich auch gefragt und augenreibend gedacht: Intensivpflegekräfte sind die neuen Piloten!
 
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Ich habe mich nicht nur das gefragt, sondern auch, warum man in den letzten 8 Monaten nicht geschult hat.
Auch vor den zurückgezogenen Bestellungen war ja zuwenig Personal für die Geräte ausgebildet.
Aber auch da wurde keine Notwendigkeit gesehen.

Zum Risko draussen würde ich dich als Fachmann doch gern mal genauer ausgedrückt wissen. Wie hoch ist das Risiko einer Ansteckung bei jagdlichen Veranstaltungen im Freien.
Welche Bedingungen müssen erfüllt werden?
 
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Das seh ich anders. Die Gesellschaft nimmt sehr wohl wahr, ob da hauptsächlich gefeiert wird oder eher gearbeitet.

Und bei dezentraler Organisation in kleinen Anstellgruppen ohne Strecke legen und Schwedenfeuer nimmt sie gar nix wahr.
Das stimmt natürlich schon, aber Du darfst nicht vergessen, dass die "arbeitende Gesellschaft", zu der auch mittelständische Unternehmer, etc. gehören, sehrwohl die berechtigte Frage stellen dürfen, ob da nicht zweierlei Maß angelegt wird.

Freilich ist es extrem dümmlich, zu behaupten, bei Gesellschaftjagden könne man sich nicht anstecken. Und freilich müsste man sich nicht anstecken, würde man auf anderen Events mit guten Hygienekonzepten ausschließlich auf vernünftige Menschen stoßen. Nur die Realtiät sieht halt oft anders aus.

Egal ob 30 oder mehr als 100 Schützen. Faktisch reicht ein Infektiöser und nur wenige Leichtsinnige, damit du als JL mit Deinem Event in die Schlagzeilen kommst, wenn die Behörden bei der Rückverfolgung entsprechende Erkenntnis gewinnen.

Ich weis nicht, ob Du es heute in den Nachrichten hörtest, aber im bayerischen LK Rottal-Inn sitzen offensichtlich die schlimmsten Corona-Sünder in ganz Deutschland. Da soll die Allgemeinverfügung zum Lockdown Kindergärten, Schulen, Wirtshäuser schon wieder dicht gemacht haben.

Nun kann ich nicht sagen, ob die Hobbyjäger dort überhaupt schon wissen, was praktisch angewandte Bewegungsjagd ist (ich glaube, dass nach forstlichem Gutachten in der Ecke noch einige rote Verbiss-Hotspots sind), aber wenn gem. Rundschreiben des Ministeriums dort noch Jagden mit bis zu 50 Personen erlaubt wären, dann müssen sich die Rottaler reichlich verarscht vorkommen, die ihre Wohnungen nur noch für zwingend notwendige Dinge verlassen dürfen.

Dieser Landkreis ist vielleicht jetzt ein Extrembeispiel und hoffentlich wird das nicht auch woanders noch extrem, aber der gesellschaftliche Zündstoff bei diesem Thema ist schon gewaltig.
 
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Was ja kein Problem ist. Die Landkreiszahlen nehmen. Dann die Verteilung anschauen.
Und dann wirklich mal mit den Übertragunsgwegen befassen.
Alles was amn draussen tut, ist recht gefahrlos. jagd sowieso, da dies keine langes aufeinanderhocken ist. Sogar Schüsseltreiben am lagerfeuer stellen kein echtes Problem dar.
Es ist aber nicht gewollt udn daher lässt man das dann weg.
Kein großes Problem.
Ein jagd aber im Vorfeld mit weniger Aufwändungen und einfach aufgeteilt auf die ohnehin schon zugeordneten Gruppen zu organisieren, ist eine leichte Sache.
Futter und Bläser einfach weggelassen und die bestehenden Gruppen auf verschiedene Sammelpunkte aufteilen. Der Rest wie immer.

Ja, befassen wir uns mit Übertragungswegen. Wohl spielen Aerosole draußen keine große Rolle, aber die Tröpfcheninfektionen werden immer noch als hauptsächlicher Übertragungsweg angesehen, d. h. eine Ansteckung infolge größerer Flüssigkeitspartikel durch sprechen, nießen oder husten ist sehrwohl im Freien möglich und wenn man bei Gesellschaftsjagden beieinander steht, sagt man nicht nur kurz Guten Tag! Da reicht auch ne Unterhaltung von ein paar Minuten, sofern der Abstand nicht eingehalten bzw. ggf. keine Maske getragen wird. Im Ergebnis ist es so, wie überall. Der Leichtsinn ist überall gefährlich.
 
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"Hast Du Dich mal gefragt, warum, und das völlig berechtigt, den Intensivpflegekräften am WE bei den Gehaltsverhandlungen in Potsdam ein Gehaltsplus von fast 10% zugebilligt wurde ?"

Das habe ich mich tatsächlich auch gefragt und augenreibend gedacht: Intensivpflegekräfte sind die neuen Piloten!
Dann reib mal weiter. Eine Intensivpflegekraft mit Berufserfahrung und normaler Ausbildung hat jetzt mit der neuen Vergütung in einem Monat mit vielen Diensten vielleicht knapp über 4.000 Euro Brutto, mit viel Berufserfahrung auch leicht drüber.

Schau mal in die Tabelle, P8 ist die Gruppe:
https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tvoed/sue?id=tvoed-p-2020&matrix=1

Dann rechnest du noch 100 Euro Intensivzulage und 155 Wechselschichtzulage dazu. Bei vielen Diensten dann vielleicht nochmal 400-600 Euro.

Ich hoffe Du reibst Dir gerade wieder die Augen.
 
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Ein Freund schrieb mir gerade, dass der Forstbetrieb Oberharz, alle Jagden, mit Ausnahme einer für morgen angesetzten, ausfallen lässt, wg. Corona Geschehen und Totholz.
 
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