Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona

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Wir hatten Anfang der Woche einen Inzidenz Wert von 18, jetzt haben wir 33 und da soll ich noch ein Hygiene-Konzept für den 14.11. schreiben...Im Leben nicht. Dieses Rumgeeiere der Jagdverbände und Forstverwaltungen geht mir auf den Geist.:mad:
Ausserdem wäre eine klare Absage Aller für November ein positives Signal an die Allgemeinheit.
 
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Bei uns in Hessen alles tuti, wenn das Gesundheitsamt das OK gibt:whistle:
So zumindest, wenn ich den Artikel vom LJV Hessen richtig lese
Die Bedingungen gelten aber nur für Drückjagden auf Schalenwild.

LJV Hessen: Jagen unter Coronabedingungen

Zitate aus dem PDF vom HMUKLV /30.10.2020), was zum Download angeboten wird:
"....Gesellschaftsjagden bedürfen insoweit ab dem 2. November 2020 der Genehmigung. Für Gesellschaftsjagden gilt insoweit keine Personenobergrenze, jedoch muss durch Maßnahmen zur Steuerung der Besucherzahlen sichergestellt werden, dass der Mindestabstand von 1,5 m zu jeder Zeit eingehalten werden kann (siehe § 1 Abs. 2b Buchst. a) der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung). Die übrigen Vorschriften zur Eindämmung des Infektionsrisikos gelten und sind zu beachten ..."
...Es wird empfohlen, feste Anstellergruppen von maximal 10 Personen zu bilden, in denen sich die Jagdteilnehmenden unter Wahrung des Mindestabstandes während des gesamten Jagdtages aufhalten....
Also, genau so, wie es noch bis diese Woche bei uns in der Nachbarschaft praktiziert wurde:whistle:

Naja, den Gesundheitsämtern ist ja auch total langweilig... Die warten nur darauf, das ein Jäger fragt, ob es OK ist, die Drückjagd zu machen...

Die kommen schon bei der Nachverfolgung von Kontakten von positiv Getesteten nicht nach.
Da nutzen auch die ca. 40 BW - Angehörige, die als Verstärkung abgestellt wurden, nichts, wenn, Stand 24.10., schon über 400 infizierte registriert sind..
Erlebe ich grade in der Verwandschaft. Und die wussten, wen sie jetzt alles informieren mussten.

Frage: wie will ich einem Wanderer / Jogger / whatever erklären, das wir uns mit 10 fremden
Personen treffen dürfen, wenn dieser nicht mal sein Skat-Runde spielen darf:unsure:

Wenn ich eine Gesellschaftsjagd planen würde, würde ich diese spätestens jetzt absagen. Und ja, als Nicht-Pächter kann ich gut reden. Für mich ist erst mal, bis zum aufheben der Maßnahmen, tabu, auf Gesellschaftsjagden zu gehen. Aber das muss jeder mit seinem eigenen Gewissen ausmachen.

Horrido

RedNose
 
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Wir hatten Anfang der Woche einen Inzidenz Wert von 18, jetzt haben wir 33 und da soll ich noch ein Hygiene-Konzept für den 14.11. schreiben...Im Leben nicht. Dieses Rumgeeiere der Jagdverbände und Forstverwaltungen geht mir auf den Geist.:mad:
Ausserdem wäre eine klare Absage Aller für November ein positives Signal an die Allgemeinheit.
(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)
Wir sind, Stand heute, bei 160! Tendenz steigend...
 
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So DJ unter Coronaregeln erledigt. 5 Rote, 25 Schwarze und ein Fuchs. Die Schwarzwildstrecke ist mir etwas etwas dürftig, dass war aber dem Wetter und dem noch recht vielem Laub geschuldet, die Sauen lagen ziemlich fest. Nicht so schlimm, wir machen ja im Dezember noch eine :) Ganz problemlos ging die Vermarktung. Da ja soviele Jagden schon abgesagt sind, musste ich das meinem Schlachter schon zugesagte Kontingent mit Zähnen und Klauen am Streckenplatz verteidigen, herrlich :giggle:
 
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Ausserdem wäre eine klare Absage Aller für November ein positives Signal an die Allgemeinheit.
Der Allgemeinheit geht das sowas von am Allerwertesten vorbei.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß irgendjemand außer Hypochonder auch nur einen Deut mehr Zurückhaltung übt als er unbedingt muß? Im Gegenteil, die meisten übertreten die Regeln im Graubereich wahrscheinlich ständig irgendwo. Ohne schlechtes Gewissen. Allein was man bei Handwerkern schon im Frühjahr und auch jetzt wieder beobachten kann, spottet jeder Beschreibung.

Mach, was Du für richtig hältst, aber hör endlich auf, ständig völlig übertriebene Verbote für alle zu fordern. Wer sich aufs Jagen im engeren Sinne beschränkt, kann das sehr guten Gewissens tun. Punkt.
 
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Was hat Deine Organisationsunlust mit der generellen Durchführbarkeit zu tun?
 
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beantworte doch einfach die Frage, ob Du den Kopf hin hältst, oder nur Mitläufer bist.
Und bei Werten 50+ ist für mich nichts mehr mit Verstand durchzuführen.
 
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Brandenburg, aus der VO von heute:

"Wichtig für den Jagdbereich: Gesellschaftsjagden, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Tierseuchenbekämpfung und -prävention erforderlich sind, sind erlaubt."
NRW ging voraus, die anderen BuLä werden wohl ähnlich verfahren...!

Wie ich hörte, lässt BuFo seine Konzepte nochmalig von den Gesundheitsbehörden absegnen; Entscheidung nächste Woche (wenn VO vorliegend).

Ich gehe davon aus, daß bei BuFo und LaFo Schalenwildjagden stattfinden werden; viell nicht in allen Betrieben.

Unsere Verwaltungswege in D dauern halt ein paar Tage, das ist nichts Neues.
 
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Da könnt Ihr sagen was Ihr möchtet, ich wäre für eine generelle Absage alle Jagden, zumindest im November. Während etliche Betriebe schließen müssen und um Ihre Existenzen bangen, jammern einige hier rum, wegen ein paar ausfallenden Jagdtagen.
Die "Nummer" mit ASP ist ebenso hohl, wie einige Deutsche Landwirte, die von der Ernährung der Welt faseln. Wir Jäger haben keine ASP anfälligen Bestände zu verantworten, das ist die Politik mit der verlogenen "Energiewende".
Morgen private DJ irgendwo in Hessen. 4 Schützengruppen , die Größte 6 Mann inkl dem Ansteller
Anfahren, auf Gruppen Parkplatz stellen der vorher jedem bekannt gegeben wurde. Jeder bleibt im Auto, ausgestiegen wird nur am Parkplatz des jeweiligen Standes. Es geht zusammen mit dem Ansteller fix zum Stand zur Einweisung.
Is dort nix gefallen geht's nach kurzer telefonischer Absprache mit dem Ansteller direkt aus dem Revier. Gibt's Nachsuchen oder Kontrollen wird der Ansteller eingewiesen.
Erlegte Stücke werden am Stand mit Handschuhen und MNS aufgebrochen, stärkere Stücke die der Erleger nicht alleine bergen kann holt der Schlepper.

So, jetzt darfst du die Menschen zählen mit denen der Einzelne zutun hat mit Auferlegung MNS bzw Abstand und dann zählst du mal die Menschen denen du beim Einkaufen, an der Arbeit etc begegnest meist unter 1,5m Abstand und ggf auch mal ohne MNS.

Wo ist das Risiko größer?
 
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