Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona

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Moin,
Wenn dann, wie in einigen Landkreisen, auch noch die Vogelgrippe dazu kommt, bleibt nur noch der einzelansitz mit whattsapp chatgruppe...
Das ist mit Verlaub gesagt, das beschissenste Jahr das ich in meinen überschaubaren Leben kennenlernen durfte. Einer weiteren Fortführung, bzw ein neuerliches Jahr würde unsere Gesellschaft in etlichen Dingen nachhaltig beeinflussen.
Ich stimme Dir zu, dass wir momentan ein sehr bescheidenes Jahr erleben. Dies mache ich nicht an den ausgefallenen oder "kastrierten" Jagden fest. Aber man muss nun wahrlich nicht in die Glaskugel schauen um zu bemerken, dass sich 2021 nicht sehr viel vom hier und jetzt unterscheiden wird.
Ich glaube auch, dass wir bereits heute eine nachhaltige Beeinflussung feststellen dürfen. Dazu braucht es nicht noch einmal solch ein Jahr.

wipi
 
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Moin @wipi mir ging es nicht nur um die Jagden, sondern eigentlich um unser gesamtes privates und soziales Leben. Die Jagd diente mir als Beispiel.
Es stimmt, die Anfänge für die nachhaltige Beeinflussung sind gesetzt. Der Mensch ist da wie ein Hausrind, das plötzlich in freier Wildbahn ist, das verwildert auch ziemlich schnell... (der vergleich ist vielleicht etwas heftig!).
Die Hoffnung für 2021 stirbt zuletzt!
 
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Moin @wipi mir ging es nicht nur um die Jagden, sondern eigentlich um unser gesamtes privates und soziales Leben. Die Jagd diente mir als Beispiel.
Es stimmt, die Anfänge für die nachhaltige Beeinflussung sind gesetzt. Der Mensch ist da wie ein Hausrind, das plötzlich in freier Wildbahn ist, das verwildert auch ziemlich schnell... (der vergleich ist vielleicht etwas heftig!).
Die Hoffnung für 2021 stirbt zuletzt!
Der Mensch unterscheidet sich vom Rindvieh aber durch seinen Verstand.

Die Zahl derer, wo es keinen Unterschied mehr gibt, wächst zwar kontinuierlich (Geschichte wiederholt sich immer), allerdings solltest Du die Hoffnung nicht auf 2021 setzen.

Wir wären alle miteinander sehr gut beraten, den nächsten Jahren mit etwas mehr Demut und Umsicht zu begegnen. Mehr nachzudenken und nicht jeder Verleitung auf den Leim zu gehen, sonst kommt die Wiederholung der Geschichte möglicherweise schneller, als uns lieb ist.

Man sollte sich auf ein Downgrading vorbereiten, egal wie gutsituiert man ist. Die Umstände werden jeden Bürger bzw. jede Bürgerin treffen und man kann das auch ohne Psychiater ganz gut überleben, außer jene, die bereits vorher schon einen gebraucht hätten.
 
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Wer weiß, ob wir in dieser Saison überhaupt noch Gesellschaftsjagden ausrichten, bzw. besuchen können?
Denn die Nummer mit 2 Haushalten gibt , bei mir, nicht viel her, da ich nicht Angehöriger einer Zigeunersippe, oder einer anderen Großfamilie bin. Meiner Meinung nach, sollten die sich mal mehr um unsere Kinder kümmern und endlich zusätzliche Busse einsetzen, die ganzen Reisebusunternehmer stehen doch auch still, Fahrzeuge gibt es z.Zt. ausreichend und dann kann besser die Leistungen der Unternehmen in Anspruch nehmen, anstatt für jeden und alles Coronahilfen auszuschütten:mad:
 
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Keine Ahnung wie es bei den niederen Sachsen ist, in Hessen geht es, die Jagd muss allerdings beim Gesundheitsamt beantragt und das Konzept genehmigt sein.

Da wird es dann regionale Unterschiede geben. Gerade hat ein Gießener Gericht eine Jagd mit 20 Mann plus 4 Treiber abgelehnt und auf 10 Mann reduziert, okay bei noch nicht mal 100ha Revier in dem Fall langt das auch.
Die Jagd wurde nicht verboten.
 
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Das war unser Hygiene Konzept, danach haben wir am Samstag gejagt, ich hatte es vor 10 Tagen bei der UJB eingereicht, zusätzlich haben wir eine Adressliste mit Telefonnummern geführt.

Hygienekonzept und Handlungsanweisung für Alle Teilnehmer der Jagd auf Schalenwild



Jagdleiter



Hinweis: Jeder ist für die Einhaltung der Hygieneregeln zum Schutz vor Corona selbst verantwortlich und hat ggf. die Konsequenzen bei Nichtbeachtung zu tragen.



Diese Blatt ist unterschrieben mit zur Jagd zu bringen und dort in einem , noch zu benennenden, Behältnis abzulegen.



  1. Personen die an Covid 19 erkrankt sind, oder waren, Fieber oder starke Erkältungssymptome haben, oder sich in den 4 Wochen vor der Jagd in einem vom RKI bezeichneten Risikogebiet ausserhalb Deutschlands aufgehalten haben, ist eine Teilnahme untersagt.
  2. Jeder Teilnehmer hat Warnjacke/-Weste gem. UVV Jagd zu tragen, Jeder der eine Schußwaffe führt muß im Besitz eines gültigen Jagdscheins sein und diesen bei sich tragen. Auf eine Kontrolle wird verzichtet.
    Jeder Jagdteilnehmer hat einen Mund-/Nasenschutz und Desinfektionsmittel bei sich zu haben. In Situationen in denen der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen unterschritten wird, z.B. bei der gemeinsamen Wildbergung, ist dieser Schutz zu tragen.
  3. Fahrgemeinschaften sind nur bei Personen aus einem Haushalt zulässig.
  4. Nach Bezug des Standes und hergestellter Sicherheit darf geschossen werden.Es gelten die Sicherheitshinweise, welche auf der Rückseite des Jagdscheins abgedruckt sind.
  5. Je Ansteller werden max. 4 Schützen angestellt, auch die Treiber und Hundeführer operieren in kleinen Trupps zu max. 5 Personen, diese Trupps werden einen zugewiesenen Revierteil durchgängig beunruhigen.
  6. Jeder Erleger von Schalenwild, bricht dieses eigenständig sauber auf und liefert das Wild an einen Fahrweg vor. Wird Hilfe benötigt bittet der Erleger einen Nachbarn hinzu, dann haben alle einen Mund-/Nasenschutz zu tragen.
  7. Streckelegen, sowie Schüsseltreiben finden nicht statt, Zum Ender der Jagd bleiben die Jäger in Ihren Anstellergruppen, die Treiber in Ihrem Trupp zusammen und halten jeweils 1,5 m Abstand zur nächsten Person, bei der Bekanntgabe der Strecke.





Vor- und Zuname gelesen am: Unterschrift
 
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Einige geniessen Diplomatenschutz von der JL. Das wird sich NIE ändern
ach, ich bin da inzwischen ziemlich schmerzfrei. Wer mir auf den Sack geht, den stelle ich vor die Alternative. Maul halten und helfen, oder Land gewinnen.

Entscheidend an der Sache ist aber, daß du das Aufbrechen wirklich gut beherrschst, damit niemand einen Grund zum Klugscheißen hat.
 
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Hallo zusammen.
Unabhängig von entsprechenden Konzepten, die aus meiner Sicht eine Bewegungsjagd gefahrlos durchführbar machen, sehe ich das größte Problem darin, dass niemand weiß wie sich die Lage entwickelt. Dadurch sind Planung immer unter Vorbehalt und das ist für viele dann nicht mehr akzeptabel. Wir hatten Anfang November eine Jagd geplant, wurden dann durch die Entwicklung etwas überrollt und haben auf Grund der Entscheidungen der MPK am 29.10. abgesagt. Am 02.11. (einen Tag vor dem geplanten Termin) kam die entsprechende Verordnung der Landesregierung und hätte eine Durchführung wieder ermöglicht.
Wer momentan eine Jagd plant, muss ebenfalls damit rechnen, dass neue Einschränkungen eine Durchführung verhindern.

wipi
 
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Wobei auch das eigentlich überflüssig ist, wenn da die Zahlen nicht höher sind als bei uns.

Macht ja wohl keinen Unterschied, oder derjenige aus Cloppenburg anreist, oder Holland.
 
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Du schreibst Blödsinn!!!
Das kommt daher, dass Du Dich mit solchem Schexx nicht befassen musst, macht ja der Pächter;)
Es gibt keine Risikogebiete innerhalb Deutschlands, sondern dieses (seltsame) RKI benennt Länder zu Risikogebieten....
 
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Alles über 50 Neuinfektionen wird im Ausland zum Risikogebiet ernannt. hierzulande gibts Kreise mit 300 Neuinfektionen.

Wenn also einer aus einer Gegend mit geradeso über 50 Neuinfektionen aus dem Ausland einreist darf er nicht, derjenige aus dem Landkreis mit 300 darf, das macht keinen Sinn.
Wenn man Infektionen vermeiden will muss jeder mit seinem Arsch zu hause, zumindest in seinem Landkreis bleiben.
 
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28 Jun 2002
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Wie ich schon schriebn BY sind die Treibjagden auf Haar- und Federwild als Freizeitveranstaltungen eingestuft, an der sich nicht mehr als 10 Personen aus zwei Haushalten beteiligren dürfen (inkl. Hygienekonzept). Das heißt, sie sind nicht durchführbar, egal, ob als Bewegungsjagden benannt oder nicht. Für Forst- und Staatsforstbetriebse kein Problem, denn die haben diesbezüglich keine bejagbaren Bestände.
Hat jemand eine Idee, wie man - verordnungskonform - dennoch seinen (diesjährig besonders guten) Bestand an Hasen, Fasanen u.s.w. bejagen, d. h. nach den Hegeaufwendungen auch nutzen kann?
 
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