Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona

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Was heißt verherrlicht?
Du wirst doch wohl erwachsenen Männern zugestehen, dass sie so viel Bier trinken, wie sie mögen, oder muss das staatlich geregelt werden:unsure:
 
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Saufen können die soviel sie wollen, die Folgen müssen sie natürlich auch tragen. Eine der Folgen ist, dass mit einer Betonung der Geselligkeit gegenüber dem Beute machen die Neigung der Öffentlichkeit, das als notwendige Jagd anzuerkennen, reduziert.
 
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Saufen können die soviel sie wollen, die Folgen müssen sie natürlich auch tragen. Eine der Folgen ist, dass mit einer Betonung der Geselligkeit gegenüber dem Beute machen die Neigung der Öffentlichkeit, das als notwendige Jagd anzuerkennen, reduziert.
Ich sehe das ein wenig anders!
Weil eben das ganze Dorf mit eingebunden war - und heuer wäre seit langem der erste Versuch gewesen dies wieder in alter Form aufleben zu lassen - ist die Akzeptanz für die Jagd wesentlich höher im direktem Umfeld.

Zumindest deutlich höher, als wenn Forstwege abgesperrt werden, holländische u. dänische Kennzeichen am Weg in Oberbayern parken und im Anschluss verendete Rehe von Spaziergängern gefunden werden. Und diese Beispiel ist nicht fiktiv!

Im Übrigen solltest auch Du wissen, daß z.B. der Hase durchaus großen Schaden im Wald anrichten kann - speziell bei kleinen Waldinseln inmitten von Feldern. Daher nehme ich für meine Treibjagd den selben gesellschaftliche Auftrag in Anspruch wie die Herr Schalenwild / Hochwildjäger. Im letzten Vegetationsgutachten an der Buchenverjüngung 90% Hasenverbiss an einem Aufnahmepunkt bei 5% Rehverbiss.

@kuno : unterste Schublade Deine "Auslegung"
 
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Du hast vergessen, in welchem Faden wir sind. Es geht nicht um die Verankerung der Jagd im dörflichen Umfeld, es geht um die Ausnahme von Gesellschaftsjagden vom Zusammenkunftsverbot unter Corona-Bedingungen. Je mehr da die Geselligkeit bei den Niederwild-Treibjagden betont wird, desto weniger werden Treibjagden genehmigt werden, egal wieviel Schaden im Einzelnen verursacht wird. Die Aussenwirkung ist einfach grottig und sowas ist ein PR-technisches Eigentor erster Klasse.
 
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Nein, es geht nicht um Jagden

Nein, es geht nicht um diese "seltsamen" Corona kastrierten Jagden, sondern um den Normalfall. Dass heute keine Schüsseltreiben stattfinden dürfen, ist so. Aber seit dem Frühjahr, setze ich mich auch nicht mehr in ein Restaurant, sondern bestelle und hole ab...
 
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"Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona" Aha.

Ansonsten sollten beide Seiten mit kindischen und blödsinnigen extrem Vergleichen aufhören. Das zeugt auf beiden Seiten nicht unbedingt von sonderlicher Größe.


Ich könnte ja jetzt noch kurz aufgreifen, das man auf DJen kein "ganzes Dorf" braucht und die eher hinderlich sind, aber das wäre OT und ich hab auch besseres zu tun als die Diskussion über aussterbende Treiberwehren. Ich sollte eher mal mein Zeug für morgen richten :whistle:
 
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Du hast vergessen, in welchem Faden wir sind. Es geht nicht um die Verankerung der Jagd im dörflichen Umfeld, es geht um die Ausnahme von Gesellschaftsjagden vom Zusammenkunftsverbot unter Corona-Bedingungen. Je mehr da die Geselligkeit bei den Niederwild-Treibjagden betont wird, desto weniger werden Treibjagden genehmigt werden, egal wieviel Schaden im Einzelnen verursacht wird. Die Aussenwirkung ist einfach grottig und sowas ist ein PR-technisches Eigentor erster Klasse.
Wo siehst Du das Eigentor? Der Spielstand steht doch ohnehin schon fest!

Drückjagd geht bis 50 Personen mit Auflagen
Treibjagd geht eben nicht - selbst bei gleichen Sicherheitsvorkehrungen!

Und wenn es einige geil finden, im Pufx zu vögeln - o.k.
rein - fi..en - raus - 14.00 Uhr wieder am Schreibtisch
ich finde das eben nicht geil.
Und manche Aussagen hier zu "effektiver Jagd" assoziieren genau dieses Bild in mir!
Und glaube mir, solche bzw. ähnliche Bilder entstehen bei solchen Aussagen auch bei unbedarftem Publikum. Was an der Außenwirkung von Deiner Aussage "...ich gehe vormittags ein paar Stück Wild im Wald abknallen schießen und sitze um 14.00 Uhr wieder im Büro..." besser sein soll, erschließt sich mir ebenfalls nicht.

Und in meiner Situation ist es eben komplett unverständlich! Wir hatten dieses Jahr sogar die ersten Schadensmeldung mit Fasanschaden von einem Jagdgenossen und jetzt kann ich Zwichenfruchtfelder mit XX-Hektar und zwei Meter Senfbestand mit zwei Mann abklappern, oder wie? Die Hasen nehme ich jetzt am Ansitz mit - das bekomme ich hin!
Fasan ist schwieriger...
 
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Ja, kannst Du. Leider. Unter Anderem, weil niemand ein wirklich überzeugendes Konzept für Treibjagden vorgelegt hat, das die aus der Ecke des "bewaffneten Spaziergangs als Ausrede fürs Feiern" geholt hätte. Und das mit dem "um 14.00 Uhr am Schreibtisch" hat noch eine andere Seite: wenn ich um 14.00 Uhr wieder im Büro bin, dann kann ich noch fast einen vollen Arbeitstag einlegen und auf bestimmte Sachen auch noch "vor Dienstschluss" reagieren. Wenn der gesamte Tag für Jagd + wasauchimmer draufgeht muss ich in so einem Fall absagen, ggf. sogar direkt vor der Jagd, oder den Laptop mit in den Wald nehmen. Da verzichte ich lieber aufs Gesellige als auf die Jagd i.e.S. Auch wenn mir an ruhigen Tagen das Rumstehen und Klönen mit den richtigen Leuten auch Spass macht.
 
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Unter Anderem, weil niemand ein wirklich überzeugendes Konzept für Treibjagden vorgelegt hat, das die aus der Ecke des "bewaffneten Spaziergangs als Ausrede fürs Feiern" geholt hätte.
So? Mal Abgesehen von der ganzen Corona-Panik...
https://www.helios-health.com/what-we-do/covid-20-german

Ich hatte eine Einladung auf dem Tisch zur Treibjagd - mit kompletter Anweisung für Hygiene- u. Sicherheitsvorkehrungen vor / während / nach der Jagd - inkl. dem Hinweis, daß es kein Schüsseltreiben nach der Jagd geben wird.
Transport der Jagdgesellschaft auf zwei großen 18 to Anhänger gegenübersitzend auf Strohballen (ca. 2m Abstand). Mit Maske bei Frischluft während der Fahrt besser als jeder ÖPNV-Bus oder Straßenbahn.

Abgesagt, weil vom Gesundheitsamt verworfen...
 
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Vor langer Zeit, als ich mir als Treiber mir meine ,,Sporen" verdienen musste (überwiegend Hasenjagden) gab's nichts schöneres als nach der ganzen laaaangen ,,Laatscherei und das waren zig Km), Abends das Schüsseltreiben(y)(y)(y):giggle:. Das war geselliges Beisammensein !!! Da wurde gesungen, erlebtes von den ,,Alten Jaager" erzählt die Jagd ausgewertet, Schützenkönig gekrönt usw. und natürlich auch 🍻🍷🍲. Manch einer hatte auch schon mal a bissel mehr ,,Durscht" :ROFLMAO:, aber Schüsseltreiben hier als ,,Saufgelage" aussehen zu lassen (n)(n)(n).
Das war ne schöne Zeit, aber leider.....vorbei:cry: :sad:. Nur gut das das die ,,Alten, auch mein ehemaliger Jagdprinz" nicht mehr miterleben müssen, was heute ,,abgeht".
MfG.
 
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Ja, kannst Du. Leider. Unter Anderem, weil niemand ein wirklich überzeugendes Konzept für Treibjagden vorgelegt hat, das die aus der Ecke des "bewaffneten Spaziergangs als Ausrede fürs Feiern" geholt hätte. Und das mit dem "um 14.00 Uhr am Schreibtisch" hat noch eine andere Seite: wenn ich um 14.00 Uhr wieder im Büro bin, dann kann ich noch fast einen vollen Arbeitstag einlegen und auf bestimmte Sachen auch noch "vor Dienstschluss" reagieren. Wenn der gesamte Tag für Jagd + wasauchimmer draufgeht muss ich in so einem Fall absagen, ggf. sogar direkt vor der Jagd, oder den Laptop mit in den Wald nehmen. Da verzichte ich lieber aufs Gesellige als auf die Jagd i.e.S. Auch wenn mir an ruhigen Tagen das Rumstehen und Klönen mit den richtigen Leuten auch Spass macht.
Wer um 14:00 beginnend noch einen vollen Arbeitstag bis "Dienstschluss" hinbekommt, gehört tatsächlich zu der vollalimentierten wertschöpfungsfernen Verzichtbarkeitsgruppe, zu der er immer gezählt wurde. Und wichtig ist er auch noch. Na sowas! :whistle:
 
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Lesen und Verstehen klappt bei Dir nicht. Versuchs nochmal. Kleiner Tipp: "vor Dienstschluss reagieren" bedeutet nicht, dass man dafür einen vollen Arbeitstag braucht. Aber woher sollst Du das wissen? :devilish: :evil:

Ja, das unterscheidet uns, für eine Jagd nehme ich einen Tag Urlaub und ich nehme mich selbst nicht so wichtig,
, dass ich um 14:00 wieder im Büro sein müsste;)
Man kann das auch so sehen, dass Deine Arbeit nicht so wichtig genommen wird. ;) Bei mir ist kurze Reaktionszeit unter der Woche Teil der Arbeitsplatzbeschreibung und für manche Sachen gibt es keine Vertretung.
 
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