Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona

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Das wäre dann wie bei einer Glaubensgemeinschaft (bin mir nicht sicher, ich glaube die Zeugen ... ), die lehnen Blutspenden ab: weder geben und vor allem nicht nehmen. Die nehmen dann den eigenen Schritt vor den Schöpfer in Kauf. Ich finde es zwar nicht gut und religiös bin ich auch nicht, aber das ist wenigstens konsequent.

Im Übrigen wissen ja auch mittlerweile alle, dass man den Chip von B.G. nicht durch die Impfung bekommt, sondern im Krankenhaus.
 
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In Östereich dürfte jetzt bei allen Jagden mit mehr als 25 Teilnehmern 2G gelten.

Das wird hier auch kommen, davon gehe ich aus. Nicht weil es draußen gefährlich wäre, sondern weil es für alle Formen von Veranstaltungen gelten wird. Wie sinnvoll das nun im Einzelfall ist (wie Werner schrieb), sei mal dahin gestellt, darüber ließe sich trefflich den Kopf schütteln. Aber wir werden einfache Regeln bekommen, da bin ich mir sicher. Und im Süden und Osten wird es losgehen.

Und wer dann immer noch meint, dass er lieber auf einen Stoff verzichtet, der jetzt über 5.000.000.000 Mal verabreicht wurde, aus welchen politischen Gründen auch immer, der ist dann aus den Jagden halt raus. Auf dem Einzelansitz zu hause fragt niemand nach dem gelben Heftchen.

Keine Ahnung, warum die Impfgegner so ein Sendungsbewustsein haben, die sind wie die Vegetarier in den 2000ern.
 
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2G ist (!) der Brandbeschleuniger der Pandemie und man versucht damit zu löschen.

Aber egal, irgendwie werde ich auch heuer eine kleine Treibjagd hinbekommen. Und für DJ habe ich mich heuer praktisch nirgends angemeldet, da war mir letztes Jahr das Theater schon zu groß und ohne Unterhaltung (Gespräche am Sammelplatz) vor und nach der Jagd gehe ich lieber zum Ansitz!
Zum Ende 2020 hatten DJ ja den Flair von Autokino und das kommt auch 2021 wieder.
 
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Es weder spalterisch noch verwerflich, einem Geisterfahrer mitzuteilen, dass sein Weg verderblich ist. Da kann es im Interesse der Allgemeinheit auch mal geboten sein, zu Zwangsmitteln zu greifen.
Das Wissen über Corona und die Impfungen ist inzwischen ausreichend, um zu belegen, dass wir ohne Impfungen viel schlimmer da ständen:
Die Impfkampagne hatte in Deutschland schon allein im 1. Halbjahr geschätzt 706.000 Meldefälle, 76.600 stationäre und etwa 19.600 intensivmedizinische Fälle, sowie mehr als 38.300 Sterbefälle verhindert. Insbesondere in der Altersgruppe ≥ 60 Jahre wurde die Anzahl der zu erwartenden Fälle für jeden der genannten Endpunkte um mehr als 40 % reduziert.
Es dumm und/oder infam, den Klartext und die Empfehlungen der wissenschaftlich denkenden und arbeitenden Mediziner als spalterisch ab zu tun und der Sisyphos-Arbeit des pflegenden Personals unnötige Steine in den Weg zu legen.
Impfen ist nicht alles - aber ohne Impfen ist alles nichts.
 
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Das ist billige Argumentation.
Zweifellos darf man über die Zustände bei der Pflege im oder außerhalb des Krankenhauses debatieren. Dies aber argumentativ mit den Impfungen zu verbinden verbietet sich in meinen Augen.
Dann können wir innerorts auch 100 k,/h zulassen, nachdem die Notfallversorgung auf ein entsprechendes Niveau angehoben wurde :rolleyes:

wipi
 
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Im Prinzip ist zwar Frau Wagenknecht zuzustimmen, dass die Kommerzialisierung der Krankenhäuser bedenklich ist,
-aber- meines Wissens ist kein europäisches Land bezüglich der Intensivbetten-Versorgung für Corona so gut über die Runden gekommen wie D.
Und wenn Menschen nach Einführung der Impfungen an Covid19 sterben, liegt das in D (noch) nicht an zu wenig Betten und Personal sondern vorwiegend daran, dass sie nicht geimpft sind.
NB: Wundert es mich etwas, dass Frau W. und ihre Forderung nach Sozialisierung der Krh. Hier so viel Anklang finden.

Und wie Wipi sagt: Natürlich ist es gut, ausreichend Notfallbetten zu haben.
Aber mehr Notfallbetten verhindern keine Unfalltoten.
Maßnahmen zur Unfallvermeidung tun dies aber ohne Zweifel.
 
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Ich habe meine Meinung da auch geändert. Ihr sollt bitte alle Masken tragen, euch impfen so oft es geht, testen testen testen und gerne auch wieder in den Lockdown gehen um mich zu schützen . Bedanke mich schon mal ganz herzlich bei euch 🥰
 
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Hmmm, korrigier mich wenn ich falsch (nach-)denke, aber soweit ich weiß müssen sich Geimpfte aktuell fast nirgends testen lassen!?
Somit ist es doch nur logisch, dass ausschleißlich Ungeimpfte, die sich vor jedem Kino, Schwimmbad oder Theaterbesuch testen lassen, "positiv" auffallen und in die Statistik einfließen oder nicht?

Ok, dann korrigier ich halt:
Dein Denkfehler ist, dass man nur macht was man muss. (Mag ja sein, dass Du von Dir auf andere schließt.)
Ich hab im Laufe der letzten zwei Wochen sicher drei oder vier Tests gemacht. Und heute noch einen. Es ist nämlich nicht verboten einfach mal selber zu denken - und dann auch zu handeln. ;)

Ich hab im Familien- und Kollegenkreis einige Erkrankte mittlerweile. Alle waren geimpft.
Insofern ist es doch nur logisch für sich selber kritisch zu hinterfragen ob es einen nicht schon "erwischt" haben könnte. Und dann testet man halt einfach ab und an mal, drauf gepfiffen was mir jemand vorschreibt oder nicht.

Einfach mal das unken aufhören und lieber selber machen was einem möglich ist. Man darf tatsächlich auch mehr als man muss! :p

Kanns nicht nachvollziehen wie manche drauf sind. Ich erinnere mich noch gut an ein Telefonat mit einem Erkrankten. Der erklärte mir er könne grad nicht wegen was ich ihn angerufen habe. Der sei nicht so ganz fit momentan, aber kein Covid. Hat drei Tage gedauert bis mir dann der Buschfunk aus erster Hand zugetragen hat, dass er sehr wohl hatte (und das auch wusste) was er vorgab nicht zu haben. Toll, so unterbricht man dann Infektionsketten! (n)o_O
 
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Ich habe meine Meinung da auch geändert. Ihr sollt bitte alle Masken tragen, euch impfen so oft es geht, testen testen testen und gerne auch wieder in den Lockdown gehen um mich zu schützen . Bedanke mich schon mal ganz herzlich bei euch 🥰
Mittlerweile fast klassisch diese Forderungen an die anderen. Hauptsache "me, myself & I" brauchen sich nicht zu bemühen. Sollen doch erstmal die anderen machen.
Aus meiner Sicht ein trauriger Standpunkt. Unsozial, unfähig und verantwortungslos.

wipi
 
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Mittlerweile fast klassisch diese Forderungen an die anderen. Hauptsache "me, myself & I" brauchen sich nicht zu bemühen. Sollen doch erstmal die anderen machen.
Aus meiner Sicht ein trauriger Standpunkt. Unsozial, unfähig und verantwortungslos.

wipi
Ich glaube, Du solltest die Ironiebrille aufsetzen, wenn Du den Beitrag liest 😉
 
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