Giftweizen im Gurkenfeld

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#17
Aber es kotzt mich an, wenn morgen eine Katze verreckt weil sie ein halbvergiftete Maus gefressen hat, oder ein Hund oder ein Turmfalke oder eine Ringeltaube an dem Zeug krepieren muss. Diese Sorte Landwirte muss sich in Zukunft warm anziehen - spätestens nach der nächsten Bundestagswahl werden die Machtverhältnisse im Land so sein, dass denen der Wind kräftig ins Gesicht bläst. Zu Recht.
Korrekt ausgebracht schadet das Zeug nur dem Schadnager. Halbverreckte Mäuse werden mit Vorliebe Opfer von Beutegreifern. Das ist Teil des Wirkprinzips. Davon ist noch keiner verreckt. Soviel halbtote Mäuse kann der gar nicht fressen. Also bitte auf dem Teppich bleiben.

Im übrigen denk ich, Du ernährst Dich sicher ökologisch bewußt nur von heimischem Gemüse? Aus dem Bioladen sicher. Am liebsten Demeter?
 
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#18
@ Einstein

Danke für die Belehrungen. Aber ich jage hier seit mehr als dreissig Jahren, und ich werde hier noch jagen, wenn diese Sorte Landwirte vom Sozialamt lebt.

Es ist mir völlig wurscht, ob ich 90, 80 oder 70% der Bevölkerung repräsentiere - diesen Anspruch erhebe ich im Übrigen nicht.
Aber es kotzt mich an, wenn morgen eine Katze verreckt weil sie ein halbvergiftete Maus gefressen hat, oder ein Hund oder ein Turmfalke oder eine Ringeltaube an dem Zeug krepieren muss. Diese Sorte Landwirte muss sich in Zukunft warm anziehen - spätestens nach der nächsten Bundestagswahl werden die Machtverhältnisse im Land so sein, dass denen der Wind kräftig ins Gesicht bläst. Zu Recht.
Und da ich mich sehr gut daran erinnern kann, wie solidarisch sich die Herren Landwirte mit den Jägern gezeigt haben in den letzten dreissig Jahren - egal, ob es grüne Jagdgesetze in Baden-Württemberg ging, um Waffenrechtsverschärfungen oder sonst was - ich werde still und amüsiert zuschauen, wie die Brüder sich eine Klatsche um die andere abholen.

idS Daniel
Ich weiß gar nicht warum man so eine Schadensfreude an den Tag legt muss.
 
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#19
Dem Aussehen der Körner nach handelt es sich eindeutig um Saatweizen. Giftweizen sieht dunkelviolett aus. Fällt auf dem Erdboden fast nicht auf. Die nächste Frage wäre, wann wurde diese Aufnahme gemacht?
Muß sehr früh im Jahr gewesen sein, weil es sich nur um Sommerweizensaatgut handeln kann.
Nächste Frage wäre wo in der Landschaft diese Körner lagen. 5 kg können gern mal zusammenkommen wenn bei der Befüllung der Drillmaschine etwas übergelaufen ist.
Auf jeden Fall wäre dieser Weizen kaum tötlich für Tiere.
Aber statt rumzutönen sollte es ganz einfach möglich sein diese Körner einer Begutachtung des zuständigen PS Amtes zuzuführen. Denn die sind für solche Sachen, auch und speziell Giftweizen, zuständig.
Im Übrigen ist vor allem der letzte Post des Klosterwaldes sowas von unter aller Sau, so haßerfüllt, niederträchtig, daß mir tatsächlich die öffentlich zugänglichen Worte fehlen.:poop:
 
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#20
@ Einstein

Danke für die Belehrungen. Aber ich jage hier seit mehr als dreissig Jahren, und ich werde hier noch jagen, wenn diese Sorte Landwirte vom Sozialamt lebt.

Es ist mir völlig wurscht, ob ich 90, 80 oder 70% der Bevölkerung repräsentiere - diesen Anspruch erhebe ich im Übrigen nicht.
Aber es kotzt mich an, wenn morgen eine Katze verreckt weil sie ein halbvergiftete Maus gefressen hat, oder ein Hund oder ein Turmfalke oder eine Ringeltaube an dem Zeug krepieren muss. Diese Sorte Landwirte muss sich in Zukunft warm anziehen - spätestens nach der nächsten Bundestagswahl werden die Machtverhältnisse im Land so sein, dass denen der Wind kräftig ins Gesicht bläst. Zu Recht.
Und da ich mich sehr gut daran erinnern kann, wie solidarisch sich die Herren Landwirte mit den Jägern gezeigt haben in den letzten dreissig Jahren - egal, ob es grüne Jagdgesetze in Baden-Württemberg ging, um Waffenrechtsverschärfungen oder sonst was - ich werde still und amüsiert zuschauen, wie die Brüder sich eine Klatsche um die andere abholen.

idS Daniel

Genau so was habe ich mir schon gedacht.
Nun weiß man zumindest, wes Geistes Kind du bist!
Man muss aber schon als Jäger recht simpel gestrickt sein, wenn man glaubt das die hellseherisch herbei gesehnten zukünftigen politischen Verhältnisse sich in ihrem Verbotswahn allein an der Landwirtschaft abarbeiten werden.
Mag sein, das bei euch (BW?) viele geistig so infantil unterwegs sind, so etwas zu denken.
Das würde auch die guten Wahlergebnisse der Grünen dort erklären.
Hier in NRW ist man davon, Gott sei Dank, meilenweit entfernt.
Hier arbeitet der ländliche Raum Hand in Hand (siehe Demo 18.3.2015) , und wo es klemmt wird miteinander gesprochen.
Irgendwie kann ich mich, bei deinem undifferenziertem Hass gegen die Landwirte, nicht des Eindrucks erwehren, das es sich in deinem Fall um ein pathologisches Problem handeln könnte.
Damit hilfst du der Jagd in der Sache aber nicht weiter.
Ganz im Gegenteil!
Aber ich bin wenig optimistisch, das dich das interessiert.
Es wäre schon ein wenig erstaunlich, wenn du das überhaupt begreifst.


Einstein
 
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#21
Dem Aussehen der Körner nach handelt es sich eindeutig um Saatweizen. Giftweizen sieht dunkelviolett aus. Fällt auf dem Erdboden fast nicht auf. Die nächste Frage wäre, wann wurde diese Aufnahme gemacht?
Muß sehr früh im Jahr gewesen sein, weil es sich nur um Sommerweizensaatgut handeln kann.
Nächste Frage wäre wo in der Landschaft diese Körner lagen. 5 kg können gern mal zusammenkommen wenn bei der Befüllung der Drillmaschine etwas übergelaufen ist.
Auf jeden Fall wäre dieser Weizen kaum tötlich für Tiere.
Ich denke, ich habe es in meinem Eingangspost deutlich geschrieben, die Bilder wurden am Samstag, den 18. Juli 2020 gegen 6:00 Uhr morgens gemacht. Um diese Zeit im Jahr sät niemand Weizen. Insofern kann es sich auch nicht um gebeiztes Saatgut handeln, logischerweise.
 
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#22
Ich denke, ich habe es in meinem Eingangspost deutlich geschrieben, die Bilder wurden am Samstag, den 18. Juli 2020 gegen 6:00 Uhr morgens gemacht. Um diese Zeit im Jahr sät niemand Weizen. Insofern kann es sich auch nicht um gebeiztes Saatgut handeln, logischerweise.
Eine neutrale Untersuchung des Saatgutes durch ein Amt könnte das klären, danach kannst ja immer noch den glatten machen.
 
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#23
Korrekt ausgebracht schadet das Zeug nur dem Schadnager. Halbverreckte Mäuse werden mit Vorliebe Opfer von Beutegreifern. Das ist Teil des Wirkprinzips. Davon ist noch keiner verreckt. Soviel halbtote Mäuse kann der gar nicht fressen. Also bitte auf dem Teppich bleiben.
Das kann ich nicht beurteilen, wie toxisch das Zeug in welcher Menge wirkt. Deshalb habe ich ja sicherheitshalber die Behörden informiert.
Mag sein, dass ein Hund oder Fuchs oder Katze drei Dutzend halbvergifteter Mäuse fressen müsste, um daran zu krepieren - wenn nun aber diese Giftweizenkörner nicht aus dem Handel stammen, sondern selbst hergestellt wurden? Mit unbekannter oder nicht berechenbarer Toxizität?

Ich erinnere ich im Übrigen noch gut daran, was für eine Medien-Hype der Fund einiger weniger Giftköder für Greifvögel in NRW seinerzeit ausgelöst hat. Das wurde vom "Komittee gegen den Vogelmord" ausgenutzt zu einem Rundumschlag gegen Jagd und Jäger in Deutschland.
 
G

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#25
@ Einstein

..... - ich werde still und amüsiert zuschauen, wie die Brüder sich eine Klatsche um die andere abholen.

idS Daniel
Nicht dass ich Deinen Ärger nicht teile. Dennoch, den alten Lateiner-Spruch "teile und herrsche" haben unsere Grünen verinnerlicht. Unsere Landwirte sind auch nicht anders als wir, manche etwas egoistischer, manche etwas altruistischer viele aber gegen die grüne Bevormundung, so wie wir auch. Vergeltung, auch wenn nur zuschauend ausgeübt, vertieft die Gräben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 6300

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#27
@ Klosterwald

Übrigens, ganz sicher, dass das kein von Vögeln ausgeschiedener Samen ist? Wären die Bilder im Frühjahr aufgenommen, hätte ich auf Efeu-Samen getippt. Pflanz doch mal ein Korn und schau, ob was Grünes hochkommt.

Oder wurde Dein Verdacht auf "Giftweizen" inzwischen bestätigt?
 
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#28
@ Klosterwald

Übrigens, ganz sicher, dass das kein von Vögeln ausgeschiedener Samen ist? Wären die Bilder im Frühjahr aufgenommen, hätte ich auf Efeu-Samen getippt. Pflanz doch mal ein Korn und schau, ob was Grünes hochkommt.

Oder wurde Dein Verdacht auf "Giftweizen" inzwischen bestätigt?
Efeu? 🤣. Müsste mit dem Teufel zugehen wenn dass kein Gift ist. Giftköder sind so auszubringen dass "Sekundärvergiftungen" auszuschließen sind. D.H. in Köderboxen oder im Fall von Giftweizen (sofort wirkendes Gift für Mäuse auf dem Acker) mittels Spender direkt in die Mäuselöcher. Alles andere ist Vorschriftswidrig und gehört geahndet. Wenn eine Taube 5 Körner davon frisst fällt sie sofort Tot um.
 
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#29
Update:

Die Polizei war gestern nachmittag vor Ort; die von mir gesicherten Beweise (Giftkörner) sind nun bei der Polizei/Staatsanwaltschaft.
Der NABU hat sich den angestellten Betriebsleiter des landwirtschaftlichen Betriebs vorgeknöpft, der rotzfrech behauptet die Giftköder seien ordnungsgemäss mittels Legepistole in die Mauselöcher gelegt worden. Mit den Beweisfotos konfrontiert kam er wohl ins Schwitzen. Nun denn, der NABU legt deutlich mehr Eifer an den Tag als die Staastgewalt. Die sind richtig angepißt, weil der Tatort in einem Vogelschutzgebiet liegt und alle Körnerfresser, nicht nur Mäuse, an die Köder drankamen.

Ich werde weiter berichten.
 
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#30
Kann man anhand der Bilder erkennen ob es "Giftweizen" oder gebeiztes Saatgut ist?
Man kann diese Frage eigentlich anhand des Datums beantworten. Wer sät am 18. Juli eines Jahres Weizen in ein Gurkenfeld, in dem die Ernte in vollem Gange ist?

Die Variante "gebeiztes Saatgut" scheidet daher aus. Zudem hat der Betriebsleiter dieses landwirtschaftlichen Unternehmens inzwischen eingestanden, dass es sich bei dem ausgebrachten Präparat um "Ratron" handelt. Das kann man wohl in jedem Raiffeisen-Lagerhaus kaufen, trotzdem sind die Verarbeitungsvorschriften einzuhalten.
 
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