Giftweizen im Gurkenfeld

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#61
@ Augenwild
Du hast Recht, daß vor etlichen Jahren die Giftweizenkörner nicht dunkelviolett wie heute aussahen, dafür sahen sie leuchtend rot aus.:)
Sei ihm wie ihm wolle, die abgebildeten Körner sehen nun mal aus wie gebeizter Saat weizen. Mehr habe ich nicht gesagt.
Sollte die Untersuchung wirklich Giftweizen ergeben wird das für den Jungen dann richtig teuer. Diese Art der Ausbringung ist verboten und damit CC Relevant. Und da sind die Jungs von den Prüfdiensten der LW Ämter komischerweise komplett humorlos. Die fangen dann an von so seltsamen Sachen wie Prämienkürzung, Auszahlungssperre, Prämienrückforderung u U für den gesamten Betrieb, Strafzahlungen usw zu murmeln.
Aber wie schon Darwin erkannte gibt es die natürliche Auslese. Darunter fallen auch solche Typen.:)
 
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#62
(Hegeringleiter bin ich ja auch noch..)

idS Daniel
Grundgütiger!
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Man hat niemand anderes dafür gefunden.
Oder:
Du schreibst hier, frisch und frei (anonym) von der Leber weg, aber hast nicht das Kurzwildpret in den Beinkleidern, deinen Leuten ähnlich ehrlich entgegen zu treten!
Bei deiner destruktiven Einstellung (so wir sie denn kennen würden), dürftest du bei uns nicht mal den Jagdhunden Wasser geben.

Einstein
 
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Guest
#63
Aha. Und wie hätte denn die politisch/sozial korrekte Art und Weise ausgesehen? Was hätte ich denn anders machen können/sollen? Den Dialog suchen mit einem Landwirt, der so abgehoben und arrogant ist dass er dir nicht mal zuhört?
Da wird Dir niemand einen Tip geben können. Letztlich kennst nur Du die Situation im Detail. Ich hätte vermutlich auch die Polizei informiert, aber nur wenn der Landwirt mehrfach arrogant auf mein Nachfragen reagiert hätte.
Ich würde aber auf keinen Fall eine Institution einschalten, die der Jagd und den Jägern ihre Dogmen aufpressen will. Ich denke außerdem, dass Polizei und Staatsanwaltschaft auch ohne Druck arbeiten.
Letztlich hätte ich alles vermieden, was der Landwirtschaft bei anzunehmender Verallgemeinerung schaden könnte. Ich glaube übrigens nicht, dass aus dieser Angelegenheit ein nachhaltiger Nutzen für die Jagd resultiert. Der lachende Dritte ist der NABU, der erst dem Landwirt / den Landwirten die Muskeln zeigen wird, um sie dann den Jägern
umso unverfrorener zeigen zu können.
 
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#64
Sei ihm wie ihm wolle, die abgebildeten Körner sehen nun mal aus wie gebeizter Saat weizen. Mehr habe ich nicht gesagt.
mal davon ab das Saatgut nicht mehr gebeizt werden darf Was hat das Zeug in kleinen Häufchen im abstand von wenigen Metern um ein Gurkenfeld im Naturschutzgeiet verloren:oops::oops::oops:
Erkläre es mir bitte Was
 
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#65
Ich habe kein gestörtes Verhältnis zur Landwirtschaft, wohne ich doch seit 1964 auf dem Dorf
Meine Spielkameraden waren die Kinder der ortsansässigen Bauern,und oft genug war ich selber mit draussen zum Heu machen oder Kartoffel ernten.
Eher haben die heutigen Landwirte ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Umwelt und zur Restnatur, behaupte ich mal. Und mit dieser Ansicht bin ich ganz sicher nicht allein......

idS Daniel
Aha, als Ausrede für eine zutiefst bauernfeindliche Einstellung reicht also ein relativer zeitlicher Aufenthalt in ländlicher Umgebung. Soziale Kontakte zu Minderjährigen mit dörflicher Herkunft, noch dazu gepaart mit vermeintlich typisch landwirtschaftlichen Tätigkeiten erheben einen zum Richter über gute oder schlechte Entwicklungen in der Landwirtschaft und bei den Landwirten.
"Früher war alles besser!"
Bei deiner Einstellung bezweifele ich, das du die "heutigen Landwirte" überhaupt kennst.

Einstein
 
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#66
Ihr merkt gar nicht, wie sehr ihr euch selber desavouiert. Peinlich. Kommt mal wieder runter. Der macht das schon ganz richtig. Das Einschätzen der Leute vor Ort gibt gern ein ganz anderes Bild als ihr euch in eurem blinden Nabu-Haß vorstellen könnt. Und das ständige Speichellecken bei der Landwirtschaft gern gepaart mit blindem Draufhauen beim Forst bringt auch keinen weiter. Am Ende überleben die, die in der Lage sind, zur richtigen Zeit kooperativ zu sein und zur richtigen Zeit die Bremse zu ziehen. Der ist sicher nicht Hegeringleiter, weil er nicht mit Menschen umgehen kann.
 
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#67
mal davon ab das Saatgut nicht mehr gebeizt werden darf Was hat das Zeug in kleinen Häufchen im abstand von wenigen Metern um ein Gurkenfeld im Naturschutzgeiet verloren:oops::oops::oops:
Erkläre es mir bitte Was
Aha, man darf also Saatgut nicht mehr beizen!
Was sind sind hier Experten unterwegs!!!!
Unglaublich!
 
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#68
Aha, man darf also Saatgut nicht mehr beizen!
Was sind sind hier Experten unterwegs!!!!
Unglaublich!
bei Weizen bin ich raus kann ich Dir nicht sagen bei Mais ist es seit diesem Jahr hier in NRW verboten!! Die Sauen haben es übrigens gedankt mit teilweise Totalschaden
Da verlasse ich mich auf Experten wie dich ich geb nur das weiter was mir meine Bauern gesagt haben auf die Frage warum nicht gebeiztes Saatgut eingesetzt wurde so wie immer
 
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#70
Dergerl, du bist mal wieder ein klassisches Beispiel für Meinung haben ohne Ahnung:).
Beizen ist weder bei Weizen noch anderen Getreiden verboten, auch bei Mais nicht.
Verboten sind Nicotinoidhaltige Beizen z B bei Raps oder die Mesurolbeize gegen Vogelfraß und WS Fraß.
Möglicherweise hast du auf deiner Biofestplatte noch Speicherfragmente von seit x Jahren verbotenen Quecksilberbeizen. Solltest du löschen.
 
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#71
bei Weizen bin ich raus kann ich Dir nicht sagen bei Mais ist es seit diesem Jahr hier in NRW verboten!! Die Sauen haben es übrigens gedankt mit teilweise Totalschaden
Da verlasse ich mich auf Experten wie dich ich geb nur das weiter was mir meine Bauern gesagt haben auf die Frage warum nicht gebeiztes Saatgut eingesetzt wurde so wie immer
Vielleicht erzählen dir "deine Bauern" nicht mehr alles.
Oder nur Unverfängliches.
So, wie du drauf bist, würde ich dir, als Bauer, keine Infos mehr zukommen lassen, die anschließend gegen mich verwandt werden könnten.

Einstein
 
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bei Weizen bin ich raus kann ich Dir nicht sagen bei Mais ist es seit diesem Jahr hier in NRW verboten!! Die Sauen haben es übrigens gedankt mit teilweise Totalschaden
Da verlasse ich mich auf Experten wie dich ich geb nur das weiter was mir meine Bauern gesagt haben auf die Frage warum nicht gebeiztes Saatgut eingesetzt wurde so wie immer
Hast Du zufällig einen Link parat?
 

Rotmilan

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#75
Auf der Seite des DJV findet sich unter der Überschrift "Aufgaben und Ziele" als ERSTER Punkt folgendes:

Die “Förderung der frei lebenden Tierwelt im Rahmen des Jagdrechts sowie des Natur- und Landschafts-, Umwelt- und Tierschutzes”. Dies bedeutet insbesondere den Schutz und die Erhaltung einer artenreichen und gesunden freilebenden Tierwelt sowie die Sicherung ihrer Lebensgrundlagen.
Die Verhältnisse vor Ort kenne ich nicht und kann sie deshalb auch nicht bewerten.

Grundsätzlich würde der Jägerschaft aber mehr Engagement in Sachen Natur- und Wildtierschutz mMn gut zu Gesicht stehen.

Zum Thema Nabu: Wir haben eine "erweiterte Dorfgemeinschaft", die sich um Brachflächen mit seltenen Pflanzen kümmert und diese ein, zweimal im Jahr pflegt. Ca. 30 Personen, darunter etliche vom Nabu. Mit denen kann man ganz normal reden :unsure: und bei der Gelegenheit die Jagd positiv darstellen. Vom bzw beim Reden kommen die Leute zusammen.
 
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