Giftweizen im Gurkenfeld

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#76
Wenn mich nicht alles täuscht, waren die Maiskörner hier auch rötlich eingefärbt. Kann mir nicht vorstellen, dass der Großhändler Saatgut verkauft, dass keine Zulassung mehr hat.
war bei uns auch immer so dieses Jahr das erste mal nicht worauf ich gefragt hab warum kein gebeiztes Saatgut eingesetzt wurde darauf kahm es währe jetzt verboten daher auch meine Aussage hier.
hier sind Schläge teilweise zu 100% geschädigt worden schicke dir morgen gern mal ein paar Bilder
 
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#77
Auf der Seite des DJV findet sich unter der Überschrift "Aufgaben und Ziele" als ERSTER Punkt folgendes:



Die Verhältnisse vor Ort kenne ich nicht und kann sie deshalb auch nicht bewerten.

Grundsätzlich würde der Jägerschaft aber mehr Engagement in Sachen Natur- und Wildtierschutz mMn gut zu Gesicht stehen.

Zum Thema Nabu: Wir haben eine "erweiterte Dorfgemeinschaft", die sich um Brachflächen mit seltenen Pflanzen kümmert und diese ein, zweimal im Jahr pflegt. Ca. 30 Personen, darunter etliche vom Nabu. Mit denen kann man ganz normal reden :unsure: und bei der Gelegenheit die Jagd positiv darstellen. Vom bzw beim Reden kommen die Leute zusammen.
wir arbeiten solange ich Jäger bin mit Naturschützern vor Ort zusammen und haben gemeinsame Projekte die auch von den Örtlichen Landwirten mit unterstützt werden
 
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Gelöschtes Mitglied 6300

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#78
wir arbeiten solange ich Jäger bin mit Naturschützern vor Ort zusammen und haben gemeinsame Projekte die auch von den Örtlichen Landwirten mit unterstützt werden
Die Indianer verstehen sich manchmal. Für den Ärger sind meistens die Häuptlinge verantwortlich. Ich würde auch gerne bei Grüne, NABU oder BUND mitarbeiten, mal aus dem Bauch heraus. Die Realität, der politische Alltag der letzten 20 bis 30 Jahre setzen diesem hehren Wunsch aber sehr enge Grenzen. Lokal kann man den Einzelnen beurteilen und gegebenenfalls mit ihm Hand in Hand arbeiten. Politisch muss aber das Führungsteam gesehen werden.
 
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#79
Alligatorin schrieb es schon. Giftweizen ist kräftig violett eingefärbt. Das was man auf den Bildern sieht halte ich für gebeiztes Saatgut. Keine Behörde oder Polizei wird gegenüber einem Dritten Ermittlungsergebnisse oder Analysen herausgeben. Alles weiterhin mysteriös.
 
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#80
...hast Du toll gemacht!

Wennn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du die Körner fotografiert und zur Polizei gebracht und hast dem Bauern dann den Nabu auf den Hals gehetzt, der wie eine Ordnungsbehörde auftrat und dem Mann zumindest eine Moralpredigt gehalten hat.

Als nächstes wird der Nabu das Ganze groß im örtlichen Käseblatt breittreten (die haben sowieso gerade ein Sommerloch) und sich als Held feiern (Du wirst "zu Deinem Schutz" -in diesem Falle zu Deinem Glück- garantiert nicht genannt) lassen und die Wortwahl wird alle Nicht-Biobauern als Deppen und Umweltsünder und schlechte Menschen darstellen, die Biobauern hoch loben und seinen Ruf als "Ordnungskraft" in der Öffentlichkeit festigen.
Und weil Zeitungen (wie die anderen Medien auch) von solchen Verbänden grundsätzlich gut gefüttert werden, wird eine Gegendarstellung des manchmal notwendigen Einsatzes dieser Mittel, wenn überhaupt, nur sehr klein und versteckt gedruckt werden.

Argumente, warum ein solches Mittel (ich rede nicht von DIESEM Beispiel!) eingesetzt werden muss, um eine Ernte zu sichern, werden es darum immer schwerer haben gehört zu werden und die Möglichkeiten, ausreichend Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung zu produziern werden weiter eingeschränkt. Was solche Verbände nämlich grundsätzlich verschweigen, ist die Minderproduktion des Ökolandbaus gegenüber dem konventionell arbeitenden Landwirt. Wenn sich- wie gefordert- alle Bauern auf die Ökoschiene setzen würden, müssten wir sehr viel mehr Nahrungsmittel importieren - aber DAS wäre ja ökologisch...

Wenn bei mir ein Nabu-onkel auf dem Hof stünde (den ich nicht habe), um mich im Namen der Ökoordnung anzupupen, wäre der sehr schnell vom Grundstück verschwunden. Der hat nämlich genauso viel Macht, wie der Vorsitzende des Kleingartenvereins, dem meine Rasenhöhe oder mein Heckenschnitt nicht gefällt.

Der Bauer hat, wie ich oben geschrieben habe, großen Blödsinn gemacht, aber Dein Weg ist noch viel blödsinniger:
Nabu, BUND&co. sind Vereine. Keine Ordnungsbehörden!
Denk noch mal drüber nach!
 
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#81
Alligatorin schrieb es schon. Giftweizen ist kräftig violett eingefärbt. Das was man auf den Bildern sieht halte ich für gebeiztes Saatgut. Keine Behörde oder Polizei wird gegenüber einem Dritten Ermittlungsergebnisse oder Analysen herausgeben. Alles weiterhin mysteriös.
Noch mal, es kann doch nicht so schwer zu verstehen sein:

Gebeiztes Saatgut WEIZEN am 18. Juli auf einem Gurkenfeld, auf dem die Ernte in vollem Gange ist. Hallo?
 
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#82
Argumente, warum ein solches Mittel (ich rede nicht von DIESEM Beispiel!) eingesetzt werden muss, um eine Ernte zu sichern, werden es darum immer schwerer haben gehört zu werden und die Möglichkeiten, ausreichend Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung zu produziern werden weiter eingeschränkt.
Ich hätte da mal eine Frage:

wo steht geschrieben, dass deutsche Landwirte die halbe Welt ernähren müssen? Wer zwingt Deutschlands Landwirte dazu, mit immer rüderen Methoden ihre Ressourcen zu plündern, unter elendsten Bedingungen Überschüsse zu produzieren die dann ans Ende der Welt verhökert werden?
Warum haben zum Beispiel die Landwirte Schwedens (oder Österreichs) dieses Selbstverständnis oder dieses Sendungsbewußtsein nicht? Gerade die Schweden verstehen sich doch sonst als die moralische Instanz der Welt - aber kein schwedischer Bauer macht sich einen Kopp darum, ob er mit der Milch seiner Kühe halb Afrika satt bekommt. Der wehrt sich nur gegen deutsche Billigmilch und deutsches Billigfleisch, mit dem die Supermärkte überschwemmt werden. Deshalb steht auf jedem Kühlregal in schwedischen Supermärkten, wo der Inhalt herkommt - Svensk kött, svensk mjölk.
In Österreich stand schon vor zehn Jahren auf jedem Joghurtbecher: Gentechnikfrei hergestellt in Österreich.
Das immer gerne bemühte Argument, der Verbraucher wolle nur allerbilligstes Fleisch und nur die allerbilligsten Produkte, zieht nicht mehr. Der Verbraucher ist sehr wohl bereit, für seine Lebensmittel einen angemessenen Preis zu bezahlen, wenn er entsprechenden Gegenwert dafür bekommt. Bei den Zuständen in der deutschen Landwirtschaft muss der Verbraucher jedoch davon ausgehen, angeschissen und betrogen zu werden wo immer möglich.

Die im Eingangspost erwähnten Gurkenfelder liegen im Landkreis Hohenlohe, PLZ-Gebiet 74613. Verkauft werden diese Gurken als Spreewälder Gurken. Im Hohenlohekreis erzeugt unter permanenter künstlicher Bewässerung (im Dürrejahr 2003 hat dieser Landwirt die umliegenden Fließgewässer leergepumpt, bis die Fische auf nassen Steinen lagen. Hat ihn nicht gekümmert).

Die deutsche Landwirtschaft hat sich ihren Ruf hart erarbeitet und redlich verdient.

idS Daniel
 
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#84
Ich hätte da mal eine Frage:

wo steht geschrieben, dass deutsche Landwirte die halbe Welt ernähren müssen? Wer zwingt Deutschlands Landwirte dazu, mit immer rüderen Methoden ihre Ressourcen zu plündern, unter elendsten Bedingungen Überschüsse zu produzieren die dann ans Ende der Welt verhökert werden?
Warum haben zum Beispiel die Landwirte Schwedens (oder Österreichs) dieses Selbstverständnis oder dieses Sendungsbewußtsein nicht? Gerade die Schweden verstehen sich doch sonst als die moralische Instanz der Welt - aber kein schwedischer Bauer macht sich einen Kopp darum, ob er mit der Milch seiner Kühe halb Afrika satt bekommt. Der wehrt sich nur gegen deutsche Billigmilch und deutsches Billigfleisch, mit dem die Supermärkte überschwemmt werden. Deshalb steht auf jedem Kühlregal in schwedischen Supermärkten, wo der Inhalt herkommt - Svensk kött, svensk mjölk.
In Österreich stand schon vor zehn Jahren auf jedem Joghurtbecher: Gentechnikfrei hergestellt in Österreich.
Das immer gerne bemühte Argument, der Verbraucher wolle nur allerbilligstes Fleisch und nur die allerbilligsten Produkte, zieht nicht mehr. Der Verbraucher ist sehr wohl bereit, für seine Lebensmittel einen angemessenen Preis zu bezahlen, wenn er entsprechenden Gegenwert dafür bekommt. Bei den Zuständen in der deutschen Landwirtschaft muss der Verbraucher jedoch davon ausgehen, angeschissen und betrogen zu werden wo immer möglich.

Die im Eingangspost erwähnten Gurkenfelder liegen im Landkreis Hohenlohe, PLZ-Gebiet 74613. Verkauft werden diese Gurken als Spreewälder Gurken. Im Hohenlohekreis erzeugt unter permanenter künstlicher Bewässerung (im Dürrejahr 2003 hat dieser Landwirt die umliegenden Fließgewässer leergepumpt, bis die Fische auf nassen Steinen lagen. Hat ihn nicht gekümmert).

Die deutsche Landwirtschaft hat sich ihren Ruf hart erarbeitet und redlich verdient.

idS Daniel

Das rechtfertigt jedoch nicht Dein Vorgehen und es rechtfertigt erst recht nicht Deine pauschale Kritik an der "deutschen Landwirtschaft"!

Wenn in Deutschland ein konventioneller Landwirt ordentlich unter Einhaltung der Grundsätze der guten fachlichen Praxis und aller (teils übertriebenen Auflagen) mit zugelassenen Mitteln einen guten Ertrag (in Feldfrüchten!, weil monetär gibts da einige Unwägbarkeiten) erzielt, dann leistet er einen SEHR großen Beitrag zur Ernährung der Welt, indem seine "Überschüsse" dazu genutzt werden könne, die Importe nach Deutschland zu verringern.

Sonst käme das Getreide, das Gemüse, das Fleisch, die Milch nämlich aus anderen Ländern. Und wie DORT produziert wird möchte ich, erhlich gesagt, manchmal gar nicht wissen.

Du hast Recht, wenn Du die "Moral" der Verbraucher verurteilst. Bitte denk noch mal drüber nach, ob man die ernsthaft (sofort) ändern kann und was die Folgen sind, wenn wir unser Land komplett zu einem ertragsschwachen Ökobetrieb machen und die "Bedürfnisse der Uneinsichtigen" von anderen Ländern befriedigen lassen.

Als Förster sage ich allen Leuten, dass wir gut daran täten, nicht zuviel Fläche unserer Wälder aus der Nutzung zu nehmen. Als Grund gebe ich dabei plakativ an, dass Holz gebraucht wird und auch gebraucht werden wird. Und es ist moralisch UND ökologisch nicht richtig, wenn wir unsere Wälder hinter eine Glasscheibe stellen und zum Museum machen und uns gleichzeitig mit Holz aus intakten Urwäldern in Nordamerika, Nordeuropa und Sibirien den Hintern abwischen.

"Dein" Beispielbauer mag extrem sein und dem gehört ohne Gnade auf die Finger gehauen - aber durch die Ordnungsbehörden und nicht durch Vereine, die in eine einzige Richtung eine sehr effiziente Propagandamaschine am laufen haben und mit echten Argumenten nicht vorn ihrem Glaubenskrieg abzubringen sind.
 
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#85
Alligatorin schrieb es schon. Giftweizen ist kräftig violett eingefärbt. Das was man auf den Bildern sieht halte ich für gebeiztes Saatgut. Keine Behörde oder Polizei wird gegenüber einem Dritten Ermittlungsergebnisse oder Analysen herausgeben. Alles weiterhin mysteriös.
der Betriebsleiter hat doch schon längst eingestanden das es Ratron ist. Was soll da noch mysteriös sein? Siehe #30 https://forum.wildundhund.de/threads/giftweizen-im-gurkenfeld.128122/post-4317823
 
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Sonst käme das Getreide, das Gemüse, das Fleisch, die Milch nämlich aus anderen Ländern. Und wie DORT produziert wird möchte ich, erhlich gesagt, manchmal gar nicht wissen.
Dann guck mal auf die Herkunftsangaben. Unsere Biomilch kommt aus Österreich, und die Biogurken aus Polen. Könnten genausogut hier produziert werden. Alles EU. Produktion im Inland ist nur dann verteidigbar, wenn sie tatsächlich mit höheren Standards und verträglicher für die Umwelt erfolgt. Über die Fleischproduktion reden wir besser nicht. Das ließe sich sehr gut durch entsprechende Gesetze regeln und ich bin sogar der Ansicht, der Verbraucher würde die resultierenden Preise akzeptieren. Es bekommt nur keiner der Entscheider den Allerwertesten hoch, hierzulande.
 
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#87
Dann guck mal auf die Herkunftsangaben. Unsere Biomilch kommt aus Österreich, und die Biogurken aus Polen. Könnten genausogut hier produziert werden. Alles EU. Produktion im Inland ist nur dann verteidigbar, wenn sie tatsächlich mit höheren Standards und verträglicher für die Umwelt erfolgt. Über die Fleischproduktion reden wir besser nicht. Das ließe sich sehr gut durch entsprechende Gesetze regeln und ich bin sogar der Ansicht, der Verbraucher würde die resultierenden Preise akzeptieren. Es bekommt nur keiner der Entscheider den Allerwertesten hoch, hierzulande.
Das ändert aber nichts an meiner Aussage, dass wir nur hier, in unserem Lande, die Produktionsbedingungen "in der Hand haben" - und was speziell die osteuropäischen EU-Länder unter "Bio" verstehen, sag ich jetzt lieber nicht.
Und wenn jemand in Deuschland Biomilch aus Österreich trinken mus, dann hat er das mit dem ökologischen Gedanken noch nicht so ganz verstanden...
 
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#88
Das ändert aber nichts an meiner Aussage, dass wir nur hier, in unserem Lande, die Produktionsbedingungen "in der Hand haben" - und was speziell die osteuropäischen EU-Länder unter "Bio" verstehen, sag ich jetzt lieber nicht.
Und wenn jemand in Deuschland Biomilch aus Österreich trinken mus, dann hat er das mit dem ökologischen Gedanken noch nicht so ganz verstanden...
Wieso,ist Biomilch aus dem EU-Land nebenan schlechter als Unsere ? Wir sind doch ein Europa und Globalisierung steht auf der Tagesordnung,ob der Einzelne das will oder nicht.Du kaufst ja auch demnächst einen Tesla,warum dann nicht auch ein Liter Vollmilch aus den öst. Alpen !Vielleicht sollte der Eine oder Andere mal sein Haupt etwas mehr anstrengen,sonst entgehen ihm weiterhin die wahren Ursachen für Verwerfungen !
 
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Noch mal, es kann doch nicht so schwer zu verstehen sein:

Gebeiztes Saatgut WEIZEN am 18. Juli auf einem Gurkenfeld, auf dem die Ernte in vollem Gange ist. Hallo?
Da hast Du sicherlich recht, das könnte ein Hinweis auf Giftkörner sein.

Andererseits, Deinem "Engagement" entnehme ich, dass Du und besagter Landwirt keinesfalls Freunde seit. Könnte der Landwird, Dein Verhalten vorausahnend, Dich vielleicht ein wenig auf den Leim geführt haben?

Du erinnerst Dich an meinen Post:

@ Klosterwald

Übrigens, ganz sicher, dass das kein von Vögeln ausgeschiedener Samen ist? Wären die Bilder im Frühjahr aufgenommen, hätte ich auf Efeu-Samen getippt. Pflanz doch mal ein Korn und schau, ob was Grünes hochkommt.

Oder wurde Dein Verdacht auf "Giftweizen" inzwischen bestätigt?
Ich hatte bei diesem Post eine Geschichte vom Frühjahr vor Augen, nach der ich jetzt wieder gegoogelt habe. Bei Röblitz wurden auch solche Körner gefunden. Die Fotos dieser Körner und Deine Fotos dieser Körner ähneln sich zumindest. Auch in Röblitz hatte man den Verdacht auf Giftweizen, schließlich stellte sich heraus, dass es von Vögeln ausgeschiedener Efeusamen war.

https://www.otz.de/regionen/saalfel...koerner-sind-kein-giftweizen-id228952347.html

https://www.google.com/imgres?imgur...2ahUKEwj764Wq8-LqAhXP6aQKHRFbAJAQMygBegQIARAw

Was ist, wenn sich in Deinem Fall ähnliches herausstellt, auch wenn Efeusamen um diese Jahreszeit unwahrscheinlich ist.

Dann hätte der Landwirt gewonnen :cool:

Was ich übrigens auch nicht gut fände.
 
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#90
Ich hätte da mal eine Frage:

wo steht geschrieben, dass deutsche Landwirte die halbe Welt ernähren müssen? Wer zwingt Deutschlands Landwirte dazu, mit immer rüderen Methoden ihre Ressourcen zu plündern, unter elendsten Bedingungen Überschüsse zu produzieren die dann ans Ende der Welt verhökert werden?
Warum haben zum Beispiel die Landwirte Schwedens (oder Österreichs) dieses Selbstverständnis oder dieses Sendungsbewußtsein nicht? Gerade die Schweden verstehen sich doch sonst als die moralische Instanz der Welt - aber kein schwedischer Bauer macht sich einen Kopp darum, ob er mit der Milch seiner Kühe halb Afrika satt bekommt. Der wehrt sich nur gegen deutsche Billigmilch und deutsches Billigfleisch, mit dem die Supermärkte überschwemmt werden. Deshalb steht auf jedem Kühlregal in schwedischen Supermärkten, wo der Inhalt herkommt - Svensk kött, svensk mjölk.
In Österreich stand schon vor zehn Jahren auf jedem Joghurtbecher: Gentechnikfrei hergestellt in Österreich.
Das immer gerne bemühte Argument, der Verbraucher wolle nur allerbilligstes Fleisch und nur die allerbilligsten Produkte, zieht nicht mehr. Der Verbraucher ist sehr wohl bereit, für seine Lebensmittel einen angemessenen Preis zu bezahlen, wenn er entsprechenden Gegenwert dafür bekommt. Bei den Zuständen in der deutschen Landwirtschaft muss der Verbraucher jedoch davon ausgehen, angeschissen und betrogen zu werden wo immer möglich.

Die im Eingangspost erwähnten Gurkenfelder liegen im Landkreis Hohenlohe, PLZ-Gebiet 74613. Verkauft werden diese Gurken als Spreewälder Gurken. Im Hohenlohekreis erzeugt unter permanenter künstlicher Bewässerung (im Dürrejahr 2003 hat dieser Landwirt die umliegenden Fließgewässer leergepumpt, bis die Fische auf nassen Steinen lagen. Hat ihn nicht gekümmert).

Die deutsche Landwirtschaft hat sich ihren Ruf hart erarbeitet und redlich verdient.

idS Daniel

Das ein "Natur- und Landschaftsführer" solche Hasstiraden gegen Landwirte und Landwirtschaft fährt, läßt schon tief blicken.
Kein Wunder das selbst Kinder , von solcherlei Hetze indoktriniert, später die Arbeit der Bauern nicht wertschätzen.
Aber es scheint ja in Deutschland gute Tradition zu sein, in gewissen zeitlichen Abständen bestimmte Bevölkerungsgruppen für alles und jedes Verantwortlich zu machen.
Fragt sich nur noch, welche endgültige Lösung solche Ankläger für uns Bauern vorgesehen haben?
Unglaublich!

Einstein
 
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