Gipskarton recyceln

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z/7

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Gips hat im Bauschutt eigentlich nichts verloren... Er sorgt nur dafür das evtl. Gebrochener RC Schotter unbrauchbar wird. Würde bei uns teuer werden wenn man es in den Bauschutt wirft, so wird alles zu dreckigen Gips umdeklariert.

Saubere Gips Platten nehm ich bei uns für 60€/to, dass Recycling kostet auch Geld.
Wenn du möchtest guck ich gleich durchs Telefonbuch und guck wen ich aus dem Süden habe, aber nach München kommt da nimmer viel.
München wär auch ok. Der einzige, den ich da gefunden habe, scheint nur für gewerbliche zu sein. :unsure:
 
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Das Problem ist, ein separater Container heißt nicht, daß der Inhalt recycelt wird. Das Zeug muß auf jeden Fall separat gesammelt werden, weil es in Bauschutt etwa ungünstige Eigenschaften entfaltet (siehe Stuttgart 21). Wenn es mir nur um Entsorgung ginge, würd ich das Zeug auch hier auf dem Wertstoffhof entsorgen. Ich will sicher sein, daß das nicht in ner tschechischen Deponie landet. Annahmestellen, die sich darüber in Schweigen hüllen, sind mir suspekt. Aber Danke für Deinen Hinweis (y)
Ehrenwerte Einstellung!
 

z/7

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Heute nicht, hier schifft's schon wieder, aber möglichst bald, blockiert gerade andere Tätigkeiten. Danke, werd gleich mal gockeln.

update: knettenbrech ist der, der mir so gewerblich aussah. hat aber sogar nen standort der näher ist. breitsamer scheint mehr auf privatkunden ausgerichtet. werde montag telefonieren, möglicherweise ist das ne mengenfrage. Danke nochmal.
 
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Die einschlägigen privaten Entsorger hier im Landkreis hab ich auch schon durch. im Nachbarlandkreis ist eine etwas undurchsichtige Firma, die woanders als gipsrecyclingannahme genannt wurde, aber auf ihrer homepage steht gar nix. werd ich montag mal anrufen, aber große Hoffnung mach ich mir nicht. Anliefern ist kein Problem, das ist ja nicht viel, paßt locker auf meinen Hänger. Rein aus Prinzip würd ich auch weiter weg fahren.

Beim Umbau geht es ja darum, dass "Müll" wieder von der Baustelle weg kommt und nicht mehr im Wege rumliegt, bzw. Platz und Sauberkeit wieder geschaffen wird.

Klar, wird es da Firmen geben die Abhilfe schaffen können. Wollen aber dafür bezahlt werden, deinen Müll zu nehmen.

Ist so...

Kann aber in jeder Stadt/Landkreis anders sein, welche Firmen und Möglichkeiten vor Ort da sind.
 
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Bei uns holt jeder Containerdienst den Bauschutt ab!
Kommt natürlich auf die Menge an, ab 3 Kubik kein Problem!
D.T.

Würde ich mittlerweile auch so machen. Früher immer alles mit dem PKW-Hänger 20km zur Landkreis-Deponie gefahren...

Mulde hinstellen lassen, rein was rein darf.

Wenn voll Containerdienst angerufen, nachmittgs ist es weg oder eine neue leere Mulde da...

Kostet - aber bequem und zeitsparend (als immer mit dem Hänger zu Deponie fahren), Müll nur einmal in die Handnehmen und zur Mulde tragen.
Damit aus den Augen und damit auch aus dem Sinn.

Die Baustelle ist weitestgehend von Müll sauber für neues Baumaterial und freie Arbeitsfläche.

Aber das lernt man erst mit der Zeit, wie es effizienter geht.
 
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Das Problem ist, ein separater Container heißt nicht, daß der Inhalt recycelt wird. Das Zeug muß auf jeden Fall separat gesammelt werden, weil es in Bauschutt etwa ungünstige Eigenschaften entfaltet (siehe Stuttgart 21). Wenn es mir nur um Entsorgung ginge, würd ich das Zeug auch hier auf dem Wertstoffhof entsorgen. Ich will sicher sein, daß das nicht in ner tschechischen Deponie landet. Annahmestellen, die sich darüber in Schweigen hüllen, sind mir suspekt. Aber Danke für Deinen Hinweis (y)
Ob es nachher wieder im großen ganzen verschwindet kann ich nicht sagen, aber bei den zwei Entsorgen wo ich div Sachen kostenpflichtig entsorgt habe, gab es für jeden Wertstoff eigene Mulden und es wurde sehr darauf geachtet, daß es Sortenrein zugeht.
Denke die Recylingfirmen sind auch an Sortenreinen Rohstoffen interessiert.
 
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Würde ich mittlerweile auch so machen. Früher immer alles mit dem PKW-Hänger 20km zur Landkreis-Deponie gefahren...

Mulde hinstellen lassen, rein was rein darf.

Wenn voll Containerdienst angerufen, nachmittgs ist es weg oder eine neue leere Mulde da...

Kostet - aber bequem und zeitsparend (als immer mit dem Hänger zu Deponie fahren), Müll nur einmal in die Handnehmen und zur Mulde tragen.
Die Baustelle ist weitestgehend von Müll sauber für neues Baumaterial und freie Arbeitsfläche.

Aber das lernt man erst mit der Zeit, wie es effizienter geht.
Habe vor drei Jahren 70€ für An- und Abfahrt pro Container gezahlt. Keine Warterei an der Waage, keine Gedanke ob der Hänger überladen ist etc.
Den Spaß war es mir Wert.
 

z/7

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Denke die Recylingfirmen sind auch an Sortenreinen Rohstoffen interessiert.
Das stimmt sicher. Das Problem ist, ich hab bei meiner Recherche vor allem Aussagen gefunden, daß die Recyclingquote bei Gips sehr niedrig sei, die Recyclingfirmen nicht ausgelastet und vor allem in einem bayerischen Text, daß in Nordbayern eher recycelt würde aufgrund der Nähe zu ebensolchen Firmen. In Bayern gibt es nämlich gar keine. Jetzt sitz ich im südlichen Südbayern. Da darf man mißtrauisch sein.

Ich werde berichten.

Restmüll kostet hier übrigens 210 € / t. Das ist also auch in finanzieller Hinsicht keine Option.
 
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Würde ich mittlerweile auch so machen. Früher immer alles mit dem PKW-Hänger 20km zur Landkreis-Deponie gefahren...

Mulde hinstellen lassen, rein was rein darf.

Wenn voll Containerdienst angerufen, nachmittgs ist es weg oder eine neue leere Mulde da...

Kostet - aber bequem und zeitsparend (als immer mit dem Hänger zu Deponie fahren), Müll nur einmal in die Handnehmen und zur Mulde tragen.
Damit aus den Augen und damit auch aus dem Sinn.

Die Baustelle ist weitestgehend von Müll sauber für neues Baumaterial und freie Arbeitsfläche.

Aber das lernt man erst mit der Zeit, wie es effizienter geht.
....so handhabe ich das auch!
D.>T.
 
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Habe vor drei Jahren 70€ für An- und Abfahrt pro Container gezahlt. Keine Warterei an der Waage, keine Gedanke ob der Hänger überladen ist etc.
Den Spaß war es mir Wert.
Genauso.

Beim Renovieren wird halt oft nicht bedacht, dass die "Müll"-Beseitigung genauso einkalkuliert werden muss und ein Aktiv-Posten in der Kostenrechnung (also Kostenfaktor) ist wie die Matereialbeschaffung oder zugekaufte Dienstleistungen (Handwerker, Abnahmen...) .

Nur mal schnell mit dem Hänger zur Deponie fahren und 5.-€ an der Kasse zahlen gibt es halt nicht mehr.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 8926

Guest
Und da wundert sich noch einer, warum manche Kleingeister ihren Dreck einfach in die Botanik kippen.

1. Die Chancen erwischt zu werden gehen gegen 0.
2. Wenn man doch erwischt wird, kostet es auch nicht viel mehr, als wenn man regulär entsorgt hätte.
 
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Um zum Ursprungsthema zurückzukehren: es wäre mir ehrlich gesagt neu, das man Gipskartonplatten recyceln könnte. Das Papier ist fest drauf, und je nach Hersteller sind auch noch Kunststoff- oder Glasfasern drin. Auf den Baustellen, wo ich unterwegs bin, kommt das in den Restmüll.....
 
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