Gipskarton recyceln

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z/7

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Dispersionsfarbe geht auch. Muß ja auch nicht alles so gemacht werden. Und wer sagt, daß Reinweiß das Ende aller Vorstellungen ist. Vor wenigen Jahrzehnten waren wilde Tapetenmuster der Hit. Davor Bliemschendabede. Davor Brokat. Alternativ gemalt. Nicht wenige Firmen kleiden ihre Wände in den Farben ihres Logos. Sei nicht so unkreativ :cool:
 
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Funktioniert in Deutschland eigentlich die Müllentsorgung? Wundert mich nicht dass Leute im Wald Müllhaufen bauen, die dann der Jäger entsorgen muss. Hier fahre ich mit was ich übrig habe zur Deponie. Da stehen Kontainer mir Schildern. Metall, Holz, Möbel, Bauschutt, Gartenabfall, unbrenn bares, brennbares, Plastik Wellpappe, Elektroschrott und noch ein paar. Öl und Öl-Farbbehälter und alte Farbe giebt man in einem gesonderten Schuppen ab. Genauso alte Külschränke, Waschmaschinen usw. Uns Alles ist umsonst. Das Einzige für das wir bezahlen ist die normale Tonne für Haushaltsabfall und die Braune für kompostierbares. Die kleisten Tonnen reichen für uns Zwei und kosten 8 Euro im Monat.
 

Westwood

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Funktioniert in Deutschland eigentlich die Müllentsorgung? Wundert mich nicht dass Leute im Wald Müllhaufen bauen, die dann der Jäger entsorgen muss. Hier fahre ich mit was ich übrig habe zur Deponie. Da stehen Kontainer mir Schildern. Metall, Holz, Möbel, Bauschutt, Gartenabfall, unbrenn bares, brennbares, Plastik Wellpappe, Elektroschrott und noch ein paar. Öl und Öl-Farbbehälter und alte Farbe giebt man in einem gesonderten Schuppen ab. Genauso alte Külschränke, Waschmaschinen usw. Uns Alles ist umsonst. Das Einzige für das wir bezahlen ist die normale Tonne für Haushaltsabfall und die Braune für kompostierbares. Die kleisten Tonnen reichen für uns Zwei und kosten 8 Euro im Monat.
Das ist hier eigentlich nicht anders...

Die Wald Entsorger sind meiner Erfahrung nach entweder faule Schweine oder Gewerbetreibende die Ergebnissoptimierung betreiben.
 
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Dazu möchte ich aber auch etwas einwerfen.
Theoretisch stimmt das zwar mit der Müllentsorgung.
In der Praxis sieht es aber oftmals etwas anders aus
- Sperrmüll wird bei uns z.B. nur an 3 Tagen die Woche angenommen (an 2 Tagen vormittags und 1x Nachmittag) und ist mitlerweile kostenpflichtig. Annahme auch nicht das ganze Jahr über.
- Zu Stoßzeiten (z.B. Samstag Vormittag) steht man des öfteren schon mal etwas länger. Da geht schon mal ein Großteil vom Vormittag nur für die Müllentsorgung drauf
- Teilweise sinnlose Einheiten in der Abrechnung. Wenn ich z.B einen großen Müllsack Biomüll abgebe, oder die gleiche Menge auf einem Anhänger habe wird unterschiedlich abgerechnet (Sack - 0.50€, Anhänger 15€, genaue Preise habe ich aber jetzt nicht im Kopf)
- In meinem Fall, weite Anfahrt
- Der Müll (egal ob Sperrmüll oder Biomüll) kann nicht an gegebener Stelle abgeladen werden, sondern muss eigenhändig in Abrollcontainer befördert werden (klingt zwar eigentlich logisch, aber z.B. bei größeren Mengen Rasenschnitt, oder unhandlichen Möbelstücken kommt nicht gerade Begeisterung auf)
- Das Personal fällt in den meisten fällen auch nicht gerade durch seine Freundlichkeit auf
- Es wird kein "Sondermüll" (abgelaufene Farbdosen o.ä.) mehr angenommen. Diese sind muss man austrocknen lassen und haushaltsüblichen Mengen im Restmüll entsorgen

Das soll keine Rechtfertigung für die illegale Müllentsorgung sein. Mich kot** es auch jedes Mal an wenn irgendwo wieder ein Müllhaufen auftaucht. Wer aber mit seinem voll beladenen KFZ wieder nach Hause geschickt wird weil der Container zwar an immer gleicher Stelle steht, aber ich nichts abgeben darf weil gerade der falsche Tag ist, da kann ich schon irgendwo nachvollziehen wenn nach alternativen Entsorgungsmethoden gesucht wird. Oder wenn man nicht auf das Gelände fahren kann, weil die Fahrzeugschlange schon bis auf die Straße steht.
 
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Du sprichst mir aus der Seele 👍

komme gerade von der Verbrennungsanlage. Da kann man alles was brennbar ist in ein großes Loch werfen und fertig. Kostet afair 12 Euro pro angefangenen 100 kg und ist gegenüber dem Wertstoffhof einwandfrei nutzerfreundlicher.
 
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Wie ich oben schrieb, ich bezahle 8 Euro/ Monat für meine 2 Tonnen. Alles was auf dem Wertstoffhof landet kostet nichts für Privatpersonen. Und alle Kontainer stehen immer am selben Platz links und rechts der Strasse mit deutlichen Schildern was reingehört. Offen von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr täglich ausser Sonntag.
 

z/7

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Ach ja. Zurück zum Thema. Ich hab Montag telefoniert. Der obskure im Nachbarlandkreis, Knettenbrech in Türkheim, Breitsamer in München und dann noch das landkreiseigene Abfallwirtschaftszentrum. Und bin so schlau wie vorher.

NachbarLK hatte null Ahnung, Knettenbrech auch nicht, Eindruck bei beiden: Deponie. Breitsamer erzählte spontan, das wird wieder Gipskarton, und das AbfallWZ, es wird selbstverständlich deponiert. Bei den beiden hatt ich den Eindruck, die hören die Frage nicht zum ersten mal.

Kosten für mich alle mehr oder weniger dasselbe. Am günsigsten noch der Breitsamer mit 111 € +Mwst, der teuerste 127 € +Mwst die Tonne. AWZ 150 € gradaus. Wie Asbest übrigens, bei dem kommen nur die Säcke á 12 € dazu, ca. 2 Stück/t.

Ich hatte nicht damit gerechnet, daß ich den Informationen am Ende nicht trauen kann. Kann es sein, daß der Transport von hier so teuer ist? Egal ob Deponie oder recycling? Die Preisunterschiede zu Nordbayern und Westerwald sind einfach exorbitant.
 
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Recycling für eine Handvoll Platten. :rolleyes:

Kleinmengen privater Gipskarton sind Restmüll, graue Tonne.
Ich hatte mal, neben 2 Mio Tonnen Boden und Bauschutt beruflich eine Mulde mit 6cbm zu entsorgen.
Hat der Entsorger als Baustellenmischabfall auf die Deponie gefahren. Ein alter Gipsbruch....
 

z/7

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Recycling für eine Handvoll Platten. :rolleyes:

Kleinmengen privater Gipskarton sind Restmüll, graue Tonne.
Ich hatte mal, neben 2 Mio Tonnen Boden und Bauschutt beruflich eine Mulde mit 6cbm zu entsorgen.
Hat der Entsorger als Baustellenmischabfall auf die Deponie gefahren. Ein alter Gipsbruch....
Wenn beim Entorger ein Container steht, in den sowas sauber getrennt kommt, ist es ratzfatz keine Kleinmenge mehr. Und Gips, das solltest Du kraft Deiner Ausbildung wissen, muß eh von anderen Materialien so gut es geht separiert werden. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Ich werd jetzt als nächstes mal den Maurermeister next door fragen, was die in seiner Firma mit den Resten vom Innenausbau machen.
 

Westwood

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Ach ja. Zurück zum Thema. Ich hab Montag telefoniert. Der obskure im Nachbarlandkreis, Knettenbrech in Türkheim, Breitsamer in München und dann noch das landkreiseigene Abfallwirtschaftszentrum. Und bin so schlau wie vorher.

NachbarLK hatte null Ahnung, Knettenbrech auch nicht, Eindruck bei beiden: Deponie. Breitsamer erzählte spontan, das wird wieder Gipskarton, und das AbfallWZ, es wird selbstverständlich deponiert. Bei den beiden hatt ich den Eindruck, die hören die Frage nicht zum ersten mal.

Kosten für mich alle mehr oder weniger dasselbe. Am günsigsten noch der Breitsamer mit 111 € +Mwst, der teuerste 127 € +Mwst die Tonne. AWZ 150 € gradaus. Wie Asbest übrigens, bei dem kommen nur die Säcke á 12 € dazu, ca. 2 Stück/t.

Ich hatte nicht damit gerechnet, daß ich den Informationen am Ende nicht trauen kann. Kann es sein, daß der Transport von hier so teuer ist? Egal ob Deponie oder recycling? Die Preisunterschiede zu Nordbayern und Westerwald sind einfach exorbitant.


Je weiter südlich man sich in Deutschland befindet desto höher sind die Entsorgungskosten in der Regel.
Wie ich schon weiter oben geschrieben habe macht eine Stoffliche Verwertung für einen Entsorger nur Sinn wenn Sie unter dem Strich günstiger ist als eine Deponierung.
Im Restmüll hat Gips aber sicher nichts verloren...

Wenn bei den Angefragten Entsorgern nicht die nötige Menge an Gips solo ankommt werden die sich auch nicht um einen Weg bemühen diesen irgendwo stofflich unter zu bekommen, die Menge spielt dann keine Geige für die Vorbehandlungs- und Recyclingquoten und die Ersparnis ist im Gegensatz zum Arbeitsaufwand zu gering.
 
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Kleinmengen können problemlos im Restmüll entsorgt werden.
 
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