Glock 17...oder ?

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Moin!

Wenn "stovepipe" nicht reicht musst Du halt feldmäßig zerlegen ... :twisted:

Viele Grüße

Joe
 
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Den braucht niemand beim schießen.

Der ist dafür da den Schlitten für den Magazinwechsel hinten zu halten, oder offen ablegen zu können.

Also braucht man den auch nicht nach rechts wechseln zu können, um ihn für Linkshänder leichter zugänglich zu machen.

Irgendwie kommen ja auch reichlich Polizeieinheiten im Ausland so zurecht, nur deutsche Polizisten müssen Pistolen haben die zu 100% für Linkshänder passen. Bei der GSG 9 gibt's anscheinend keine Linkshänder.
 
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Moin!

Cast, Du widersprichst Dir. Die GSG9 ist eine der am intensivsten trainierenden Einheiten in D, da können solche Dinge im Training leicht überwunden werden, wenn andere Gründe die Benutzung dieser Waffe empfehlen. Bei einer Waffe für den normalen Streifenpolizisten und nicht-so-viel-trainierenden Jäger ist die Anpassungsfähigkeit ungleich wichtiger. Außerdem steht den GSGlern IIRC eine Auswahl an Waffen zur VErfügung, auch im Einsatz, so dass sich jeder, dem der Schlittenfang an der Glock nicht passt, eine andere Waffe aussuchen kann. Auch diese Option haben Streifenpolizisten nicht.

Viele Grüße

Joe
 
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Neulich hatte ich ein Gespräch mit dem Büma um die Ecke. Wir kamen auf die modernen SL-Pistolen zu sprechen und ich fragte nach Glock und P99. Der Büma: wenn wir hier einen Interessenten für eine Glock haben und der noch nie eine in der Hand hatte und sich nur deshalb dafür interessiert, weil er sich wochenlang durch die Foren gehangelt hat, nehmen wir ihn mit einer Glock und einer P30 und USP mit auf den Schießstand. Nach dem Schießstandbesuch ist der Fall meist klar: es wird eine HK und keine Glock.

Die Bundespolizei führt die P30, allerdings in der Ausführung V2, wie auch die hessische Polizei, während der Zoll die V6-Variante gewählt hat.
 
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Cast, Du widersprichst Dir.
Nein.

Die GSG nutzt vorallem bei der maritimen Einheit die Glock und ansonsten sicher nach Gusto.
Der Trainigsaufwand bezüglich Schlittenfang ist marginal, weil er eben nicht bedient werden muss.
Nur schreibt/schrieb? die TR Pistole nunmal beidseitige Bedienelement vor.
Im Ausland stört das an der Glock wohl keinen.


Neulich hatte ich ein Gespräch mit dem Büma um die Ecke. Wir kamen auf die modernen SL-Pistolen zu sprechen und ich fragte nach Glock und P99. Der Büma: wenn wir hier einen Interessenten für eine Glock haben und der noch nie eine in der Hand hatte und sich nur deshalb dafür interessiert, weil er sich wochenlang durch die Foren gehangelt hat, nehmen wir ihn mit einer Glock und einer P30 und USP mit auf den Schießstand. Nach dem Schießstandbesuch ist der Fall meist klar: es wird eine HK und keine Glock.
Jo, die Büma.:roll:

JEDER hat so seine Präferenzen. Hat er auch eine Steyr dabei wenn er mit dem Kunden auf den Stand geht?
Ein M. Wiegand schwört auf Sauer, klar wenn ich da Werkschütze wäre... und lässt kaum ein gutes Haar an den Pistolen die die Kursteilnehmer so anschleppen. Einzig bei der Glock sagt er nix, da mag er nur nicht die Familie Glock was ich verstehen kann.

Die P30 hat nur eine Besonderheit, die Nillgriffe.
Ansonsten?
Wem das Teil gefällt, nur zu. Mein Chef hat sich die P250 zugelegt, die hat erst störungsfrei geschossen nachdem sie noch mal im Werk war. Sehr beruhigend.
Ich habe eine Glock weil sie funktioniert. Immer. Egal welche Mun. Seit 15 Jahren.
 
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Feldversuch ergab kein Problem mit dem Schlittenfang bei LH Bedienung.

Rechte Hand schwenkt seitlich über die Waffe und schiebt den Verschluss an der Riffelung nach hinten.

Der linke Zeigefinger schiebt den Hebel hoch. Fertsch.

Zum Schliessen wieder mit der rechten Hand den Schlitten ziehen und loslassen / nach vorne führen.
 
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Sag ich ja, eigentlich braucht man ihn nur, wenn es nicht schnell gehen muß.
 
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Wenn braucht ihn nur, wenn man versehendlich leergeschossen hat UND es schnell gehen muss.

Wer allerdings bei einem annehmenden Rehkitz nach 16 Schuss nachladen muss ................:lol: .
 
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Bei mir steht die Dose auf 50 Meter. Moechte dich mal auf einem Stand sehen wo du die Dose hochwirfst:help:.
Wenn du das tragen und ziehen einer 1911er lange gewohnt bist(bei mir sind es 30 Jahre) dann hast du alle Bewegungsablaeufe verinnerlicht. Das damit heute viele ueberfordert sind mag schon sein. Ich kann immer nur von mir selber sprechen. Natuerlich geht die Technik weiter,auch beim Auto. Trotzdem haben die meisten Autos 4 Raeder:lol: Trotdem verbrennen die meisten Autos auch heute noch einen Kraftstoff:roll: Frueher hilt ein Mercedes 30 Jahre,heute kannst du denn nach 12 Jahren entsorgen...
:cheers:

Das es etwas neues gibt heisst fuer mich nicht das alles "alte" schlecht ist. Die 1911 ist heute noch vorhanden,mehr als jemals zuvor! Aber die irren auch alle,denn die hat ja noch eine Kettenglied. Na und? Das Prinzip des abkippenden Laufes haben heute fast alle modernen Pistolen.

Der 98er hat sich auch vor fast 120 Jahren bewaehrt. Heute noch eines der besten Jagdbuechsen Systeme! Natuerlich hat eine Armee heute ein Sturmgewehr.

Das ist fuer mich als Privatmann aber voellig unwichtg. Du kannst dein AR15 Derivat haben,und Ich verstehe das auch.

Die Glock ist immer wie die heilige Kuh, die muss man moegen, alles andere funktioniert nicht.:lol:

Also bei mir wuerde es als immer dabei Waffe zur not auch ein J-frame tun.:bye:
 
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und was wurde alles geändert damit deine 1911 schießt ?
Keine Original 1911 war jemals wirklich zuverlässig.
Du kannst keine neue LesBaer oder dergl als Maßstab für eine echte 1911 nehmen.

Genau da liegt der Fortschritt, nicht nur beim Abzugssystem.
Jede moderne Polizeipistole nimmst du aus der Schachtel machst das Magazin voll und jagst 1000 Schuss durch, ohne Störung.
Sollte eine Störung auftreten, entsorgst du das Ding am Besten.
 
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Meine Colt Combat Government ist "out of the box"! Als einziges "tuning" wurde die Abzugsfeder etwas gebogen. Gebaut 1983. Sie ist keine super Scheibenwaffe. Dafuer habe Ich sie mir auch nicht angeschaft:-D. Ich hab sie mir auch nicht fuer HP Munition gekauft.Die waren in D bei Kaufdatum 1986 eh verboten! 230 FMJs und sie laeuft.

Ich hab sogar noch ne alte Norinco 1911. Und auch die schiesst zuverlaessig.
Das einzige was mich an der stoert ist das sie nur ihre Norinco Magazine mag.

Die Colt ist da unkomplizierter.

Die meisten Stories ueber unzuverlaessige 1911 sind Youtube stories.

Die 1911 kommt in 5 Zoll oder 4,2 Zoll. Weniger Lauflaenge macht sie unzuverlaessig und stoeranfaellig. Davon halte Ich auch nicht viel.
Das muss man wissen. Die meisten sinnvollen Umbauten gehen in den Bereich der Praezision! Nicht in die Zuverlaessigkeit.
Ich baue eigentlich an keiner meiner KWs rum. Ausser einen anderen Griff zB.

Colt baut die seit ueber 100 Jahren. Deswegen war meine Wahl das "original".

Netpic




So sieht meine auch aus. Meine erste selbst gekaufte Waffe and only "from my cold dead hands". Old school!
 
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und was wurde alles geändert damit deine 1911 schießt ?
Keine Original 1911 war jemals wirklich zuverlässig.
.......
Vaters 1911er ist aus den 40ern, da wurden nur Griffschalen und Visierung getauscht, schießt ohne Störungen, egal was man für Labos rein stopft. Meine Para ist auch out of the box, hab nur Nill Griffschalen dran. Die hat jetzt 20.000 Schuß durch und hatte noch nie eine Ladehemmung mit Fabrikmun.
Hab nen Schützenkameraden, der hat zwei originale 1911A1 Pistolen, aus Behörden/US-Beständen. Ohne irgendwelchen Änderungen. Ich hab da auch noch nie eine Störung miterlebt am Stand. Kenne sogar div. 9mm 1911er, alles Standard-Pistolen ohne tunig, die gehen alle.
Einzigalleine das Problem mit kürzeren 1911ern ist mir auch bekannt. Da hatte ich schon öfters welche, die nur für den Hochofen taugten......Und ein Manko haben viele, egal wie teuer. Die verstellbaren Visierungen, egal ob BoMar, STI oder was auch immer, verrecken rel. oft.
 
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Bayern wird wohl zu HK SFP9 tendieren, welche ja nicht schlecht ist und auch nichts Contra-Glock aussagt.
In BY führen SEK Nord/Süd Glock 17 und Glock 26 ist landesweit in nicht geringer Anzahl ebenfalls im Einsatz.

Selbst die Bundeswehr hat mittlerweile im Rahmen der Spezialkräfte Glock 17 eingeführt.

Probieren geht aber über studieren, in Jäger u.Schützenkreisen sollte Glock so häufig vertreten sein, dass ein Probeschießen leicht möglich sein sollte.

Habe selbst mittlerweile G22, G17 und G19 im Bestand und liebe meine Glocks...dafür musste sogar die P30 weichen.
 
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