Glöckchen auf der Drückjagd- ja oder nein

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Oh man. „Glöckchen oder Spurlaut“ verrät genauso viel Qualifikation wie „Hund oder Wärmebildkamera“.

Mehr sollte man eigentlich nicht sagen müssen.
 
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Wenn der Hund ein Wildschwein aufmachen soll, dann definitiv keine Glocke !!!

Ansonsten rührt sich nämlich keine Sau.

Egal ob Spurlaut oder nicht.
Selbst das schönste Brackengeläut überzeugt Sauen in der Regel nicht die Dickung zu verlassen. Ob's dabei auch noch bimmelt oder nicht ist doch unerheblich!

Der Grund warum meine Hunde eine Glocke tragen liegt weder an einem fehlenden Laut noch an der Angst vor "nervösen" Schützen. Wenn man regelmäßig bis zum Bauchnabel in der Brombeerdickung oder Naturverjüngung steht fühlt man sich einfach besser wenn man einschätzen kann was da gerade in hohem Tempo auf einen zukommt.
Gruss mcmilan
 
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sogar seinem sicher fährtenlauten Stöberhund Glöckchen dran macht, ist übervorsichtig
... oder passt sich den veränderten Personal-Gegenheiten (und deren Jagdverständnis) auf so mancher Bewegungsjagd an. Damit meine ich sowohl das "Stand-" als auch das "Boden-" Personal.
 
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Weder Gebimmel noch Gekläffe weit ab vom Kessel, bringt Sauen in der Regel überhaupt auf die Läufe. Auch kein Treiber-Gebrüll von außen...
Die Hunde müssen rein, dran und dabei intensiv Laut geben !

Stumm überfallende Hunde ergeben Scherben - das ist nicht der Sinn der Jagd!
 
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Selbst das schönste Brackengeläut überzeugt Sauen in der Regel nicht die Dickung zu verlassen. Ob's dabei auch noch bimmelt oder nicht ist doch unerheblich!

Der Grund warum meine Hunde eine Glocke tragen liegt weder an einem fehlenden Laut noch an der Angst vor "nervösen" Schützen. Wenn man regelmäßig bis zum Bauchnabel in der Brombeerdickung oder Naturverjüngung steht fühlt man sich einfach besser wenn man einschätzen kann was da gerade in hohem Tempo auf einen zukommt.
Gruss mcmilan
JA, es muss der HF entscheiden - Aber wenn da "was Schweres" auf dich zukommt, wirst du es vor dem Schuss sowieso sicher identifizieren müssen, mit den Augen natürlich. Wenn da ein Hund in der nähe ist, würde ich mich auf die Glocke oder mein Gehör nicht verlassen mögen.
 
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Ehrlich?
Spurlaut wird beim Stöberhund als eine der wichtigsten Eigenschaften bereits in der Jugendprüfung abgefordert. Eine elementare Eigenschaft. Ich würde als Jagdleiter keine Stöberhunde einsetzen, die nicht spurlaut sind.
Allerdings spricht für mich nichts dagegen, seinen Hund bei sich selbst oder bei Freunden mit Bimmel einzusetzen. Man sollte aber, bevor man auf der Jagd erscheint, auf diesen groben Mangel hinweisen.
Eine Bimmel einem spurlauten Hund umzuschnallen, nur weil Herrchen Angst um seinen Wuffi hat, ist völliger Blödsinn und vernichtet eigentlich die Leistung des Hundes und die Möglichkeit der Deutung des Geläuts durch die Jäger.

Alles grundsätzlich absolut gut und richtig (y)
Allerdings solltest Du Dich von dem Glauben an den letzten Halbsatz lösen! 90% der Nicht-Hundeführer (und ein nicht unwesentlicher Teil der durchgehenden HF zudem) sind nicht in der Lage einen länger anhaltenden Laut eines Hundes auch nur irgendwie zu "deuten" (vgl. die div. Einlassungen zum Thema "Waidlaut" oder den Hinweis zum "schönsten Brackengeläut" in #33)
 
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JA, es muss der HF entscheiden - Aber wenn da "was Schweres" auf dich zukommt, wirst du es vor dem Schuss sowieso sicher identifizieren müssen, mit den Augen natürlich. Wenn da ein Hund in der nähe ist, würde ich mich auf die Glocke oder mein Gehör nicht verlassen mögen.
Ein sicherer Schuss bedingt immer, dass man auch weiß was man da beflackt.... wenn's nicht bimmelt bin ich im Zweifel aber schon mal im Anschlag und kann dann relativ entspannt und vor allem schnell entscheiden ob ich den Finger krumm mache oder nicht.
Gruß mcmilan
 
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Ein sicherer Schuss bedingt immer, dass man auch weiß was man da beflackt.... wenn's nicht bimmelt bin ich im Zweifel aber schon mal im Anschlag und kann dann relativ entspannt und vor allem schnell entscheiden ob ich den Finger krumm mache oder nicht.
Gruß mcmilan
Meine Hunde tragen keine Glocke, Du machst mir Angst.

Das ist jetzt nicht ganz ernst gemeint.
 
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Neulich auf einer Drückjagd kam ein Hund vorbei der sich anhörte wie wenn eine Besteckschublade runterfällt. Vielleicht sollten die Unzahl Glöckchen eine zweite Schicht Schutz gegen Sauen darstellen?!

Zum Thema nervöser Finger: War auch schon auf einer Jagd, da waren keine Füchse oder Dachse frei (trotz Jagdzeit) aus Angst um die Verwechselung mit den Hunden. Hatten wohl schlechte Erfahrung gemacht in dieser traurigen, aber unnötigen Sache.
 
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Oder mit der (unterstellten) Unart mancher "Schützen", schnelle Schüsse ohne zählbares Resultat als "wohl gefehlten Fuchs" anzugeben. Man erlebt so Manches auf der Jagd.
Klar, das ist bekannt. Auf großen Bewegungsjagden hat man genug Mühe, alle Kontrollen und echten Suchen abzuarbeiten, wenn mans ernst nimmt - da braucht man nicht noch die Klärung irgendwelchen Fuchs-Geballers...Der versierte Verlorenbringer, der dann gebraucht wird, fehlt meist eh dabei.
 
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