Gordons Reloading Tool

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Der eine ist 19mm der verdaut die erste Ladung sehr gut und der dünne bisher noch keine, Geschoss ist das Hornady 160gr Rn.
(Lapua mega Fabrik mögen beide). hatte bei der letzten Ladung das Geschoss ebenfalls auf 74mm gesetzt genau wie bei dem Mega und die Schussleistung war sehr gut aus dem 19mm Lauf.
 
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Ich denke auch das würde zu unübersichtlich.
Außerdem ist der Nutzen wohl auch begrenzt. Man kann sich bestehende Labos auch einfach als PDF drucken und aufs Handy legen - oder schlicht den Bildschirm abfotografieren ehe man vom Computerzimmer ins Wiederladezimmer geht.

Gäbe es bei GRT mal sowas wie das Quicktarget (oder hab ich da was verpasst?) dann wär die Sache sicher anders.
 
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Ne, die alternative zu QT fehlt noch. Aber dafür gibt es ja Strehlok und Online- Kalkulatoren.

Ansonsten gefällt mir noch, dass es Stand Alone läuft und nix zusätzlich installiert..
 
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16 Mai 2017
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Woher kommen im GRT die Parameter für die Treibladungsmittel?

Ich frage nur deshalb, weil ich hier in einem Thread gelesen habe, dass H. Brömel seit längerem für sein Quickload keine Unterstützung mehr durch die Pulverhersteller erhält. Die Qualität der Abschätzung steht und fällt halt mit diesen Daten ...
 
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Tag zusammen,

wollte mal Nachfragen über etwas das mir gerade aufgefallen ist im GRT.
Nehme .308 Standart
Geschoss Hornady RN #3075
Pulver RS52: 44gn
So sehen mal alle Werte relativ ok aus. Umgesetzter Ladungsanteil 97%
Jetzt gehe ich auf RS50. Was ja eigentlich ein Offensiveres Pulver ist. Dan soll der umgesetzter Ladungsanteil noch 82% sein?
Arbeite oft mit RS Pulver bis jetzt alles innerhalb 20m/s berechnet und dann gemessen. Aber hier sehe ich das Problem irgendwie nicht. Da das Ladeverhältnis relativ gut ist.

Gruss
 
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Hast du ebenfalls mit 44gn RS50 gerechnet? Meine Vermutung wäre, dass der Druck bei RS52 (bei gleicher Masse) höher ist und durch den höheren Druck das Pulver dann wieder schneller umgesetzt wird. Wie sieht es aus, wenn du bei den Berechnungen auf gleiches Druckmaximum achtest und die Pulvermenge entsprechend anpasst?

Edit: Habe ich mal ausprobiert, am Umgesetzten Ladungsanteil ändert es nichts, bzw. Druck ist laut GRT beim RS50 höher mit 44gn
 
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Ich hab noch mal etwas probiert, z1 ist für RS50 mit 0.350 deutlich niedriger als bei den anderen Pulvern, was zu diesem Wert für den Umgesetzten Ladungsanteil führt. Der Wert ist aber auch so in der QL Datei, direkt von RS, so hinterlegt....ich schreibe mal an RS ob der Wert wirklich so passt, evtl. ist das ja ein Zahlendreher und soll 0.530 heißen
 
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Habe bereits eine Antwort von RS bekommen, gebe das mal sinngemäß wieder: RS liefert diverse Daten an Herr Brömel, der dann die QL Datei erstellt und pflegt. Der z1 Wert für RS50 kommt also von Herr Brömel.
RS hat ebenfalls beobachtet, dass im Gegensatz von Berechnungen mit der QL Datei, RS50 komplett verbrennt.
Meine Theorie, dass es sich um einen Zahlendreher handelt ist deshalb nicht unwahrscheinlich, müsste aber von Herrn Brömel beantwortet werden. RS hat hier das Kredo "Sein Produkt, seine Expertise, seine Parameter".
Ich habe die Infos auch an Gordon (GRT) weitergeleitet.
 
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Hier die Antwort von Gordon:

Wir bekommen exakt dieselben Daten von RS wie Herr Brömel, also Druckbombenmessdaten. Hierbei sind einige der Parameter bereits enthalten, wie z.B. der Isentropenexponent, Explosionswärme, Schüttdichte, usw. Anschließend erfolgt die Kalibrierung, im Falle vom GRT wie bekannt kontinuierlich anhand der Beschussdaten. Hierzu muss man wissen, dass einige der vom Hersteller bereitgestellten Werte auch nur Resultate aus Berechnungen sind und einer gewissen Toleranz unterliegen können, daher sind die Kalibrierungen wichtig. Das GRT zeigt im Pulvermodell die Druckbombenmessung als weiße, gepunktete Linie. Das sind die Originaldaten, entweder vom Hersteller oder durch unsere eigenen Druckmessungen und Berechnungen.

Im Pfeil dargestellt warum das Modell einen z1 von ca. 0.35 aufweist

Das aktuelle Modell im GRT wurde im Abbrandverhalten weiter kalibriert und besitzt im neuen Modell tatsächlich einen höheren umges. Ladungsanteil für Laborierungen und einen geänderten Isentropenexponent, jedoch kaum Änderung an der Grenze z1 (siehe oben). Am grundlegenden ballistischen Verhalten hat sich kaum etwas geändert, das Modell im GRT zeigt nach unseren Kalibrierungsdaten sowieso einen höheren Druck als das von QL, weil die uns vorliegenden Messungen das so nahelegen.

PS: Um die Qualität der Pulverdaten in GRT, insbesondere RS50, weiter zu verbessern, sind Messergebnisse von DEVA oder auch einfach nur selbst durchgeführte Geschwindigkeitsmessungen, im GRT Projekt immer sehr willkommen.
 
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