Gordons Reloading Tool

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Schon ein bisschen. Man kann QL genauso wenig vertrauen wie GRT oder GRT im Beta Stadium.

Vertrauen würde voraussetzen, dass man die genauen Parameter aller Lade-Bestandteile exakt kennt, die Berechnung nicht genähert ist, sonder exakt und die ganze Nummer über sämtliche Bestandteile und Anwendungsgebiete hinweg auditiert und validiert ist.
Und selbst wenn das so wäre, wäre mein "Vertrauen" bei Sachen, die mir weh tun können nicht sehr ausgeprägt.

Das ist es aber alles nicht. Und deshalb wird man nie drumherumrum kommen, vernünftig zu arbeiten, zu prüfen ob die Zielparameter glaubwürdig sind und die Sache nachher durch Messung bestätigen zu lassen.

Wer das nicht tut .... dafür gibt es dann Krankenhäuser ;-)
Volle Zustimmung.
Ich hab nichts anderes - in nur einem Satz -geschrieben ;)
 
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Habe QL schon seit Jahren und bin innerhalb dessen Grenzen sehr zufrieden damit. Und das wird bei GRT sicher nicht anders sein. Beides sind Simulationen, und nur als Ergänzung zu weiteren Quellen zu sehen. Je exotischer das Kaliber, um so mehr hilft es! Man muss aber alles auch richtig füttern, z.B. mit dem real vorliegenden Hülsenvolumen. Und auch immer wieder mal Patronen ans BA/Deva zum nachmessen senden. Hatte da schon Unterschiede zur Simulation mit +/- 500bar in den Messergebnissen des zur BA. Und das bei Allerweltsladungen in 8*57IS und weiteren Mittelklasse- Kalibern. Auch ein Chrony hilft, man muss nicht alles zum BA senden.

Einfach als Anfänger QL kaufen oder GRT runterladen, und erwarten, "Alles ist Gut, ich bin der King" und die Ladedaten unreflektiert einfach stopfen ist mehr als leichtsinnig.

Klar, ne .308Win mit 168grs HPBT-Matchgeschoss und um die 42grsN140 gehen immer, ist eine sehr bewährte Ladung bei vielen Präzisionschützen:cool: Aber sich einen .338Lapua Magnun an der Gasdruckgrenze basteln und dann blind annehmen, dass es sicher ist, weil QL/GRT das ausrechnen:unsure::unsure::unsure: . . . . Ich möchte nicht der Schütze daneben sein
 
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Deshalb setzte ich vertrauen in "AUSFÜHRUNGSZEICHEN" ihr 2 Profi-Interpretierer. Man kann sich auch mit aller Gewalt blöd stellen und besserwisserisch wirken.

Ist es möglich, dass man einfach eine normale Antwort bekommt?!
Die Software ist viel zu jung als dass in der kurzen Zeit jemand einfach mal 'ja' oder 'nein' schreiben könnte.

Nimm einfach mal ein paar Daten der Deva oder so und gib die Parameter ein.
Habe ich mit QL gemacht und dann war schnell klar, dass QL und die Realität machnmal ganz schön parallel laufen. So gesehen, habe ich bei GRT nicht weniger Vertrauen ;)
 
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Wer sich schon länger damit beschäftigen konnte hat einen Level auf dem er so eine Pauschalisierung weder für das eine noch für das andere Programm treffen würde.
 
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Habe QL schon seit Jahren und bin innerhalb dessen Grenzen sehr zufrieden damit. Und das wird bei GRT sicher nicht anders sein. Beides sind Simulationen, und nur als Ergänzung zu weiteren Quellen zu sehen. Je exotischer das Kaliber, um so mehr hilft es! Man muss aber alles auch richtig füttern, z.B. mit dem real vorliegenden Hülsenvolumen. Und auch immer wieder mal Patronen ans BA/Deva zum nachmessen senden. Hatte da schon Unterschiede zur Simulation mit +/- 500bar in den Messergebnissen des zur BA. Und das bei Allerweltsladungen in 8*57IS und weiteren Mittelklasse- Kalibern. Auch ein Chrony hilft, man muss nicht alles zum BA senden.

Einfach als Anfänger QL kaufen oder GRT runterladen, und erwarten, "Alles ist Gut, ich bin der King" und die Ladedaten unreflektiert einfach stopfen ist mehr als leichtsinnig.

Klar, ne .308Win mit 168grs HPBT-Matchgeschoss und um die 42grsN140 gehen immer, ist eine sehr bewährte Ladung bei vielen Präzisionschützen:cool: Aber sich einen .338Lapua Magnun an der Gasdruckgrenze basteln und dann blind annehmen, dass es sicher ist, weil QL/GRT das ausrechnen:unsure::unsure::unsure: . . . . Ich möchte nicht der Schütze daneben sein
Die Software ist viel zu jung als dass in der kurzen Zeit jemand einfach mal 'ja' oder 'nein' schreiben könnte.

Nimm einfach mal ein paar Daten der Deva oder so und gib die Parameter ein.
Habe ich mit QL gemacht und dann war schnell klar, dass QL und die Realität machnmal ganz schön parallel laufen. So gesehen, habe ich bei GRT nicht weniger Vertrauen ;)
Danke, für die normale und sinnvolle Antwort.
 
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Hier mal zum Vergleich, LL in QL so abgepasst, dass die aus meinem R8 gemessenen Geschwindigkeit erreicht wird, Muss noch die Pulverdatei bearbeiten
1559846094309.png

und die gleichen Ladung in GRT:
1559846147117.png
1559846186883.png

Man sieht, hier ist der Unterschied nicht wirklich groß. Ist aber auch ein Allerweltskaliber

Und nur der Form halber: Jeder Wiederlader arbeitet eigenverantwortlich, falls jemand diese Ladung nachbauen will:cool:
 
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Hier mal zum Vergleich, LL in QL so abgepasst, dass die aus meinem R8 gemessenen Geschwindigkeit erreicht wird, Muss noch die Pulverdatei bearbeiten
Anhang anzeigen 80290

und die gleichen Ladung in GRT:
Anhang anzeigen 80291
Anhang anzeigen 80292

Man sieht, hier ist der Unterschied nicht wirklich groß. Ist aber auch ein Allerweltskaliber

Und nur der Form halber: Jeder Wiederlader arbeitet eigenverantwortlich, falls jemand diese Ladung nachbauen will:cool:
Schaut wirklich zuversichtlich aus(y)
 
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@Löffelmann Klar, die Frage musste kommen:cool: In meiner Version von QL passt es zu dem mir vorliegenden NPT

@Silenthunter Ich denke, die Unterschiede im Ergebniss werden nicht sehr groß sein, wenn alle Parameter richtig erfasst wurden.

Kann aber in einem anderen Kaliber schon wieder zu einem anderen Ergebnis führen. Bastle mir gerade ich .30-30A.I rein, die fehlt bei den Kalibern. Und auf deren Ergebnis bin ich gespannt
 
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Aber sich einen .338Lapua Magnun an der Gasdruckgrenze basteln und dann blind annehmen, dass es sicher ist, weil QL/GRT das ausrechnen:unsure::unsure::unsure: . . . . Ich möchte nicht der Schütze daneben sein
Die .338 LM hat ja 500 Bar eingebaute Sicherheit, da lange Jahre 4700 Bar zulässig war und jetzt nur noch 4200 Bar, von daher...
 
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Angeblich die billigen Amiplempen die mit nem dicken Kaliber auftrumpfen wollten? :)
Ich glaube Panzermunition hat noch mehr Druck, da ist also noch Luft in der Entwicklung nach oben. (y)
 
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Wenn ich das GRT mit den Ladedaten von Fox zum 160gr Classic Hunter in 8x57IS mit VV N140 (50gr bei 76,6mm OAL) füttere, bekomme ich einen Maximalruck von 3.987 bar (= Überdruck) bei 103% Ladeverhältnis und einer V0 von 838 m/s.
QL mit gleichen Daten gefüttert kommt auf 3.505 bar bei 106% Ladeverhältnis und V0 810 m/s.

Geschosslänge und Hülsenvolumen real messen verschärft die Sache nur, da kommt das GRT auf 4.111 bar und 843 m/s während QL 3.605 bar un 815 m/s errechnet.

Wo kommen die extremen Druckunterschiede (482 bar bei "Werksdaten" und 506 bar bei gemessenen) her?
 
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