Größter deutscher Wildhändler fordert Aussetzung der Schusszeit weil der Absatz fehlt

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Was hat der Metzger mit der Haftung zu tun wenn er für dich zerwirkt, Du als Jäger bist ausgebildet und berechtigt Wildfleisch weiterzugeben (würde hier wohl unter Direcktvermarktung fallen)
Ich sehe da keine Probleme:unsure: Trichienenprobe is eh klar, und bedenkliche Merkmale sollten nicht vorliegen.
 
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Was hat der Metzger mit der Haftung zu tun wenn er für dich zerwirkt, Du als Jäger bist ausgebildet und berechtigt Wildfleisch weiterzugeben (würde hier wohl unter Direcktvermarktung fallen)
Ich sehe da keine Probleme:unsure: Trichienenprobe is eh klar, und bedenkliche Merkmale sollten nicht vorliegen.
Aus Vorschriften und Gesetzten kann man als "Nichtjurist" ja immer was passendes rauslesen.
Ich gehe da lieber den sicheren Weg. Gerade auch im Hinblick auf die Zielgruppe.
 
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Mit Sicherheit können die Meisten von uns viel im Freundes und Bekanntenkreis absetzen - muss man halt küchenfertig machen, aber das ist ja kein Problem.

CD
Was die Meisten hier für Jagdgelegenheiten, Reviere und eigenvermarktete Strecken haben wird ja im Laufe der Zeit bekannt.

Man kann für den Anfang ja mal 20 Stück Schalenwild küchenfertig machen und und an Freunde und Bekannte absetzen. Schon das dürfte bei vielen die Möglichkeit der eigenen Küchenecke übersteigen, müsste aber vielerorts sogar noch gesteigert werden.

Bei einigen postern bin ich mir auch nicht sicher, ob sie selbst noch überblicken, was sie so alles schreiben.

Nachdem wir alles Wild aus unserem Revier in unserer Metzgerei verkaufen sind wir - zum Glück - im grünen Bereich und haben keine Absatzprobleme.

CD
 
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"Viel" ist relativ, und die bei den heutigen Küchenkenntnissen mehrschdendeels unumgängliche Arbeit des Zerwirkens bis hin zu kochfertig inclusive Sonderwünschen (mit/ohne Knochen/ausgelöst/pariert/kleingeschnitten) ist doch ein ziemlicher Aufwand. Angefangen mit den Kühlmöglichkeiten vorher und nachher, Verpackung, Abgabelogistik etc.

Ohne jahrelange Erfahrung und das nötige Equipment aus dem Stand 20 Stück im Jahr so weitergeben zu wollen halt ich für utopisch.

Ich selbst verwert seit Jahren ungefähr diese Menge, hauptsächlich Reh und ein bissl Sau, Hase, Gams, natürlich kleiner angefangen, und hab trotzdem immer wieder mal ne Sinnkrise, warum ich mir das antu. Geht schon damit los, daß man das ja nebenbei macht, und die Stücke nicht immer dann liegen, wenn man grade Zeit hat.
 
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"Viel" ist relativ, und die bei den heutigen Küchenkenntnissen mehrschdendeels unumgängliche Arbeit des Zerwirkens bis hin zu kochfertig inclusive Sonderwünschen (mit/ohne Knochen/ausgelöst/pariert/kleingeschnitten) ist doch ein ziemlicher Aufwand. Angefangen mit den Kühlmöglichkeiten vorher und nachher, Verpackung, Abgabelogistik etc.

Ohne jahrelange Erfahrung und das nötige Equipment aus dem Stand 20 Stück im Jahr so weitergeben zu wollen halt ich für utopisch.

Ich selbst verwert seit Jahren ungefähr diese Menge, hauptsächlich Reh und ein bissl Sau, Hase, Gams, natürlich kleiner angefangen, und hab trotzdem immer wieder mal ne Sinnkrise, warum ich mir das antu. Geht schon damit los, daß man das ja nebenbei macht, und die Stücke nicht immer dann liegen, wenn man grade Zeit hat.
Also ich sehe das nicht so aufwendig, ausser einem guten Brett, 2-3 ordentlichen Messern, einem Wolf, und einem guten Haushaltsvakuumierer braucht es doch nichts.
Für ein Reh brauche ich vom aus der Decke schlagen bis fertig verpackt etwa 2-2 1/2st. Für eine Sau je nach größe eine 1/2st mehr. Da es immer möglich ist die Zeit in der Decke etwas zu variieren, kann man versuchen 2-3 Stücke in einem Aufwasch zu verarbeiten, dann reduziert man die Vor- und Nachbereitungszeit.
 
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Völlig richtig. Die besten Ideen hier kommen immer von denjenigen, die gar kein Aneignungsrecht haben und noch nie mit Eigenproduktion und -vermarktung aufgefallen sind. Gleichzeitig jammert man in anderen Fäden über enge Jagdgelegenheiten, geizige Pächter, mangelnde Zeit zwischen Job, Familie und Jagd oder man spricht sich Mitgefühl bei den erfolglosen Sauenjägern aus. In der Tat können einem dann die Wildhändler den Buckel runter rutschen.
 
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..... wie schon geschrieben, wenn da p.a. ~50 Rehe und ~Sauen liegen, fällt schon etwas an.
Eben grad, weil die Allermeisten die Jagd eben nicht hauptberuflich betreiben.
Für diese Leute wirds u.U. eng werden, gar keine Frage.

Also ich sehe das nicht so aufwendig, ausser einem guten Brett, 2-3 ordentlichen Messern, einem Wolf, und einem guten Haushaltsvakuumierer braucht es doch nichts.
...
sowie dem ausreichenden Platz für:
- einer gesetzeskonforme Wildkammer
- mit Aufhängemöglichkeit für auch einmal stärkere Sauen
- einem Wildkühlschrank zum Abhängen lassen
- einer Tiefkühltruhe

Alleine das Schaffen einer gesetzeskonformen Wildkammer verschlingt Unsummen, die man mit Wildpret nicht so eben mal erwirtschaftet, neben den dafür laufenden Kosten.
 
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Also ich sehe das nicht so aufwendig, ausser einem guten Brett, 2-3 ordentlichen Messern, einem Wolf, und einem guten Haushaltsvakuumierer braucht es doch nichts.
Für ein Reh brauche ich vom aus der Decke schlagen bis fertig verpackt etwa 2-2 1/2st. Für eine Sau je nach größe eine 1/2st mehr. Da es immer möglich ist die Zeit in der Decke etwas zu variieren, kann man versuchen 2-3 Stücke in einem Aufwasch zu verarbeiten, dann reduziert man die Vor- und Nachbereitungszeit.
Inklusive Wolfen? Da redest Du Dir was schön.
 
G

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Guest
..... wie schon geschrieben, wenn da p.a. ~50 Rehe und ~Sauen liegen, fällt schon etwas an.
.
Wenn ich mir mal was erlauben darf zu sagen:
Ist das Problem bei Euch JETZT Akut oder an welchen Zeitraum denkt ihr: =1.05. ?
wartet doch mal ab sind ja selbst bis dahin noch Wochen.
Könnte ja sein, dass es uns im Laufe der nächsten MONATE - bis Jahre mehr Probleme mit Wilderei ins Haus steht. Je nachdem wie weit man von der Ordnungsmacht weg ist. Und Fleisch von Schwein ob wild oder zahm noch sehr gefragt sein wird. Auch in Form von Wurst.
:D
 
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Inklusive Wolfen? Da redest Du Dir was schön.
Nö,
Vor 30 Jahren habe ich, nach meiner ersten Ausbildung zum Koch, ein Reh in weniger als einer Stunde komplett verarbeitet, inc. wolfen, Rollbraten herstellen u.s.w., heute brauche ich 3x solange.
Alles eine frage der Übung;)
 
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Wenn ich mir mal was erlauben darf zu sagen:
Ist das Problem bei Euch JETZT Akut oder an welchen Zeitraum denkt ihr: =1.05. ?
wartet doch mal ab sind ja selbst bis dahin noch Wochen.
.....
:D
Hallo.
Generell gehts ja hier um die theoretische Wunschausformung eines bedeutenden Wildhändlers ;)

Ich kenne Pächter, denen gehts am Allerwertesten vorbei, was sie fürs Wildpret bekommen könnten.
Da kommt der Wildhändler und nimmst Zeug mit... Wildschaden gedeckelt, bezahlt man aus der Portokasse. Sprich: man hats nicht nötig.
Aber das ist eben nicht die Mehrheit.

Ich kann die Intention hinter der Vorstellung des WH schon verstehen. Natürlich heisse ich sie nicht gut. Aber in den letzten Tagen brachen schon andere Märkte rigoros weg :(
 
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Naja. Ein Naturtalent als Metzger bin ich sicher nicht. Und nach maximal zwei Stücken langt's dann auch wieder für ne Weile. Untermauert aber letzten Endes nur die These, daß eine Vermarktung durch den Schützen selbst keine durchweg funktionierende Strategie sein wird. ;):coffee:
 
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