Größter deutscher Wildhändler fordert Aussetzung der Schusszeit weil der Absatz fehlt

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Naja. Ein Naturtalent als Metzger bin ich sicher nicht. Und nach maximal zwei Stücken langt's dann auch wieder für ne Weile. Untermauert aber letzten Endes nur die These, daß eine Vermarktung durch den Schützen selbst keine durchweg funktionierende Strategie sein wird. ;):coffee:
Nun mit einem Metzger oder einem Ausbeiner möchte ich mich auch nicht messen:oops: , ich weiß nicht wie lange ein guter Ausbeiner im Schlachthof für eine Sau braucht, Minuten?
 
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Als es mal losging mit größeren Sauenstrecken, hatten wir Absatz für ganze Sauen, die wurden in der Schwarte gewogen, aber wir mußten abschwarten und zerwirken...Wir haben mal 12 Stücke Damwild und stärkere Frischlinge und Überläufer, an 2 Tagen auf diese Art und Weise verwertet, mein Mitpächter und ich, das würde ich nicht wieder machen. Dann wär mir auch der Preis egal.
 
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Nun mit einem Metzger oder einem Ausbeiner möchte ich mich auch nicht messen:oops: , ich weiß nicht wie lange ein guter Ausbeiner im Schlachthof für eine Sau braucht, Minuten?
das macht nicht einer alleine.... die Sau wird in Stücken aufgearbeitet. Der Beste immer dort dran, was er perfekt macht. Einige solche Leute kenne ich auch.
Akkord, brutalster Knochenjob o_Oo_O

Schaue es dir halt an....

 
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Nun mit einem Metzger oder einem Ausbeiner möchte ich mich auch nicht messen:oops: , ich weiß nicht wie lange ein guter Ausbeiner im Schlachthof für eine Sau braucht, Minuten?
Wir hatten von der Hochschule organisiert mal nen Zerwirkkurs bei nem Metzger, der von Kindesbeinen an nix anderes zerlegt als Wild. Ich mein, der hat was von 20 -30 Minuten gesagt, für ein Reh, vom aus der Decke bis vakuumierfertig. Ohne Wolf. Nach dem Tempo, in dem der uns was vorgeschnippelt hat, glaub ich das ohne mit der Stoppuhr danebengestanden zu haben.

Hab mal nem Profi beim aus der Decke schlagen im Akkord zugesehn, noch warme Stücke: 30 Sekunden pro Stück, inkl. Haupt und Läufe ab.

Das brauch ich in Minuten, kalt und angetrocknet allerdings, und die Decke soll hinterher noch für Fährtenspaß verwendbar sein. Also eigentlich Äpfel und Birnen, aber nachdem der Hundeteil ein Grund ist, warum ich das überhaupt mach, muß man so rechnen.
 
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..... wie schon geschrieben, wenn da p.a. ~50 Rehe und ~Sauen liegen, fällt schon etwas an.
Eben grad, weil die Allermeisten die Jagd eben nicht hauptberuflich betreiben.
Für diese Leute wirds u.U. eng werden, gar keine Frage.


sowie dem ausreichenden Platz für:
- einer gesetzeskonforme Wildkammer
- mit Aufhängemöglichkeit für auch einmal stärkere Sauen
- einem Wildkühlschrank zum Abhängen lassen
- einer Tiefkühltruhe

Alleine das Schaffen einer gesetzeskonformen Wildkammer verschlingt Unsummen, die man mit Wildpret nicht so eben mal erwirtschaftet, neben den dafür laufenden Kosten.
Na Anforderungen für eine registrierte Wildkammer sin bedeutend niedriger wie für eine EU-Zertifizierte die wirklich Unsummen verschlingt.
Um zerwirkt an Endverbraucher abzugeben reicht die Registrierung.
 
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Im übrigen bringe ich im Jahr so 20-30 Stücke zerwirkt, vakuumiert, küchenfertig an den Mann. Veredeln macht natürlich nur der Metzger. Lass auch ab und zu mal Wurst machen, aber nicht soo viel.
2/3 Schwarzwild. Dann langst aber auch, mehr würde ich nicht machen wollen. Bin grad eher wieder ein bisschen am reduzieren...
 
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Es gibt vereinzelt Stimmen, den Verzehr von Wildfleisch zu verbieten. Wegen, na ja ihr wisst schon. In China wir das bereits umgesetzt. Wenn sich das durchsetzt ist es vorbei mit der Jagd.
 
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ich erlege, was ich selber oder für mein umfeld brauche und will. zum gurken- und rübenzutzler ist um mich herum noch niemand geworden wg. dem virus und was ich v. 1. mai bis erste juniwoche selber erlege an rehwild, hätte auch gut platz in den gefrierschränken. danach hör ich auf bis herbst mit dem rehjagan und schweinderl gibts sowieso nicht so reichlich. für den händler jage ich selten was.
 
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