Grünes Grundsatzprogramm - Ende des Legalwaffenbesitzes

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Im Großen und Ganzen ist der Wurf sicher gelungen, aber das Thema mit der Überjagung geht gar nicht. Bei größtmöglicher Sympathie für waldfreundliche, ökologisch ausgerichtete Jagd ist die Verletzung fremden Rechtsgutes ein rechtsstaatliches NoGo, dessen Verfassungskonformität man erst einmal prüfen müsste.
Ich schreibe nicht pro domo, weil ich derlei gar nicht mehr veranstalte. Das vorab. Ein gelegentliches unbeabsichtigtes Überjagen halte ich für zumutbar. Wer das komplett ausschließen mag, kann keine Drückjagd mehr veranstalten, in der es Nachbarn gibt. Auch nicht auf Schwarzwild, wo doch das Jammern der JAB landauf landab groß ist.
 
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Worin die Verbesserung des Tierschutzes liegt, müsstest Du mal begründen.

Niederwildhege ohne Raubwildbejagung ist nicht möglich.

Im Übrigen scheint Dir das Niederwild nicht viel zu bedeuten, Du wischst es ja mit "Tierschutz" vom Tisch.

Oder gehörst Du zu den Förstern denen der Fuchs wichtiger ist als das Niederwild, weil der Fuchs Mäuse jagt die sonst die Wurzeln ihrer schönen Bäume anfressen?
Ich halte die Baujagd am Naturbau weder für Hund noch für Fuchs oder Dachs für vertretbar. Du magst das anders sehen, ich habe mich nach abwägen aller Aspekte so entschieden.

Dass es viel Raubwild gibt liegt an vielen Gründen, der Hauptgrund ist die weggeimpfte Tollwut. Dass die Impfung diese Effekte hat, war jedem Fachmann klar, man hat sich dennoch so entschieden und damit den wirksamsten Mortalitätsfaktor auf großer Fläche ausgeschaltet.

Der zweite Faktor, der eine Niederwildhege geradezu ad absurdum führt ist die Art der Landwirtschaft. Feldhasen sehe ich nur noch im Wald, Rebhühner, die es hier noch vor 20 Jahren gab, sind nicht wegen des Fuchses ausgestorben, sondern wegen ausgeräumter Landschaft und munterem Insektizideinsatz.

Das gelegentliche Erlegen eines Fuchses ändert daran: überhaupt nichts. Wenn dann nicht mal der Bald genutzt wird, ist dass nur noch Spaß am Totschießen, das schlechte Gewissen mag man mit "Niederwildhege" beruhigen können. Ich habe keinen Spaß am Töten an sich. Und muss deshalb auch kein Gewissen beruhigen.
 
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Wir haben "alte" oder sagen wir erfahrene BauJäger, die genau wissen welche Naturbauten sie bejagen können.
und in "unserem" Niederwildrevier greifen wir an mehreren Fronten an (Gespräche mit Landwirten,Beatlebanks,Intelligente Flächenstillegung,Aussatz von Fasanen,intensivste Raubwildbejagung, da klappt auch die Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbeauftragten gut.
und das allerwenigste was wir da brauchen sind grüne Deppen, die glauben sie wüßten wie eine Amsel aussieht.....

und das Gefasel von der vorgeschriebenn Nutzung ansonsten Spaß am töten kotzt mich eh an.
 
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grad ein gutes Beispiel :

Durch überbordende Gesetze wird den kleinen die Luft zum Atmen genommen, sodass eben nur Großbetriebe mit allen bekannte Folgen hochgepuscht werden.
.... und diese überbordende Verbotsdiktatur passt eben auch in die Niederwild/Ländliche Jagdthematik.

https://www.welt.de/wirtschaft/arti...Die-gruene-Utopie-vom-kleinen-Schlachter.html

und dann hinterher jammern neue Gesetze müßen her
 
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leider nicht!!! genau ins schwarze wer CDU/CSU wählt der Wählt GRÜN!
So sieht es leider aus, ist ja auch die Aussage von Merz, man muss nur nach Hessen schauen, da ist es ja schon seit 6 Jahren so.
Das habe ich ja schon mal woanders Geschrieben, die Umweltministerin Hinz hatte sich bei uns in der Region total verrechnet mit ihre BSR wurde mehrheitlich Abgelehnt, die Gemeinden sind an einer dauerhaften Lösung gerade am Beschließen dass es ein Naturschutzgebiet auch nich durch die hinter Tür gibt.
 
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Quatsch. Der Nabu wollte den JABen (am besten ihre) „Naturschützer“ vor die Nase setzen, die danach sehen, ob im Revier alles nach Vorschrift läuft. Das konnte nur dadurch ausgehebelt werden, daß jetzt ein Jagdschein gefordert wird - und die Erlaubnis des JAB.

So einen hanebüchenen Unsinn kann nur schreiben, wer nie auf eigene Kosten und mit eigenen, versteuerten Mitteln die Infrastruktur eines Reviers übernommen, gepflegt und ausgebaut hat, und auch sonst keine echte Verantwortung trägt - sondern nur übertragen bekam.
So einen hanebüchenen Unsinn kann nur schreiben, wer auf Kosten der Grundeigentümer seinem Hobby frönt und über Verantwortung schwadroniert.
Ich hatte Zugang zu den internen Dokumenten während der Diskussion zur Novelle, weiß also deutlich mehr als der "Durchschnittsjäger". Was ich über den "Wildtierschützer" schreibe, trifft zu.

Die Grundeigentümer bekommen ihre Kosten ersetzt. Nennt sich Jagdpacht und ggfs. Wildschadensausgleich. Aber wie bereits festgestellt, weißt Du als Bediensteter eben nicht was es bedeutet, echte Verantwortung zu übernehmen. Musst ja nur Deine Pflicht ausüben, bei der die Teilnahme an diesem Forum eine nicht ganz unerhebliche Rolle zu spielen scheint.

P.S.: Wünschen die Grundeigentümer eine andere Bejagung, steht es ihnen frei, einen Berufsjäger zu engagieren und ihm Waffe, Fahrzeug und alle anderen Betriebsmittel zu bezahlen.
 
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Das gelegentliche Erlegen eines Fuchses ändert daran: überhaupt nichts. Wenn dann nicht mal der Bald genutzt wird, ist dass nur noch Spaß am Totschießen, das schlechte Gewissen mag man mit "Niederwildhege" beruhigen können. Ich habe keinen Spaß am Töten an sich. Und muss deshalb auch kein Gewissen beruhigen.
Wenn man eben nur Bretter sieht, dann ist das sicher so. Aber wir erlegen 40, 50 Füchse pro Jahr seit 3 Jahren. Und schwupp - ist der Feldhase wieder überall zu sehen.

Manchmal - Leiter zu selten - sieht man wieder Schnepfen.

Es gibt eben auch Jäger, für die Jagd mehr ist als eine Unterfunktion der Bretterproduktion.
 
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Ich schreibe nicht pro domo, weil ich derlei gar nicht mehr veranstalte. Das vorab. Ein gelegentliches unbeabsichtigtes Überjagen halte ich für zumutbar. Wer das komplett ausschließen mag, kann keine Drückjagd mehr veranstalten, in der es Nachbarn gibt. Auch nicht auf Schwarzwild, wo doch das Jammern der JAB landauf landab groß ist.
Das ist freilich nachvollziehbar. Aber das rechtfertigt imho keine Legalisierung einer Verletzung fremden Rechtsguts. Wie man damit umgeht bzw. wie man das dann in Verordnungen, etc. regelt, steht auf einem anderen Blatt. Da derlei Regeln die Gleichgültigkeit bzw. auch den Mißbrauch fördern, sind solche Normen einem verträglichen Miteiander eher hinderlich. Ich mach mein Ding, der andere seins, aber zusätzlich Öl ins Feuer ist kein Weg und in praxi passiert aber genau das, wenn der ein oder andere Nachbar eh an der Veranstaltung nicht beteiligt.
 
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Wenn man eben nur Bretter sieht, dann ist das sicher so. Aber wir erlegen 40, 50 Füchse pro Jahr seit 3 Jahren. Und schwupp - ist der Feldhase wieder überall zu sehen.

Manchmal - Leiter zu selten - sieht man wieder Schnepfen.

Es gibt eben auch Jäger, für die Jagd mehr ist als eine Unterfunktion der Bretterproduktion.

... und es gibt Jäger, die verstehen und wieder welche, die haben es nie verstanden und verstehen es auch in Zukunft nicht.
 
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Leute, laßt Euch doch nicht länger von den sogenannten "Schwarzen" verbioäppeln. Die sind außen schwarz, innen aber grasgrün. Oder eben gnadenlos opportunistisch und prinzipienlos. Alle Waffenrechtsverschärfungen der letzten Jahre kamen von und mit der lämmerschwänzelnden Union.
Stimmt. Und diese Aussage im grünen Programm hat bei mir die allergrösste Heiterkeit ausgelöst:

"sowie illegalen Waffenbesitz stärker zu kontrollieren und zu ahnden."

Genau. Die Grünen habens einfach drauf.
 
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