Gute Jagdschule in Lübek und Umgebung

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#16
hallo Winnipoo,
du suchst für einen freund der einen jagdschein machen möchte eine jagdschule.
frage warum jagdschule? hat dein freund jagdliche vorkenntnisse oder für einen kurs bei einer kreis jägerschaft keine zeit. aber wenn schon jetzt keine zeit wie hat er die zeit dann für den jagdlichen alltag, oder möchte er nur zu den 100ten suchenden jagdschein- inhabern gehören.
ich würde deinem freund raten bei der kreisjägerschaft lübeck eine kurs zu belegen dort hat er eine sehr gute umfassende ausbildung. info@kjs-Lübeck.de
Ich empfinde es als mehr als traurig, dass Du vom Themenersteller eine Rechtfertigung einforderst, wieso sein Kumpel sich an einer Jagdschule ausbilden lassen möchte!
Jedem sollte doch der Weg zum Jagdschein freistehen.
Und ja, die Zeiten haben sich geändert. Vor 30 Jahren gabs ne Stechuhr und es war pünktlich Feierabend.
 
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#17
das hast du sehr schön gesagt " nicht mehr und nicht weniger "
aber es reicht für die Drückjagd oder sich eine abschuß zu kaufen. alle crach kursler behaupten das ihre jagdschule die beste ist, woher kommt das sie haben doch kein alternativ wissen.
ich wundere mich über die vielen jagdscheininhaber die sich in den jagdzeitschriften anbieten wie sauer bier. natürlich kommt der eine oder andere in einem revier unter nur ich habe die erfahrung gemacht das durch das lange beisammen sein in einer kreisjägerschaft die möglichkeit eher gegeben ist, eine jagdmöglichkeit zu finden.
...doch , ich habe alternatives Wissen. Ich habe vor dem Dreiwochenkurs bei meiner Kreisjägerschaft den langen Kurs absolviert, konnte Ihn aber aus beruflichen Gründen leider nicht ganz zu Ende machen. Deshalb danach noch der Dreiwochenkurs....Und ja- ich habe im Langzeitkurs wesentlich mehr gelernt, und vor allem nachhaltiger...
 
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#18
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#19
...doch , ich habe alternatives Wissen. Ich habe vor dem Dreiwochenkurs bei meiner Kreisjägerschaft den langen Kurs absolviert, konnte Ihn aber aus beruflichen Gründen leider nicht ganz zu Ende machen. Deshalb danach noch der Dreiwochenkurs....Und ja- ich habe im Langzeitkurs wesentlich mehr gelernt, und vor allem nachhaltiger...
endlich mal jemand welcher alternatives wissen einbringt.
mein langjähriger Jagdaufseher fragte mich ob er seinen freund nicht den geringen bock schießen lassen dürfte, dieser bestätigte das schießen und paragraphen in der jagdschule ganz oben im unterricht anstehen , jagdliche revierpraxis gleich O. woher auch in 3 Wochen? ein stück schalenwild hatte er wie auch die anderen kurs teilnehmer nicht aufgebrochen.
ich behaupte immer wieder das der langzeitkurs in den kreisgruppen schon wegen der länge das bessere wissen vermittelt.
 
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#20
ich behaupte immer wieder das der langzeitkurs in den kreisgruppen schon wegen der länge das bessere wissen vermittelt.
Na dann behaupte mal weiter....

Vor 22 Jahren habe ich in der Kreisgruppe meinen Schein gemacht.
Aufbrechen gab`s da noch nicht. Wir waren 3-4 mal im Revier. Rumgelaufen und alles erklärt bekommen. Mehr nicht.
Ein Jahr später war ein Freund in Sanitz. Damals noch Zweigstelle vom Emsland.
Reviergänge und Aufbrechen waren damals schon Selbstverständlich. Ebenso der Hochsitzbau.

Kenne mittlerweile einige die in Sanitz waren. Es kommt vieleicht auch einfach auf die "Lehrer" an.

Wenn ich sehe das in manchen Kreisgruppen Jungjäger mit 2 JJ unterrichten :eek::eek:
Erfahrung können die auch nicht so wirklich haben. Gibt natürlich Ausnahmen.

Nach der Führerscheinprüfung kann man auch noch nicht richtig Auto fahren.

Gruß Weichei
 
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#21
Na dann behaupte mal weiter....

Vor 22 Jahren habe ich in der Kreisgruppe meinen Schein gemacht.
Aufbrechen gab`s da noch nicht. Wir waren 3-4 mal im Revier. Rumgelaufen und alles erklärt bekommen. Mehr nicht.
Ein Jahr später war ein Freund in Sanitz. Damals noch Zweigstelle vom Emsland.
Reviergänge und Aufbrechen waren damals schon Selbstverständlich. Ebenso der Hochsitzbau.

Kenne mittlerweile einige die in Sanitz waren. Es kommt vieleicht auch einfach auf die "Lehrer" an.

Wenn ich sehe das in manchen Kreisgruppen Jungjäger mit 2 JJ unterrichten :eek::eek:
Erfahrung können die auch nicht so wirklich haben. Gibt natürlich Ausnahmen.

Nach der Führerscheinprüfung kann man auch noch nicht richtig Auto fahren.

Gruß Weichei
Geht mir ähnlich, vor inzwischen 25 Jahren in der KJS gemacht. Revierbegang??? Was ist das? Aufbrechen wurde anhand eines Stückes Damwild aus einem Gatter in der Gegend gezeigt. Ein Stück für alle Teilnehmer. Ich glaube wir waren so um die 15 Teilnehmer. Und gezeigt wurde es also nur einmal. das musste reichen. Hochsitzbau und andere wichtige Dinge für das Revier? Fehlanzeige...

Für mich nicht schlimm, ich konnte das schon alles durch die familiären Bindungen zur Jagd, aber für die anderen? Fertig ausgebildet war das nicht...


Ich weiß auch nicht, warum immer alle auf die Jagdschulen schimpfen, es liegt doch immer an den Ausbildern, was da vermittelt wird. Ich kann die gleichen Inhalte in mehr oder weniger Zeit vermitteln. Den Führerschein hat man früher auch in deutlich kürzerer Zeit gemacht und man ist heute immer noch der Meinung, dass die Menschen früher mehr konnten, sieht man ja auch daran, was man mit älteren FS noch alles fahren darf, ohne jemals eine Stunde Unterricht gehabt zu haben. Es liegt doch sehr am Individuum. Ist man weiter lernwillig und fähig Dinge auch mal mitzunehmen und zu probieren? oder meint man schon als JJ, die Weisheit, wie die anderen Jäger, mit Löffeln gefressen zu haben?
 
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#23
Das kommt doch immer auf den Einzelnen an, wie er zur Jagd steht und was er will. Kenne Jäger die einen Intensivkurs abgeleistet haben und inzwischen praktisch sehr gut davor sind. Und auch Jäger die seit 20 Jahren jagen, den Schein in der KJS gemacht haben und noch nicht mal vernünftig aufbrechen. Wenn einer jagen WILL, dann ist es völlig egal wo er den Schein gemacht hat. Richtig ist, meine Erfahrung, jagdlicher Anschluss ist über die KJS schneller und einfacher. Ganz einfach, man kommt aus der Gegend und ist daher "bekannter" .
Grüße
 
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#24
Servus,

es scheint aber auch offenbar bei den Kursen in den Kreisgruppen deutliche Unterschiede zu geben. Weil oben mehrfach geschrieben wurde „nie Hochsitze gebaut“: in meinem Kurs bei der Kreisgruppe durfte ich 7x Hochsitze/Leitern bauen im Rahmen der Praxis Stunden. Das war mir damals eigentlich schon fast zu viel des Guten… Auch das aufbrechen wurde uns mehrfach im Kurs gezeigt.

Hier noch mal ein Indiz dafür dass Ausbildungen doch sehr unterschiedlich sein können, selbst im gleichen Bundesland: Ich habe damals zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung zusätzlich noch mal einen Drei Tageskurs an der Landesjagdschule in Wunsiedel belegt, bei dem der gesamte Stoff nochmal in drei Tagen wiederholt wurde. Bei diesem Kurs waren Leute aus ganz Bayern dabei. Natürlich kam man untereinander ins Gespräch. Zwei Leute, die einen mehr als doppelt so teuren Jagdkurs in der Münchner Innenstadt besucht hatten erzählten zum Beispiel zum Thema der notwendigen 60 Praxisstunden (um überhaupt zur Prüfung zugelassen zu werden) das Folgende: die 60 Praxisstunden bestanden dort aus einem einmaligen Waldspaziergang und aus einem einmaligen zusehen beim aufbrechen… Aber auf dem Papier hatten sie 60 Stunden Praxis absolviert… ist für mich eigentlich Betrug und das bei dem Preis…....

Bei meinem Kurs hingegen waren jeden Samstag zwischen 13 und 16:30 Uhr Praxisstunden während der Kurszeit. Die Dokumentation der notwendigen 60 Praxisstunden erfolgte bei uns auch nur durch den Kursleiter. D.h. er hat nur Praxisstunden bescheinigt die er selbst gesehen hat. Also nichts mit Bescheinigung von Stunden in anderen Revieren bei Bekannten Freunden Verwandten und so weiter. Wie ich gehört hatte wurde das wohl Jahre zuvor missbraucht d.h. Stunden wurden bescheinigt die nie geleistet worden. Ist halt irgendwann aufgeflogen…


Gruß
 
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