Haenel bekommt Zuschlag für Bundeswehr Sturmgewehr

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Übersichtlich, mal schauen wie sich die neuen freiwillig Wehrdienstleistenden beim Zerlegen/Zusammenbau anstellen - G3 war damals schon für viele eine Herausforderung
 
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Das Ding ist so simpel, das es da keine Probleme geben sollte
Man kennt einiges schon vom G36 und das Geäuse ist einfacher zu zerlegen. Man kann die Stifte auch nicht mehr verlieren.
Man erinner sich mal and en rollenverschluss vom G3 dagegen ;)
Tränen der Verzweiflung.
 
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Wer teuer kauft, ist davor auch nicht gefeit- und manchmal übers Ohr gehauebn wurde
Wenn günstiger aber auch alle Anforderungen erfüllt - und das hat es- dann ist das die einzig richtige wahl.

Als HK seine 416 an Frankreich viel günstiger abgab, hat aber niemand losgemeckert ;)
 
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Genau. Wenn das kein Bonus ist ;)
Eine neues Sturmgewehr aus den Händen des "Erfinders" des Sturmgewehrs.
Leider existierte Haenel nicht durchgängig in Suhl.
 
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HK hat das 416 also Deutschland teurer angeboten als gegenüber Frankreich. Da kann HK nicht auf traditionelle Verbundenheit der BW hoffen...
 
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Hat sich ausgemerkelt. Die Rückendeckung für HK ist auch weggebrochen udn illegale Geschäfte mag man auch nicht besonders.
https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2019/09/17/kauder-distanziert-sich-von-heckler-und-koch/
Der Waffenhersteller „Heckler und Koch“ habe „einige Probleme produziert“, sagte Volker Kauder (CDU) im Interview von „Bibelbeweger“, einem Angebot des Württembergischen Gemeinschaftsverbandes „die Apis". „Daher habe ich mit dieser Firma auch nicht mehr viel am Hut und habe auch schon seit vielen Jahren diese Firma nicht mehr besucht.“ An Kauders früherem Einsatz für „Heckler und Koch“ hatte es in der Vergangenheit Kritik gegeben, da dies nicht zu seinem Einsatz für verfolgte Christen passe. Das Christliche Medienmagazin pro forderte 2018 in einem Kommentar, Kauder müsse sich angesichts dubioser Waffengeschäfte von dem Rüstungsunternehmen distanzieren.

Der Waffenhersteller „Heckler und Koch“ liegt in Volker Kauders Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen. Die Firma wurde im Februar 2019 zu einer Strafzahlung in Höhe von 3,7 Millionen Euro verurteilt. Zwischen 2006 und 2009 hatte das Rüstungsunternehmen verbotenerweise 4.500 G36-Sturmgewehre in mexikanische Unruheregionen geliefert.
 
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was mich interessiert ist, inwieweit das Haenel MK 556 technisch besser ist als das HK 416 und das HK 433. offensichtlich ist ja der Robert Hirt nachdem er die Konstruktion des HK 416 geleitet hat erst zu SIG Sauer gegangen, hat dort ein Sturmgewehr entwickelt und ging dann zu Edge/Caracal und hat dort das CAR 816 entwickelt, auf dem das Haenel MK 556 aufbaut. Da scheint sich also was getan zu haben, aber HK hat auch was verbessert?

Ich frage mich wirklich, wie Haenel die Fertigung leisten will. Das ist ja ein Mini Unternehmen, der Spiegel, den ich hier nicht verlinken will, schreibt dass die unter 20 Mitarbeitern haben. Das heißt, Haenel muss die gesamte Produktion erstmalig errichten und einfahren. Und ich frage mich auch, ob in der Vergabe überhaupt Herstellung in Deutschland verlangt wird und wie das genau definiert ist. Denn Caracal hat ja in Abu Dhabi bereits eine Sturmgewehrfabrik hingestellt. Es ist naheliegend, dass die Teile in Abu Dhabi vorproduziert werden und dann in Suhl zusammengebaut werden. Made in Germany?

Und im Kriegsfall kommt der Nachschub von wo??
 
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Nicht nur Hirt. Beide Ingenieure sind den selben Weg gegangen.
Das Sig 516 hatte einiges weiterentwickelt als das HK416 und am CAR816 hat man nochmal etwas gefeilt.
HK hat aber ebenfalls weiterentwickelt und hat nun die A5 undA7 Variante auf dem MArkt.

Bei Haenel sehe ich keine großen Probleme. Eine Halle mit Maschinenpark steht schnell.
Man kann sich auch mächtig viele Teile zuliefern lassen. Es stehen ja Werke in UAE und in den USA die die identen Gehäuseteile herstellen. Das wäre ein kurzer Auswurf und das Zeug liegt hier.
Die Läufe werden in Suhl gehämmert.

Das heisst man braucht dann auch nur noch eine kleinere Produktionsstrecke unterhalten für Ersatzteile und Service. Nach dem Liefervolumen kommt ja nicht mehr viel. Da wirds dann wieder mehr um zivile Produktion gehen.

Welcher Krieg wäre denn gemeint? Normal wird auch dann weitergeliefert oder sollen die UAE uns angreifen?
Aber selbst dann: Krupp hat auch immer alle Seiten beliefert ;)

P.S:: Egal wer uns angreift, die Steuern und Abgaben werden dann weniger hoch sein als jetzt.
Von mir aus können wir daher gern übernommen werden. :D
 
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was mich interessiert ist, inwieweit das Haenel MK 556 technisch besser ist als das HK 416 und das HK 433. offensichtlich ist ja der Robert Hirt nachdem er die Konstruktion des HK 416 geleitet hat erst zu SIG Sauer gegangen, hat dort ein Sturmgewehr entwickelt und ging dann zu Edge/Caracal und hat dort das CAR 816 entwickelt, auf dem das Haenel MK 556 aufbaut. Da scheint sich also was getan zu haben, aber HK hat auch was verbessert?

Ich frage mich wirklich, wie Haenel die Fertigung leisten will. Das ist ja ein Mini Unternehmen, der Spiegel, den ich hier nicht verlinken will, schreibt dass die unter 20 Mitarbeitern haben. Das heißt, Haenel muss die gesamte Produktion erstmalig errichten und einfahren. Und ich frage mich auch, ob in der Vergabe überhaupt Herstellung in Deutschland verlangt wird und wie das genau definiert ist. Denn Caracal hat ja in Abu Dhabi bereits eine Sturmgewehrfabrik hingestellt. Es ist naheliegend, dass die Teile in Abu Dhabi vorproduziert werden und dann in Suhl zusammengebaut werden. Made in Germany?

Und im Kriegsfall kommt der Nachschub von wo??
Na, den Verteidigungsfall wollen wir mal weit nach hinten schieben.

Wir wissen ja alle nicht, ob in der Ausschreibung eine Produktion in der EU vorgeschrieben ist, bzw. ich weiss nicht, ob ein solcher Punkt rechtlich zulässig wäre.

Eine Bevorratung mit Ersatzteilen und deren Dauer wird sicher in der Ausschreibung Erwähnung gefunden haben. Sollte zumindest so sein.

Es stand geschrieben, dass der Anfang der Auslieferung in näherer Zukunft liegen soll. Eine Vorlaufzeit von länger als einem Jahr oder so ist sicher nicht vorgesehen.

Fakt ist, dass es genaue Regelungen gibt, wann ein Produkt „Made in Germany“ genannt werden darf. Eine reine Montage reicht nicht.

Interessant wäre ja zu wissen, inwieweit der Hersteller die Einzelteile selbst produzieren muss?
 
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