Haftung bei Meutehund

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#61
Vor einigen Jahren war in der Wild und Hund mal ein Bericht eines Gutachters mit einer Liste welche Rasse und Prüfung zur Wertermittlung verwendet wird und auch welches alter des Hundes Wertmindernd ist.
Das wurde als Gerichtsverwertbar angesehen.

Nach dieser Liste war es schon nicht einfach einen Hund in den 5.000,- Euro bereich oder darüber zu bekommen. Da brauch man schon einiges an Prüfungen und Nachweise der mehrfachen erfolgreichen Zucht.

Ich vermute ein Gericht wird den Wert des Hundes auf 2-3500,- Euro schätzen. Dadurch könnte die Versicherung schon als Vollkasko zählen.....

Ich lasse meinen Hund auch auf DJ laufen und bin mir des Risikos voll bewust. Ich würde auch meinem Tierarzt das Geld nachwerfen wenn mein Dackel geschlagen wird. Allein meinem Hund und meiner Familie zuliebe.
Bei mir gehört mein Hund zur Familie.
Ich habe auch noch nie auf eine Versicherung bestanden, finde es aber gut wenn es eine gibt.

Nur mal so mein Gedankengang zur Rechtlichen Situation....
Nicht zur moralischen....

Gruß Weichei
 
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#63
Ich bin selber Mehrhundehalter.

Wenn ich für eine Schwarzwildjagd gebucht werde und mein Hund wird dann im Bau verdroschen würde ich mich erstmal schämen. Das ist kein allgemeines Risiko für einen DJ Hund.
Sehe ich am Ende auch so. Einschliefen kann immer passieren aber ist halt auch eigenes Risiko. Da kann sich über jegliches Entgegenkommen vom Veranstalter freuen.
 
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#64
Ich bin ja auch Handwerker, aber bisher hat mir noch kein Kunde die abgerauchte Flex ersetzt, das wird alles im Angebot eingepreist.
Interessant wäre der Meutenvertrag.
Da liegt der Hase im Pfeffer, hat der Meuteführer einen angemessenen Betrag für seine Arbeit erhalten, oder nur eine "Aufwandsentschädigung" von ein paar € "weil er das ja gern macht, weil es ihm ja Spaß macht, er darf ja schließlich auch jagen"..........etc.!?
Bei ersterem, bin ICH als HF der Meinung, ist der Auftraggeber raus, im Gegensatz zu zweitem.
Auch ich hatte schon geschlagene Hunde, keine Bauverletzungen, bin privat versichert und über die Kreisgruppe. Die Tieraztkosten wurden aber bisher ohne Ausnahme von den Veranstaltern getragen.

Bausaujäger
 
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#66
Für mich ist völlig egal, was der HF erhalten hat. Sobald Geld fließt ist Er Unternehmer, dann sollte Er auch seine Hunde versichern. Dass die Versicherungssumme immer zu gering ist, ist schon klar, dass ist bei der Versicherung von Pferden nichts anderes, da alles was halbwegs geradeaus laufen kann mind. den Wert von Totilas hat.
Wenn der Hund eines Jagdfreundes, welcher als Gast mit durchgeht geschlagen wird, gehört es sich dass der Hut zum Einsatz kommt.
 
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