Halskalibrieren?

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Dann nimmt der Praktiker eine der schwergängigen Fabrikmurmeln, entläd die und schraubt seine Vollkalibriermatrize in die Presse.
Dann so lange vorsichtig nachjustieren bis sich die Waffe leicht schließen lässt.
Matrize kontern und Ring feststellen.
Dann hat man bis ans Ende der Tage die Richtige Einstellung und gleichzeitig Bump Size.
Das geht ganz ohne Hochvergeistigte Messinstrumente.
Das stimmt natürlich, allerdings kann es dann auch schnell passieren, dass ich die Schulter viel zu weit zurücksetze. Je nach Patronenlager, Hülsenhalter und Matritze besteht dann das Risiko, dass die Hülse nach wenigen Zyklen abreißt.
Es bedarf ja nur minimalem drehen, um die Schulter deutlich weiter zurückzusetzten als erforderlich. Merken würde ich das aber nur, wenn ich es auch messen kann oder wenn es zu spät ist.
 
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Das stimmt natürlich, allerdings kann es dann auch schnell passieren, dass ich die Schulter viel zu weit zurücksetze. Je nach Patronenlager, Hülsenhalter und Matritze besteht dann das Risiko, dass die Hülse nach wenigen Zyklen abreißt.
Es bedarf ja nur minimalem drehen, um die Schulter deutlich weiter zurückzusetzten als erforderlich. Merken würde ich das aber nur, wenn ich es auch messen kann oder wenn es zu spät ist.
Ich wollte eigentlich nichts mehr schreiben.
Ich schrieb nicht das man da eine volle Umdrehung machen soll, nur von dem Punkt an dem die Waffe mit Widerstand zu schließen ist, zu der Einstellung bei der dies geradeso beseitigt ist.
Wer zur Bestätigung seiner Grobmotorischen Fähigkeiten ein spezielles Messtool benötigt hat meinen Segen.
Als langjähriger Wiederlader hätt ich eigentlich vorausgesetzt das wenn man sein Setup für eine Waffe bzw. deren Patronenlager einstellt, das man dies dann nicht mehr ändert.
 
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Ich hab auch nicht von einer vollen Umdrehung geschrrieben... es reichen doch schon wenige Millimeter drehen an der Matritze, um die Schulter zu weit zurückzusetzten.
Warum du auf eine so angepisste Art antworten musst, versteh ich nicht. Ich hab dir doch prinzipiell Recht gegeben. Trotzdem macht es das Tool deutlich leichter die richtige Einstelung zu finden und wenn es auch nur Bestätigung dieser ist.
 
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Ich hab auch nicht von einer vollen Umdrehung geschrrieben... es reichen doch schon wenige Millimeter drehen an der Matritze, um die Schulter zu weit zurückzusetzten.
Warum du auf eine so angepisste Art antworten musst, versteh ich nicht. Ich hab dir doch prinzipiell Recht gegeben. Trotzdem macht es das Tool deutlich leichter die richtige Einstelung zu finden und wenn es auch nur Bestätigung dieser ist.
Und wie stellst Du da dann ein?
Für mich ist das Patronenlager Maßgeblich .
 
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Für mich ist auch das Patronenlager maßgeblich.
Ich messe eine abgeschossene Hülse mit dem Tool. Aus dem Kopf ist das bei meiner Lite 41,28mm und der CTR 41,32mm (Kaliber 308). Davon zieh ich rund 0,05mm ab. Nun stell ich die Matritze so ein, dass ich einen Wert von 41,23 bzw. 41,27mm erhalte. Bei mir ist die Matritze so eingestellt, dass ich ca 41,25mm erhalte. So passt es für beide Patronenlager gut und ich muss nicht jedes Mal neu einstellen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch nur eine minimalste Drehung an der Matritze schnell die Schulter deutlich zu weit drückt. Vielleicht bin ich auch zu grobmotorisch... :)
 
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Kinder die so frecheln haben bei uns im Dialekt ganz eigene Namen.

Verschlussabstandsaufmass? :ROFLMAO:
Von einem der noch kein Körnderl Pulver je kaufen durfte? 🥳

Für Deine kommende Wiederlade-"Karriere" gilt: Kein Support mehr von mir.

Sollten wir mal über Laternenmaß, Isarmaß oder Goaßmaßn reden mach ich vielleicht noch mit.
Verschlussabstandsaufmass... 😂😂😂 Wer auch immer den Wiederladekurs leitet, der braucht Humor und Nerven. :sneaky:
Das der Hase keine Eier hat und nicht zugibt das er mich völlig zu unrecht beim Verschlussabstandsaufmass beschimpft und beleidigt hat war mir klar. Aber das viele hier ihm nachlaufen ohne den Tröt genau verfolgt zu haben, finde ich ein bischen arm. Aber damit kann ich leben. Foren halt🇩🇪. Was ich wirklich ganz besonders arm finde ist das es hier Leute gibt die sich für besonders privilegiert halten. Genau so wie ich als angehender Wiederlaberer werden hier auch Jungjäger behandelt. Waidmannsheil
 

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Das Spiel Hülsenboden zu Verschlussboden kann man doch über verschiedene Methoden ermitteln.
- Mit dem Zündhütchen wie oben beschrieben funktioniert es.
- Beim Repetierer auch mit zugeschnittenen Papierschnipsel die am Verschlusboden aufgepappt werden.
- Mit dek Hornadytool funktioniert es auch
- Mit einer Wilson Hülsenlehre und dazu Micrometer ebenfalls
- und sicher mit x Möglichkeiten mehr ;)

Ob man das Spiel (Hülsenboden zu Veschlussboden) jetzt ufmaß nennet oder einfach nur Luft ist doch wurscht oder nicht.
Hauptsache man ermittelt es überhaupt…

Als Wiederlader stellen wir das Spiel eben individuell ein und vergleichen nicht wirklich die Zeichnungsvorgaben mit den Istwerten…

Aber das sollte doch alles jedem bekannt sein, was erzähle ich hier überhaupt sachlich technisch. Passt ja garnicht zur Diskussion 😅
 

KHH

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@Lacky0_17 es geht m.E. weniger um den Begriff als um den Umgang mit den Maßen. Gestartet sind wir ja quasi mit dem Aspekt 'Halskalibrieren, um den VA für die individuelle Waffe auf Null zu haben oder eben die optimale Einstellung der FL Matrize'. Dazu wurden diverse Hinweise und Ratschläge gegeben, m.E. überwiegend sachlich und gut gemeint.

Die Diskussion um die Bezeichnung entstand mehr daraus, dass man dieses Maß eben richtig verstehen muss. Und da macht es schon einen Unterschied, ob man das sogenannte Aufmaß als max. Wert versteht, der unterschritten werden kann/muss bzw. soll (darum gings ja) oder standhaft und rechthaberisch darauf pocht, je nach Kaliber das max. erlaubte Aufmaß haben zu müssen. Es macht einfach keinen Sinn, den VA optimieren zu wollen aber dann zu behaupten, man müsse immer bis zum Maxwert draufschlagen.

Man könnte einfach sagen 'prima, wieder was gelernt', aber das kann er wohl nicht. Also gehen lassen.

Deine Mühe etwas zu erklären, wird auch an ihm abprallen.
 
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@Lacky0_17 es geht m.E. weniger um den Begriff als um den Umgang mit den Maßen. Gestartet sind wir ja quasi mit dem Aspekt 'Halskalibrieren, um den VA für die individuelle Waffe auf Null zu haben oder eben die optimale Einstellung der FL Matrize'. Dazu wurden diverse Hinweise und Ratschläge gegeben, m.E. überwiegend sachlich und gut gemeint.

Die Diskussion um die Bezeichnung entstand mehr daraus, dass man dieses Maß eben richtig verstehen muss. Und da macht es schon einen Unterschied, ob man das sogenannte Aufmaß als max. Wert versteht, der unterschritten werden kann/muss bzw. soll (darum gings ja) oder standhaft und rechthaberisch darauf pocht, je nach Kaliber das max. erlaubte Aufmaß haben zu müssen. Es macht einfach keinen Sinn, den VA optimieren zu wollen aber dann zu behaupten, man müsse immer bis zum Maxwert draufschlagen.

Man könnte einfach sagen 'prima, wieder was gelernt', aber das kann er wohl nicht. Also gehen lassen.

Deine Mühe etwas zu erklären, wird auch an ihm abprallen.
Tja einige wollen sich halt nicht helfen lassen, dann sollte man das auch nicht wirklich versuchen…
 
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Das der Hase keine Eier hat und nicht zugibt das er mich völlig zu unrecht beim Verschlussabstandsaufmass beschimpft und beleidigt hat war mir klar. Aber das viele hier ihm nachlaufen ohne den Tröt genau verfolgt zu haben, finde ich ein bischen arm. Aber damit kann ich leben. Foren halt🇩🇪. Was ich wirklich ganz besonders arm finde ist das es hier Leute gibt die sich für besonders privilegiert halten. Genau so wie ich als angehender Wiederlaberer werden hier auch Jungjäger behandelt. Waidmannsheil
Ich empfehle:
- lesen
- verstehen
- Selbstreflexion

Die Existenz von einem Veeschlussabstandsaufmaß wurde meiner Meinung nach nicht geleugnet, sondern deren Relevanz für deine Problemstellungen oder den allgemeinen Wiederladeprozess deutlich in Frage gestellt. In diesem Fall ist die abgeschossene Hülse DIE REFERENZ und der Kalibriervorgang richtet sich nach DIESER REFERENZ.
Deinen Fall deute ich so, dass du ein enges Lager hast und sogar die neuen Hülsen und die Fabrikmunition einen minimal größeren Verschlussabstand aufweisen. Dies lässt sich mit einem klassischen Repetierern ohne Probleme kompensieren. Mit meiner sr30 hatte ich in diesem Fall Probleme.
Ich deinem Fall musst du etwas "tiefer" kalibrieren um die Schulter um das entsprechende Maß zurück zu drücken. Für diesen Vorgang ist das von dir gepredigte Aufmaß meiner Meinung nicht von Bedeutung.
 
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Danke ich habe das verstanden, und ich habe auch alles andere verstanden. Das Aufmass wurde aber sehr wohl geleugnet und ins lächerliche gezogen und zwar in 109 und 110!
Das ist es was mich ärgert und die Art wie hier mit einander umgegangen wird.
Ich hab mich hier extra als beratungsresistent hingestellt, weil ich wusste das Ihr nur so drauf einsteigt! Ein bischen bin ich das auch ich gebe es ja zu!
 

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