Harte Zeiten für Bayerns Staatsjäger

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Wenn Dir das jetzt erst auffällt, und Du womöglich auch noch repräsentativ bist, könnt man in diesem Umstand die Ursache sämtlicher Verwerfungen sehen. Von Jägerseite kommt es nämlich permanent so rüber, als wären sie diejenigen, die auf alles Rücksicht nehmen und auch noch dafür zahlen, nur der böse Forst spielt nicht mit und will einseitig in seiner Gier rein monetäre und absolut ethisch verwerfliche Interessen durchsetzen.
Das ist mir nicht aufgefallen,das weiß ich schon,seitdem ich mich zum Pächter und EJ-Inhaber gekürt habe,wobei in meiner Sichtweise zu Letzterem doch ein erheblicher Unterschied zu den Forsten als Verwalter und Mehrer von Eigentum im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Proporz besteht !!! Mein Holz unterliegt dem Zwang nämlich nicht und siehe da,der Wald wächst auch,trotz Knospenbeißer.
Mag sein,daß ich pro ha Wald paar Raum-oder Schüttmeter weniger ernte,aber das juckt mich die Bohne,solange da z.B. Rehlein sich auch noch wohlfühlen. . Bei den Bayrischen Staatsforsten wär meine Einstellung sicherlich ein Rausschmiß wert oder ?!!! Insofern dürfte Deine Einlassung wohl doch nicht so korrekt sein !;)
 

z/7

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Mein Holz unterliegt dem Zwang nämlich nicht und siehe da,der Wald wächst auch,trotz Knospenbeißer.
Mag sein,daß ich pro ha Wald paar Raum-oder Schüttmeter weniger ernte,aber das juckt mich die Bohne,solange da z.B. Rehlein sich auch noch wohlfühlen. .

Mit solchen Aussagen wär ich seeeeehr vorsichtig. Du erntest, was der Vorbesitzer oder seine Ahnen gepflanzt und gepflegt haben. Deine Erben werden Dich möglicherweise verfluchen.

Außerdem kann man nicht einen einzelnen kleinen Forstbetrieb mit grade mal Eigenjagdgröße (?) pauschal mit den Staatsforsten vergleichen. Je nach Standort und waldbaulicher Ausgangslage kannst Du Dir unter Umständen sehr viel lockereren Umgang mit Wild und Verjüngung erlauben, als viele andere. Um so etwas konkret zu beurteilen, muß man einen Betrieb sehr genau anschauen. Ein forstlicher Laie ist damit überfordert.
 
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Woher weißt Du dass er ein forstlicher Laie ist?
Ich weiß von großen Eigenjagden, seit anno keine Ahnung in Familienbesitz, jedenfalls mehr als nur eine Baumgeneration, da muss man sich die Augen reiben wie wenig Rehwild die schießen.
Und allen modernen Gelehrten zum Trotz: Die Wälder wurden bis heute nicht kahl gefressen. :rolleyes:
 

z/7

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Und drum muß das überall so sein? Ich kenn ein paar mehr, glaub mir, die kochen alle mit Wasser, wie jeder andere Waldbesitzer auch. Im Gegenteil, außerhalb der gesellschaftlich erforderlichen Spielwiese sind das zum Teil richtig scharfe Hunde.

Im übrigen, ich sagte ja schon, es gibt Standorte und Bestockungen, da kann man sich mehr erlauben als anderswo, aber ganz ohne Abschuß geht's bei keinem.
 
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In fünf Jahren sitzen womöglich die Grünen in der Regierung, dann dreht sich das Ganze wieder in die andere Richtung. Außerdem muss man immer aufpassen was Politiker sagen (v.a. bei Klientelveranstaltungen) und dann machen.
 
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Woher weißt Du dass er ein forstlicher Laie ist?
Ich weiß von großen Eigenjagden, seit anno keine Ahnung in Familienbesitz, jedenfalls mehr als nur eine Baumgeneration, da muss man sich die Augen reiben wie wenig Rehwild die schießen.
Und allen modernen Gelehrten zum Trotz: Die Wälder wurden bis heute nicht kahl gefressen. :rolleyes:
Kommt immer drauf an was dort wächst und was die Eigentümer wollen. Was nicht funktioniert ist viel z.b. Tanne und viel Rehe. Man muss sich halt entscheiden was man will.
 
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Stimmt. Aber bis es viele Tannen sind, verträgt es nicht viele Rehe. Tanne kann man auch mit anderen verbissgefährdeten Mischbaumarten austauschen!
 
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