Hauptwindrichtung geändert?

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#16
Ost und Westwindwetterlagen sind typisch und können auch über längere Zeiträume sehr stabil sein.

Was gefühlt häufiger vorkommt sind die Südwindlagen, nach der Berechnung von Mohawk aber tatsächlich nur gefühlt!!!

Und nun? die einzigen Veränderungen welche in den letzten Jahren publiziert wurden, sind für Brandenburg, daß der Wind im Schnitt geringer geworden ist (wichtiges Argument gegen herkömmliche Windkraftanlagen im Binnenland) und das die Spitzen zunehmen (woran ich zweifle).

Was bleibt ist doch nur subjektive Wahrnehmung.?


CdB
 
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#17
Ok, wenn du meinst, dann hatten wir bei uns "gefühlt" fast den ganzen Winter Südwind. :roll: Zu dumm, wenn ich das gewußt hätte, dass der Wind nur subjektiv von Süden kommt, hätt ich mich an ein paar geliebte Plätze öfter hinsetzen können. Das Wild hat ja hoffentlich nicht die gleichen subjektiven Empfindungen von Windrichtung wie ich! :trophy::bye:

Ich geh dann mal raus...Wind prüfen...
 
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#18
:lol::lol::lol::lol:


Wenn wir jetzt eine Debatte anfangen über Wetter und Klima dann geht´s hier gleich rund.:trophy::trophy:

Ich denke der TS zielt nicht darauf ab, daß sich der Wind in diesem Winter mal etwas abweichend verhält, sondern um langfristige/dauerhafte Veränderungen aufzuzeigen.


CdB

PS: Ich würde es auch niemals wagen dein Gefühl anzuzweifeln, oder das einer anderen Frau.:trophy:
 
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#19
Erzählte mir doch kürzlich ein alter Jäger, dass er auf dem und dem Kahlschlag von der ideal plazierten Kanzel vor 20 Jahren einen guten Bock geschossen hat - bei Westwind !

Jetzt komme ich da hin - und es weht doch glatt Ostwind ! Und viel schlimmer - der ganze Kahlschlag ist nicht mehr da, sondern nur 20jährige Bäume !

Beim Jagen gibt es tatsächlich noch Überraschungen ...
 
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#20
Moin!

Was gefühlt häufiger vorkommt sind die Südwindlagen, nach der Berechnung von Mohawk aber tatsächlich nur gefühlt!!!
Das habe ich so nicht berechnet - Du darfst die Rahmenbedingungen nicht vergessen! Wenn die eine Station in Potsdam auf dem Telegrafenberg ist und die andere am Hafen hast Du schon mal eine Verzerrung drin und der Vergleich ist hinfällig!

Und nun? die einzigen Veränderungen welche in den letzten Jahren publiziert wurden, sind für Brandenburg, daß der Wind im Schnitt geringer geworden ist (wichtiges Argument gegen herkömmliche Windkraftanlagen im Binnenland) und das die Spitzen zunehmen (woran ich zweifle).
Beides sind die Extreme (Windstille -- Sturm) und der Trend geht zu einer Zunahme der Extreme. Windstille hast Du zudem im Zentrum einer Hoch- oder Tiefdruckzelle ...

Was bleibt ist doch nur subjektive Wahrnehmung.?
Nein, da ist mehr. Die Zugbahnen der atlantischen Tiefdruckgebiete (Großwetterlage West - zyklonal) hat sich leicht verschoben. Das hat auch Auswirkungen auf die Windrichtungen.

Viele Grüße

Joe
 
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#21
Moin!



Das habe ich so nicht berechnet - Du darfst die Rahmenbedingungen nicht vergessen! Wenn die eine Station in Potsdam auf dem Telegrafenberg ist und die andere am Hafen hast Du schon mal eine Verzerrung drin und der Vergleich ist hinfällig!
Hab ich in #14 schon geschrieben, bzw. gemeint


Beides sind die Extreme (Windstille -- Sturm) und der Trend geht zu einer Zunahme der Extreme. Windstille hast Du zudem im Zentrum einer Hoch- oder Tiefdruckzelle ...
Von Windstille ist nicht die Rede gewesen, sondern von abnehmender durchschnittlicher Windaktivität(-kraft)

Nein, da ist mehr. Die Zugbahnen der atlantischen Tiefdruckgebiete (Großwetterlage West - zyklonal) hat sich leicht verschoben. Das hat auch Auswirkungen auf die Windrichtungen.
Wer will das schon auf Langfristigkeit festlegen; darüber hinaus im kleinräumigen Rahmen mit all seinen Veränderungen "erfühlen"?? Selbst Messungen darüber m´ßten erst mal existieren, schau dir mal die Aufnahmepunkte an, wie weit die auseinanderliegen. Aussagen für das einzelne Revier sind da so gut wie "auspendeln".

Die Hauptwindrichtung selbst hat sich um was genau geändert?

Merkwürdig ist (unabhängig von der Diskussion), dass sich Großwetterlagen hier so stabil einrichten, eigentlich sollte die atmosphärische Dynamik doch ansteigen. Oder sollte wir(Mitteleuropa) auch in dieser Hinsicht Profiteure der Klimaerwärmung sein??

CdB
 
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#22
Von Windstille ist nicht die Rede gewesen, sondern von abnehmender durchschnittlicher Windaktivität(-kraft)
Upps - hab' ich missinterpretiert.

Wer will das schon auf Langfristigkeit festlegen; darüber hinaus im kleinräumigen Rahmen mit all seinen Veränderungen "erfühlen"?? Selbst Messungen darüber m´ßten erst mal existieren, schau dir mal die Aufnahmepunkte an, wie weit die auseinanderliegen. Aussagen für das einzelne Revier sind da so gut wie "auspendeln".
Aus den Daten der DWD-Klimamessstationen werden die Großwetterlagen bestimmt. Es gibt da einen Katalog, der den Zeitraum
1881 - 2009 abdeckt. Aus den Daten kann man schon gewisse Änderungen ableiten. Nicht konkret für jedes einzelne Revier, aber großräumig. Andere Effekte sind auch nicht zu vernachlässigen: Die Einrichtung der TÜP südlich von Euch hat nach Angaben aus der Bevölkerung dort zu einer kleinregionalen Änderung geführt, die die Regenzellen im Sommer nach N und S umleiten.

Merkwürdig ist (unabhängig von der Diskussion), dass sich Großwetterlagen hier so stabil einrichten, eigentlich sollte die atmosphärische Dynamik doch ansteigen. Oder sollte wir(Mitteleuropa) auch in dieser Hinsicht Profiteure der Klimaerwärmung sein??
Kurzgefasst: Die Dynamik muss nicht überall steigen und: ja, aber ... Nicht nur Wetterlagen mit positiven Folgen bleiben wahrscheinlich länger, auch andere.

Viele Grüße

Joe
 
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#24
Ist doch ganz eindeutig und liegt an den Windkraftanlagen.
Die blasen eben in die Richtung in die sie eingestellt sind.
Dass da noch keiner von Euch draufgekommen ist.......alles Hobby Meteorologen hier. :cool:
 
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#26
Ich kann diese Empfindung auch für MV bestätigen. Erstmals fiel es mir 2004 auf und in den letzten 2 Jahren ganz extrem. Auch ich habe mein Feldrevier auf Westwind ausgerichtet und stehe aktuell ziemlich dumm da. Es ist besonders der Südwind, der zugenommen hat. Im Grunde haben wir den seit Oktober mit nur wenigen Ausnahmen von 1 oder 2 Tagen am Stück. Zu blöd, wenn die Waldkanten alle an der nördlichen Grenze liegen.
 
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#27
OSTLUFT ist immer kalt-

egal aus was für 'ner Richtung sie kommt !!!!! :biggrin::lol:



wmh


Jäger:cool:
 
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#28
Ich kann diese Empfindung auch für MV bestätigen. Erstmals fiel es mir 2004 auf und in den letzten 2 Jahren ganz extrem. Auch ich habe mein Feldrevier auf Westwind ausgerichtet und stehe aktuell ziemlich dumm da. Es ist besonders der Südwind, der zugenommen hat. Im Grunde haben wir den seit Oktober mit nur wenigen Ausnahmen von 1 oder 2 Tagen am Stück. Zu blöd, wenn die Waldkanten alle an der nördlichen Grenze liegen.
Tja, vielleicht ein Grund, die Pacht zu mindern ?
 
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