Heckler & Koch berät vdL;

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#2
von der Leyen hat von Militär und deren Bedürfnissen ÜBERHAUPT KEINE Ahnung.
Genauso wie viele andere Politiker, die in ein Amt eingesetzt werden, von dem sie NULL Ahnung haben.

Desweiteren sind mMn die Damen und Herren im BW Beschaffungswesen sowas von weit weg von der Truppe, wie ein Elefant vom fliegen.
Von den Schreibtischtätern war wohl noch nie jemand wirklich da, wo das Material auch wirklich eingesetzt wird (und damit meine ich nicht ein Manöver).
G36 wurde bemägelt. Bei dem gewählten Kaliber kann man def. auch keine hohe Präzision auf weite Entfernungen erwarten.
Zudem ist (wie bekannt) die Durchschlagskraft eher mies.
Deshalb setzt die SAS auch wieder auf .308

Was H&K macht ist natürlich auch ziemlich riskant.
Aber ok, die sagen ja nur, was die Leute die das G36 einsetzen schon lange wissen.

1-300 g mehr sind mMn nicht soooooo viel, wenn man es dadurch schafft sich einen evtl. Angreifer vom Hals zu halten.
Lieber den Feind auf 100 plus halten als ihn erst auf 30 m WIRKSAM bekämpfen können.

Only my 2 Cent!
 
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#3
Mit der Ausschreibung in der aktuellen Form ist vdL auf dem besten Weg, schon wieder einen weiteren Milliardenschaden zu verursachen und die Sicherheit der Soldaten im Einsatz zu gefährden.
Es ist sehr zu begrüssen, dass Heckler & Koch den Mut hat, auf die Schwächen der Ausschreibung hinzuweisen.
 
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#4
Wer schon mal auf einem alten Schiesstand als Anzeiger in der 100m Deckung saß, dem sind die Unterschiedlichen Wirkungen von einschlagenden Geschossen bis 222 und ab 7 mm sehr wohl bekannt. Bei Großkaliber nimmt man den Kopf schon runter und dazu sollte man einem milit. Gegner auch zwingen.
 
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#5
Ohne die Führungsmacht des Bündnisses darf halt keine sinnvolle Kurzpatrone (z.B. 7,62x39) von HK in Kooperation *neu* erfunden werden. Die 8x33 war m.E. sehr richtungsweisend und könnte u.a. Vorbild für eine neue Kurzpatronengeneration sein.
 
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#6
Von den Schreibtischtätern war wohl noch nie jemand wirklich da, wo das Material auch wirklich eingesetzt wird (und damit meine ich nicht ein Manöver).
so alte Opas gibt´s ja hier kaum noch und die wenigen sind schon seit 30 Jahren Rentner oder unter der Erde. :sneaky:

G36 wurde bemägelt. Bei dem gewählten Kaliber kann man def. auch keine hohe Präzision auf weite Entfernungen erwarten.
Zudem ist (wie bekannt) die Durchschlagskraft eher mies.
braucht ja auch keine Durchsschlagskraft. Bei der 5,56x45 Nato reicht bekanntermaßen ja ein Streifschuß am Zeh, um durch die hohe Vo schlagartig tödlich zu wirken, "hört man" jedenfalls so...
Und amerik. Waffenexperten wie z.B. Bruce Willis, Vin Diesel, Steven Segal, Charley Sheen, Sylvester Stalone u.a. bewiesen dies tausendfach in div. Vietnamkriegs-Lehrfilmen der Propagandaabteilung des Pentagons in Hollywood. :LOL:
 
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#7
Die 8x33 war m.E. sehr richtungsweisend und könnte u.a. Vorbild für eine neue Kurzpatronengeneration sein.
oder einfach die 8x33 eins zu eins übernehmen, als "europäische Ordonnazpatrone" für die doch immer geforderte "EU-Armee". Im schweren MG und im Scharfschützengewehr könnte man dann die kalibergleiche 8x68S (würde dann zw. der amerik. .300Win.Mag. und der russ. 9,3x64 liegen) verwenden, halt mit dem von S&B (einer Firma des tschech. Bündnispartners) 12,7g Ss-Geschoß verladen (die 8x33 natürl. mit dem 8,1g VM).
Als Standardwaffe dann einfach ein im System verkleinertes, robustes H&K-G3.
 
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#8
Letztlich wird unsere Verteidigungsministerin dies in ihrer unendlichen Weisheit zur allseitigen Zufriedenheit entscheiden. Dies klappt ja auch in allen anderen Belangen der BW ausgezeichnet. Von daher ist ja jede Diskussion eigentlich obsolet.
Dennoch wundert mich, dass HK (laut Presseberichten und dem, was ich gefunden habe) mit dem dem nur geringen Mehrgewicht der Waffe argumentiert. Aus meiner Sicht ist das nicht das „Problem“, sondern dass 7,62 über den groben Daumen doppelt so schwer ist wie 5,56 und auch ein bisschen mehr Platz einnimmt. Das ist doch wohl eher die Herausforderung für den Soldaten, da sich dies zu einigen kg summieren kann. Aber natürlich bringt es nichts, wenn man sehr viel von einer häufig ineffektiven Munition mitschleppen kann.

Edit: Tippfehler
 
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#10
so alte Opas gibt´s ja hier kaum noch und die wenigen sind schon seit 30 Jahren Rentner oder unter der Erde. :sneaky:



braucht ja auch keine Durchsschlagskraft. Bei der 5,56x45 Nato reicht bekanntermaßen ja ein Streifschuß am Zeh, um durch die hohe Vo schlagartig tödlich zu wirken, "hört man" jedenfalls so...
Und amerik. Waffenexperten wie z.B. Bruce Willis, Vin Diesel, Steven Segal, Charley Sheen, Sylvester Stalone u.a. bewiesen dies tausendfach in div. Vietnamkriegs-Lehrfilmen der Propagandaabteilung des Pentagons in Hollywood. :LOL:
.......v.d.L. saß doch in der ersten Reihe!
 
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#11
Desweiteren sind mMn die Damen und Herren im BW Beschaffungswesen sowas von weit weg von der Truppe, wie ein Elefant vom fliegen.
Du weißt also genau, WER, mit welcher Erfahrung da so alles sitzt?
Die Probleme liegen m.E. ganz woanders:
Lt. einer Reportage hat HK mehrere Beamte des BAAINBw dazu genötigt eine Verschwiegenheitserklärung (auch und gerade gegenüber ihrem Dienstherrn!) zu unterschreiben, was auch alle, bis auf einen, getan hätten.
Wenn das so stimmt, dann gehört da "kräftig aufgeräumt"!:
Die betroffenen Beamten sind zumindest von ihrem Posten zu entfernen (ggf. sogar aus dem Dienst), das Verhalten von HK gehört auf Straftatbestände untersucht, zumindest gehören sie m. M. n. künftig von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen.

SACHentscheidungen, statt "POLITISCHER" Entscheidungen!
Wie sagte ein früherer Chef mal so richtig?!:
"Man nennt es 'politische Entscheidung', weil es eben keine vernünftige Entscheidung war, denn wenn es eine vernünftige Entscheidung gewesen wäre, dann könnte man es ja auch so nennen."

ALLE Beschaffungen sind an den Anforderungen auszurichten und nicht daran, ob ein deutscher Hersteller das so liefern kann.
Die deutsche Rüstungsindustrie sitzt auf einem dermaßen hohen Ross, dass sie glauben Lieferzeitpunkte und Kosten nahezu beliebig überziehen und Leistungsdaten deutlich heruntersetzen zu können.
DAS muss aufhören!
"Wenn Sie nicht frist- und anforderungsgerecht liefern können, dann beschaffen wir auf dem Weltmarkt!"
Und nicht "Es muss aber ein Deutsches Produkt sein!"; bei den Polizei-Pistolen muss oft sogar der Hersteller aus dem eigenen Bundesland kommen (wenn es dort einen gibt).

Aktuell sieht es doch so aus, dass mit dem Totschlagargument "Arbeitsplätze" oft schlechtere Produkte zu einem zu hohen Preis beschafft werden.
Volkswirtschaftlich ist die Rüstungsindustrie doch nahezu belanglos.

In dem verlinkten Artikel steht etwas von 2000,- € pro Gewehr. - Sind die irre?
Was kostete noch 'mal ein G3?


Von den Schreibtischtätern war wohl noch nie jemand wirklich da, wo das Material auch wirklich eingesetzt wird (und damit meine ich nicht ein Manöver).
Und wie viele der Herrschaften von HK waren denn "wirklich da, wo das Material auch wirklich eingesetzt wird"?


Es ist sehr zu begrüssen, dass Heckler & Koch den Mut hat, auf die Schwächen der Ausschreibung hinzuweisen.
NEIN!
Es darf nicht sein, dass ein (mglw.) beteiligter Anbieter eine Ausschreibung in seinem Sinne beeinflusst! (Aber auch das ist eine gute, alte deutsche Tradition.)

Denn HK weist nicht "auf die Schwächen der Ausschreibung hin", sondern möchte das:
"Die Gewichtsvorgaben sollten geändert werden, damit Heckler & Koch auch seine Gewehre G27 und G27k anbieten könne."

OK! Das Standard-Gewehr unserer Soldaten soll also Kaliber 7,62x51 haben und möglichst von Heckler & Koch kommen ...
Dann nehmen wir einfach die alten G3 aus dem Depot* und alle Anforderungen sind erfüllt - und billig ist es auch noch. :devilish: :evil:

Ja, ich weiß! Die haben wir "für teuer Geld" vernichtet, z.T. "verschenkt", statt sie einzulagern. :mad:


WaiHei
 
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#12
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#14
nicht die
oder einfach die 8x33 eins zu eins übernehmen, als "europäische Ordonnazpatrone" für die doch immer geforderte "EU-Armee". Im schweren MG und im Scharfschützengewehr könnte man dann die kalibergleiche 8x68S (würde dann zw. der amerik. .300Win.Mag. und der russ. 9,3x64 liegen) verwenden, halt mit dem von S&B (einer Firma des tschech. Bündnispartners) 12,7g Ss-Geschoß verladen (die 8x33 natürl. mit dem 8,1g VM).
Als Standardwaffe dann einfach ein im System verkleinertes, robustes H&K-G3.

nicht die 8x68, die russen haben es doch vorgemacht und sie haben sich vorher ganz bestimmt alle patronen dieser welt gut angesehen: als MG und Scharfschützenpatrone die beste von allen ... 9,3x64 Brenneke

wenn irgend jemand verstand hätte würde er das G 11 ausbudeln lassen und eine etwas größere patrone zwischen 6,5 und 7 mm verlangen für ein neues sturmgewehr. im augenblick rüstet man wieder für den verlorenen krieg der vergangenheit = Afghanistan aber die alten fehler sind einfach zu schön
 
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#15
OK! Das Standard-Gewehr unserer Soldaten soll also Kaliber 7,62x51 haben und möglichst von Heckler & Koch kommen ...
Dann nehmen wir einfach die alten G3 aus dem Depot* und alle Anforderungen sind erfüllt - und billig ist es auch noch. :devilish: :evil:

Ja, ich weiß! Die haben wir "für teuer Geld" vernichtet, z.T. "verschenkt", statt sie einzulagern. :mad:


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