Heft 15/2020, Seite 11, "Nicht Ausspülen?"

Anzeige
Mitglied seit
27 Jan 2006
Beiträge
11.157
Gefällt mir
1.123
#61
Wie denn nun nach 4 Seiten ? Abspülen oder nicht ?
Und woher kommen die Keime,wenn das Leitungswasser keimfrei ist ?
 
Mitglied seit
21 Aug 2009
Beiträge
1.769
Gefällt mir
392
#63
Bei einem sauber erlegten und hängend versorgtem Stück ist das Ausspülen mit Wasser nicht notwendig. Wozu auch? Was spricht bei "Problemfällen" dagegen, das Stück sofort aus der Decke zu schlagen und zu zerwirken, konterminierte Teile zu separieren bzw. gesondert unter fließendem Frischwasser zu reinigen und die guten, einwandfreien Teile in der Kühlung reifen zu lassen?

Außerdem: Wenn jemand gerade in den warmen Monaten seinen Wasserkanister im Auto hat und dann mit der erwärmten Brühe den Wildkörper ausspült, vollzieht sich möglicherweise erst ein Eintrag von Keimen und / oder Bakterien durch diese Vorgehensweise.

Unter "Hysterie" verstehe ich die teilweise überzogene Handhabung des Hygienethemas. Grundsätzlich ist nicht jeder Keim oder jedes Bakterium gefährlich. Wer sich an die grundlegenden (einsichtigen) Dinge der Wildversorgung hält, muss sich wirklich nicht über jeden Gehirnfurz Gedanken machen, der irgendwo geschrieben wurde.
Dafür gibt es Aufbereitungs-Tabletten auf Silberbasis.
Da bleibt das Wasser frisch.
 
Mitglied seit
11 Aug 2013
Beiträge
34
Gefällt mir
76
#64
Hi,

keimarm, bei hoher Durchflussrate. Der Wasserschlauch im Schuppen aber ist voller Keime, Weichmacher, Pilze.
Und es ist letztlich egal, ob Du steriles Wasser aus Infusionsflaschen oder kontaminierte Sauce zur Bakterienvermehrung anrührst : Keime ( von unseren Händen/ aus Darm/ aus Schusskanal/ vom Transport / aus Schlauch), Wärme und eben Feuchtigkeit garantieren miteinander ein exponentiellen Bakterienertrag unter den Schulterblättern am Schusskanal, unter den Lenden, am aufgebrochenen Schloß , wo sie eben vor dem taktisch gruselig falschen Aufbrechen plus dann noch Wasserstrahl gar nicht waren. Deshalb sind gelernte Metzger meist Fehlbesetzungen. Man muss sie zusätzlich schulen - wenn Wildhändler trockenes Wild, Nieren an Bord und intaktes Schloss verlangen, ist das schonmal ein guter erster Schritt.
 
Mitglied seit
26 Jul 2005
Beiträge
2.871
Gefällt mir
1.002
#65
Was bedeutet dann keimzahl 0 in den regelmäßigen Untersuchungen Herr Dr.?
 
Mitglied seit
8 Nov 2015
Beiträge
872
Gefällt mir
1.336
#67
Wie kommt man darauf so einen Unsinn zu posten?!
In der Trinkwasserverordnung gibt es einen Grenzwert und der Grenzwert ist nicht Null.
Konkret liegt er bei einer Anzahl von 100 Kolonienbildnern pro 100ml.
Die Verordnung kann jeder online einsehen.
Selbst wenn man die Verordnung nicht lesen will braucht man nur nach "Trinkwasser keimfrei" googeln und findet hunderte Treffer die einem sagen, dass Trinkwasser nicht keimfrei ist und auch nicht sein muss.
 
Mitglied seit
7 Dez 2018
Beiträge
2.233
Gefällt mir
2.329
#69
ich bezog mich auf Anlage 1 zur Trinkwasserverordnung. Dort ist die Zahl 0 festgelegt.
Aber nur bei den erwähnten Arten. E.coli und Enterokokken sind Indikatoren für eine fäkale Belastung des Trinkwassers. Und die darf nicht gegeben sein.
Selbst Legionellen dürfen drin sein. Alles eine Frage der "Dosis".
Die meisten "Verkeimungen" entstehen auch erst im Leitungsnetz. Hier sind Filter und Stichleitungen immer ein "Bringer".
Der Klassiker ist immer die Leitung zur Außenzapfstelle wo literweise stehendes Wasser das Leitungssystem verkeimen kann.
 
Mitglied seit
26 Jul 2005
Beiträge
2.871
Gefällt mir
1.002
#70
Legionellen im Kaltwasser? Egal, Trinkwasser ist in meinen Augen völlig unbedenklich. Bei intakter Hausinstallation.
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben