Heideterrier FTW - Schluss mit JGHV Rassismus auch in Niedersachsen

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#1
Endlich hat der Blödsinn, Hunde aufgrund ihrer Rasse (oder Nicht-Rasse) als jagdlich nicht brauchbar zu bewerten, auch in Niedersachsen ein Ende.

Nach intensiven Verhandlungen mit dem Arbeitskreis Hundewesen des ÖJV-NB unter der Leitung von Walter Behrens hat das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium als oberste Jagdbehörde die Prüfungsordung Brauchbarkeit des ÖJV-NB anerkannt. Demzufolge können jetzt ALLE Hunde eine Brauchbarkeitsprüfung gemäß der Prüfungsordung des ÖJV-NB absolvieren. Kriterium für die Brauchbarkeit ist nicht mehr die Zugehörigkeit zu einer Rasse oder einem Zuchtverband, sondern einzig die tatsächlich nachgewiesene jagdliche Brauchbarkeit des Hundes.

Jeder Besitzer eines im jagdlichen Einsatz stehenden Hundes wird diese Entscheidung begrüßen, weil endlich nicht mehr "Rasse" Kriterium ist, sondern jagdliche Kompetenz.

Ergänzend ist nur noch dies zu sagen: Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und aus Spänen entsteht manchmal Feuer.
 
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#4
Bezieht sich das jetzt nur auf "Jagdhunde", oder könnte man auch seinen Chihuahua auf Schweiß prüfen lassen? Vom Sinn oder Unsinn jetzt mal abgesehen. Das fände ich befremdlich.
Der Chihuahua war sogar ursprünglich als Jagdhund gezüchtet worden und zwar auf Ratten. Just saying not judging ;)
 
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#5
Dickes Kaliber, das Du da auffährst: "Hunde Rassismus" als ÖJV Kampfparole muss man sich auch erstmal einfallen lassen.... :eek:

Werdet Ihr ÖJV Hundegurus als nächstes auch Bronze Statuen ins Wasser schubsen ? Löns mit seinem Teckel (oder der andere mit seinem KLM) steht da doch auf so manchem Dorfplatz noch so arglos rum und bedarf doch sicher auch einer kleinen posthumen Abreibung für seinen "Rasse-Fanatismus"... der pöse Pube...

Im Übrigen werden hier sicher viele über Deine Argumentationskette: "jagdliche Kompetenz", im "jagdlichen Einsatz stehend" und "Brauchbarkeit des ÖJV-NB" staunen...

Der Schlittenhund hier ist doch auch im "jagdlichen" Einsatz. Manche nennen es "autonome Jagd" - andere bevorzugen das klassische "Wilderei"...aber seis drum.

Und ne ÖJV- (wahlweise auch JGHV) Brauchbarkeit reitet die ein mittelmäßig begabter Hundeführer mit jedem Yorkshire Terrier- oder wahlweise auch Dogo Argentino (da sollte man nun nicht mehr "rassistisch" sein (y)) auf der linken Arschbacke ab.






In was für geilen Zeiten wir doch leben....
 
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#6
Der Chihuahua war sogar ursprünglich als Jagdhund gezüchtet worden und zwar auf Ratten. Just saying not judging ;)
Hast Du dazu Quellen? Oder verwechselst Du grad die Rasse mit dem Prager Rattler.

Und dass der Walch der Sargnagel für den JGHV sein könnte, zeigt sich nun ja tatsächlich.
 
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#7
Dickes Kaliber, das Du da auffährst: "Hunde Rassismus" als ÖJV Kampfparole muss man sich auch erstmal einfallen lassen.... :eek:

Werdet Ihr ÖJV Hundegurus als nächstes auch Bronze Statuen ins Wasser schubsen ? Löns mit seinem Teckel (oder der andere mit seinem KLM) steht da doch auf so manchem Dorfplatz noch so arglos rum und bedarf doch sicher auch einer kleinen posthumen Abreibung für seinen "Rasse-Fanatismus"... der pöse Pube...

Im Übrigen werden hier sicher viele über Deine Argumentationskette: "jagdliche Kompetenz", im "jagdlichen Einsatz stehend" und "Brauchbarkeit des ÖJV-NB" staunen...

Der Schlittenhund hier ist doch auch im "jagdlichen" Einsatz. Manche nennen es "autonome Jagd" - andere bevorzugen das klassische "Wilderei"...aber seis drum.

Und ne ÖJV- (wahlweise auch JGHV) Brauchbarkeit reitet die ein mittelmäßig begabter Hundeführer mit jedem Yorkshire Terrier- oder wahlweise auch Dogo Argentino (da sollte man nun nicht mehr "rassistisch" sein (y)) auf der linken Arschbacke ab.






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War das jetzt ein pro oder ein con? Denn die Hunde sehen zwar nicht sehr nett aber recht "effektiv" aus?!?
 
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#8
Hast Du dazu Quellen? Oder verwechselst Du grad die Rasse mit dem Prager Rattler.
https://www.agila.de/agila-magazin/tierlexikon/53-chihuahua-hunderasse
"Chihuahua ist ein mexikanischer Bundesstaat – und der Name der kleinsten Hunderasse der Welt. Tatsächlich stammen die unmittelbaren Vorfahren des Chihuahuas aus Mexiko, auch wenn letztendlich nicht geklärt ist, wo dieser Kleinhund ursprünglich her kam. Einigen Theorien zufolge liegt die Wiege dieser Hunderasse in China oder auf der Insel Malta. Der Chihuahua war Opfertier und Rattenfänger. "
 
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#10
Ob sich jetzt alle Hunderassen zum jagdlichen Gebrauch eignen, kann ich nicht sagen, ein Pudel wird sicherlich keiner führen wollen.
Aber wenn sich Kreuzungen aus jagdlicher Zucht ergeben, kann das auch gut sein. Mitunter wird Ja in den Verbänden grundsätzlich die nicht ( zur Zucht etc. ) zugelassen, wenn diese nicht reinrassig sind. Dabei kann man bei der Jagd öfter erleben, dass solche Hunde mitunter besser arbeiten als Ihre geprüften und reinrassigen Hunde. ( Liegt aber meistens am Hundeführer )!
D.T.
 
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#12
Was für ein Unfug , um es mit den Worten eines bekannten Foristi zu beantworten.

Das ist nicht nur das Aus für das vorher geregelte Prüfungswesen, sondern auch der Neustart in eine Welt der Schwarzzuchten und unkontrollierten Kreation von neu erfundenen Rassen.

Manch Altvorderer Hundepapst würde sich im Grabe rum drehen
 
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#13
Was für ein Unfug , um es mit den Worten eines bekannten Foristi zu beantworten.

Das ist nicht nur das Aus für das vorher geregelte Prüfungswesen, sondern auch der Neustart in eine Welt der Schwarzzuchten und unkontrollierten Kreation von neu erfundenen Rassen.

Manch Altvorderer Hundepapst würde sich im Grabe rum drehen
.... mitunter kommen bei der "Schwarzzucht" wie Du es nennst, gesündere Hunde zur Welt, als bei den Rassefanatikern.
Es geht doch letztendlich darum, brauchbare Hunde für die Jagd zu bekommen und das müssen nicht immer Rassehunde sein!
D.T.
 
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#14
Diese Entwicklung hat sich der JGHV selbst zuzuschreiben mit seiner Hardcore-Haltung gegenüber Hunden, die zwar eindeutig als Jagdhunde indentifizierbar (von anderen Verband oder Mixe zweier Jagdhunderassen etc) sind, aber in etlichen Bundesländern auf Betreiben des JGHV nicht auf BP geführt werden dürfen.
Das jetzt in NS ist das Ergebnis der sturen Beratungs- und Einsichtsrenitenz.
Und nein. Ich find diese Entwicklung nicht gut. Weder die altersstarrsinnige Haltung des JGHV noch das, was der ÖJV da abzieht.
In diesem speziellen Fall, spielen da auch noch persönliche Feindschaften eine Rolle bei weitgreifenden Entscheidungen. Was ich grundsätzlich für ein Zeichen eines ganz miesen Charakters halte. Deswegen ist mir der ÖJV auch so schrecklich sympathisch
Ich will keinen Australian Shepherd etc auf Schweiß sehen.
 
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#15
Diese Entwicklung hat sich der JGHV selbst zuzuschreiben mit seiner Hardcore-Haltung gegenüber Hunden, die zwar eindeutig als Jagdhunde indentifizierbar (von anderen Verband oder Mixe zweier Jagdhunderassen etc) sind, aber in etlichen Bundesländern auf Betreiben des JGHV nicht auf BP geführt werden dürfen.
Das ist genau der Punkt. Wobei ich Dich beruhigen kann, die Situation haben wir in BY schon lang, und von einem Niedergang der Rassezucht durch wildes Kreuzen kann nach wie vor nicht die Rede sein. Vielmehr erfreuen sich Brauchbarkeitsprüfungen welchen Organisators auch immer wieder größerer Wertschätzung.
 
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