Herrenwaffen

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Zumal gute Bümas die Fähigkeit besitzen, den jeweilige Waffetypus exakt auszubalancieren. ;)
 
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Persönliches Interesse von mir, was für so eine schöne 16er side by side als Preis aufgerufen wird.
Wenn Du nicht antworten möchtest ist das natürlich zu akzeptieren.
ich wollte Dir nichts vorenthalten, aber ich denke nicht dass es für solche Waffen einen Marktpreis gibt. Ich habe noch nie eine Francotte gesehen, die vergleichbar wäre. Daher habe ich keine Ahnung, was das Gewehr wert sein könnte. Wenn man sie bei egun oder sonstwo versteigern würde, könnte das vermutlich so oder so ausgehen. Ich möchte sie aber auch nicht los werden, daher ist es mir im Prinzip auch egal. Solche leichten Querflinten eignen sich hervorragend als Seniorenwaffen. Und daher werde ich sie in 20-30 Jahren noch gut brauchen können.
 
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Es gibt Spezialisten und Büchsenmacher, die sagen, daß die Gewichtsverteilung bei einer Boxlock besser ist wie bei einer Seitenschloßflinte. Die Schlagstücke z. B. sind bei der Boxlock in der Basküle eingebaut und liegen bei der Seitenschloßwaffe hinter der Basküle. Die Gewichtsverteilung ist bei der Seitenschloßwaffe ungünstiger weil mehr Masse weiter von der führenden Hand entfernt ist.
Ich glaube aber diese Fragestellung ist eher akademischer Natur.
Ich hatte mal Schießtraining bei einen professionellen Schießlehrer, der wirklich nichts anderes macht. Der hatte sich grade eine neue Perazzi bauen lassen, mit Viertel-Festchoke. Begründung: Wechselchoke würde die Balance stören, da die Flinte daher vorne mehr Gewicht bekäme. Fand ich auch interessant. Anmerken zu der Francotte nöchte ich noch, dass die Abzugswiderstände wesentlich geringer sind als die von den beiden Krieghoff-Seitenschlosswaffen, die ich zwischendurch besessen habe und gefühlt etwa denen meiner Merkel 203E entsprechen.
 
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Ich hatte mal Schießtraining bei einen professionellen Schießlehrer, der wirklich nichts anderes macht. Der hatte sich grade eine neue Perazzi bauen lassen, mit Viertel-Festchoke. Begründung: Wechselchoke würde die Balance stören, da die Flinte daher vorne mehr Gewicht bekäme. Fand ich auch interessant. Anmerken zu der Francotte nöchte ich noch, dass die Abzugswiderstände wesentlich geringer sind als die von den beiden Krieghoff-Seitenschlosswaffen, die ich zwischendurch besessen habe und gefühlt etwa denen meiner Merkel 203E entsprechen.
Wenn es Anson mit oben liegenden Stangen ist, passen die Hebelverhältnisse und nur wenige andere Schlosse können da mithalten.
 
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nur als anmerkung das gegenteil der herrenwaffe ist nicht die damenflinte sonder die bauernflinte

der herrenjäger mit seiner feinen doppelbüchse steht dem bauernjäger gegenüber der alles mit posten schießt.
das ganze konzept herrenjäger verlangt einen landwirtschaftlichen besitz oder zumindest einen solchen hintergrund der familie der dann allen anderen herrenjägern bekannt war. bürgerliche konnte teil dieser gruppen sein aber den industriellen sah man eher mit mißfallen auch wenn er sich massiv einkaufte, er blieb ein parvenü soweit er sich nicht sowieso als sonntagsjäger unmöglich machte.
 
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Als ich Anfang der 1970er Jahre den Jagdschein machte, hatte eine Herrenflinte in der Regel Kal. 16 - Kal. 12 galt als Bauernkaliber!
War bis in die 50er Jahre genau anderstrum.
Bei den Vorkriegsflinten aus Dtl./Öster.(-Ung.) findet man die meisten 12/65er bei den "gehobenen" Herstellern wie S&S, Thieme&Schlegelmilch, Merkel, Novotny.
Die gab es aber 1970 nicht, oder in dieser Form nicht mehr.
"Volkskaliber" war immer 16/65, ob in der Flinte oder in der Kombinierten.
 
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Als ich Anfang der 1970er Jahre den Jagdschein machte, hatte eine Herrenflinte in der Regel Kal. 16 - Kal. 12 galt als Bauernkaliber!
Mit einer gewissen Berechtigung. Nachdem ich nunmehr seit 27 Jahren jagen gehe und immer sowohl 12 als auch 16 geführt habe, kann ich immer noch keine dem Kaliber immanente Vorteile der 12er gegenüber der 16er feststellen, anders herum aber schon. 16er sind für mich optisch ansprechender (12er Läufe können schon mal wie dicke Würste wirken) und außerdem haben 16er nach meinem Gefühl meist eine bessere Balance. An äußeren Vorteilen der 12er ist die bessere Munitionsverfügbarkeit zu nennen. Dafür kann man 16er Flinten in der Regel etwas billiger bekommen. Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, warum die 16er bei Neuwaffen komplett tot ist. Wahrscheinlich weil die Amis und die Briten schon immer die 12er bevorzugt haben und wir Deutschen aufgrund unseres unterschwelligen Minderwertigkeitskomplexes immer glauben dass das, was die anderen haben, besser ist als das eigene. Vermutlich aus dem gleichen Grund mussten plötzlich alle statt 7x64 .30-06 haben.
 
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Geht das jetzt wieder los?
Weiß doch langsam jeder wie das läuft....
Es ist rechtlich unzulässig und wenn es "alle" machen heißt das noch lange nicht, dass es damit legal und nicht zu kritisieren ist. Und insbesondere dann wenn man - wie Herr Wenninger - versucht, besonders seriös aufzutreten, sollte man solche Sachen bleiben lassen und zu seinem Wort - nämlich eine Waffe zu dem Preis herauszurücken, der sich bei einer 1-€-Startpreis Auktion ohne eigenes Zutun durch das Hochbieten von echten Interessenten bildet - auch stehen.
 
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"ab 1 €-Auktionen" sah ich aber bei N W noch nie, in Bezug auf Gewehre...:oops:
 

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