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#2
Der Pächter aus BW ist wirklich klasse. Respekt vor dem 22-jährigen Engagement für ein NW-Revier. :)(y)
Da ist jemand, bei dem der Schwerpunkt noch bei was anderem liegt als bei Sauen, Sauen, Sauen und kirren, kirren, kirren.
Ist natürl. auch klar, daß da die betr. Landwirte mitspielen müssen.
 
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#3
Zu der Biologin sag ich mal nix:rolleyes:
Zum Raubwild wurde wieder viel Schwachsinn erzählt... auf die möglichen positiven Entwicklungen des Hasenbesatzes durch Raubwild Bejagung wurde nicht eingegangen. Ist wissenschaftlich bewiesen!
Allgemein fand ich es ziemlich unfair die Raubwildbejagung in ein so schlechtes Licht zu Rücken ohne vernünftige wissenschaftliche Beweise (n) Alle schwachsinnigen Thesen von den Biologen wurden als Fakten dargestellt und die Seite die Seite der Jägerschaft als unbewiesene Vorurteile gegenüber den armen Füchsen...
 
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#6
Der Pächter aus BW ist wirklich klasse. Respekt vor dem 22-jährigen Engagement für ein NW-Revier. :)(y)
Da ist jemand, bei dem der Schwerpunkt noch bei was anderem liegt als bei Sauen, Sauen, Sauen und kirren, kirren, kirren.
Ist natürl. auch klar, daß da die betr. Landwirte mitspielen müssen.
Ja. War der einzige Lichtblick in dem Beitrag... mich würde nur mal interessieren ob er Raubwild bejagd? Kann mir nur schwer vorstellen, dass es nur am Biotop liegt...
 
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#7
Mich hat am meisten die Darstellung des Verhältnisses von Verbraucher und Landwirtschaft gestört - mit den Biologen hatte ich schon gerechnet. Es ist doch Quatsch, dass der Verbraucher den Landwirt zu dieser Kultur zwingt. Das sind die Subventionen des Staates im Zuge der EEG-Richtlinie.
Rein von der Vermarktung her ist das ganz einfach:
Der Kunde will möglichst preiswert einkaufen, der Landwirt will möglichst viel verdienen. Wenn der Handel über den Supermarkt läuft, verliert der Landwirt, wenn der Handel über den Bioladen läuft, verliert der Kunde.
Die Mitte ist der Hofladen. Da verdient keiner mehr zusätzlich dran. Voraussetzung dafür ist aber eine offenere Produktionspolitik der EU.
Ich hab während des Studiums über einer Metzgerei gewohnt. Der Metzger war top, sein Sohn hat im elterlichen Betrieb den Meister gemacht, hätte übernommen. Er hätte sich mit wegen eines Stück Papiers notwendig gewordener Umbauten so dermaßen verschulden müssen, dass es ihn abgeschreckt hat. So macht man gewachsene Strukturen kaputt und fördert Konzerne - auch in der Landwirtschaft.
Ihr werdet sehen, wenn man dieser Entwicklung nicht massiv den Riegel vorschiebt und auch große Teile der Unternehmens- und Produktionsstrukturen rückbaut, werden wir amerikanische Verhältnisse schlimmster Machart bekommen. Schaut euch mal an, wies da bei den Hühnerbauern aussieht, dann wisst ihr, was ihr nicht wollt. Um das zu drehen muss man aber jetzt was tun und nicht in 30 Jahren drüber jammern.
 
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#8
Mich hat am meisten die Darstellung des Verhältnisses von Verbraucher und Landwirtschaft gestört - mit den Biologen hatte ich schon gerechnet. Es ist doch Quatsch, dass der Verbraucher den Landwirt zu dieser Kultur zwingt. Das sind die Subventionen des Staates im Zuge der EEG-Richtlinie.
Rein von der Vermarktung her ist das ganz einfach:
Der Kunde will möglichst preiswert einkaufen, der Landwirt will möglichst viel verdienen. Wenn der Handel über den Supermarkt läuft, verliert der Landwirt, wenn der Handel über den Bioladen läuft, verliert der Kunde.
Die Mitte ist der Hofladen. Da verdient keiner mehr zusätzlich dran. Voraussetzung dafür ist aber eine offenere Produktionspolitik der EU.
Ich hab während des Studiums über einer Metzgerei gewohnt. Der Metzger war top, sein Sohn hat im elterlichen Betrieb den Meister gemacht, hätte übernommen. Er hätte sich mit wegen eines Stück Papiers notwendig gewordener Umbauten so dermaßen verschulden müssen, dass es ihn abgeschreckt hat. So macht man gewachsene Strukturen kaputt und fördert Konzerne - auch in der Landwirtschaft.
Ihr werdet sehen, wenn man dieser Entwicklung nicht massiv den Riegel vorschiebt und auch große Teile der Unternehmens- und Produktionsstrukturen rückbaut, werden wir amerikanische Verhältnisse schlimmster Machart bekommen. Schaut euch mal an, wies da bei den Hühnerbauern aussieht, dann wisst ihr, was ihr nicht wollt. Um das zu drehen muss man aber jetzt was tun und nicht in 30 Jahren drüber jammern.
Was willst den bei den lobbyhörigen Schmarotzern anders erwarten. :mad:
 
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#11
Ihr werdet sehen, wenn man dieser Entwicklung nicht massiv den Riegel vorschiebt und auch große Teile der Unternehmens- und Produktionsstrukturen rückbaut, werden wir amerikanische Verhältnisse schlimmster Machart bekommen. Schaut euch mal an, wies da bei den Hühnerbauern aussieht, dann wisst ihr, was ihr nicht wollt. Um das zu drehen muss man aber jetzt was tun und nicht in 30 Jahren drüber jammern.
Wir haben in meinen Augen schon, teilweise, sehr schlimme Zustände. Ansonsten glauche ich so manchem "Experten" das wir in 30 Jahren keine Massentierhaltung mehr im großen Stil haben. Das "Fleisch" kommt dann nämlich aus dem Labor. Allein schon wieviel Geld im silicon valley in dem Bereich für Forschung investiert wird. Ich sehe auch nicht das die breite Masse jemals bereit sein wird für gute Produkte den entsprechenden Preis zu zahlen.

Im jedem Niederwild Thema schimpft hier jemand darüber wie oft die Bauern mittlerweile mähen, ob auch einer von den Usern Heumilch kauft ? Wenn gleich ich auch deiner Meinung bin, das System muss von der Politik geändert werden. Wir Verbraucher werden es nicht drehen, trotzdem kein Grund schlecht produzierte Lebensmittel zu kaufen.
 
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#12
Für alle, die ihre Abende noch auf der Couch statt auf dem Hochsitz verbringen müssen, heute Abend in "Unser Land":

https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/sendung-2698468.html
Toller Beitrag! Sehr sympatischer, glaubwürdiger Auftritt der Ökojagdförsterin. Hab nicht geglaubt, dass sich Ökojäger an einem Anblick von Geiß und Kitz in der Schonzeit erfreuen können, so wie die die im Forum von gewisser Seite immer dargestellt werden😉 Dafür, dass das so eine kleine Gruppierung ist, bringt sie mehr und vor allem bessere Beiträge in den Medien als die Konservativos vom BJV. Danke für den Tipp! Wenn ich bloß nicht solche Höhenangst hätte......😂
 
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#14
Toller Beitrag! Sehr sympatischer, glaubwürdiger Auftritt der Ökojagdförsterin. Hab nicht geglaubt, dass sich Ökojäger an einem Anblick von Geiß und Kitz in der Schonzeit erfreuen können, so wie die die im Forum von gewisser Seite immer dargestellt werden😉 Dafür, dass das so eine kleine Gruppierung ist, bringt sie mehr und vor allem bessere Beiträge in den Medien als die Konservativos vom BJV.
Mit Logik überzeugt man eben leichter als mit Ideologie;)
 
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