Hilfe bei Rassewahl, kleine Hunde ohne Baujagd

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#1
Hallo,

momentan beschäftige ich mit der Anschaffung eines Jagdhundes. Das wird zwar noch 1-2 Jahre dauern dennoch möchte ich möglichst früh genügend Informationen gesammelt haben.

Die Rassewahl bereitet mir noch Kopfschmerzen. Eigentlich habe ich den Teckel ins Auge gefasst. Von den Rasseeigenschaften würde er optimal passen, jedoch passt der leider in einen Fuchsbau. Ich möchte dieses Risiko nicht eingehen, Baujagd ist absolut nicht gewünscht. Ich habe auch schon an PRT, Foxterrier und DJT gedacht, nur klar sind auch Erdhunde also nicht optimal für mich.

Zum Aufgabenbereich: Ich suche vornehmlich einen Stöberhund. Ob der Hund vom Stand geschnallt wird oder ich mit durchgehe weiß ich noch nicht genau. Ich will mir beide Optionen offen halten. Ansonsten die üblichen Aufgaben, kleinere Nachsuchen (sehr selten) usw.

Meine Anforderungen an den Hund wären nur kleine bis mittlere Größe. Der Hund sollte definitiv nicht in einen Bau passen. Ausreichende Schärfe, nicht kopflos. Kurzer bis mittlerer Jagdradius.

Am liebsten wäre mir eigentlich ein etwas zu großer Teckel oder Foxterrier. Aber das ist ja nicht immer planbar. Hat jemand Erfahrungen mit großen Terriern wie z.B. Irishterrier? Heideterrier sind mir zu scharf, zumindest die die ich bisher gesehen habe. Ansonsten bleiben ja noch die Bracken, hier habe ich Bedenken bezüglich des Jagdradius.

Mich würden eure Meinungen und Erfahrungen sehr interessieren. Ich bin ja vermutlich nicht der einzige der gerne einen kleinen Jagdhund ohne Baujagd führen möchte.

Vielen Dank!
 
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#2
Hallo,

momentan beschäftige ich mit der Anschaffung eines Jagdhundes. Das wird zwar noch 1-2 Jahre dauern dennoch möchte ich möglichst früh genügend Informationen gesammelt haben.

Die Rassewahl bereitet mir noch Kopfschmerzen. Eigentlich habe ich den Teckel ins Auge gefasst. Von den Rasseeigenschaften würde er optimal passen, jedoch passt der leider in einen Fuchsbau. Ich möchte dieses Risiko nicht eingehen, Baujagd ist absolut nicht gewünscht. Ich habe auch schon an PRT, Foxterrier und DJT gedacht, nur klar sind auch Erdhunde also nicht optimal für mich.

Zum Aufgabenbereich: Ich suche vornehmlich einen Stöberhund. Ob der Hund vom Stand geschnallt wird oder ich mit durchgehe weiß ich noch nicht genau. Ich will mir beide Optionen offen halten. Ansonsten die üblichen Aufgaben, kleinere Nachsuchen (sehr selten) usw.

Meine Anforderungen an den Hund wären nur kleine bis mittlere Größe. Der Hund sollte definitiv nicht in einen Bau passen. Ausreichende Schärfe, nicht kopflos. Kurzer bis mittlerer Jagdradius.

Am liebsten wäre mir eigentlich ein etwas zu großer Teckel oder Foxterrier. Aber das ist ja nicht immer planbar. Hat jemand Erfahrungen mit großen Terriern wie z.B. Irishterrier? Heideterrier sind mir zu scharf, zumindest die die ich bisher gesehen habe. Ansonsten bleiben ja noch die Bracken, hier habe ich Bedenken bezüglich des Jagdradius.

Mich würden eure Meinungen und Erfahrungen sehr interessieren. Ich bin ja vermutlich nicht der einzige der gerne einen kleinen Jagdhund ohne Baujagd führen möchte.

Vielen Dank!
Bevor Dir hier jagdlich/züchterischen Selbstverwirklichungs-Kolibris angedreht werden, würde ich mir mal die Westfälische Dachsbracke oder eine zarte Wachelhündin anschauen.

Oder, mit einem kleinen Augenzwinkern, diese Burschen hier, die allerdings zumindest in Deutschland doch ziemlich in die "Kolibri" Rubrik fallen, obwohl sie ursprünglich mal dem Jagdhundelager entstammen. Im Einzelfall kann der Basselt Hound auch JGHV prüfungskompatibel sein.

 

Westwood

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#5
Bevor Dir hier jagdlich/züchterischen Selbstverwirklichungs-Kolibris angedreht werden, würde ich mir mal die Westfälische Dachsbracke oder eine zarte Wachelhündin anschauen.

Oder, mit einem kleinen Augenzwinkern, diese Burschen hier, die allerdings zumindest in Deutschland doch ziemlich in die "Kolibri" Rubrik fallen, obwohl sie ursprünglich mal dem Jagdhundelager entstammen. Im Einzelfall kann der Basselt Hound auch JGHV prüfungskompatibel sein.

Kennst du jemanden der nen Basset führt:oops:
Falls ja sehr gerne PM oder mal ein kurzer Bericht, vollkommen unabhängig von der Lesitungsfähigkeit finde ich die Kerle einfach cool.
 
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#6
Die franz. Jagdhunde habe ich mir auch schon angeschaut, da gibt es ja auch kleinere Vertreter. Schweizer Niederlaufhunde gefallen mir auch recht gut. Hier findet man jedoch relativ wenig Informationen.
 
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#7
+1 für Cocker, ausser Baujagd sehr vielseitig einsetzbar, laut, mittlere Schärfe, eher führernah jagend.
Die Schweizer Laufhunde die ich kenne gehen eher weit, sind aber sonst auch tolle Hunde. Von den Franzosen kenne ich einen Basset fauve de Bretagne, ist vom jagen eine kleine Bracke, stöbert, sucht ist aber wasserscheu.
 
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#8
Kennst du jemanden der nen Basset führt:oops:
Falls ja sehr gerne PM oder mal ein kurzer Bericht, vollkommen unabhängig von der Lesitungsfähigkeit finde ich die Kerle einfach cool.
Ich habe nur gesehen, dass Jäger bzw. sehr überzeugend in alte und gebrauchte jagdliche Kleidung gehüllte Leute, die man auf südfranzösischen Märkten trifft, Bassets dabei hatten.

Wurde wegen meines KLM, den die sicher für einen etwas aus der Art gefallenen Epagneul Francais gehalten haben, des öfteren angesprochen, wann es wieder auf "bécasse" geht oder freundlich zugenickt.

Vielleicht nimmst Du mit Züchtern jagdlicher Bassets in Frankreich oder in UK mal Kontakt auf ?
Denke, wirklich leistungsstarke Vertreter einer hierzulande exotischen Rasse, fände man am ehesten in de Stammländern.

Ich glaube, dass es die Reihe der Komissar Dupin Bücher aus der Bretagne sind, in der auch immer wieder ein Basset vorkommt. Hat meine Frau gelesen und ich meine mich zu erinnern, dass sie von dem coolen und auch jagdlich geführten Basset des Komissars immer sehr begeistert war.

http://www.huntingbassets.com/
 
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#9
Jagdliche Cocker oder Beagle sind sehr interessant, habe ich vorher garnicht so vor Augen gehabt. Ist denn da an brauchbare Hunde dran zu kommen? Oder sind das eher Ausnahmen? Sind die jagdlichen Linien auch gesünder wie die aus Showlinien? Grundsätzlich ist mir die Haarstruktur egal, wenn ich jedoch bei gleicher Eignung die Wahl habe wäre kurzhaarig mir lieber.
 
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#10
Warum hat man soviel Angst vor der Baujagd? Ich behaupte mal ganz stumpf, wer soviel Angst vor dem Einschliefen hat, der ist auch in anderen Belangen durch Angst gehemmt und wird nie das Zeug zum Jagdgebrauchshundeführer haben.
 
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#11
Jagdliche Cocker oder Beagle sind sehr interessant, habe ich vorher garnicht so vor Augen gehabt. Ist denn da an brauchbare Hunde dran zu kommen? Oder sind das eher Ausnahmen? Sind die jagdlichen Linien auch gesünder wie die aus Showlinien? Grundsätzlich ist mir die Haarstruktur egal, wenn ich jedoch bei gleicher Eignung die Wahl habe wäre kurzhaarig mir lieber.
Bei den Cockern gibt es 2 Zuchtvereine, den Verein Jagdgebrauchsspaniel der ausschließlich jagdlich brauchbare Hunde züchtet, aber leider sehr wenige Würfe hat, und den Jagdspanielklub, da muss man aber auf der Homepage unbedingt den Reiter "Spaniels für die Jagd" auswählen die restlichen Würfe sind Showhunde. Die Jagdhunde die ich kenne sind gesund und meistens auch nicht ganz so üppig im Haar.
 
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#12
Warum hat man soviel Angst vor der Baujagd? Ich behaupte mal ganz stumpf, wer soviel Angst vor dem Einschliefen hat, der ist auch in anderen Belangen durch Angst gehemmt und wird nie das Zeug zum Jagdgebrauchshundeführer haben.
@ Bollenfeld:
Also ich kenne Reviere, da sind die Baue in Böden gegraben, die mit Steinplatten teilweise durchsetzt sind. Da würde eine Bauhundrettung schnell mal zu einem 3 - Tage - Job incl Baggerarbeiten.... von daher habe ich für eine Abneigung schon Verständnis !!

Hat aber wohl nichts mit der Eignung zum Jagdgebrauchshundefürer sondern eher was mit gesundem Menschenverstand zu tun !
 
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#13
Ich habe keine Angst vor der Baujagd. Ich möchte mit meinem Hund einfach keine betreiben nicht mehr und nicht weniger. Kollegen von mir haben schon Hunde im Bau verloren, das möchte ich einfach vermeiden. Also Hunde bei Stöberjagden im Bau verloren. Wir haben hier felsige Naturbauten, da kann man nicht einfach graben. Wieso soll ich dann das Risiko eingehen? Das hat meiner Meinung nach nichts mit "Zeug zum Jagdgebrauchshundeführer" zutun.
 
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#15
Gruppen vom DTK und VJT gibt es in ganz Deutschland flächig verteilt. Mein Rat, such dir eine jagdlich orientierte Gruppe vor Ort, trage dein Anliegen vor und sieh dir alles genau an. Das beginnt mit PO, Ausbildung, Vereinsarbeit und letztlich die Teilnahme an Prüfungen (Zuschauer). Dann bilde dir ein Urteil.
Mein Teckel geht in keinen Bau. Reine Erziehungssache. In der Anlagenprüfung hat er bei der Bauarbeit volle Punktzahl erreicht...
 
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