Hilfe bei Rassewahl, kleine Hunde ohne Baujagd

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Für mich als Normaljäger für Schweiss Arbeit und die ein oder andere Nachsuche kann es nur einen geben. ....charakterstark, sensibel, intelligent, und der Liebling der Familie. ....mit einer "Supernase" ....Den werde ich nicht auf Treibjagden versauen. .....auch bei unserem hohen Dachsbestand bleibt er aus Bauten draussen. ...! ....ach so, ich meine den hier. ..... 20190408_183050.jpg 20180730_085752.jpg 20190324_135312.jpg
.....passt in jedes Auto. .....Auf jedes Sofa. .... und in jede Hecke. .....Züchter Empfehlung gerne per PN
Grüße + WMH Olli
Ps: .....ich kenne keinen DJT der nicht bekloppt ist 😂deshalb RHT. ...!
 
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Genau das meine ich auch ! Schön, daß Du den Kreis schließt, der Faden war dabei, vom Ausgangsthema des TS abzudriften.
@Eifeljäger hat klare Vorstellungen und es ist auch für einen Erstlingsführer gut gedacht, die Anschaffung des Hundes auf die jagdlichen Anforderungen und persönliche Ausrichtung abzustellen.
Wir haben schon genug nicht ausgelastete Hunde in Jägerhand.

Wenn man auch einem Erstlingsführer sonst nicht so gern eine Bracke empfiehlt, so bist Du bei Deinen Vorstellungen in deren Lager wohl richtig aufgehoben.
Verinnerliche auch vor der Anschaffung bitte die passende Literatur, es gibt ein paar ordentliche Werke.
wobei das Bracken-Standartwerk zzt. nur antiquarisch und zu völlig absurden Preisen zu bekommen ist...
 
G

Gelöschtes Mitglied 21531

Guest
Der KTB empfehlt seinen Welpenbewerbern immer Tandler, Kluckert, Martin, Lux, (Wölfel)...
Die habe ich vor Jahren alle noch bekommen und es müßte doch noch geben

Vom alten Sauerwein haben wir eine Schrift zur Einschulung der Bracke auf Has und Fuchs nachdrucken lassen.

Von unserer Hauspostille gibt's ein Exklusiv-Heft "Der Solojäger", teilweise ganz brauchbar.
 
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Der KTB empfehlt seinen Welpenbewerbern immer Tandler, Kluckert, Martin, Lux, (Wölfel)...
Die habe ich vor Jahren alle noch bekommen und es müßte doch noch geben

Vom alten Sauerwein haben wir eine Schrift zur Einschulung der Bracke auf Has und Fuchs nachdrucken lassen.
Tandler, wie gesagt, wird derzeit antiquarisch mit ca. 200,- (!!) Euro gehandelt, Kluckert und Martin taugen imho beide nicht viel - weitgehend nur "Gefechtsfeldlyrik" und als solche nicht wirklich besonders gut, Wölfel ist ok, da spielt der Hundeeinsatz (und v.a. deren Einarbeitung) aber nur ne Nebenrolle - und der alte Saurwein geht mir zu weit an dem heutigen Einsatzgebiet der Bracken vorbei spätestens nach der AP sollte man das weglegen.

Der Verein Dachsbracke hat ein Buch im Eigenverlag und es gibt eine Biografie von Hafemann, die beide nicht schlecht sind.
Als Grundlage in Sachen Umgang Mensch-Hund würde ich auf Heinz Weidt und Anke Lehne verweisen wollen.
Und - Hände weg von Tabel und sonstigen Abrichtebüchern für Hühnerhunde
 
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wobei "intelligente Terrier" eine extrem seltene Spezies darstellen - quasi ein Widerspruch in sich! :)
Das hört man i.a.R. nur von Leuten, die selbst noch keinen Terrier geführt haben.

Terrier schneiden bei den gängigen IQ-Tests regelmäßig schlecht ab, weil die ganz stark auf Zusammenarbeit mit dem Führer gestrickt sind. Das ist nicht das Metier des Terriers, der dafür gezüchtet wurde, um Probleme selbst zu lösen. Und wenns danach geht, dann sind die Terrier ganz weit vorne. Zugegeben, das schafft erst die meisten Probleme, die man mit Terriern hat...:p

Zum Einjagen, zurückkommen mitfahren etc...

Mein alter Rüde hat andere Menschen während der Jagd und auf dem Rückweg nur beachtet, wenn er sich seiner und des Rückweges sicher war. Er hat sich aber auch schonmal verlaufen und dann ganz gezielt Ortschaften angelaufen, insbesondere zum Schluss, als er quasi stocktaub war, kam es immer wieder vor, dass er komplett die Orientierung verlor, und dann auf Wegen wieder Anschluss suchte. Für ihn war aber immer Prio 1 Ich der "place to be". Meine jetzige machte es sich anfangs sehr leicht. Jagen, nächst gelegene Person aufsuchen, dort warten und damit wieder zurück. Hab se darauf hin komplett von den großen Jagden raus genommen, bis das "finden -jagen-zurückkommen-finden - jagen - zurückkommen..." sich gefestigt hat. Heut ist sie bei 90% aller Jagden am Ende bei mir. Ansonsten bei irgendeinem Durchgeher...Das macht sie dann doch immer wieder ganz gerne, nachdem sie da ein paar mal Erfolg hatte. Der Hund jag ja nicht nach einem von uns gestricktem Konzept, sondern was ihm am meisten Erfolg einbringt. Und das kann dann bisweilen recht seltsame Blüten treiben, bis zu Hunden, die keinen Meter vom Stand weg gehen, weil Herrchen immer super Stände bekommt und gut schießt und da am meisten Beute liegt.
Nichts desto trotz bin ich der Meinung, dass es sicher veranlagungsbedingt Hunde gibt, die mehr dazu neigen, sich Fremden anzuschließen und welche, die das weniger tun, aber bei allen kann man mit der Einarbeitung doch einiges steuern. Insbesondere bei der Einarbeitung auf der Hasenspur etc.
Der Ablauf "suchen - finden - jagen - zurückkommen" muss einfach sitzen, bevor der Hund auf seine ersten großen Jagden kommt!
 
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Vielen Dank für die vielen Antworten.



Zum Thema KLM, ich kenne einige Führer von diesen Hunden. Die gehen aber alle mit den Hunden durch, genau das möchte ich ja nicht. Die weiteren Einsatzmöglichkeiten bringen mir auch nichts. Ich brauche keinen Hund zum apportieren. In meiner Region wird zu 99% nur Schalenwild bejagd. Der Hund soll bei mir ein Jagdbegleithund werden und im Herbst/Winter auf großen Jagden eingesetzt werden. Die Einladungen zu diesen Jagden bekomme ich jährlich, nicht das jetzt jemand denkt ich würde den Hund nur anschaffen wollen um Einladungen zu bekommen.



Vorsteher kann ich daher ausschließen, ich denke das macht für mich einfach keinen Sinn. Terrier habe ich für mich auch ausgeschlossen mittlerweile. Ich werde jetzt erstmal weiter im Dachsbrackenlager forschen, alpenländische und westfälische. Im Herbst werde ich mir diese auch mal bei Jagden anschauen. Die Niederlaufhunde werde ich mir bei Gelegenheit auch noch anschauen. Viele meiner Bekannten führen Wachtel, deren Jagdstil gefällt mir ganz gut. Mein Traumhund wäre eigentlich ein kleiner, kurzhaariger Wachtelhund aber halt nicht so klein wie ein Dackel. Soweit zum Optischen. Jagdliche Leistung ist natürlich wichtiger wie die Optik. Ich würde auch einen Wachtelhund führen wenn es keine Alternativen gibt. Die Wasserarbeit des Wachtels brauche ich halt auch nicht.
Wenn der Fokus doch auf dem Standschnallen liegt, hast Du mit den Dachsbracken sicher die richtige Wahl getroffen.
Schau Dir das mit dem Standschnallen in Ruhe an und überlege Dir wie viele Termine in der Saison Du den Hund auslasten möchtest und kannst.
 
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Hallo zusammen,
Dachsbracken sind klasse!
Aber das sie nicht so weit gehen wie Deutsche Bracken kann ich nicht bestätigen.
Im Gegenteil, die mit denen ich jage, gehen recht weit und sind nach dem Treiben in der Regel nicht direkt am Strick!
Nur als kleine Anmerkung!
Gruß Sauenfreund
 
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Hallo zusammen,
Dachsbracken sind klasse!
Aber das sie nicht so weit gehen wie Deutsche Bracken kann ich nicht bestätigen.
Im Gegenteil, die mit denen ich jage, gehen recht weit und sind nach dem Treiben in der Regel nicht direkt am Strick!
Nur als kleine Anmerkung!
Gruß Sauenfreund
Dachsbracken sind i.d.R. keine Standbewacher (ebenso wie DBr) der Rest ist schon etwas steuerbar, wenn man's denn unbedingt drauf anlegt...
(kürzer machen geht immer!)
 
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Da hast du recht,
das Problem ist meistens wenn kein bzw wenig Wild im Treiben ist!
Dann sucht der passionierte Stöberhund halt so lange bis er welches findet!
Die Frage ist auch, was man als weit bezeichnet?!
Ich denke alles bis 4km ist noch nicht weit!
Wenn man natürlich auf 150ha Jagd , wird es mit diesen beiden Rassen schwierig.
Gruß Sauenfreund
 
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Da hast du recht,
das Problem ist meistens wenn kein bzw wenig Wild im Treiben ist!
Dann sucht der passionierte Stöberhund halt so lange bis er welches findet!
Die Frage ist auch, was man als weit bezeichnet?!
Ich denke alles bis 4km ist noch nicht weit!
Wenn man natürlich auf 150ha Jagd , wird es mit diesen beiden Rassen schwierig.
Gruß Sauenfreund
Ehrlich gesagt, sind MIR 4 km auch für Dachs-/Bracken (sofern sie eingejagt sind - joungsters dürfen das mal!) bereits deutlich zu weit, sofern es sich um gesundes Wild handelt.
 
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Ich meine ja auch nur das es schonmal vorkommen kann, das wenn in unmittelbarer Nähe kein Wild ist die Hunde halt großräumig suchen!
Meine sind in der Regel bis ca 1500m um mich rum und lassen sich ca alle 1,5 Stunden mal bei mir am Stand blicken!
 
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Wo kann man Hunde mit so einem Radius in Deutschland noch guten Gewissens schnallen?
 
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Hallo zusammen,
Dachsbracken sind klasse!
Aber das sie nicht so weit gehen wie Deutsche Bracken kann ich nicht bestätigen.
Im Gegenteil, die mit denen ich jage, gehen recht weit und sind nach dem Treiben in der Regel nicht direkt am Strick!
Nur als kleine Anmerkung!
Gruß Sauenfreund
Hab immer nur gehört die WDBr wäre ein Weitjäger. Der Johannes Lang hat wohl mal GPS Daten von DBr und WDBr verglichen und kam zu dem Ergebniss das es keine Unterschiede gibt zwischen den Rassen. Leider weiß ich nicht wie hoch der Umfang seiner Stichprobe war.
 
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Wenn der Fokus doch auf dem Standschnallen liegt, hast Du mit den Dachsbracken sicher die richtige Wahl getroffen.
Schau Dir das mit dem Standschnallen in Ruhe an und überlege Dir wie viele Termine in der Saison Du den Hund auslasten möchtest und kannst.
Ich würde ja sagen er soll sich lieber Überlegen wie der Alltag mit so einem Hund ist. Ob die WBDr nun 10 Jagden oder 20 läuft spielt doch keine Rolle. Wer eine passionierten Bracke vom Stand schnallen will muss in meinen Augen bei anderen Sachen abstriche machen. Z.b. entspanntes spazieren gehen ohne Leine mit Frau und Hund am Wochenende.

Hallo zusammen,
Dachsbracken sind klasse!
Aber das sie nicht so weit gehen wie Deutsche Bracken kann ich nicht bestätigen.
Im Gegenteil, die mit denen ich jage, gehen recht weit und sind nach dem Treiben in der Regel nicht direkt am Strick!
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Gruß Sauenfreund
Hab immer nur gehört die WDBr wäre ein Weitjäger. Der Johannes Lang hat wohl mal GPS Daten von DBr und WDBr verglichen und kam zu dem Ergebniss das es keine Unterschiede gibt zwischen den Rassen. Leider weiß ich nicht wie hoch der Umfang seiner Stichprobe war.

Wo kann man Hunde mit so einem Radius in Deutschland noch guten Gewissens schnallen?
Hängt vom Gewissen ab. Aber Ich kenne jetzt auf Anhieb keine Bracke die nicht öfter mal in der Saison die 1,5km knackt. Kopovs in Meuten mal ausgenommen.
 
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