Hirsch tötet Jäger

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#1
Guten Morgen zusammen,

in der heutigen Rheinischen Post wird über einen Jagdunfall in Frankreich berichtet.
(Kann leider den Artikel hier nicht einstellen)
Den Angaben zufolge ist dort bei der Pirsch ein Jäger von einem Hirsch (kein Gatter) angenommen worden und tödlich verletzt worden. Nach Meinung der örtlichen Jäger sei der Hirsch vermutlich im Schlaf! überrascht worden und habe sofort angegriffen!Angeblich schon der 2. Angriff eines Hirsches auf Jäger mit tödlichem Ausgang. Kommentar dazu im Beitrag: Frankreichs Hirsche scheinen immer kecker zu werden.
Anschließend folgt noch der Hinweis, dass die meisten jagdunfälle in Frankreich durch Selbstverschulden (Schusswaffen) geschehen.
Zitiert wird auch noch Anke Nuy vom DJV, die darauf hinweist, dass die deutschen Jäger im Gegensatz zu den französischen eine einjährige Ausbildung machen müssen und Unfälle mit Jagdwaffen eine seltene Ausnahme seien.Die meisten Jagdnfälle in D sind nach Auskunft von Frau Nuy darauf zurückzuführen, dass die Jäger vom Hochsitz fallen!!!
Die Hirsche seien jetzt in der "Brunst" und deshalb bis ca. November aggressiv.
Schade, kann den Bericht leider nicht einstellen: Rheinische Post v. 17.10. überregionaler Teil (heißt glaube ich "Gesellschaft") Vielleicht hat jemand von euch die Möglichkeit - danke!

wmh
kay
 
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#2
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Verdana">Zitat:</font><HR>Original erstellt von thermolabil:
Guten Morgen zusammen,

in der heutigen Rheinischen Post wird über einen Jagdunfall in Frankreich berichtet.
(Kann leider den Artikel hier nicht einstellen)
Den Angaben zufolge ist dort bei der Pirsch ein Jäger von einem Hirsch (kein Gatter) angenommen worden und tödlich verletzt worden. Nach Meinung der örtlichen Jäger sei der Hirsch vermutlich im Schlaf! überrascht worden und habe sofort angegriffen!Angeblich schon der 2. Angriff eines Hirsches auf Jäger mit tödlichem Ausgang. Kommentar dazu im Beitrag: Frankreichs Hirsche scheinen immer kecker zu werden.
Anschließend folgt noch der Hinweis, dass die meisten jagdunfälle in Frankreich durch Selbstverschulden (Schusswaffen) geschehen.
Zitiert wird auch noch Anke Nuy vom DJV, die darauf hinweist, dass die deutschen Jäger im Gegensatz zu den französischen eine einjährige Ausbildung machen müssen und Unfälle mit Jagdwaffen eine seltene Ausnahme seien.Die meisten Jagdnfälle in D sind nach Auskunft von Frau Nuy darauf zurückzuführen, dass die Jäger vom Hochsitz fallen!!!
Die Hirsche seien jetzt in der "Brunst" und deshalb bis ca. November aggressiv.
Schade, kann den Bericht leider nicht einstellen: Rheinische Post v. 17.10. überregionaler Teil (heißt glaube ich "Gesellschaft") Vielleicht hat jemand von euch die Möglichkeit - danke!

wmh
kay
<HR></BLOCKQUOTE>

Hier zum Beispiel!

oder hier!!

steht überall im internet - aber nichts ausführlicheres dabei!!

gruß
m.
 
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#3
Stimmt doch nicht!! wer suchet, der findet! Hab den ganzen artikel gefunden!!

Schaut mal hier!!!!

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Verdana">Zitat:</font><HR> Dijon (RP). In Frankreich hat ein Hirsch einen Jäger über den Haufen gerannt. Der Mann erlitt dabei einen Herzinfarkt. Auch in Deutschland ist mit dem männlichen Rotwild derzeit nicht gut Kirschen essen. Denn es herrscht Paarungszeit.

Das Wetter war prächtig, als am Sonntagnachmittag nahe des ostfranzösischen Städtchens Poinçon-lès-Larrey nicht weit von Dijon eine Gruppe von Waidmännern auf die Pirsch ging. Plötzlich brach ein Hirsch aus der Deckung. Ein 64-jähriger Jäger legte an, kam aber nicht mehr zum Schuss. Das Tier war schneller und rannte ihn einfach um. Der Mann erlitt Verletzungen im Gesicht. Schlimmer noch: Er bekam als Folge des Schrecks eine Herzattacke. Dem sofort alarmierten Notarzt gelang es nicht, ihn wiederzubeleben.

Woher das Tier so plötzlich kam, wussten die Jagdbegleiter nicht mit Sicherheit zu sagen. Vermutlich habe der Hirsch auf dem Boden gelegen und das Opfer sei ihm einfach zu nahe gekommen, vermutet der Bürgermeister von Poinçon-lès-Larrey, André Gérard. Das Tier sei wahrscheinlich erschreckt aufgesprungen und habe sofort angegriffen.

Offenbar wird das Hochwild in Frankreich immer kecker. Schon im vergangenen Jahr hatte sich ein Hirsch in der Nähe des Städtchens Ussel im Zentralmassiv mit einem Jäger angelegt, der mit einem Kameraden durch den Wald streifte. Das Tier ging wie ein Stier auf die beiden Hubertus-Jünger los und nahm einen der beiden glatt aufs Geweih. Der 60-Jährige erlag noch am Unfallort seinen schweren Brustverletzungen. Der Hirsch war dagegen über alle Berge.

Die Jagd, in Frankreich ein Volkssport, fordert jedes Jahr zahlreiche Opfer. Seit Eröffnung der Saison vor wenigen Wochen hat es bereits mehrere tödliche Jagdunfälle gegeben. Dabei waren die Opfer jedoch nicht durch angreifende Tiere getötet, sondern von anderen Jägern versehentlich erschossen worden.

„In Deutschland dagegen sind Verletzungen durch Schusswaffen bei der Jagd viel seltener“, sagt Anke Nuy vom Deutschen Jagdschutzverband. „Hier müssen Jäger eine einjährige Ausbildung machen. In Frankreich dagegen kann jeder einen Jagdschein beantragen.“ In Deutschland, so Nuy, sei 2005 nur ein Jäger durch eine Schussverletzung gestorben. 330.000 Deutsche haben die Berechtigung, auf die Jagd zu gehen.

Von deutschen Jägern, die durch einen Hirsch gemeuchelt wurden, hat Jagdfachfrau Nuy noch nie gehört. Allerdings begegnen Waidmänner dem Rotwild gegenwärtig auch hierzulande mit dem gebührenden Respekt. „Die Tiere sind seit Mitte September in der Brunst“, sagt Nuy. „Noch bis Mitte November benehmen sich die Hirsche besonders aggressiv, weil sie unter Dauerstress stehen.“

Denn ständig versuchen Nebenbuhler dem Platzhirsch, der sich gerade die Kontrolle über ein Rudel gesichert hat, den Rang abzulaufen. Die Geweihträger kommen in dieser Zeit kaum zum Fressen oder zum Schlafen. Der Adrenalinspiegel ist im Dauer-Hoch.

Müssen Spaziergänger deshalb bis zum Ende der Paarungszeit warten, ehe sie wieder einen Waldspaziergang unternehmen können? „Nein“, antwortet Nuy. „Normalerweise bekommt ein Spaziegänger Hirsche gar nicht zu Gesicht, weil sie sich tief im Wald aufhalten. Geschieht es trotzdem, ergreifen die Hirsche auch während der Brunst die Flucht.“ Kritisch könne es nur werden, wenn die Fluchtdistanz unterschritten werde und das Tier sich in die Enge gedrängt fühle. Unfälle wie in Frankreich sind der Expertin hierzulande aber nicht bekannt.

Aber Henning Walter, Förster im Nationalpark Eifel, hat einen vergleichbaren tragischen Zwischenfall in Erinnerung: „Dabei ist ein Kollege von einem Hirsch getötet worden. Allerdings hat sich dieser Unfall in einem Wildgehege abgespielt. Dort ist die Gefahr viel größer als in freier Wildbahn. Der Hirsch sieht in dem Menschen einen Konkurrenten. Den will er vertreiben. Da wir aber kein Geweih haben, mit dem wir uns wehren können, haben wir bei der Begegnung mit einem Hirsch schlechte Karten.“

Nicht nur Hirsche können Menschen gefährlich werden. In Schleswig-Holstein verletzte ein angeschossener Keiler einen Jäger. Auch Bussarde und Krähen attackierten schon Menschen. Größter Feind des Jägers im Wald ist allerdings der Hochsitz. „Die meisten Jagdunfälle“, so Nuy, „passieren, wenn ein Jäger vom Hochsitz fällt.“ <HR></BLOCKQUOTE>

gruß
m.
 
A

anonym

Guest
#4
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Verdana">Zitat:</font><HR>Original erstellt von thermolabil:

1. ....Anschließend folgt noch der Hinweis, dass die meisten jagdunfälle in Frankreich durch Selbstverschulden (Schusswaffen) geschehen.
2. Zitiert wird auch noch Anke Nuy vom DJV, die darauf hinweist, dass die deutschen Jäger im Gegensatz zu den französischen eine einjährige Ausbildung machen müssen und Unfälle mit Jagdwaffen eine seltene Ausnahme seien.kay
<HR></BLOCKQUOTE>

1. Dabei ist ihre Ausbildung jetzt in Bezug auf Sicherheit auf dem Stand besser als unsere. Wer achtet bei uns auf den 30°-Winkel zum Nachbarn ? Wer's nicht weiß, 5 Schritt nach rechts oder links in Richtung Standnachbar, 3 Schritt jeweils nach vorn, markieren und auf den Stand zurückstellen.....
2. Da irrt sich die Gute gewaltig (vgl. 3-Wochen-Kompakt-Kurse privater Jagdschulen, für Gutbetuchte auch in einer Woche intensivst machbar oder auch der neue 2-Monats-Kurs des saarländischen Jagdverbandes, in F dagegen dauerts wesentlich länger - drei bis vier Monate, obwohl zugegebenermaßen in realiter die Ausbildungsstunden dort wesentlich geringer ausfallen, von der Praxis in jeder Hinsicht ganz zu schweigen). Aber auch in Bezug auf die Ausnahme irrt sie sich, denn es ist auch in Frankreich die Ausnahme, daß sich Jäger gegenseitig erschießen oder daß Dritte von ihnen erschossen oder verletzt werden. Wir reagieren eben immer nur und sitzen scheinbar noch im Wolkenkuckucksheim mit unserer ach so tollen Ausbildung. Durch solche Ansichten sperren wir unsere Nachbarn weiterhin aus, obwohl Frankreich erst kürzlich die Tür weit auf gemacht hat, und das nicht nur für EU-oder deutsche Jäger....

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Verdana">Zitat:</font><HR> „In Deutschland dagegen sind Verletzungen durch Schusswaffen bei der Jagd viel seltener“, sagt Anke Nuy vom Deutschen Jagdschutzverband. „Hier müssen Jäger eine einjährige Ausbildung machen. In Frankreich dagegen kann jeder einen Jagdschein beantragen.“
<HR></BLOCKQUOTE>

Soviel gefährliches Halbwissen ist nicht zu fassen. Hätte sie doch nur geschwiegen....."Volkssport" durch nur 1.250.000 Jäger in F, die seit mehreren Jahren auch eine immer bessere Ausbildung und Prüfung machen müssen, bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 60 Millionen...Wo "sportelt" das restliche Volk...?


[ 17. Oktober 2006: Beitrag editiert von: Deckoffizier ]
 
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#5
Hallo zusammen,
erst mal danke für´s einstellen des Artikels!

@ Deckoffizier
Genau das war mir auch aufgefallen, diese pauschalen (und unrichtigen )Aussagen von Fr. Nuy, wobei man natürlich nicht weiß, ob sie das wirklich so gesagt hat. Auch die Aussage, dass die häufigste Unfallursache bei uns das Herunterfallen vom Hochsitz sei, finde ich - wenn´s denn so gesagt wurde - eher ähm... ungeschickt.

Gruß
kay
 
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#6
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Verdana">Zitat:</font><HR>Original erstellt von matador:
[QB]In Deutschland, so Nuy, sei 2005 nur ein Jäger durch eine Schussverletzung gestorben.

QB]<HR></BLOCKQUOTE>

Auch hier irrt die Dame.
 
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#8
das ist immerhin noch lange nicht so peinlich, wie das hier!!!



<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Verdana">Zitat:</font><HR> „Der Rehbock hat mich voll getreten“

Christa Melcher (40) wurde im Garten vor ihrem Haus in Maria Elend von einem jungen Rehbock angefallen. Eine halbe Stunde lang kämpfte sie mit einer Gießkanne gegen ihn. Das Tier wurde jetzt erlegt.


Der Rehbock hat mich angeschaut und ich ihn. Kurz darauf war er plötzlich hinter mir und hat mich mit voller Wucht getreten“, erzählt Christa Melcher. Die Hausfrau (40) aus Maria Elend stand Sonntagabend Todesängste aus: „Ich war beim Gartengießen, da ist er schon in der Nähe gestanden, er hat vom Kirschbaum die Blätter gefressen“, erinnert sie sich. Dann kam der junge Rehbock immer näher: Zuerst hat er gegen zwei Holzständer getreten und sie demoliert. „Ich habe mich vor lauter Angst versteckt.“ Doch plötzlich ist der aggressive Rehbock hinter der Frau gestanden. „Eine halbe Stunde lang habe ich gegen ihn gekämpft, er hat so eine Kraft gehabt“, erzählt Melcher. „Ich habe mich vor den Hörnern mit der Kanne geschützt.“ Die Kunststoffgießkanne wurde mit mehr als 15 Löchern regelrecht durchsiebt. „Plötzlich hat er aufgehört, er ist wohl müde geworden“, sagt Melcher, die zum Zeitpunkt der Attacke alleine zu Hause gewesen ist. „Ich hab’ einen Schutzengel gehabt.“ Die Frau erlitt an beiden Beinen starke Blutergüsse.

Der Rehbock wurde seit Pfingsten öfters in Maria Elend gesehen. Mittwoch gegen fünf Uhr früh, also wenige Stunden vor dem Angriff auf Christa Melcher, hat der Rehbock auch ihren Nachbarn Herbert Ottowitz attackiert. Der herzkranke Pensionist wollte gerade die Zeitung holen. Ottowitz: „Er sah mich und läuft dann voll an“, erzählt Ottowitz. Das Tier erwischte den Mann an den Oberschenkeln, wo er leicht verletzt wurde.

Auch Nachbar attackiert

„Drei Mal hat er rein gebohrt. Ich ging auf die Knie. Ich schaffte es zum Glück, ihn bei den Hörnern zu packen, sonst hätte er mich am Bauch erwischt“, sagt Ottowitz. „Wir sind ja Rehe hier gewöhnt, aber so etwas ist noch nie vorgekommen. Es wohnen vier kleine Kinder hier, wenn er eines davon erwischt hätte . . .“

Das Tier wurde von einem Mitarbeiter der Webhoferschen Forstverwaltung aufgezogen.

„Der Rehbock ist voriges Jahr beim Mähen verletzt worden. Er wurde aufgezogen und im Frühjahr im Bärental ausgesetzt. Wir glauben, dass er seine Nährmutter gesucht hat“, sagt Claudia Haider von der Forstverwaltung. Es gibt keine Hinweise auf Tollwut. Das Tier wurde jetzt von einem Jäger erlegt. „Der Rehbock war wohl in den Flegeljahren, ein Lauser“, meinte ein Weidmann.
<HR></BLOCKQUOTE>

und das sagt ein mitglied des landesvorstandes der kärntner jägerschaft!! Ja, klar - jeder bock sucht seine nährmutter - hihihihihihihihi, aber von Territorialität hat die anscheinend noch nie was gehört!!!





gruß
m.


[ 18. Oktober 2006: Beitrag editiert von: matador ]
 
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