Hirschbrunft 2022

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Ich freue mich auch schon riesig auf die Brunft.
Wir haben bei der Jagd nach dem Berghirsch 2 Brunftplätze…
Es ist für mich immer wieder ein Highlight im Jahr, obwohl wir auch eine spitzen Gamsjagd haben.
Aber das Röhren erzeugt Gänsehautfeeling pur…
Ich konnte voriges Jahr mit einem Gast einen 13 jährigen Berghirsch erlegen..😊

@Grat ein empfehlenswertes Revier in Ungarn für Schwarz-, Reh- und Rotwild:
https://bekaspusztavadaszhaz.hu/index.php/de/
 
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Ich kann‘s auch kaum erwarten. Meinen letztjährigen Hirsch habe ich in der Brunft erlegt, dieses Jahr ‚beginne‘ ich in Feistzeit… Freue mich jedenfalls auf die gewaltigen Eindrücke der Brunft in der Bergjagd 👌🏻
 
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Die Stimmungen zur Hirschbrunft, die verschiedenen Variationen der Hirschstimmen…..welch Glück sowas erleben zu dürfen, egal ob selbst jagend, oder einfach beobachtend, Pirschführer etc., egal ob Berg, oder Wälder, Felder, Schilfgebiete in der Ebene.
@ big butchi-Danke für die Revierempfehlung- der oder die Besitzer dieser Jagdgebiete haben das Revier Beda gekauft, dort war ich mit meiner Gruppe viele Jahre zur Wildschweintreibjagd, Revierjäger war Janos Zylaj. Dieses Jahr bin ich zur Hirschbrunft auf der anderen Seite des Flußes🙂
Dir guten Anblick+Waidmannsheil
 
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Die Stimmungen zur Hirschbrunft, die verschiedenen Variationen der Hirschstimmen…..welch Glück sowas erleben zu dürfen, egal ob selbst jagend, oder einfach beobachtend, Pirschführer etc., egal ob Berg, oder Wälder, Felder, Schilfgebiete in der Ebene.
@ big butchi-Danke für die Revierempfehlung- der oder die Besitzer dieser Jagdgebiete haben das Revier Beda gekauft, dort war ich mit meiner Gruppe viele Jahre zur Wildschweintreibjagd, Revierjäger war Janos Zylaj. Dieses Jahr bin ich zur Hirschbrunft auf der anderen Seite des Flußes🙂
Dir guten Anblick+Waidmannsheil
János war in Karapancśa Oberjäger. Das ist in Ungarn etwas anderes als "Revierjäger". @FSK300 legt ebenfalls Wert auf diese Feststellung. János lebt nicht mehr, er ist im vergangenen Jahr verstorben. Viel hat er von seiner Rente nicht gehabt. Seine letzten Jahre hat er in Cśurgo verbracht. Ein international bekannter und anerkannter Schweisshundmann und hervorragender Jäger. Ich lerne ihn 2004 kennen, als ich ein Jahr beruflich in Ungarn war und traf ihn unvermittelt 2019 in Cśurgo wieder, als wir meinen Hirsch aus dem Avatar am Jagdhaus zur Strecke legten und er plötzlich aus dem Haus kam. Möge ihm die Erde leicht sein!
 
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Schließe mich ganz Deiner Meinung über Janos an - war eine Freude mit ihm zu jagen, ihn als Hundeführer zu beobachten. Nach Karapancsa war er noch ein paar Jahre Oberjäger in Beda- selbe Forstdirektion Gemence.
 
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Karapancsa- ehemals Teil des Besitzes Belye - mit Jagdschloß von Erzherzog Albrecht.
 
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Das einzigartige Jagdrevier bei Boly ist Mittlerweile auch nicht mehr das Vorzeige Revier was es bis vor einigen wenigen Jahren unangefochten war. Seit der Oberjäger der das Revier aufgebaut hat weg ist Herrschen andere Interessen. Schade drum !!!
Boly ist ( war ) ein sehr schönes Revier. Wir haben dort etliche Male auf Rot- und Schwarzwild gejagt. Das Jagdhaus ist sehr schön. Am Anfang, wie wir anfingen dort zu jagen, gab es noch die alte Wirtin ( Name vergessen ) die mit Ihrem Sohn Gabor Bekaspuzta betreute, später kam dann die fesche Erika als Wirtin... Ich erinnere mich an schöne Jagdtage und feuchtfröhliche Abende im Weinberg.
Das Revier ist aktuell an einen ungarischen Geschäftsmann verpachtet.
 
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Schließe mich ganz Deiner Meinung über Janos an - war eine Freude mit ihm zu jagen, ihn als Hundeführer zu beobachten. Nach Karapancsa war er noch ein paar Jahre Oberjäger in Beda- selbe Forstdirektion Gemence.
Janos war jahrelang Oberjäger in Beda-Karapancsa.
Im Ruhestand betreute er ein privates Revier in Csurgo. Dort habe ich 2019 noch mit ihm gemeinsam in der Brunft gejagt - ein Jahr später ist er leider verstorben. Ich erinnere mich immer gerne an die Brunft in 2019.
 
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Gute Reviere zu finden, die noch gute natürliche ( nicht Gatter, nicht Kisten) Wildbestände haben, schöne nicht ständig beunruhigte Natur, gutes, motiviertes Jagdpersonal und nettes, schöngelegenes Quartier wird immer schwieriger. Leider haben viele der traditionell guten ungarischen Reviere Flächen an privatisierte Landwirtschaften verloren= große Wildschadensforderungen….
Dann gibt‘s in Ungarn, Rumänien…..mittlerweile sehr reiche Einheimische, die bereit sind bzw. die politischen Beziehungen haben, sich die besten Reviere ( für manchmal wenig Geld) unter den Nagel zu reißen.
Die Jagd, die guten Wildbestände bleiben dann auf der Strecke😞
 
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Hat wer von Euch schon in den polnischen Karpaten ( nahe ukrainischer Grenze) zur Hirschbrunft gejagt? Wie waren die Eindrücke?
 
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Schön langsam hat der Sommer seinen Zenit erreicht- die Zeit der vollen Blüte ist übergegangen zu den ersten Früchten- hier in den Bergen ( über 1000m) ist - noch- wenig vom Treiben der Rehe zu merken. 1.August-Gamsschußzeit- ein enggestelltes, schwaches Scharwild- Geißl in einer hochgewachsenen Fratten aus einem kleinen Rudel richtig ausgesucht, Schuß zwar nahe, aber durch hohes Gras und über den Bergstock- gut ist‘s gegangen- welch schöner Sommerabend.
So ganz leicht ist schon wieder der Übergang zum Herbst zu spüren- Schußlicht endet wieder bißl früher, das Licht ändert sich.
Bißl mehr wie ein Monat, dann beginnt wieder das gespannte Hören- das erste Röhren der Hirsche, Herbstgeruch, Morgennebel- wie sehr freu ich mich schon- wie dankbar bin ich, Jäger zu sein.
 
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Schwalbenschwanz- oder auch Hischenzian- war für mich als Bub,Teenager das Zeichen für baldiges Sommerferienende- für den daraus erwachsenen Jäger die Vorfreude auf die nun immer näher kommenden, heiß ersehnten Tage der Hirschbrunft.
Klimaänderung, globale Erwärmung lassen den Schwalbenschwanz jetzt schon oft mit Mitte August blühen- die Vorfreude ist gleich geblieben.
Nächste Woche werde ich meinen Ferlach-Mauser 8x68S kontrolschießen- so wie vor jeder Hirschbrunft. Diesmal leiste ich mir Luxus+Freude- zuerst -Anfang September, im Südosten Ungarns, wo die Donau auf die Grenzen Serbiens und Kroatiens trifft, auf den röhrenden Hirsch zu jagen. Halt-Gelsenspray kaufen nicht vergessen.
Dann- ab 20.September für 8 Tage in die geliebten, oft erschauten, biß zur Erschöpfung durch- pirschten, steil erstiegenen Karpaten. Viel hat sich dort geändert, nicht zum Vorteil für die Jagd. Aber es gibt immer noch die Weite der Wald-Berge und Pojanen- soweit das Auge reicht.
Wie bin ich dankbar, altersbedingt mehr Zeit zu haben, auch das nötige Geld und vorallem gesund und doch noch ziemlich fit zu sein.
Die Vorfreude und Spannung wächst mit jedem Tag.
 

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Ja- Du kennst Dich aus- Karapancsa- ehemalige Besitzungen von Prinz Eugen v.Savoyen- der ja für die Habsburger die Osmanen vertrieben hat. Später Erzherzog Friedrich- der ließ das Jagdschlößl erbauen.
Dann geht‘s in‘s Caliman Gebirge.
Du bist ja in Zala unterwegs? Zur Einstimmung empfehle ich Literatur von Philipp Meran- nicht alle seine Bücher enthalten seine Hirschbrunfterlebnisse in Zala.
 

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