Hirtenhunde die Lösung des Problems

Anzeige
Registriert
17 Nov 2005
Beiträge
175
13:15 Uhr

Hirtenhunde attackieren Hundebesitzer und ihre Tiere - zwei Menschen verletzt​


Frei laufende Hirtenhunde haben in Taucha bei Leipzig auf der Straße Hundebesitzer und deren Tiere angegriffen und verletzt. Ein schwer verletzter Hund musste später eingeschläfert werden, wie die Leipziger Polizei mitteilte. Die drei Kangal-Hirtenhunde griffen gestern Nachmittag zunächst eine 14-Jährige beim Spaziergang mit ihren Hunden an. Das Mädchen wurde an der Hand verletzt, sie musste in einer Klinik behandelt werden. Ihr Golden Retriever und ein Welpe trugen ebenfalls Verletzungen davon. Der ältere Hund musste später eingeschläfert werden. Wenig später wurden ein 58-Jähriger und sein Hund angegriffen. Herbeieilende Polizeibeamte konnten die Hütehunde von dem Mann und seinem Tier trennen. Der 58-Jährige erlitt Bisswunden an den Händen. Sein Hund wurde ebenfalls schwerst verletzt.
 
Registriert
10 Nov 2010
Beiträge
3.612
Irgendwie scheinen die Hunde nicht dort gewesen zu sein, wo sie hingehören.
 
Registriert
17 Nov 2009
Beiträge
1.014
Witzig ist es nicht wirklich, nur entbehrt es auch nicht einen gewissen Ironie, denn die HSH werden ja immer so angepriesen als Lösung des Problems von Wolfsattacken auf Weidetiere, aber die dadurch auftretenden neuen Probleme werden gerne verschwiegen.
 
Registriert
6 Nov 2013
Beiträge
12.568
Der letale polizeiliche Schusswaffengebrauch hätte wohl dem Halter und allen anderen Beteiligten viel noch kommenden Ärger erspart.

Weis nicht, der Ärger ist doch schon da, die Hunde kosten auch nicht gerade ein Butterbrot.

Absehbar war aber schon, dass soetwas mal passieren würde, sehr unschön für alle Beteiligten.

Danke fürs einstellen. (y)

CdB
 
Registriert
30 Jul 2019
Beiträge
3.439
Die entscheidende Frage ist, ob die auch als Herdenschutzhunde eingesetzt waren oder irgendein Depp sich nutzloser Weise solche Fifis einfach just for fun in den Hof gehockt hat.
Mit solchen gab es schon etliche Unfälle. Die stehen auch in eingen Bindesländern, nicht umsonst, auf der Rasseliste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
17 Nov 2016
Beiträge
3.159
Das waren wohl keine herdenschutzeingesetzte Hunde. Der Besitzer hatte schon öfter Ärger verursacht.

 
Registriert
18 Feb 2013
Beiträge
3.505
Und wenn die jetzt einen Wesenstest ablegen, sind sie „in Ordnung“? Ich dachte den Wesenstest haben die drei Kangals vor Zeugen im Alltag erbracht... analog zu Hundeprüfungen im tatsächlichen Jagdeinsatz vor Richtern.

An die Experten hier: Sind solche Hunde zu „resozialisieren“, kriegen das verantwortungsvolle Führer hin?
Oder muss das der nächste Familienvater mit einer Eisenstange in Notwehr final lösen?

Mein erster Ansatz wäre auf jeden Fall die Trennung der drei Hunde - das nimmt schon mal eine gewisse Dynamik raus?
 
Registriert
14 Jul 2019
Beiträge
119
Bei mir in der Nachbarschaft hatte auch jemand so einen Kangal.
Meine schwarze 20 KG Hündin hatte wahnsinnige Angst vor dem, zumal er anscheinend auf schwarze Hunde extrem fixiert war.
Einmal als er frei lief und in meine Nähe kam habe ich meinen Hund einfach auch frei laufen lassen. Der Kangal war zum Glück deutlich langsamer.
Seitdem hatte ich dann immer Pfefferspray dabei. Nicht umsonst dient es ja zur Tierabwehr.
Solche Hunde gehören eingezäunt oder zumindest an die Leine einer starken Person.
 
Registriert
17 Nov 2009
Beiträge
1.014
Das waren wohl keine herdenschutzeingesetzte Hunde. Der Besitzer hatte schon öfter Ärger verursacht.

Das zeigt doch, dass diese Hunde nicht so einfach zu halten sind. Das Verhalten würden sie auch beim Bewachen einer Herde zeigen. Genau dafür wurden sie gezüchtet. Wir durften auch schon schlechte Erfahrungen mit einem HSH machen.
 
Registriert
10 Nov 2010
Beiträge
3.612
Warum eigentlich "Hirtenhunde" ?
Da sind doch weit und breit keine Schafe.

Bei uns gibt es auch einzelne nicht professionell eingesetzte Kangals.
Die sind unterbeschäftigt und machen ebenfalls ständig Probleme bei der Begegnung mit anderen Hunden
Auch ein gutes Beispiel, dass die Rasse doch was ausmacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
30 Jul 2019
Beiträge
3.439
Solche Hunde gehören überhaupt nicht hier her und schonn drei Mal nicht zu Leuten, die keine Ahnung und keine Aufgabe für solche Viecher haben.
Es ist schon ätzend genug, dass wir, dem Wolf und seinen Kuschlern sei Dank, diese Art Hunde und das damit verbundene Risiko hinter Weidezäunen ertragen müssen.
Herdenschutzhund sind seit Jahrhunderten darauf selektiert ALLEIN mit der Herde, selber zu entscheiden, wann sie wie, wen oder was verteidigen oder angreifen.
Das mag in der mongolischen Steppe oder irgendwo im Niemandsland an der iranisch-türkischen Grenze funktionieren, aber eben nicht in Castrop-Rauxel, Wattenscheid oder Bamberg.
Dort können sie weder artgerecht gehalten werden, noch braucht man dort verteidigungsbereite, selbstentscheidende 80cm Stockmaß und 60kg Lebendgewicht mit 42 Zähnen.
Jeder Scheiß wird verboten, aber sowas selbstverständlich nicht.
Hier lief mal so ne Sozialpädagogentante mit einem Do Khy rum, die damit allen Ernstes bekloppte Jugendliche resozialisieren wollte. Hab gedacht, mich haut es aus den Schlappen, als ich das gehört hab. Und völlig beratungsresistent die Frau Soz.päd.
Mit drei saß der Hund dann im Tierheim hier oben. Keine Ahnung, ob er mittlerweile six feet under ist.
Möglich isses.
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben