Hirtenhunde die Lösung des Problems

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Witzig ist es nicht wirklich, nur entbehrt es auch nicht einen gewissen Ironie, denn die HSH werden ja immer so angepriesen als Lösung des Problems von Wolfsattacken auf Weidetiere, aber die dadurch auftretenden neuen Probleme werden gerne verschwiegen.
Ich kenne eine alte Dame, die eine Fliege verschluckt.
Ich weiß nicht, warum sie die Fliege verschluckt.
Vielleicht wird sie sterben.
Ich kenne eine alte Dame, die eine Spinne verschluckt
das zappelte und wackelte und kitzelte in ihr.
Sie schluckte die Spinne, um die Fliege zu fangen.
Ich weiß nicht, warum sie die Fliege verschluckt.
Vielleicht wird sie sterben.
Ich kenne eine alte Dame, die einen Vogel verschluckt.
Wie absurd, um einen Vogel zu schlucken!
Sie schluckte den Vogel, um die Spinne zu fangen
das zappelte und wackelte und kitzelte in ihr.
Sie schluckte die Spinne, um die Fliege zu fangen.
Ich weiß nicht, warum sie die Fliege verschluckt.
Vielleicht wird sie sterben.
Ich kenne eine alte Dame, die eine Katze verschluckt.
Stellen Sie sich vor, dass eine Katze zu schlucken.
Sie schluckte die Katze den Vogel zu fangen.
Sie schluckte den Vogel, um die Spinne zu fangen
das zappelte und wackelte und kitzelte in ihr.
Sie schluckte die Spinne, um die Fliege zu fangen.
Songtext-ubersetzung.com
Ich weiß nicht, warum sie die Fliege verschluckt.
Vielleicht wird sie sterben.
Ich kenne eine alte Dame, die einen Hund verschluckt.
Was für ein Schwein, einen Hund zu schlucken!
Sie schluckte den Hund, die Katze zu fangen.
Sie schluckte die Katze den Vogel zu fangen.
Sie schluckte den Vogel, um die Spinne zu fangen
das zappelte und wackelte und kitzelte in ihr.
Sie schluckte die Spinne, um die Fliege zu fangen.
Ich weiß nicht, warum sie die Fliege verschluckt.
Vielleicht wird sie sterben.
Ich kenne eine alte Dame, die ein Pferd verschluckt.
Sie ist tot. natürlich!
 
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18 Feb 2013
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Ein echter Sympathieträger:
Wenn da einer reinschleichen konnte um die Hunde gegen den Willen des Halters rauszulassen, scheinen die zur Abwehr von Menschen tatsächlich recht untauglich 😁
 
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27 Aug 2018
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Ein echter Sympathieträger:
Klar, ich würd auch einfach so mal zwei Kangals durch öffnen des Gartentores befreien, um dann die Haustüre aufsperren zu können um den dritten rauszulassen...
 
Zuletzt bearbeitet:
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23 Mai 2013
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Passt hier in den Faden, ich kannte einen Kangal, der hat nach dem Aufbrechen im aufgehängtem Zustand entschieden, das der Damhirsch ab sofort zur Familie gehört!
2 Tage später ließ er sich dann ablenken, da hatten Sonne und Fliegen schon ihre
Arbeit getan. Ist leider nur sieben Jahre alt geworden. Dort Legende, wie er nächtens
einen Einbrecher stellte. Der Besitzer hatte nach einschlägigen bösen Erfahrungen bis
zum Hellwerden mit dem Auflösen des Gewühles gewartet. GsD waren beide unverletzt,
der Einbrecher allerdings etwas derangiert.

Dieser Vorgang passierte n i c h t in Deutschland!
 
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Meine Eltern in Frankreich lassen aucg die Schäferhunde raus wenn sie nicht daheim sind. Das Grundstück ist hoch genug eingefriedet und die Hundies sehr gut ausgebildet im Schutzdienst. Ein Besucher war dann mal so hartnäckig und wollte nicht glauben das niemand daheim ist und kletterte über die Mauer zum Hof.

Meine Eltern kamen etwa 3 Stunden später heim und die beiden Hunde lagen bei über 30 Grad im Schatten. In der Mitte vom Hof in der prallen Sonne der gestellte Besucher der sich nicht traute sich zu bewegen.

Der Besucher wurde dort gestellt und verbellt und die Hunde hatten ihn genau im Auge. Bei jeder Bewegung ein Knurren, bei einem versuchten Schritt direkt die Hunde direkt um ihn rum bis sie dann endlich von meinem Vater abgerufen wurden.

War ihm eine Lehre 😂
 
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Die Geschichte wurde mir auch von meinem Vater erzählt. War im Krieg oder kurz danach. Mein Elternhaus außerhalb des Dorfes, direkt am Wald. Mein Vater (30 geboren) steht morgens auf um das Vieh zu füttern und geht vom Wohnhaus durch die Deele zum Stall. In der Deele steht der DD zähnefletschend über einem Polen, welcher in der nähe in einem Lager gelebt hat. Dieser hatte die Tür zur Deele geöffnet und wollte mausen. Der DD hat ihn ruhig reingelassen und dann gestellt. Hat die Ganze Nacht über dem Polen gestanden und bei jeder Bewegung die Zähne ganz leicht weiter zu gemacht. Der Pole hatte vor lauter Angst die Hose nass und braun. Mein alter Herr hat Ihn dann laufen lassen, danach wurde bei uns dann nicht mehr eingebrochen. Es sprach sich wohl herum das das in die Hose gehen kann im wahrsten Sinne des Wortes.
 

BSD

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8 Feb 2019
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...an der iranisch-türkischen Grenze funktionieren, aber eben nicht in Castrop-Rauxel, Wattenscheid...
Die Unterschiede sind jetzt nicht so groß... Ich darf das sagen, ich komme aus der Ecke ;)

Wie fast immer: keine Ahnung und eigentlich auch keine Verwendung für die Hunde.
 
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Bis vor 10 Jahren ging ich mit meinem Kfz zu einem türkischen Autoschrauber, der seine Sache wirklich gut machte.
Als Hundefreund war ich begeistert, als er sich einen Kangal-Welpen als Wachhund anschaffte und spielte und tobte mit ihm (trotz Welpenalter schon ein eindrucksvolles Viech) bei jedem Besuch, das waren ca. 4 mal.
Dann war ich etwa 1 Jahr nicht bei ihm.
Beim nächsten Werkstatt Besuch wollte ich mir mit dem (wie ich dachte gutmütigem Hund - ich kannte diese Rasse nur vom Hörensagen) die Zeit vertreiben und bezahlte das mit einer Bisswunde am Arm und einem zerrissenen Hemd:
Obwohl der Halter ihn an der Leine hatte.
Ohne Vorwarnung stürzte er sich auf mich und riss dabei den Halter um.
Angeblich war der Hund zur Bewachung der Kfz-Werkstatt auch nachts angekettet auf dem Gelände und wurde auch dadurch verdorben.
Seitdem habe ich vor allen Herdenschutzhunden einen Heidenrespekt.
 
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Wir haben hier auch einen Schäfer, der über Nacht seine zwei Kangals bei der Herde lässt. Ich bin eines Morgens vor der Arbeit mit den Hunden. Dazu fahre ich bis zum Friedhof, parke dort und lasse die Hunde dann entlang des Feldwegs an den Wiesen laufen. Das eine Mal im Dunkeln habe ich gerade die Hunde aus dem Kofferraum gelassen, als mir auffiel, dass sich mir im Dunkeln zwei weiße Punkte näherten. Vorsichtshalber die Hunde wieder eingepackt, anschließend erkannt, dass es sich um Hütehunde handelte.

Ich ließ die Hunde wo anders springen. Auf dem Rückweg nochmal vorbeigefahren, mittlerweile hell geworden, sah ich ,dass der Zaun unten war, die Schafe völlig verstreut in der Gegend rumliefen, die Hunde auch auf den Wegen liefen wo alle mit ihren Hunden gehen.

Nicht auszudenken was passiert wäre...

Ich finde solche Hunde sind nichts für unsere dicht besiedelten Gebiete!
 

GSS

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Ich sehe das ebenfalls sehr kritisch. Die meisten Probleme machen Kangals sicherlich in ungeeigneten Händen wie z.B. in unten verlinktem Artikel beschrieben. Aber Kangals unbeaufsichtigt sind in unserer Kulturlandschaft auch eine Gefahr. Ich habe vor diesen Hunden großen Respekt. Ein Bekannter hätte beinahe mit einem Schuß seinen bedrohten Jagdhund vor einem ausgebüchsten Kangal retten müssen. Er war dazu bereit, der hinzueilende Halter konnte Schlimmeres verhindern.

 
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Hirtenhunde machen Sinn, ABER auf der STABIL eingefriedeten Fläche (egal ob im besiedelten Gebiet oder nicht), am Hof im Zwinger und Gehege und am wichtigsten mit einem entsprechend ausgebildeten Hundeführer. Für mich sind die Halter das Hauptproblem.

Es gab auch schon genug Fälle wo ein Wanderer trotz Warnschildern (freilaufende Hütehunde) fröhlich über die Weide spazierte.

In den seltensten Fällen liegts am Hund
 
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Und wenn die jetzt einen Wesenstest ablegen, sind sie „in Ordnung“? Ich dachte den Wesenstest haben die drei Kangals vor Zeugen im Alltag erbracht... analog zu Hundeprüfungen im tatsächlichen Jagdeinsatz vor Richtern.

An die Experten hier: Sind solche Hunde zu „resozialisieren“, kriegen das verantwortungsvolle Führer hin?
Oder muss das der nächste Familienvater mit einer Eisenstange in Notwehr final lösen?

Mein erster Ansatz wäre auf jeden Fall die Trennung der drei Hunde - das nimmt schon mal eine gewisse Dynamik raus?
Was soll man da „resozialisieren“? Mit dem Kangal ist es wie mit allen Gebrauchshunden. Der Mensch hat sie über Generationen für eine bestimmte Aufgabe gezüchtet und wenn solche Hunde keine Arbeit bekommen suchen sie sich selbst welche. Hinzu kommt, dass sich im konkreten Fall der Besitzer offensichtlich auch noch bedroht fühlt. Das ist definitiv die ungünstigste Voraussetzung zum führen scharfer Hunde. Gerade hier braucht es am Ende des Stricks jemanden der mit Gelassenheit und Selbstsicherheit der dem Hund die Grenzen aufzeigt.
Bekannte von mir haben neben dem jagdlichen DD einen Kangal aus dem Tierschutz und die veranstaltet nicht ihr eigenes Feuerwerk. Die Hündin ist Sommer wie Winter die ganze Nacht im eingezäunten Grundstück auf Patrouille. Sicherheitstechnisch braucht es das eigentlich nicht, aber die Kangaldame hat ihre Aufgabe und muss sich keine suchen. Tagsüber döst sie dann im Hof und weiß genau das sie gerade frei hat....drum überlässt sie dem DD die Frühschicht und freut sich auf die Nacht.

Gruß mcmilan
 
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Im großstädtischen Milieu ist es unter unseren Mitbewohnern türkischer Herkunft momentan chic, mit einem Kangal zu flanieren. Nicht, dass sie sie im Griff hätten, Gott bewahre...
Also die Hunde flanieren mehr mit ihren Besitzern. Meine Tochter hat da so einen Jüngling mit Migrationshintergrund und 2 Kangals als Nachbarn...
 
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Die Unterschiede sind jetzt nicht so groß... Ich darf das sagen, ich komme aus der Ecke ;)

Wie fast immer: keine Ahnung und eigentlich auch keine Verwendung für die Hunde.
Vielleicht passt es aber auch nur den Medien nicht die Verwendung zu schreiben, mit 13 ha Wiesen könnte er durchaus auch einen Verwendungszweck für die Viecher haben.
Wir Wissen es nicht.
 

Westwood

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Naja ob der Mann im geschilderten Fall eine Verwendung für die Hunde hat oder nicht vermag ich nicht zu Beurteilen, mit den im Artikel beschriebenen Flächen kann das schon sein...
Dann muss ich natürlich Sorge dafür tragen das die Kollegen nicht stiften gehen.

An sich verhält es sich mit den Schutzhunden ja wie mit jeder Arbeitsrasse, sie brauchen was zu tun und müssen lernen was geht und was nicht geht.
An sich sehe ich auch nicht das die Hunde aggressiver sind wie andere Rassen aber wenn etwas passiert gibt es in der Regel halt ein kleines bisschen mehr Kleinholz wie wenn ein Beagle oder Labrador zubeißt.
Das so ein 60-70 Kilo Kalb in der dritten Etage einer Stadtwohnung nichts zu suchen hat und bei falscher Haltung und Ausbildung gemeingefährlich ist braucht man auch nicht zu Diskutieren... Ich wäre auch bei der ein oder anderen Rasse dafür das man eine Rassetypische Verwendung des Hundes Nachweisen können muss und sonst garkeinen Halten darf...

Ich denke in einigen Ecken können Herdenschutzhunde eine sinnvolle und Praktikable Ergänzung zu Schutzkonzepten von Herdentieren sein. Sicherlich weniger auf dem Deich über den Leute laufen oder auf der Alm durch die auch jeder Spaziert aber auf der gezäunten Grünen Wiese, warum nicht?
Es ist ganz und gar nicht Rassetypisch für diese Hunde aus ihrer zugewiesenen Fläche auszubrechen und dann marodierend durch die Gegend zu ziehen...
Hier in der Ecke gibt es einen Schäfer der seid einiger Zeit Schutzhunde züchtet, ausbildet und auch Seminare für Interessierte hält, die Hunde sind sozialisiert und ordentlich ausgebildet und machen ihren Job dem Profil entsprechend. Ihr Bereich ist im Zaun und der ist auch ohne Diskussionsspielraum ihnen und wir entsprechend verteidigt.
Ein Problem mit Fußgängern, Reitern und dergleichen gab es da nie, die Bellen und warnen halt vor und dann läuft man weiter. Sobald Sie merken das für ihre Herde keine Gefahr besteht pennen die in der Regel weiter.
Meine Ex Schwiegereltern hatten einen Kuvasz Verschnitt aus dem Tierheim der hinterm Haus bei den Hühnern und Enten gelebt hat, als verkorksten Köter aus dem Heim geholt der mit niedriger Hemmschwelle nach allem gebissen hat das sich bewegt hat. Nach ein paar Wochen mit Aufgabe und ein bisschen Arbeit genauso unproblematisch wie die Schutzhunde davor.

Ich bin nur darauf gespannt wenn es mal auf einer Weide, auf der fähige Schutzhunde unterwegs sind richtig rappelt und am Ende ein Wolf dabei auf der Strecke bleibt. Dann wird das vermutlich ein Aha Erlebnis für den ein oder anderen sein.
 
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