HIT - Geschosse für Wiederlader?

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Der Reichenberger beschichtet seine Geschosse, ich glaube mit irgendwas auf Moly/So Basis. Ausgeführt als eingebrannter Gleitlack.

Der Typ aus Vprojekte hat da ein Versuch mit hexagonalem Bornitrid laufen

Schau mal hier:
Geschosse beschichten
hier ein reichenberg HDB 123gr aus der 308 meiner frau. 1A in den boden geschossen ;) an den zügen ist keine beschichtung mehr vorhanden

🤣🤣🤣 Verrate mir bitte wenn du meinen Reichtum findest!

Aber mal im Ernst- wenn man einen riesen Aufwand betreiben muss um ein bestimmtes Geschoss zum Fliegen zu bringen, muss man sich schon überlegen, ob es einem das Wert ist oder nicht doch bereit ist einen 20iger pro Schachtel Geschosse mehr zu bezahlen aber dafür keine Reinigungsorgien hat oder die Geschosse erst bei Vollmond rittlings über dem Dachfirst in Jungfrauentränen weihen muss!
also ich schiesse das 130gr TTSX und bin extrem zufrieden, mit entwertung, ballistischen daten, präzision, ansprechverhalten und vor allem auch das schussverhalten is super dank dem leichten geschoss! ich habe anfangs die fabrikladung gekauft (zwischen 50 und 60€) und die streukreise waren "ok", so 3-4cm. dann handladung hergestellt und sofort streukreise unter 20mm.
ich wollte unbedingt dieses geschoss!
bisher nicht bereut.
ich denke wenn man kein wiederlader ist und z.b. die HIT gut laufen lohnt es sich nicht selbst das laden anzufangen. der preis von RWS ist meiner meinung nach auch genau in dem bereich wo man sagt "ja gut, laden lohnt sich nicht".
andererseits seh ich bei meinen mitjägern wieviel geld hier liegen gelassen wird für ihre murmeln. nach dem schiesskino besuch wird hier oftmals einer oder mehrere kontrollschüsse gemacht und wenn man viel draußen ist passiert auch viel: gewehr umgefallen, selbst gestolpert beim nächtlichen ansitz und büx angedonnert etc etc.
unser revierchef verknallt sicher 3 schachteln hit shortrifle pro jagdjahr, hat aber auch strecke am ende. das sind aber auch mehr als 250€ munitionskosten....
 

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Ich bin auch sehr zufrieden mit den Barnes und verlade die in 6 verschiedenen Kalibern in verschiedenen Gewichten.
Um aber mal eben 30 Schuss auf dem Stand zu verbraten alle 2Wochen waren sie mir irgendwiedann doch auch zu schade/teuer. Habe mir dann einmal dem Spieltrieb wegen ein paar Schachteln ZGrom gegönnt. Ich war erstaunt wie gut die aus der S80 und der R93 flogen und jagdlich auch gute Dienste leisten.

Als ich dann über die einzelnen Geschosse gestolpert binhab ich mir die gegönnt. Auch mit derIdee, denen ein bisschen mehr Schub zu verleien und konstanter verladen als vom Hause PPU. Die Idee war, dass ich dann zum Jagen und Üben nicht Geschoss wechseln muss. Gerade die Barnes mögen das hin und her in der 7x64 und .30R Blaser nicht. In .308win und 375H&H ist es dem Lauf egal...

Nun aber scheinen die Z-Grom extrem zu schmieren- das kenne ich in dem Ausmass weder von den Barnes noch Naturalis und schon gar nicht vom Fox oder LOS HT.

Klar- letzgenanntes wäre auch ein Kandidat für Jagd und üben aber ich bevorzuge Deformatoren über Zerleger und auch gefällt mir die Wirkung vom Grom besser als vom HT.
 
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hier ein reichenberg HDB 123gr aus der 308 meiner frau. 1A in den boden geschossen ;) an den zügen ist keine beschichtung mehr vorhanden

Dann hat es genau das gemacht wozu die Beschichtung gedacht war. Reduzierung des Einpressdruckes in die Züge. Das HDB ist ein Führbandgeschoss.

Barnes ist ein gutes Geschoss. Wir sind doch aber überein das ein vernickeln des Barnes, aus welchem dann das Hit geboren ist, eher optische Gründe hat oder?

Meiner Erfahrung nach fahre ich in meiner Waffe bzgl. Geschossabrieb mit Tombakgeschossen besser als mit den Reinkupfergeschossen wie Barnes. Ich habe schon sehr vieles durch (Spieltrieb).
 
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Interessanter Ansatz. KK-Patronen sind ja auch mit Wachs beschichtet. Ich hätte gedacht, das das Carnaubawachs bei einer druckstarken Jagdpatrone sofort verdampft. Berichte bitte mal!
Gruß
Jan
Reiner Carnaubawachs für einen Versuch ist bestellt!
Jetzt brauche ich noch nen Tiegel wenn sich im Haushalt nichts anderes, passendes zum Schmelzen findet (könnte zum Bsp nen Zinn-Schnapsbecher opfern).

Wie würdet ihr den Wachs schmelzen- Herd, Backofen oder Camping-Gasbrenner?
Bunsenbrenner hab ich keinen Zuhause...
 
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Campingkocher. Das Wachs wird sicher ohne Hitze nach kurzer Zeit wieder kühl und somit hart, und dann ist es nervig, das immer wieder in den Backofen zu tun. Praktischer ist es, den Campingkocher nebenher laufen zu lassen und den Tiegel ggfs. einfach wieder draufzustellen.
 
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Ich glaube ich greife zum Fondue-Rechaud! Das Ding hat eine gemütliche, kleine Flamme und müsste wohl reichen das Wachs genügend zu erhitzen.
Und irgendwie muss man die bessere Hälfte ja mal wieder aus der Reserve locken, sonst gewöhnt sie sich noch an den guten Gehorsam!🤪
Machen unsere beiden DW und der KlM ja auch regelmässig! 🤣
 

doa

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Wie würdet ihr den Wachs schmelzen- Herd, Backofen oder Camping-Gasbrenner?
Bunsenbrenner hab ich keinen Zuhause...
je kleiner der Behälter, desto schneller kühlt es ab -> Topf

Flüssiges Wachs brennt gut.... also ohne offene Flamme erwärmen, Backofen wäre mir zu kompliziert und gibt Ärger.., besser simple Herdplatte und draussen wg. Dämpfen.
 
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Ich hab mit gegossenen Bleigeschossen gefühlt schon jeden Scheiß gemacht. Fetten, Liquid Alox, Paperpatchen...
Meine Prophezeiung: Noch ehe der Sommer vorbei ist wird das Experiment zu den Akten gelegt.
 
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Ich hab mit gegossenen Bleigeschossen gefühlt schon jeden Scheiß gemacht. Fetten, Liquid Alox, Paperpatchen...
Meine Prophezeiung: Noch ehe der Sommer vorbei ist wird das Experiment zu den Akten gelegt.
Vielleicht hast du recht... die Erfahrung von Frogger klangen halt schon vielversprechend. Die Ablagerungen vom ZGrom waren extrem. Innerhalb von nur 30 Schuss ging der Streukreis bei der Ladungsentwicklung von ausbaufähigen 30mm hin zu inakzeptablen 90mm. Ich hab kein Problem nach 50 Schuss chemisch zu reinigen. Aber darunter muss nicht sein. Ist immer ein Aufwand- das hin und her zum Stand nichtmal eingerechnet.
 
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Es wurde teils mit Liquid Alox gemischt.
Es funzt schon. Aber bei einem vergleichsweise harten Bleifreien und doch eher hohen Geschwindigkeiten darf man nicht das erwarten was man mit gegossenen Bleigeschossen damit erzielt.

Mit Alox mischen würd ich übrigens lassen. Das Zeug klebt wie Sau. Für den Stand kein Problem, im Jagdbetrieb ein Drecksammler.
 
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Wenn Beschichtetn, würde ich eher an das schon erwähnte hexagonalen Bornitrit denken. Das hält wenigstens die Geschwindigkeit aus.
Das HBN habe ich verwendet und finde es nicht schlecht. Die eine Geschoss/Waffebkombie war damit deutlich präziser die andere schlechter...
Reinigungsinterwalle waren etwas länger, habe es aber nicht lit Barnes TTSX getestet sondern mit A-Max und Accubond. Bei Hohlspitzgeschossen war es nicht super wegen der offenen Spitze.
 
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