Hörgerät

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A m Wochenende hat mein Sohn sein erstes Stück Schalenwild erlegt.
Beim gemeinsamen Ansitz hab ich festgestellt, das mein Hörvermögen im Vergleich zu meinem Sohn eine Katastrophe ist.
Ich werde wohl Hörgeräte haben müssen.
Welche sind da sinnig, gerade im Bezug auf Jagd?


Einstein
 
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Zum HNO zur Untersuchung, dann vom Hörgeräteakustiker beraten lassen...
Da gibt's auch von bis was Ausstattung usw. angeht...
 
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Ich kann dir nur empfehlen mehrere Hörgeräteakustiker aufzusuchen!!!!!

Ich bin letztlich bei Fielmann gelandet und immer noch sehr zufrieden.

Ja, es gibt Fielmann auch mit einer Hörgeräte Abteilung. Vielleicht auch in deiner Nähe
 
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2 Feb 2021
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Vorher: Falls Du so etwas noch nicht besitzt, probier mal einen "aktiven Gerhoerschutz" aus. Das hilft auch schon... Auch mit Schalldaempfer sollte man seinen Ohren zuliebe eigentlich nicht ohne jagen.
 
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9 Feb 2002
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Aber über Stunden im Sommer die Mickey Mäuse auf den Ohren zu haben, ist kein Vergnügen.
Hab das am Wochenende auch probiert, da war mir das Grundrauschen des Peltor Sport Tac aber auch zu heftig. Das sollte ein Orginal Hörgerät wohl deutlich besser können.


Einstein
 

z/7

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Meine Lauscher sind auch nicht mehr die besten, aber noch geht es dank MSA Sordin pro zumindest auf der Jagd gut. Grundrauschen hat der keines. Einzig entfernter Straßenlärm oder Wind kommt etwas lauter rüber als er ist.

Werde den Faden aber verfolgen, früher oder später muß ich mich auch damit befassen.
 
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Ein Hörgerät ist kein Gehörschutz! also wenn Hörgerät, dann nur mit Gehörschutz (ICP).
Alternativ, wie schon genannt, ein aktiver Gehörschutz. Ich habe einige auch sehr teure ausprobiert und finde den „howard leight impact sport“ am besten. Das ist aber Geschmacksache.
Ich kann dir nur raten, trage einen Gehörschutz. Wenn du jetzt fest stellst, das du „nicht mehr gut hörst“ ist dein Gehör sehr wahrscheinlich schon unwiederbringlich geschädigt. Es gilt die Resthörfähigkeit zu erhalten!
 
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Bin nur indirekt betroffen. Meine 81-jährige Mutter trägt seit etwa 1 Jahr welche hinter dem Ohr. Mit Brille, Hörgerät und Maske wird es hinter dem Ohr schon eng,

Sie wurde bei Amplifon fündig. Wichtig ist selber testen und die Beratung dabei. Und die war hier echt super, war bei 2 Terminen dabei. Jedes Hörgerät wurde individuell angepasst, nicht nur Ohrmuschel, sondern auch die Elektronik entsprechend eingestellt und dann konnte sie jedes der ausgesuchten Modelle je eine Wochen lang testen, bevor sie die Entscheidung treffen durfte.

Um die 90Euro/Stück oder so übernimmt die Kasse, den Rest darfst du selber drauf legen. Da gibt es einfache Modelle ab 100Euro Zuzahlung bis hin zu ganz keinen die sich über Bluetooth und dem Handy anpassen lassen. Aber frag da nicht nach der Zuzahlung.

Batterien kann man von jedem Anbieter nehmen, in EU gibt es nur 2 Hersteller und Orte, bei den die runter fallen und verpackt werden.

Und noch was zu Batterien, die holen wir bei Ebay. Aber auch da aufpassen. Wir sind da schon auf einen "Spezialisten" reingefallen, der zwar günstig im Preis war, aber dann für den gepolsterten Briefumschlag 6,90Euro für Versand aufrief. Und dann auch noch beide bestellte Packungen getrennt versendet hat. Zudem haben wir eine schlechte Bewertung erhalten, da wir erst am nächsten Tag überwiesen.
 
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Ich habe Phonax Geräte. Bin seit 3 Jahren zufrieden damit. Allerdings sind die Dinger aufladbar.
Den Zirkus und die Kosten mit den winzigen Batterien spare ich mir. Die Batterien reichen 18 Stunden. Das Aufladen dauert 3 Stunden.
 
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Eine seriöse Anpassung läuft (zumindest bei mir) so ab: Zunächst einmal versuche ich die Lebensumstände des Kunden etwas näher kennenzulernen. Nur wenn ich ein einigermaßen genaues Bild habe, kann ich gezielt beraten, welche Funktionen überhaupt gebraucht werden und was wirklich reinener Luxus ist. Dann mache ich verschiedene Hörtests: Die Hörschwelle wird ermittelt (ab welcher Lautstärke verstehe ich verschiedene Töne) und in der ersten Sitzung zumindest einmal noch die Sprachverständlichkeit (wie viele Wörter werden bei verschiedenen Lautstärken richtig erkannt). Dazu ggf. verschiedene zusätzliche tests und Messungen. Daraus und den anatomischen Gegebenheiten ergibt sich eine Empfehlung zu einer bestimmten Bauform. Hinter-dem-Ohr, Im-Ohr, Externer-Hörer. Alles hat Vor und Nachteile. Dann bespreche ich ein grobes Budget. Die gesetzlichen Krankenverdsicherungen zahlen zur Zeit knapp 700€ zu den Hörgeräten (pro Ohr, in der Regel benötigt man zwei) dazu. Damit sind die "ganz einfachen" Geräte komplett bezahlt. Das andere Ende der Fahnenstange liegt bei eher gut 3000€ pro Ohr. Auch hier beteiligt sich die KV natürlich. Privatversicherte + Beihilfe können mit ca. 1500€ pro Ohr Kostenerstattung rechen.
Im gewählten Budget teste ich mit den Kunden 3-4 verschiedene Hersteller. Dieser Schritt ist sehr wichtig, nicht jedes Hörgerät gefällt UND funktioniert für jeden Kunden gleich gut.

Wenn ich ein Hörgerät benötigen würde, würde ich auf folgende Punkte achten:
-die Chemie muss stimmen: ein guter Akustiker muss sich auf die (meist schlecht bis gar nicht formulierten Wünsche des Kunden) einlassen, aber auch Klartext reden, wo diese unrealistisch sind. Man hat die nächsten 6 Jahre regelmäßig mit dem Akustiker zu tun.
-ich bekomme die Wahl zwischen verschiedenen Herstellern und nicht nur verschiedenen Preisklassen. Häufig sind kleinere Betriebe hier besser aufgestellt als große Ketten. Geers beispielsweise gehört Phonak und bietet dementsprechend offensiv fast ausschließlich Phonak an.
-Sucht nicht nach dem günstigsten Preisen. Ihr kauft zum Hörgerät eine ziemlich komplexe und aufwändige Dienstleistung für die nächsten 6 Jahre dazu. Deren Qualität ist für den Erfolg der ganzen Unternehmung häufig entscheidender als das konkrete Hörgerät.

Ganz Wichtig: Wehret den Anfängen: Was einmal zerschossen ist, kommt nicht wieder. Gehörschutz. Schalldämpfer. IMMER benutzen. Nur weil es nicht weh tut, heißt es nicht, dass es nicht schädlich ist.
Amen.
Bei konkreten Fragen immer raus damit.
 
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Weil ein Daumen zu wenig ist! (y)(y)(y)
Im gewählten Budget teste ich mit den Kunden 3-4 verschiedene Hersteller. Dieser Schritt ist sehr wichtig, nicht jedes Hörgerät gefällt UND funktioniert für jeden Kunden gleich gut.
Kann ich aus dem Familienkreis bestätigen. Eine der wichtigsten Sachen war das leihweise mit nach Hause mitgeben. Es macht viel aus in aller Ruhe und im Alltag verschiedene Geräte testen zu können.
Wenn ich ein Hörgerät benötigen würde, würde ich auf folgende Punkte achten:
-die Chemie muss stimmen: ein guter Akustiker muss sich auf die (meist schlecht bis gar nicht formulierten Wünsche des Kunden) einlassen, aber auch Klartext reden, wo diese unrealistisch sind. Man hat die nächsten 6 Jahre regelmäßig mit dem Akustiker zu tun.
-ich bekomme die Wahl zwischen verschiedenen Herstellern und nicht nur verschiedenen Preisklassen. Häufig sind kleinere Betriebe hier besser aufgestellt als große Ketten. Geers beispielsweise gehört Phonak und bietet dementsprechend offensiv fast ausschließlich Phonak an.
-Sucht nicht nach dem günstigsten Preisen. Ihr kauft zum Hörgerät eine ziemlich komplexe und aufwändige Dienstleistung für die nächsten 6 Jahre dazu. Deren Qualität ist für den Erfolg der ganzen Unternehmung häufig entscheidender als das konkrete Hörgerät.
Kann ich auch aus dem Familienkreis bestätigen. Auch da wurde es der "kleine" Betrieb mit den Mitarbeitern mit denen man gut kann.
Ganz Wichtig: Wehret den Anfängen: Was einmal zerschossen ist, kommt nicht wieder. Gehörschutz. Schalldämpfer. IMMER benutzen. Nur weil es nicht weh tut, heißt es nicht, dass es nicht schädlich ist.
Amen.
Bei konkreten Fragen immer raus damit.
Da hast völlig recht. (y)
Ich hatte mein Aha-Erlebnis mit einem befreundeten Jäger. Wir saßen vor dem Haus auf der Hausbank. Drin läutete sein Telefon. Er wollte mir erstmal nicht glauben, dass es läutet, als ich ihn drauf hinwies. Der dachte echt ich verarsch ihn... :sneaky::oops:
Als er dann doch ins Haus ging hat er dann selber gesehen, dass er seine Ohren halt über viele Jahre schlecht behandelt hat.

Ich erlaube mir in dem Zusammenhang noch einen ergänzenden Hinweis zu Deinen Ausführungen:
Man sollte es ERNST NEHMEN wenn man aus seinem Umfeld drauf hingewiesen wird, dass man nicht mehr so gut hört!
Auch das hab ich in der Familie schon erlebt - wer zu lang wartet hat es viel, viel schwerer sich wieder dran zu gewöhnen was zu hören! Die längst ungewohnten Sinneseindrücke erschlagen einen dann scheinbar förmlich.
 
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21 Jan 2002
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Keine eigenen Erfahrungen aber bei meinen Eltern erlebt. Jeder hat einen anderen Hörschaden. Du musst unbedingt so viele Geräte wie möglich ausprobieren.
Ob du damit gut oder weniger gut hörst, hat nichts mit dem Preis zu tun, es kann ohne weiteres sein, daß du mit einem günstigen besser zurecht kommst, als mit einem teuren.
Zeit lassen bei der Auswahl.
Fielmann war auch bei meinen Eltern nach diversen anderen Läden gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
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31 Mai 2019
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Eine Empfehlung auszusprechen ist hier im Forum schlich und ergreifend nicht möglich. Beim HNO wird der Hörschaden festgestellt, beim Akustiker wird der Hörschaden geprüft, dementsprechend eine Vorauswahl der möglichen Geräte getroffen, auf den individuellen Hörschaden programmiert und dann geht es ans testen. Im Normalfall über mehrere Wochen.
 
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