Hornady ETX - Wirkung im Wildkörper und Wildbretentwertung

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Nachdem ich nun meine Zweitwaffe, eine Savage 10 mit variablen Zeiss 1,5-6x42/LP auf bleifrei umgestellt habe ist es das Hornayd ETX mit 10,7gr geworden - in der .308 Winchester, da beste Streuung ( 2cm/100m) aus dieser Waffe
Kann mir jemand von euch sagen wie die Wirkungsweise dieses Geschosses ist?
Wer hat dieses Geschoß bzw. diese Patrone in der .308 schon auf Wild genutzt und kann mir da etwas dazu sagen?
( Schußentfernung, Fluchtlänge oder bumm-um; Wildbretentwertung, Schußzeichen/ Pirschzeichen, etc. ... )
Konkrete Aussagen dazu habe ich über die Sufu nicht gefunden.

Gruß der olle pudlich
 
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Interessantes Thema. Wir haben gerade auch die ETX für unsere Waffen besorgt. Wir hoffen auf eine gute, bleifreie, präzise, günstige Wald-Patrone bis 180m
Was wir bisher so gehört haben müsste das hiermit zu machen sein. Wir haben allerdings das leichte Geschoss gewählt. (Hornady ETX .308 Win. 125gr. 8,1g, 20 Stück, 41 €)
Geschossen wird aus Sauer 404. Wir waren aber noch nicht einmal auf dem Schießstand (Urlaubszeit ;))
Ich werde von unseren Erfahrungen hier berichten und interessiert mitlesen, was andere für Erfahrungen gemacht haben.
Mich persönlich interessiert vor allem auch der Vergleich mit der Hornady GMX, die ich bisher sehr erfolgreich führe.
 
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PPS

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Berichte bitte mal! Aus meiner 404 in 308 fliegen leider alle leichten bleifreien Geschosse nicht wirklich beeindruckend. Das leichte 125er ETX und das 130er TTSX kommen mit einem Bierdeckel Trefferfläche mit Glück hin. Erst 150er sind okay, 165/8er dagegen sehr gut. Leider ... ich fand die leichten Geschosse reizvoll.
 
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Nachdem ich im Januar auf einer Jagdreise von meiner bisherigen Munition (Geco Express) sehr enttäuscht wurde (Damhirsch: Einschuss hinter Blatt, Ausschuss Keule, er stand breit, dann die ganze Einschussseite ein einziges Hämatom, 3 Damkälber mit ähnlichen Geschossablenkungen), musste eine andere Munition her. Auf die Zukunft blickend, habe ich mich auch mal im bleifreien Sektor umgehört. Hier wurde mir die Lapua Naturalis für meine Sauer 101 Forest XT in .308 Win. von mehreren Freunden empfohlen. Da mein örtlicher Händler Anfang des Jahres diese nicht lagernd hatte, entschied ich mich kurzerhand für die Hornady Custom International mit dem 8,2 Gramm ETX Geschoss zum Test. Ich fuhr danach sofort zum Schiessstand und konnte auf Anhieb, ohne Zwischenreinigung, damit Streukreise unter 2 cm schiessen. Somit war ich mit der Präzision sehr zufrieden und nun musste nur noch bis zum 01.05.18 gewartet werden. Seither habe ich mit der Munition 9 Stück Rehwild (8 Böcke, 1 Schmalreh) und zwei Sauen (45 und 80 kg) erlegen können und bin von der Wirkung der Munition zu 100 % überzeugt!

Keine bis extrem kurze Fluchten (0-2 m) bei 8 Stück Rehwild, 1 Bock ging mitten in der Blattzeit trotz bestem Treffersitz (das halbe Herz lag am Anschuss) noch 40m (deutliche Schusszeichen erkennbar), beide Sauen lagen am Anschuss, kein Wildpretverlust durch Hämatome, keine Geschosssplitter im Wildpret (was bei der Geco Express auch ab und an vorkam). Ich erlegte 7 Stück Rehwild mit Schüssen hinters Blatt, 1 Bock mittels Blattschuss und bei einem kam ich zu hoch ab und schoss durch die Wirbelsäule). Schussentfernungen waren zwischen 20 und 90 Meter (weitere Entfernungen gibt mein Waldrevier nicht her).

Ich weiss, dass man mit den 11 Stück Schalenwild noch keine grossen Schlüsse ziehen kann, aber ich bin von der Munition total begeistert und habe mir schon einen grösseren Vorrat aus einem Los zugelegt. Auch zwei meiner Freunde sind von der Lapua Naturalis zu der Hornady "übergelaufen" und können auch nur gutes/positives berichten.

Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, dass Hornady dieses Geschoss für Wiederlader anbietet und dann als Krönung vielleicht noch eine 9,3x62 auflegt.
 
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Ich erlegte bisher mit dem ETX 10, 7 Gramm in 30-06 2 Böcke 110 m und 70 m). Beide lagen im Feuer, obwohl das Geschoss jeweils hinter dem Blatt schräg nach hinten durchging. Fazit bisher: wenig Wildbretetwertung, sehr gute Wirkung und präzise in meinem R93.
 
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Hallo,
ich schieße das ETX in 30-06, also 165 grain.
Präzision aus Sauer 101 mit 56cm LL hervorragend. Loch an Loch. Da hat Hornady nicht zu viel versprochen.

Bisher 9 Stücke Rehwild von 20 - 100 m, Haltepunkt handbreit hinters Blatt. Wirkung wie beim Federal Trophy Copper auch. Ist ja auch gleiches Wirkprinzip.

Für weites schießen im Feldrevier 180m plus, eher schlechter, aufgrund der Rundkopfgeschossform schlechter BC. Würde sagen bis 170-180m danach fällt es nach der Papierform her deutlich ab.

Ach so, bei den 9 Stücken war 2 mal bum um und der Rest machte noch 10 bis 20 Gänge.

Gefühlt weniger Hämatome wie sonst, mit deformatorenüblicher wenig Wildbretentwertung.

Bis jetzt voll meine Erwartungen. Soweit man nach 9 Stücken schon was repräsentatives äußern kann.
 
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Ich schieße das leichtere ETX in der 308:
- Hirsch liegt im Knall (!), kein Ausschus
- Reh liegt im Knall (hat Ausschuss)
- 25kg-Frili leicht schräg: 20 Gänge, kein Ausschuss!
Weiß noch nicht, was ich von dem Geschoss halten soll. Der Hirsch und die Sau sahen so appetitlich aus, wie ich es in meiner 35 - jährige Zeit als aktiver Jäger noch nicht gesehen hatte. Fast wie geschlachtet. Aber ohne Ausschuss ist mir das nicht geheuer. Werde den Rest der Schachtel noch leerschießen und mir dann ein Bild machen...
 
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Nachdem ich nun meine Zweitwaffe, eine Savage 10 mit variablen Zeiss 1,5-6x42/LP auf bleifrei umgestellt habe ist es das Hornayd ETX mit 10,7gr geworden - in der .308 Winchester, da beste Streuung ( 2cm/100m) aus dieser Waffe
Kann mir jemand von euch sagen wie die Wirkungsweise dieses Geschosses ist?
Wer hat dieses Geschoß bzw. diese Patrone in der .308 schon auf Wild genutzt und kann mir da etwas dazu sagen?
( Schußentfernung, Fluchtlänge oder bumm-um; Wildbretentwertung, Schußzeichen/ Pirschzeichen, etc. ... )
Konkrete Aussagen dazu habe ich über die Sufu nicht gefunden.

Gruß der olle pudlich

Jetzt mal ehrlich - ein ZF mit maximal 6facher Vergrösserung UND dann ein ausgesprochenes LONGRANGE Geschoss, das für Distanzen so um 600-800 Meter (amerikanische Verhältnisse) konstruiert ist.

Wie passt das zusammen?
 
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Ich schieße das leichtere ETX in der 308:
- Hirsch liegt im Knall (!), kein Ausschus
- Reh liegt im Knall (hat Ausschuss)
- 25kg-Frili leicht schräg: 20 Gänge, kein Ausschuss!
Weiß noch nicht, was ich von dem Geschoss halten soll. Der Hirsch und die Sau sahen so appetitlich aus, wie ich es in meiner 35 - jährige Zeit als aktiver Jäger noch nicht gesehen hatte. Fast wie geschlachtet. Aber ohne Ausschuss ist mir das nicht geheuer. Werde den Rest der Schachtel noch leerschießen und mir dann ein Bild machen...

Ist doch ganz klar:

Die Geschosse dürfen nicht zu hart sein, weil sie sonst auf weite Entfernungen nicht mehr ansprechen.

Deswegen hat Nosler extra das Accubond Longrange rausgebracht, denn das normale AB ist auf 600 Meter zu hart und vollmantelt bei Verschuss mit Normalkaliber.
 
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Junge du hast überhaupt keine Ahnung was das ETX ist,oder?
Das ist ein GMX mit Rundkopf also auch bleifrei.
Die Geschosse die du evtl meinst sind das SST und das ELD-M oder Eld-X,alles weichere Bleigeschosse.
Du solltest erstmal die HP der entsprechenden Hersteller durchlesen bevor du hier so einen zusammenhanglosen Mist von dir gibst.
Das ein Hirsch mit dem leichten Geschoss keinen AS hat kann vorkommen,beim Frischling finde ich das schon bedenklich.Gibts da Fotos zu den Geschossen und was haben die an Restgewicht?
 
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na na na.... Streichelzoo hat halt mal was verwechselt. Ist aber kein Grund da gleich so draufzuhauen :confused:

Das SST ist bestimmt auch nicht für weite Entfernungen konstruiert. Form und Crimp Rille sprechen dagegen. Das ELD- Match ist für die Scheibe auf alle Entfernungen die du magst. Das ELD-X ist ein Jagdliches Long Range was aber in einem moderaten Mittelkalieber auch für kürzere Distanzen funzt.
 
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