Hütte Isolieren

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Schöne Hütte, tolles Projekt! Ich wünschte, in meinem Revier gäbe es so ein Teil zum renovieren.

Vor allem scheinen da wenige tragende Balken vergammelt zu sein. Glückwunsch!

Und künftig nicht vergessen, Bilder zu posten!
 
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Ich weiß zwar nicht ob das von Dauer sein wird, aber die Arbeit im Freien mit den Händen macht wirklich spass. Bislang hatte ich mit allem Glück. Es läuft gut, keine bösen Überraschungen.

Im Gegenteil: beim Bau dieser Hütte (ca. 1920) waren Fachmänner am Werke. Die Hütte wurde auf Ziegsteine gesetzt und von unten in ca. einem Meter Sand eingegraben. Vermutlich damit nichts wächst und Mäuse und Käfer sich nicht einbuddeln können.

Der Rahmen auf der die Hütte sitzt hat auf jeder Seite eine Zuluft von ca. 5 x 5 cm Größe, welches von der Innenseite mit einem engen Gitter zugemacht wurde, um ungebetene draußen zu halten. Da die Hütte zuvor von allen Seiten zugewachsen war konnte ich diese garnicht erkennen.

Hier einige vorher/nachher Bilder.
 

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Der Baumstamm wurde verarbeitet und ich habe es nun gestern in Form von gesämten Brettern vom Sägewerk abgeholt. 27 mm dicke Douglasiebretter.

Nun bekomme ich aber zweifel, ob ich das Holz in dem Zustand verbauen kann, da es noch einiges an Feuchtigkeit hat. Eigentlich steht es ja fest, dass diese Bretter verbaut werden müssen, weil zum einen die alte Verkleidung ab ist und zum anderen die Bretter nun auf diesem Wege besorgt wurden.

Daher ist eher dieFrage: muss ich beim Verbau der Bretter wegen der Feuchtigkeit etwas berücksichtigen? Ich werde die Bretter senkrecht, überlappend anbringen. Jeweils eins vorne eins hinten. Reicht es aus, wenn ich an den Seiten 2 cm Überlappung lasse?

Sollte ich eher Schrauben oder Nägel nehmen?
 

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Meine mal gehört zu haben, daß man etwa 10% bis 20% der Bretterbreite überlappen lässt.
Würde gute Schrauben nehmen, mit der Betonung auf gut. Also mind. Spax, besser Würth.

Unter der schwarzen Folie sind hoffentlich nicht die Bretter, oder? Holz gammelt gern bei Feuchtigkeit ohne Luftaustausch.
 
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z/7

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Die Bretter werden schwinden, wenn sie trocknen, und zwar in der Breite sehr viel mehr als in der Länge, das solltest Du berücksichtigen, sonst klaffen hinterher Lücken.
 
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Ich hab vor drei Jahren unser Haus mit Douglasie, sägerauh in der Boden - Deckel - Schalung verbrettert (also so, wie Du es auch vor hast). Nehm Schrauben, am besten Edelstahlschrauben von Würth. An anderer Stelle (vorrübergehender Holzschuppen) hab ich mit brüierten Spax gearbeitet, die waren schon nach vier Jahren teilweise in einem Zustand, frag nicht...
Weil mir zwischenzeitig die Würth ausgegangen waren, hab ich auch mit billigeren Edelstahlschrauben gearbeitet, da hab ich einige schon beim eindrehen abgerissen. Die hab ich später alle wieder ausgetauscht!

Auf den Bildern sieht man ein zwei dicke Bäume unmittelbar neben Deiner Hütte. Die würd ich jetzt umschmeißen. 1. Beschatten die das Dach und dieses vermoost ohne Ende, setzt die Dachrinnen zu und verhindert das zeitnahe Abtrocknen der Bude. 2. Ärgerst Du Dich grün und blau, wenn da einer von umkippt. Egal ob er auf die Hütte fällt oder nicht, selbst der Wurzelteller wird Dir dein Fundament anheben und damit die Hütte unbrauchbar machen!

Wenn Du hinter der Verschalung isolieren willst, muss die Fassade hinterlüftet sein. In dem Fall würd ich die Wald von innen her aufbauen: Innenverschalung auf die Holzrahmen, Isolierung darauf, Schwitzfolie, vertikale Lattung, horrizontale Lattung, Bodenschalbrett, Deckelschalbrett.
Der Abstand zwischen der Horrizantallattung und der Schwitzfolie/Dämmung musst Du mit einem Gitter absichern, sonst hat Du die Mäus drin und die bedanken sich üder die Isolierung. Dazu gibt es ventilierte Aluschienen, die das ganz gut und stabil hinbekommen. Die Lücken zwischen den Bodenschalbrettern musst Du ebenfalls abdichten, Ich hab dazu Restbretter auf passende Stücke geschnitten und an die horrizontale Lattung geschraubt.
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Hier ein Bild, das die angesprochene Konstruktion über unserer Verandatür zeigt.
Ganz links ist die Tür, dann folgt der Schließmechanismus für die Fliegentür, die Laibung, das Lüftungsgitter, die hHorrizontallattung (ebenfalls hinter Gitter), die Bodenschalung bzw. das Füllbrett und ganz rechts die Deckelschalbretter.
 
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@Windfang hat es schon geschrieben: wenn die Dgl frisch eingeschnitten wurde und die Bretter noch relativ feucht sind, wird Dir das sehr schnell schwarz anlaufen. Entweder Du setzt da ein einfaches Dächle aus Wellpappe oder Blech drüber, oder du packst die Bretter in die Hütte. In jedem Fall muss da Luft durch gehen können. (und die Bretter müssen lageweise mit Zwischenlatten getrennt werden, sonst wrden die auch schwarz.)
 
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Das Ablängen am unteren Ende machst Du am einfachsten mit einer sog. Tauchsäge mit passender Schiene. Das Kappen selbst mit einem flachen Winkel aufsteigend zur Hütte. damit läuft das Wasser dann von der hüttenabgewandten Seite ab.
 
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Vielleicht noch etwas grundlegendes: Altere Bauwerke in der freien Natur haben einen Erhaltungsschutz, d.h. Erneuerungen bedürfen keiner baurechtlichen Genehmigung, wenn der Charakter nicht wesentlich verändert wird. Von daher sollte die Hütte nach der Renovierung nicht durch eine Isolierung nach außen gewachsen sein. Die Isolierung kann z.B. auch erst nach "ein paar Jahren" nach der neuen Außenfassade und ggf. neuer Dacheindeckung erfolgen. Dann fällt die "baurechtlich genehmigungspflichtige Veränderung" auch nicht so offensichtlich jedem ins Auge.

Auch mit der Brandstätte: Ich würde in jedem Fall dokomentieren, dass es eine Brandstelle gegeben hat. Wenn die aus Gründen des Brandschutzes anders gestaltet werden muss - dann is das einfacher zu belegen, als die erstmalige Errichtung einer solchen. Ich würde vorab auf jedenfall mit einem Experten (Schlotfeger) sprechen, wie die Rauchabführung und das Umfeld um den Ofen zu gestalten ist. Sonst macht Du das ggf. nochmals oder fackelst Deine renovierte Bude ab.
Ich würde auch einen Edelstahlkamin, der durch die Außenwand, ggf. an der hinteren Stirnfläche Gehr in Erwägung ziehen. D
 
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