Hund trinkt nur schmutziges Wasser

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#1
Ich habe die Huendin nun seit Weihnachten und sie hat ausschliesslich Schnee gefressen und scheinbar ihren Wasserbedarf damit gestillt. Der Wassernapf wurde hoechst selten benutzt und dann auch nur zum Nippen.

Nun ist der Schnee weg und der Hund schluerft ausschliesslich Dreckwasser. Den abgestandenen Gartenteich hab ich jetzt mit Platten zugedeckt, sie quetschte sich jedes Mal durch das Gitter und soff daraus. Sie trinkt aus Pfuetzen, selbst mini Pfuetzchen, aber geht absolut nicht an den Wassernapf. Wie gesagt, wenn, dann nur nippen.

Kann es ein Mangel sein? Dumme Angewohnheit? Was tun?
 
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#3
Ich füll den Napf mit Regenwasser aus der Tonne. Trinken sie lieber als Leitungswasser. Hundetee halt. Algen, was weiß ich. Die werden schon wissen, was sie tun. Das jauchige Wasser aus den Rückegassenpfützen z.B. trinken sie nicht, selbst wenn sie durstig sind, da wird sich höchstens gebadet.

Kann es ein Mangel sein? Dumme Angewohnheit? Was tun?
Was für Wasser tust Du in den Napf?

Mineralwasser mögen sie gar nicht, lieber abgestandenes Wasser, manche trinken auch aus dem Blumentopfuntersetzer etc.

Leitungswasser wird mancherorts behandelt.
 
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#4
Unser Leitungswasser ist recht kalkhaltig, das kommt in den Napf.

Wenn sie waehlen kann zwischen Regenwasser und der wirklich abgestandenen Bruehe aus dem Teich, nimmt sie letzteres. Generell trinkt sie, fuer meine Begriffe, viel zu wenig.
 
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#5
Mein JRT bevorzugt auch pfützen etc. aber hat auch nix gegen frisches leitungsqasser wenn der durst da ist. In ner nachbar gemeinde ist das wasser sehr kalkhaltig, da wird das leitungswasser eher gemieden Der DJT ist eh schmerzbefreit, hauptsache wasser.
 
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#6
Also ganz am allerliebsten Gießkanne. Da verrenkt man sich, obwohl die Tonne nebendran bequemer wäre. Je abgestandener desto besser. Leider hab ich noch keinen Teich....

Wenn es sich nicht vermeiden läßt, trinken sie schon auch Leitungswasser, aber die Präferenzen sind eindeutig.

Versuch mal die Regenwasser im Napf-Variante. Vllt freundet er sich dann eher mit dem Wasser aus dem Napf an. Es ist sicher auch ein Teil Gewohnheit dabei.

Was die Menge betrifft, sind Hunde recht unterschiedlich. Ich denke, das hat was mit dem Stoffwechsel zu tun. Ruhigere Typen brauchen weniger als Quirlige. Kommt auch drauf an, was man füttert. Eiweißreich oder trocken muß auf jeden Fall Wasser zur Verfügung stehen, bei Naßfutter brauchen manche fast gar nichts zusätzlich.
 
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#7
Regenwasser im Napf wird auch nicht so gerne genommen.
Ich weiche ihr das Trockenfutter ein, da sie das sonst nicht gerne aufgenommen hat. Sie frisst auch eher ueber den ganzen Tag verteilt.

Also ist das mit dem Wasser nichts, worueber man sich Sorgen machen muss?
 
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#8
Ich habe die Huendin nun seit Weihnachten und sie hat ausschliesslich Schnee gefressen und scheinbar ihren Wasserbedarf damit gestillt. Der Wassernapf wurde hoechst selten benutzt und dann auch nur zum Nippen.

Nun ist der Schnee weg und der Hund schluerft ausschliesslich Dreckwasser. Den abgestandenen Gartenteich hab ich jetzt mit Platten zugedeckt, sie quetschte sich jedes Mal durch das Gitter und soff daraus. Sie trinkt aus Pfuetzen, selbst mini Pfuetzchen, aber geht absolut nicht an den Wassernapf. Wie gesagt, wenn, dann nur nippen.

Kann es ein Mangel sein? Dumme Angewohnheit? Was tun?
Ich habe zwei Hunde die aus dem Napf schöpfen, aber immer Pfützen und Gräben bevorzugen würden.

Der Dritte, mein alter KLM NUR aus dem laufenden und kalt eingestellten Wasserhahn (wenn das Waschbecken nicht frisch geputzt wurde (sonst riecht es nach Reinigungsmittel und ich bekomme einen vorwurfsvollen Blick) sowie aus einem "Trinkbaum" - einem alten Baum in dessen unterem Stamm sich in einer Höhlung Regenwasser sammelt. Den Baum hat er als Welpe einmal zufällig gefunden und seitdem nie vergessen. Ein "Retter in der Not" an warmen Sommertagen auf der Pirsch.

Und sehr gerne auch aus sprudelnden Bergbächen im Urlaub in der Bergen.

Aus einem Napf ? - kann ich an den Fingern einer Hand abzählen. Und der Hund wechselt im Sommer ins 14. Feld.

Kleine Geschichte zum Schluss: War mal mit dem Wagen auf dem Weg nach Südtirol und zum Frühstück (Zwischenstopp) in Berchtesgaden. Wollte Hund genossen machen und eine kleine Erfrischung anbieten:

Das mitgebrachte Wasser von Zuhause aus dem Wasserhahn in den Napf - Hund wendet sich ab und schaut vorwurfsvoll.

OK, dachte ich, ist vielleicht warm geworden oder so. Gutes stilles Mineralwasser aus Kühltheke gekauft - selbes Spiel.

Noch ein anderes stilles Wasser gekauft - Hund schaut mich an und winselt einmal kläglich. "Oh Mann" denke ich "DU MUSST doch brauchst doch etwas Flüssigkeit !"

Noch mal in die Tanke - Flasche Evian gekauft und in den Napf. Und sieh da: Hund schlabbert das kühle französische Nass gnädig weg... ohne Worte.... :rolleyes: Aber ich war eigentlich schon immer der Meinung, dass es sich beim KLM um eine ursprünglich französische Rasse handelt.



Also, liebe @markswoman - alles im grünen Bereich ;)
 
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#10
Also ist das mit dem Wasser nichts, worueber man sich Sorgen machen muss?
Nein. Sorgen würd ich mir machen, wenn sich was ändert. Wenn er immer schon wenig getrunken hat, ist das ok.

Was ich bei meinem alten, der auch ein wenig-Trinker ist, mache, daß ich ihm ins Naßfutter etwas mehr Wasser reinschmuggel. Aber nicht übertrieben, nur ein bisserl.

Da fällt mir eine Wasserquelle ein, die hab ich verdrängt: der Ablauf der Dusche....
 
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#11
Teste mal folgendes...
Koche das Wasser ab, also einmal ordentlich mit dem Wasserkocher aufkochen lassen und dann abkühlen lassen und abfüllen...
Ich wette dann nimmt sie es...
Zur Sicherheit würde ich aber noch einen anderen Napf nehmen und an eine andere Stelle hin...
Um Gewohnheiten zu brechen!

Falls sie dann trinkt liegt es an den Chlor-Zusätzen des Wasserwerk!
Sie wird sie unangenehm riechen...
 
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#15
Regenwasser im Napf wird auch nicht so gerne genommen.
Hast Du das über einen längeren Zeitraum angeboten oder nur mal probiert, ob er es da auch gern nimmt? Manchmal muß man ihnen Zeit lassen, an etwas Gefallen zu finden.

Je länger ich drüber nachdenk, desto mehr kommt dabei auch das Moment einer Prägung ins Spiel. Wie @Black Grouse schrieb, als Welpe von etwas begeistert...
...oder in einer sehr durstigen Situation mit dem rettenden Naß erquickt, bleiben die Begleitumstände haften, und man strebt fortan, dies zu wiederholen.

Würde die Vorliebe für Pfützen bei den meisten Hunden unabhängig von sonstigen Ingredienzien erklären: Pfütze steht Gassi/Jagd und damit per se für geilllll!!!
 
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