Hund und Bett

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#31
Nostalgie viele schwärmen von alten Zeiten als die Großmutter nicht ins Heim abgeschoben wurde und die Kinder bei der Mutter bis 6 Jahre bleiben durften und nicht in die Kitas mussten, damit das Zweitauto und der teure Urlaub bezahlt werden kann. So stand es bei uns in der Zeitung.
Realistisch war, dass es außer in der Landwirtschaft kaum Jobs gab und dort gab es 5 DM für einen Tag Kartoffeln suchen und die junge Frau im Hause war den Launen der Schwiegermutter hilflos ausgeliefert.
Wenn damals einer gesagt hätte mein Hund schläft bei mir im Bett, wäre er geächtet worden und als völlig bescheuert im Gedächtnis geblieben.
 
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#32
Servus,

Früher hätte ich auch gesagt: niemals...
(Waren früher große Hunde) dann kam der erste Daggl😏 erst hat er sich Nachts eingeschlichen und ich hab ihn rausgeworfen. Aber, das geb ich zu, irgendwie fand ich es auch witzig bzw "Michad" und so wurde ich weich. (Frauchen fand es eh super😁). Und heute liegen die Zwei am Fußende und ich bin diesbezüglich ganz entspannt.... Die Bettwäsche wird eben öfter gewechselt. Die Daggls leben eh in der Wohnung und werden regelmäßig geduscht und getrimmt und es ist ja auch schön wenn sie die Nähe zum Rudel suchen.

Zum Thema früher. Meine Mum hat mir erzählt mein Opa hatte früher in den späten 60ern auch nen Langhaardackel namens Hermann🧐😁. Wenn du in der Zeit im Bayerischen Wald Landwirt warst und nebenbei eine kleine Gastwirtschaft hattest du es bestimmt nicht leicht. Trotzdem war Hermanns Platz auf der Couch in der Gaststube und manchmal hat er sich doch tatsächlich erdreistet sich nachts ins Bett zu schleichen......dort wurde er dann zwar immer rausgeworfen und (pro forma) geschimpft.....aber immer erst Morgens😏😏

Gruß und wmh
 
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#33
Man bekommt doch garned mit, was der Hund so alles aufsammeln, bewußt oder unbewußt, innen oder außen.
Ich lauf ja viel barfuß im Sommer und käme nicht auf die Idee mit ungewaschenen Füssen ins Bett zu gehen.
Ein Hund bietet da ja um Längen noch mehr Potenzial an Zeug, was ich nicht an mir haben möchte und nicht ins Bett geschmiert bekommen will.
Schon garned aufs Kopfkissen.
Bin ja recht schmutzunempfindlich, aber bei der Vorstellung schüttelt es mich. Genau wie bei der übers Gesicht Leckerei.
Vor 34 Sekunden sich selber den Hintern abgeleckt und dann mit dem Lappen über Cheffes Gesicht oder durch Scheiße gelatscht, in einem toten Kaniggel gewälzt und dann ab aufs Kopfkissen.
:sick:
*Uärgs*
 
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#35
ich schau schon, dass der hund sauber ist, wenn wir von draußen rein kommen. bürsten, die pfoten unf fang abwischen, nach zecken absuchen ...

abschlecken freilich nein danke aber ins bett am unteren teil wegen meiner ... allerdings machte da meine frau nicht mit und so habe ich nach gewissenhafter, sorgfältigster abwägung aller risiken, vor- und nachteile die bannmeile akzeptiert. auch ins bad darf er nicht. er hat einen rückzugsraum, in den er jederzeit gehen könnte, aber er ist am liebsten bei uns. das sofa ist tabu, solange keiner drauf sitzt und das hat er auch final akzeptiert, seit wir eine ernsthafte unterredung hatten. ansonsten ist er bei uns mit auf dem sofa und kuschelt sich bei mir oder meiner frau urgemütlich ein, bis es gegen 22.00 uhr nochmal fürs große geschäft raus geht und dann ab ins hundebett.
ansonsten liegen im wz, herrlzimmer und büro überall auskochbare hundekissen, die er nach lust und laune nutzt. schlafen kann er überall und autofahren liebt er hinten in der box heiß und innig.

ziehe ich mich an, wackelt die rute, dass einem angst und bang um die rute werden könnte. greife ich im windfang nicht gleich zum halsband, wird gewinselt und vorwurfsvoll geschaut, bis ich es tue. wo ich bin, ist der hund und wo der hund nicht sein darf, bin ich im normalfall auch nicht.
er ist fast überall dabei. aber schlafzimmer muss halt tabu sein ...
 
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#36
Der erste Hund des Bausaujägers vor über 30 Jahren war ein GS und der hatte ein Sofa in meiner Jungesellenbude. Nachts hat sich das Aas immer am Fußende eingerollt und wurde mit der Zeit immer größer und raumfordernder. Dann wurde im Halbschlaf der Ellbogen ausgefahren, der Hund aus dem Bett exspediert und gut wars.
So auch eines Nachts wieder, es wurde eng im Bett.........
..........Ellbogen raus...........
"Spinnst Du?!"
Hatte ich doch tatsächlich meinen weiblichen Besuch aus dem Bett geschmissen......:eek:

Bausaujäger
 
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#37
Da oute ich mich mal als ewig gestrigen. Wie bei der Ausbildung halte ich mich auch bei der Unterbringung meiner Hunde an den Tabel. Nachts sind sie grundsätzlich im Zwinger. Im Haus kommen sie wenn, ausschließlich bei mir ins Jagdzimmer auf ihre Sauschwarten. Ich käme nie auf die Idee, meine Hunde im Wohnbereich, geschweige denn im Schlafzimmer zu dulden. Und sorry, Hunde auf dem dem Sofa oder gar im Bett ist für mich nur eklig und von artgerechter Haltung (von Jagdhunden) weit entfernt. Und bevor hier der große Aufschrei kommt, meine Hunde begleiten mich eigentlich den ganzen Tag, ob im Auto oder im Büro, wo sie auch ihren festen Platz haben. Trotzdem sollen und können sie auch mal 8 Stunden am Stück im Zwinger sein. Alle meine Hunde dankten diese Haltung bisher mit Gesundheit, langem Leben und einem Fell, wie es für einen Vollgebrauchshund besonders bei Nässe und im Winter von nöten ist, ein Mäntelchen brauchte meine Hunde noch nie. Gerade im Winter und nach dem Wasserapport sieht man sehr schön den Unterschied zwischen Zwinger und Haushaltung. Und nun Feuer frei ;-)
 
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#38
(Frauchen fand es eh super😁). Und heute liegen die Zwei am Fußende und ich bin diesbezüglich ganz entspannt....
Ähem. Daß Du die Frau auch gleich ans Fußende verbannst, hätt's jetzt aber ned braucht. :geek:


durch Scheiße gelatscht, in einem toten Kaniggel gewälzt und dann ab aufs Kopfkissen
Das eben genau nicht.


Einen Glaubenskrieg würd ich deshalb nicht entfachen. Und Zwinger vs. Haushaltung ist eigentlich ein anderes Thema. Wer zu allen Jahreszeiten viel mit dem Hund zusammen draußen unterwegs ist, kann sich Zwingerhaltung nur zur Abhärtung schenken. Der Körper reagiert auch schon auf die zeitweise Belastung.
 
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