Hund und Skitouren

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#1
Morgen zusammen,

Geht jemand von euch Skitouren und wie haltet ihr das da mit eurem Hund?

Beim Aufsteigen sehe ich kein Problem, da kann die kleine Bracke an der Leine oder frei bei Fuß laufen.
Bei der Abfahrt, Hund in den Rucksack oder neben her rennen lassen? Bei letzterem besteht halt immer die Gefahr eines "Ausflugs" in die Flora und Fauna. In den Rucksack ist theoretisch möglich, aber 18 kg sind nun mal 18 kg. An einen Sturz mit Hund am Rücken denk ich extra mal nicht.

Die Alternative im Auto oder daheim lassen besteht selbstverständlich, jedoch wäre mitnehmen in den Jagdfreien Monaten Feb-April/Mai ne klasse Auslastung für den Jungspund.
 
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#2
Habe das selbst Jahre lang zusammen mit einem Freund praktiziert, sein Labbi musst aber beim Abfahren neben her laufen, bergauf ging er bei Fuss auch ohne Leine. Sollte dein Hund "leinenpflichtig" sein wird es bergauf whr weniger problematisch, während der Abfahrt wäre das für mich ein Ausschlusskriterium da die Gefahr von Kollisionen und Trauma auf die HWS des Hundes für mich zu hoch wären.
Wir sind auch 3-4x/Jahr mit der Gondel hoch gefahren, haben oben eine Runde getourt und sind dann abgefahren, war auch kein Problem.
Man sollte nur einiges beachten mit Hund, keine zu extremen Lagen und Hänge, kein zu tiefer Schnee (abhängig von der Hundehöhe). Man muss gerade bergab auch mal ein "Traumstück" auslassen können! Uns war auch wichtig dass die Lawinenwarnstufe "entspannt" war. Keine zu langen "am Stück-fahrten" bergab, 1-2 km auf Skiern sind für dich nix und wenn man zwischen 20-40 km/h unterwegs ist (oder auf der Piste auch mal +/- 100 km/h) sind die auch schnell rum. Bergab gibt der Hund das Tempo vor! Auch dem Hund zu Pausen "zwingen".
Wir hatten auch immer einen Gaskocher mit Topf mitgeführt da Wasser in ausreichender Menge in "weisser Form" vorhanden ist und man die Chance hat dem Hund es nicht zu kalt anzubieten. Futter für den Hund nicht vergessen und ein Handtuch mit gutem Packmaß.

Waihei
Sauenglück
 
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#4
Wegen der "Gefahr eines "Ausflugs" in die Flora und Fauna" und wegen dem Problem mit der Abfahrt an der Leine bin ich (wenn mit Hund unterwegs) auf Schneeschuh-Touren umgestiegen. Der Hund ist an der Leine und das "Kommando "in Spur gehen" kapiert er recht schnell da ja auch einfacher...

Eventuell eine Alternative für dich.
 
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#5
Hängt auch vom Schnee ab. Bei Harsch können sehr schnell die Pfoten leiden.
Dafür gibts sogenannte "Booties" - die die empfindlichen Ballen vor Harsch-Schnee und Eis schützen. Bei weichem Schnee kann man die Ballen auch mit Talg oder Vaseline einschmieren.
Das Bilden von Eisklumen an den Läufen ist auch sehr vom Ausmaß der Haare zwischen den Ballen abhängig. Mein KLM hat das extrem und die Brandl damals null.
 
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#6
Kann man so pauschal nicht sagen.
Es hängt von den Schneeverhältnissen und dem Hund ab.
Dachsbracke ist eher zur kurzläufig.
Tiefer Pulverschnee oder nicht tragfähiger Harsch sind ungeeignet.
Gut geht erfahrungsgemäss z.B. Firn und Tiroler Bracke.
 
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#7
Nachdem s Hundl eh n leichter Tiroler ist, ist glaub die Schneebeschaffenheit wirklich nicht das Problem. Denke die breiten Pfoten sorgen mit den derzeit 18 kg und vielleicht 20 kg Endgewicht für ne gute Straßenlage bei fast jeder Schneelage.
Ab Montag schneits hier, mal schauen was der Kleine macht.
 
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#8
Unsere Labs sind bei moderaten Touren immer dabei, der alte musste dann ab dem 10. Jahr Abstriche machen und ist dann mit 13 verstorben. Wichtig, wie oben schon gesagt sind Pausen und Futter. Labradore hatten wenig Probleme mit Eis zwischen den Pfoten. IMG_0285.jpg P1010458.jpg
 
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#10
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#11
Ich bin mit meinem kleinen Münsterländer auch Abends als letzter die Abfahrt runter (auch ein paar mal rauf) - letzte Gondel genommen alle anderen runter fahren lassen und dann die Ruhe genießen - und mit dem Hund, einfach herrlich ... bin kein Gebirgsjäger, sondern in den Bergen gern zum Skifahren - und auch Touren.

Aber - mir stellen sich immer alle Nackenhaare auf bei dem Gedanken, der Hund könnte den Kanten der Ski zu nahe kommen - dann ist die Pfote ab!

So erlaube ich mir als Flachlandjäger die Empfehlung, das erst mal im ganz kleinen Kreise guter Skifahrer, noch besser allein, anzugehen.
 
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#12
Ich fand Tiefschnee immer schöner für die Hunde als planierte und häufig eisige Abfahrt. Macht den Hunden auch mehr Spass.
 
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#13
Wenn der Jungspund unter 12 Monaten ist, sein lassen. - Ansonsten entsprechende Routenplanung, Futter, Wasser und Pausen. Viel Spass!
 
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#14
Hab Gestern unfreiwillig seine „Hanglage“ testen dürfen.
Bin im nassen Laub ca. 70m den Hang runtergeschlittert und mein kleiner Tiroler is ganz entspannt hinterher gekommen. Weihnachten toure ich einfach mal bei uns in dnnHausbergen mit ihm, mal schauen wies geht.
 
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