Hunde und Gewitter

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Es ist einfach schön.

Edit: auf Post # 15 bezogen.
 
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ElCaracho

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Unser hat bei für ihn erstem mal Gewitter zu uns geguckt, was wir machen. Weil wir nix gemacht haben, hat er auch nix gemacht. Und tja, dabei ist es geblieben.

Ja hier ebenso. Unserer zeigt auch bei Gewitter und Unwetter keine Reaktion, lediglich der Weg nach draußen wird bei Regen soweit es geht vermieden....nasse Pfoten kommen ihm nicht in die Tüte....in den Karpfenteich springen jedoch schon (versteh einer Hunde).

Edit:
Unserer ist 3, war ein Januarwelpe also bei seinem ersten Gewitter schon 5 Monate +/-.
Er hatte da schon Erfahrung mit Schussgeräuschen und hat dann bei den ersten 2-3 Gewittern Interesse gezeigt -> "Es könnte da draußen ja jemand jagen und ich darf nicht hin!" Verbunden mit dem Wunsch nach draußen zu flitzen.
Wir haben uns da aber nicht anders verhalten als sonst, deswegen ist bei ihm auch wieder die Ruhe eingekehrt und inzwischen kennt er den Unterschied zwischen Gewitter und Drück-/Treibjagd.

Also wenn ihr bei Gewitter ruhig seid und keine Angst habt/TamTam macht, sollte da eigentlich vom Hund nichts kommen.
 
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Draussen sind meinem Gewitter völlig egal.
Drinnen kommt er her und legt sich vor meine Füsse, und zwar schon eine Viertelstunde bevor man das Gewitter selbst mitbekommt.
 

ElCaracho

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Wahrscheinlich ist sie am frechsten, wenn sie bei dir ist. Wo ist sie denn nachts? Unser Dackel schläft unter meinem Bett (nicht unter meiner Bettdecke). Hunde kommen bei uns nicht ins Bett. Die RR Hündin schläft auf ihrer eigenen Couch.

Wenn er meint darf er ins Bett... schläft für gewöhnlich aber nebenan in seinem eigenen. Morgens so gegen 6 kommt er rum und legt sich dazu, wohl aber mit der Erwartungshaltung, dass es gleich mal raus geht.

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Wenn er meint darf er ins Bett... schläft für gewöhnlich aber nebenan in seinem eigenen. Morgens so gegen 6 kommt er rum und legt sich dazu, wohl aber mit der Erwartungshaltung, dass es gleich mal raus geht.

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Ja weißt du, ich habe als Teenager bis zu meiner Heirat etwas 8 Jahre mit einem Irish Setter das Bett geteilt. Im Anfang meines Ehelebens habe ich, wenn meine Frau sich regte, jedesmal die Bettdecke angehoben, in Erwartung des einschliefenden Hundes, der mehrmals in der Nacht ausschliefte, um sich zu schütteln. Mein Bett war voller Hundehaare und roch auch so. Das brauche ich seither irgendwie nicht mehr und ich vermisse es auch nicht.
 
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ElCaracho

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Ja weißt du, ich habe als Teenager bis zu meiner Heirat etwas 8 Jahre mit einem Irish Setter das Bett geteilt. Im Anfang meines Ehelebens habe ich, wenn meine Frau sich regte, jedesmal die Bettdecke angehoben, in Erwartung des einschliefenden Hundes, der mehrmals in der Nacht ausschliefte, um sich zu schütteln. Mein Bett war voller Hundehaare und roch auch so. Das brauche ich heute irgendwie nicht mehr und ich vermisse es auch nicht.

Ich denke bei uns hat sich das eingeschlichen, ich wollte eigentlich den Hund nicht im Bett, meine Frau konnte aber dem "Armen kleinen süßen Fiepser" nicht widerstehen und da war die regel auch schon gefallen. Dann hat er erstmal ein ganzes Jahr auf dem Kopfkissen meiner Frau geratzt, inzwischen sind es nur noch morgendliche Besuche, er hat wohl selbst festgestellt, dass er entspannter im ankleidezimmer im eigenen Hundebett schläft.
 
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Ich denke bei uns hat sich das eingeschlichen, ich wollte eigentlich den Hund nicht im Bett, meine Frau konnte aber dem "Armen kleinen süßen Fiepser" nicht widerstehen und da war die regel auch schon gefallen. Dann hat er erstmal ein ganzes Jahr auf dem Kopfkissen meiner Frau geratzt, inzwischen sind es nur noch morgendliche Besuche, er hat wohl selbst festgestellt, dass er entspannter im ankleidezimmer im eigenen Hundebett schläft.
Das alles hat auf jeden Fall eure Bindung enorm aufgebaut und gefestigt.

Als ich Anfang 2001 meine Pia in Bremen aus dem fünften Stock eines Hochhauses abholte und zu uns nach Hause brachte, gab es in der ersten Nacht ein großes Theater, weil unsere Katze meinte, sie müsse hier erstmal ein Exempel statuieren. Pia war sieben Wochen alt, sie wurde abgegeben, weil der Zustand der Hochhauswohnung nicht mehr haltbar war. Jedenfalls bin ich dann nach unten ins Wohnzimmer gezogen und habe dort für drei Monate auf der Couch geschlafen, damit Pia nicht allein war. Sie lag vor meiner Couch auf ihrer Decke und war glücklich. Die Katze hatte den Hund alsbald in ihr Herz geschlossen, die beiden waren fortan ein Herz und eine Seele. Die drei Monate auf der Couch haben meine Pia und mich derart zusammengeschweißt, dass mir noch heute, acht Jahre nach ihrem Tod die Augen feucht werden, wenn ich an sie denke. So einen Jagdhund bekomme ich nie wieder. Sie war ein Mix aus Labbi und Irish Setter. Unsere Verständigung war meistens nonverbal, weil sie mich immer im Auge hatte und genau wusste, was die Situation verlangte, bzw. was ich wollte. Zu sagen, wir beide waren ein Team, beschreibt es nicht annähernd, denn wir beide waren -Eins-. Eine Leine trug sie nur, wenn die Situation es vorschrieb. Sie war Aufpasser und Spielfreund für unsere Söhne und mutiger Bewacher unseres Hauses. Alle Freunde begrüßte sie mit einem breiten Lächeln und zeigte dabei ihr ganzes strahlend weißes Gebiss, was bei allen, die sie nicht kannten, für Bestürzung sorgte.

Einen Hund im Zwinger zu parken kam und kommt für mich nicht in Frage. Meine/unsere Hunde leben mit uns und bei uns. Sie sind Bestandteil und vollwertige Mitglieder unserer Familie. Vielleicht trägt dieser Post ein wenig zum Verständnis dafür bei, dass jemand die Zwingerhaltung von Hunden vehement ablehnt, weil seine lebenslange und ausnahmslos gute Erfahrung mit Familienhunden ihn das gelehrt hat. Das Foto zeigt Pia als Ziehmutter einer drei Wochen alten Katze, die heute, mit 15 Jahren, immer noch bei uns lebt. HH
 

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Ich kenne das auch. Der Labrador von meinem Vater hat irgendwann angefangen, Silvester Panik zu schieben, ist sogar mal bis zum übernächsten Tag ausgebüxt.

Und eine Weimaraner Hündin, die irgendwann eine Angs vor Gewittern (v.a. bei Blitzen, Donner alleine macht gar nichts) entwickelt hat. Silvesterböller auch, da reicht schon der Geruch einer Wunderkerze um sie zum Hecheln zu bringen.

Wüsste auch nicht woher das kam, und wie man das behandeln könnte. Das war nicht von Anfang an so. Schussfestd (auf der Jagd) ist sie.

Wenns mal wieder so weit ist dass sie ins Schlafzimmer kommt und hecheld vorm Bett steht wird halt auf dem Sofa neben dem Hundebett gepennt.
CBD Tropfen scheinen etwas zu wirken.

Gruss und WH
 
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Hallo, mein DL hatte auch eine schwere Gewitterangst entwickelt. Der Blitz hatte bei unseren Nachbarn eingeschlagen und ab da war einige Zeit richtig Panik vorhanden wenn nur ein Gewitter herangezogen kam. Legte sich aber Gottseidank wieder
 
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Die Frage nach der Ursache sollte man sich tatsächlich stellen. Der Hund ist immerhin drei Jahre alt.
Unser Welpe wird mit 13 Wochen auch etwas empfindlicher auf Gerausche. Die Kinder schrecken schon mal ab und an hoch, wenn eine Türe zuschlägt.
 
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Unser hat bei für ihn erstem mal Gewitter zu uns geguckt, was wir machen. Weil wir nix gemacht haben, hat er auch nix gemacht. Und tja, dabei ist es geblieben.
genau so hat meine jetzige hündin bei ihrem ersten Silvestergeknalle reagiert. Aufgesetzt, zur alten Hündin geschaut, mich angeschaut und nachdem keiner reagiert hat, hat sie sich wieder hingelegt. Ein paar Minuten später wieder das gleiche Spiel, nur dass sie da einmal gequietscht hat, mit einem "gib ruh und leg dich wieder" war die Sache dann endgültig erledigt. Wäre weder die alte Hündin noch ich dabei gewesen wäre das sicher anders ausgegangen.

Wobei meine alte Hündin aber auch 6 Jahre lang im Zwinger geschlafen hat, und zwar nur geschlafen. so gegen 21.00 Uhr verlangte sie raus, verschwand nach einer Kontrollrunde entlang des Grundstückzaunes im Zwinger und verbrachte dort die Nacht. Morgens und halb 7 wenn ich zur Arbeit gefahren bin hab ich einfach die Zwingertür aufgemacht und irgendwann am Vormittag tauchte sie dann im Haus auf wenn sie "ausgeschlafen" hatte und verbrachte dort den restlichen Tag. War eigentlich eine tolle Kombi.... dass sie dann mit 6 Jahren ins Haus wechselte dafür war meine Mutter zuständig (wohnen im gleichen Haus). Aber egal, nach der Umgewöhnungszeit fühlte sich der Hund auch im Haus wohl. Zwinger wurde jetzt schon vor Jahren abgebaut und die Hütte verschenkt.
 
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Es wäre interessant zu erfahren, ob sie dieses Verhalten bereits immer hatte oder erst im jetzigen Alter. Es kann verschiedene Ursachen haben und so ist es zu wilde Spekulation. Ich würde es aber nicht überbewerten, sofern es keine sonstigen Auffälligkeiten gibt.

Zum Thema Zwinger:
ich halte es für völligen Unsinn temporäre Zwingerhaltung mit einem Entzug von Nähe zum "Rudel" gleichzusetzen. Es gibt durchaus Gründe und Vorteile einer angepassten Zwingerhaltung, die nicht von der Hand zu weisen sind und dem Hund überhaupt nix ausmachen. Manchmal ist das Gegenteil der Fall.
Kommt der Hund von der Jagd, dem Spaziergang o.ä. nass zurück, macht es Sinn ihn bei passender Witterung im Zwinger trocknen zu lassen. Das erspart geruchsbelästigungen und Schmutz im Haus, die nicht von der Hand zu weisen sind. Ist der Hund daran gewöhnt z.B. die Nacht im Zwinger zu verbringen, sorgt dies für einen besseren Fellwechsel und er bekommt ein dichteres Winterfell, was ihn insbesondere bei der Jagd im Herbst besser schützt und wärmt.
Es ist aus meiner Sicht menschlich, egoistisch oder manchmal auch Faulheit dem Hund nach unseren Maßstäben den permanenten Aufenthalt im Haus oder gleich auch im Bett zu gewähren. Damit werden vordergründig lediglich unsere Ansichten bedient und nicht die Bedürfnisse des Hundes.
Diese Meinung gilt selbstverständlich nur bei einem tatsächlich ausreichenden Umgang des Tieres in seinem Rudel. Er hat das Bedürfnis entsprechende Zeit damit zu verbringen und dieses müssen wir bedienen. Es ist aber eine Fehlinterpretation zu glauben, dass wir unsere Abwesenheit während des Tages damit kompensieren können, zusammen mit dem Tier im Bett zu schlafen. Neben dem Bedürfnis nach körperlichen Nähe bedarf es aben auch einer ausreichenden Beschäftigung mit dem Tier.

wipi
 
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Meine sind recht entspannt, wenn Gewitter ist.
Die DSHündin ist im Zwinger und /oder in ihrem Garten, wenn es heftig regent, dann werden die ganzen gebuddelten Löcher geflutet, dann ist das ne super Chance sich darin zu wälzen.
Der neue DSH (3 Monate) ist im Haus im Vorraum, hat sich sein erstes Gewitter entspannt angeschaut.
Die Foxl interessiert es eh nicht.
 
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Ich mag Gewitter wenn ich im Haus bin. Auch wenn`s richtig scheppert übertrage ich keine
Angst auf unsere Hunde. Trotzdem haben die Hunde Angst.
Der Große hechelt und lüllt die ganze Bude voll und die Kleine versucht mit allen Mitteln ins Bett zu kommen. Wenn ich es überhaupt mitbekomme ( ich schlaf wie ein Brett) steh ich auf und leiste ihnen ein bisschen Gesellschaft.Meist ist bei uns ein Gewitter schnell vorbei.
Sylvester ist es genauso obwohl hier ganz wenig los ist.
 
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