Hundeführerwaffe .308 Win vs .338 Federal vs. .358 Winchester

Ruger M77 Hundeführerwaffe

  • im vorhandenen Kaliber .308 Win nutzen

    Abstimmungen: 86 85,1%
  • oder Laufwechsel auf .338 Federal

    Abstimmungen: 6 5,9%
  • oder Laufwechsel auf .358 Winchester

    Abstimmungen: 9 8,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    101
G

Gelöschtes Mitglied 26188

Guest
Nein, das ist gar nicht sicher. Sogar das Gegenteil ist der Fall. Du bist schlichtweg falsch informiert.

Ein einziges Ereignis reicht aus das Gehör zu zerstören bzw nachhaltig zu schädigen. Das sage nicht ich, sondern der HNO der mich aufgrund eines Knalltraumas behandelt hat. Das kann man zudem überall nachlesen.

Aber ja, es liegt am HF was er seinem Hundl zumutet. Schade fürs Hundl wenn der HF ahnungslos ist.

Oh und als Info für alle interessierten. Ein festgeschraubter Schalli ist kein fragiles Bauteil. Zudem kann man die auch erst unmittelbar vor dem Schuss aufschrauben oder man holt sich einen mit Schnellverschluss, da dauert das Ganze dann keine 3 Sekunden, sondern 0,5Sekunden. Wenn es ganz ganz schnell gehen muss kann man aber auch ohne schießen. Ich glaube einige hier sind etwas Fantasielos oder schon ein wenig festgefahren.

Und noch ne kleine Info für diejenigen die glauben eine Flinte sei ähnlich "laut" wie eine Büchse.

- Flinte 12/70 (Munition RWS Trap spec.) eo [dB] = 137
- Büchse irgendwas um die 162dB

Da ist der Schalldruck (und darauf kommt es an) dann mal eben mehr als 10x stärker. Das sind, gerade in diesen gefährlichen Bereichen, Welten!

Dass bereits ein einziges Ereignis für einen Gehörschaden ausreichen kann, ist mir auch bekannt. edit
 
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Es gibt zwei Möglichkeiten, wie ein Jäger ausgeprägt sein kann. Er ist ein Rabauke und sieht in seinem Hund ein reines Arbeitsgerät oder er ist ein zivilisierter Mensch. Von der Zivilisiertheit hängt es ab, was ich meinem Tier in welcher Ausprägung bzw. Intensität zumute. Aber das müssen wir nicht weiter vertiefen.
Warst Du eigentlich überhaupt schon einmal bei einer Nachsuche dabei?
 
G

Gelöschtes Mitglied 26188

Guest
Spannende Diskussion!
Wie macht das eigentlich Chris Balke. Habe einige Fotos von ihm gesehen, wo er einen SD auf seiner Blaser hat. Weiss jemand, welchen SD er verwendet bei welcher Lauflänge?
Sagen wir mal so: Wie sich Hr. Balke auf Photos ablichten lässt, ob er Werbeverträge hat oder nicht und was er bei einem Einsatz dann tatsächlich führt oder nicht, muss nicht zwingend identisch sein. Ob die Stabilität einer Lauf-SD-Kombi den extremen Anforderungen und Belastungen vieler Nachsuchen oder denen von Durchgehschützen genügt, könnten präzise schriftliche Anfragen bei den Herstellern klären (oder vielleicht auch ein vertrauenwürdiger, fähiger Büchsenmachermeister) und ob eine solche Lösung praktikabel ist, können Leute sagen, die tatsächlich viele viele Nachsuchen machen.

Was man aber auf alle Fälle sofort festhalten kann: Jeder einzelne Schuß ist für Hundeohren eine Qual. Jagdhunde sind aber nun einmal auch Arbeitshunde, die man einsetzen muss, wo es sonst absolut keine alternativen Möglichkeiten gibt und somit bleibt nix anderes übrig, als seinem geliebten Hundl auch Unannehmlichkeiten abzuverlangen.

Nur ist immer die Frage, in welchem Umfang ich meinem Hundl etwas zumute bzw. zumuten muss. Es gibt Leut, die haben den Hund im Übrigen net aus der Hütte zu locken, sind aber jagdlich überall vorne mit dabei, weil es für sie nix Schöneres gibt, als die Rabaukenjagd. Und dann gibts noch Leut, die machen Nachsuchen, welche ethisch und tierschutzrechtlich zwingend sein müssen, aber auch bei Nachsuchenführern kann man sagen, dass jene Hundeführer, die sehr viel nachsuchen und landauf landab gefragt sind, auch zwei oder mehrere Hunde führen (können), um die Belastungen für ein Hundl signifikant zu reduzieren. Hat man den Arsch dafür finanziell zu weit unten, sollte mans halt bleiben lassen, anstatt zu glauben, über die Jagd und den Hund aus falsch verstandenem "Elitebewusstsein" Dinge erreichen zu müssen, von denen man in anderen Lebensbereichen tausende Meilen entfernt war oder ist.

Es ist also immer die Frage, wie ein Führer zu seinem Hund steht. Es gibt A......., für die ist ein Hund blos Mittel zum Zweck und Arbeitsgerät wie eine Bixn oder ein Messer. Und es gibt jagende Menschen, für die ihr Hund weitaus mehr bedeutet und wo auch der Jagdhund ein liebenswertes Familienmitglied ist. Solche tierlieben Menschen bzw. Jäger werden stets das rechte Maß finden und bei diesen Leuten ist auch die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer, dass ihr Hundl schwere Schädigungen durch Überlastung erleidet.
 
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Es gibt zwei Möglichkeiten, wie ein Jäger ausgeprägt sein kann. Er ist ein Rabauke und sieht in seinem Hund ein reines Arbeitsgerät oder er ist ein zivilisierter Mensch. Von der Zivilisiertheit hängt es ab, was ich meinem Tier in welcher Ausprägung bzw. Intensität zumute. Aber das müssen wir nicht weiter vertiefen.
Ich stelle jetzt sofort das Buschieren auf Raubwild und Kanin ein, Nachsuchen auf Enten und Gänse gehen natürlich auch nicht mehr und Fangschüsse auf gestelltes Wild bei der Schalenwildnachsuche sind natürlich aufgrund der Lärmentwicklung grundsätzlich abzulehnen!

Das es in Foren und auf FB eine Menge Jagdtheoretiker gibt, daß weiß ich seit Jahren, daß es sich aber im Moment so häuft, ist schon etwas nervig. Das es diesen Usern nicht zu doof ist, ihre geballte Ahnungslosigkeit im Internet zur Schau zu stellen, daß ist nur schwerlich zu verstehen!
 
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Ich stelle jetzt sofort das Buschieren auf Raubwild und Kanin ein, Nachsuchen auf Enten und Gänse gehen natürlich auch nicht mehr und Fangschüsse auf gestelltes Wild bei der Schalenwildnachsuche sind natürlich aufgrund der Lärmentwicklung grundsätzlich abzulehnen!
Scheinbar hast du irgendwo den Faden verloren.

Flinte passt. Ist nicht soo laut. Außerdem ist dein Hund 1m neben dir wenn du buschierst und machst du das mit ner Büchse? Fängst du Gänse und Enten mit ner Schusswaffe ab? Bei uns geht das ohne. Die werden gegessen, Schrot schmeckt scheiße.

Fangschuss mit der Büchse mit Hund am Bail würde ich einfach nur mit Dämpfer machen. Wieso auch nicht? Der Aufwand ist minimal und ich mag meinen Hund. Kann aber jeder halten wie er möchte.

Du hast keinen Schalldämpfer oder? Du bist hier der Theoretiker was die Jagd mit SD angeht
 
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Scheinbar hast du irgendwo den Faden verloren.

Flinte passt. Ist nicht soo laut. Außerdem ist dein Hund 1m neben dir wenn du buschierst und machst du das mit ner Büchse? Fängst du Gänse und Enten mit ner Schusswaffe ab? Bei uns geht das ohne. Die werden gegessen, Schrot schmeckt scheiße.

Fangschuss mit der Büchse mit Hund am Bail würde ich einfach nur mit Dämpfer machen. Wieso auch nicht? Der Aufwand ist minimal und ich mag meinen Hund. Kann aber jeder halten wie er möchte.

Du hast keinen Schalldämpfer oder? Du bist hier der Theoretiker was die Jagd mit SD angeht
Der nächste Theoretiker, der sich zu Wort meldet.

PS. Ich habe zu Schalldämpfern mit Absicht nichts geschrieben, weder positiv noch negativ, weil ich in der Tat zu wenig davon kenne und darum meinen Rand halte.
 
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Der nächste Theoretiker, der sich zu Wort meldet.

PS. Ich habe zu Schalldämpfern mit Absicht nichts geschrieben, weder positiv noch negativ, weil ich in der Tat zu wenig davon kenne und darum meinen Rand halte.
Nun, du hast dich eben doch geäußert, mit deiner abstrusen Abhandlung was nun nicht mehr geht. Gehen tut immer noch alles. Kein Problem.
Zudem ist theoretisches Wissen immer noch mehr Wert als praktisches Unwissen.

Egal, jeder wie er mag.
 
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Gelöschtes Mitglied 26188

Guest
Ich stelle jetzt sofort das Buschieren auf Raubwild und Kanin ein, Nachsuchen auf Enten und Gänse gehen natürlich auch nicht mehr und Fangschüsse auf gestelltes Wild bei der Schalenwildnachsuche sind natürlich aufgrund der Lärmentwicklung grundsätzlich abzulehnen!

Das es in Foren und auf FB eine Menge Jagdtheoretiker gibt, daß weiß ich seit Jahren, daß es sich aber im Moment so häuft, ist schon etwas nervig. Das es diesen Usern nicht zu doof ist, ihre geballte Ahnungslosigkeit im Internet zur Schau zu stellen, daß ist nur schwerlich zu verstehen!
Du hast das Problem (nicht nur hier an der Stelle), dass Du es brutalstmöglich ablehnst, zu verstehen, wie etwas gemeint ist. Ich frage mich gerade, WO Du beheimatet bist oder Dich jagdlich dauerhaft bewegst, wenn DU soviel buschieren musst oder massenhaft Nachsuchen auf Enten und Gänse hast und v. a. das alles mit immer nur einem Hund. Ein wirklich sensationeller Praktiker, der für außerordentlich gutes Image im Internet sorgt.
 
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Gelöschtes Mitglied 26188

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Mich schleicht der Verdacht, dass hier ein Nichtschwimmer über die Durchschwimmung des Ärmelkanals referiert...
Anstatt mir die Unerfahrenheit vorzuwerfen, würde ich mal vorschlagen, das Argument konkret zu benennen, welches Du widerlegen willst. Aussagen wie die von @Bollenfeld dokumentieren doch überdeutlich, wie treffend ich gewisse Menschenschläge beschrieben habe.
 
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Du hast das Problem (nicht nur hier an der Stelle), dass Du es brutalstmöglich ablehnst, zu verstehen, wie etwas gemeint ist. Ich frage mich gerade, WO Du beheimatet bist oder Dich jagdlich dauerhaft bewegst, wenn DU soviel buschieren musst oder massenhaft Nachsuchen auf Enten und Gänse hast und v. a. das alles mit immer nur einem Hund. Ein wirklich sensationeller Praktiker, der für außerordentlich gutes Image im Internet sorgt.
Ich führe Jagdgebrauchshunde, vor denen im Laufe eines Lebens einiges an Wild geschossen wird. Damit müssen meine Hunde und andere gute, vielbejagte Hunde einfach klarkommen. Abseits der Jagd sind es vielgeliebte Familienhunde, aber der Jagdgebrauch steht oben an und das wird nie in Frage gestellt werden! Und wenn man die passionierten Hunde fragen würde, dann würden die ein Leben auf der Jagd dem Sofa vorziehen!

Diese ganzen Pussiehundeführer, mit ihrer ellenlangen Bedenkenliste, wie es ist zu kalt, zu naß, zu warm, zu trocken, die Jagd dauert zu lang, zu laut, zu gefährlich, zuviele Dornen, scharfes Schilf, es wird zuviel Leistung verlangt, oh die Hunde müssen gehorsam sein, etc. sollten sich einfach mal zurückhalten!
 
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Gelöschtes Mitglied 26188

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Nun, du hast dich eben doch geäußert, mit deiner abstrusen Abhandlung was nun nicht mehr geht. Gehen tut immer noch alles. Kein Problem.
Zudem ist theoretisches Wissen immer noch mehr Wert als praktisches Unwissen.

Egal, jeder wie er mag.
Lassen wir mal @Bollenfeld aus dem Spiel. Das ist ne Sondernummer, der grds. nur dumm daher redet, wenn ihm was net passt. Ich würde einen erfahrenen Praktiker nicht dafür kritisieren, dass er etwas nicht einsetzt, wovon ich hinsichtlich der Praktikabiltät im Einsatz nicht mitreden kann, weil die Erfahrung fehlt. MEINE Kritik setzt an einer ganz anderen Stelle an und da ist es auch klar, dass sich der ein oder andere Typ auf den Schlips getreten fühlt, der sich vielleicht unter die kritisierte Klientel subsumieren könnte.
 
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In der Berufsbeschreibung eines Jagdgebrauchshundes steht nun mal drin, daß ab und an Wild vor ihm geschossen wird. Wer damit nicht leben kann, der darf keinen Jagdgebrauchshund führen!
 
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