Hunt on Demand

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#46
Ich muss sagen, keine schlechte Idee! Ob es allerdings klappen wird und 8€ pro Monat ein angemessener Preis sind wird sich noch herausstellen. Das man als Blogger bzw. Jagdfilmer sehr viel Zeit investiert und es eine riesige Arbeit ist die Filme aufzunehmen, zu verarbeiten und zu schneiden steht außer Frage.
Deshalb war es meiner Meinung auch nur eine Frage der Zeit bis einer auf die Idee kommt, dass man auch noch Geld dafür verlangen könnte, vom Grundsatz her gerechtfertigt wie ich finde, deswegen wünsche ich euch viel Erfolg bei eurem Projekt!

Den größten Vorteil den ich darin aber sehe ist, dass bestimmte Jagdfilmer ihre Videos nicht mehr auf Youtube veröffentlichen werden, den diese haben der Jagd schlichtweg nur geschadet.
Schade ist es primär um JagenNRW und Dreispross, deren Videos auch sehr gut für die Öffentlichkeit und jeden Jäger anzusehen waren, ohne dass es auch nur irgendetwas zu bemängeln gibt.
Über das letzte Video der Hunterbrothers wollen wir gar nicht erst sprechen...

Ergänzend dazu gesagt sei noch, dass die Video- und Schnittqualität und Quantität mancher Blogger definitiv das Geld wert sein würde, allerdings sind es dafür ein paar wenige, ich persönlich sehe da zwei oder drei Kanäle.
Dagegen frage ich mich, dass der Kanal Hunterfieber dort auftaucht, der durch vorgeben des Erlegens eines Fallwildhirsches und schlechte Video/Bloggerqualität auffällt.
 
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#48
Hat JagenNRW nicht geschrieben, dass er gar kein eigenes Revier hat. Drum weiss er vielleicht auch nicht, was so ein Revier mit allem Zipp und Zapp übers Jahr kostet.
"Hobbies" gehen häufig ganz schön ins Geld, das scheint so zu sein. Andererseits muss man jedoch sagen, dass eine Eintrittskarte zu einem Champions League Spiel z.B. von Bayern München (wie sieht es beim BVB oder Schalke aus?) schnell mal viel mehr kostet, geschweige denn eine Jahresdauerkarte. Man möchte sich ja auch ein Bier, eine Bratwurst oder eine Brezel zu Gemüte führen, sind Nebenkosten. Aber Spass macht es, wenn sie gewinnen, sonst war der Abend/Nachmittag für 'n Allerwertesten.
Gruss, DKDK.
 
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#51
So muss man das wirklich sehen. Eine positive Entwicklung!
Vermutlich ist es lediglich eine Frage der Zeit bis wieder neue "junge Youtuber" nachkommen, welche noch nicht den Anspruch haben Geld zu verdienen und die Lücke, welche die "Hunt on Demand Teilnehmer" bei Youtube hinterlassen versuchen zu füllen. Diese würden es im Vergleich leicht haben, weil kostenlos. Evtl haben sie sogar dann wieder mehr Reichweite als Hod?, denn die Plattform Youtube ist bestimmt ein größerer Multiplikator?
 
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#52
Wir schreiben das Jahr 1894. Die erste Ausgabe der "Wild und Hund" erscheint und wird sofort an den Stammtischen diskutiert:

Rudi: "Jagdgeschichten schreiben, das ist doch ein Hobby. Die Redakteure sollen das in ihrer Freizeit machen, wie normale Menschen!"
Hubertus: "Wenn, dann ohne Werbung. Immerhin bezahle ich für das Heft!"
Heinrich (lachend): "Jagdgeschichten schreibt man nicht auf, die erzählt man am Feuer mit einem Bier in der Faust!"
Franz (8lallend): "Druckkosten, Fahrtkosten, Spesen... Wenn ich es mir nicht leisten kann, dann mache ich halt keine Zeitschrift!"

Alle, im Chor: "Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, wollen wir nicht!! Umsonst würd'' ich aber doch gern ein Heft nehmen!"
Richtig. Deshalb lasse ich das Heft im Regal und schaue mir nichtmal die kostenlosen Videos an.
Ich habe auch keine Jagdsimulation auf dem Computer oder dem Smartphone ;)
Es interessiert mich einfach nicht.
Die SI-Zeitschriften finanzieren sich ebenfalls mehr aus den Werbekunden und nicht aus den Lesern.

Ich ärgere mich schon genug, über die Zwangsgebühren fürs Fernsehen. Auch hier würde ich gern verzichten.
 
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#53
Das Influencer-System lässt sich eben nicht mit Bezahlfernsehen kombinieren. Zwei, drei der genannten werden bleiben, der Rest wird sich anderen Zielen zuwenden oder wieder bei Youtube um Abonnenten werben.
Um Filmchen die im Titel "Praktikant" oder "Gebrüder" haben, mache ich eh einen großen Bogen. Zu einem guten Film gehören Handlung und Spannungsbogen. Der Schuss auf ein Stück Wild alleine reicht eben nicht aus.

Das Argument, das etwas seinen Preis haben muss, gilt für den Verbraucher nur, weil das Ding seinen Preis wert ist und nicht, weil seine Herstellung einen Preis kostet.
 
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#54
Gibt es denn schon Erfahrungswerte, wie viele Abonnenten sich bisher gefunden haben bzw. von welcher Größenordnung man ausgeht bzw. erhofft?
 
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#55
Wie jetzt, machst du Frau und Kinder auch auf professionellem Niveau?;)
Wenn ja, dann hätte ich gerne eine detaillierte Betriebsanleitung dazu!
Eigentlich bezog ich mich nur auf das Werkzeug, sorry für die schlampige Formulierung.

Ernsthaft betrachtet ist Familienvater aber auch auf jeden Fall ne professionelle Beschäftigung, wie immer eine Frage der Definition. Wo es zum Lebenserhalt dient, mit allen Pflichten und Sorgen, hört für mich die Liebhaberei auf. Der Hinweis auf die Belastungen eines Pächters weiter oben ist ähnlich zu sehen.

Ob man ein Filmchen mehr oder weniger in die Welt setzt, ist hingegen nur dann von Belang, wenn man davon lebt. Das kann ein Taschengeld sein, wie die Vermarktung von ein paar Stück Wild, selbst wenn ich das auf dem Niveau eines gelernten Metzgers mache, aber es mit den Kosten und dem Zeitaufwand für die Erlegung zu verrechnen wäre nicht angebracht, es sei denn, ich will mich ärgern.
 
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#56
Wer das Video aus Post #4 kritisiert, der muss einfach mal das Alter der Leute bedenken.

Manche sind wohl kaum 20, die waren bei der ersten Big Brother Staffel noch nicht einmal geboren. Die sind medial komplett anders geprägt als frühere (Halb-) Generationen. Das kann und muss man nicht verstehen oder gut finden. Entscheidend ist nur, wie es bei der Zielgruppe (den U25 Jährigen?) ankommt.

Das Problem wird sein, dass die Leute für 8€ einen unglaublichen Output erwarten werden. Da wird es mit alle vier Wochen mal 8 Minuten Video nicht getan sein.
 
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#57
moin,
ich wäre froh wenn so etwas wie "Fieldsport Britan" o.ä. in deutsch geben würde.
Ich komme meist mit dem englischen ganz gut klar...aber eine "richtige!"
Jagdsendung ähnlich wie Fieldsport Britan würde ich mir wohl was kosten lassen...
hier werden ja auch Neuigkeiten aus aller Welt mit rein gepackt...ist sicher interessant...

euch wünsche ich viel Erfolg!!
(...vlt ist es in einigen Jahren "Gang un Gäbe" Geld für YT auszugeben...)
gruß dorfler
 
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#60
Wenn ich das richtig sehe, kann man ab sofort die Videos von einigen "Bloggern" nur noch kostenpflichtig ansehen, für 8 Euro im Monat bzw 80 Euro im Jahr. Unter anderem Huntingroom, die Reilmann Brüder und offensichtlich leider auch JagenNRW

www.hunt-on-demand.com

Zum einen weiß ich jetzt, warum so lange keine Videos mehr von denen gekommen sind. Zum anderen weiß ich jetzt auch, welche Abos und Profile ich kündigen werde.

Was haltet ihr davon?
Hört sich spannend an. Habe mich in letzter Zeit gewundert, warum kaum mehr Videos von den entsprechenden Kandidaten hochgeladen wurden.
Finde es einen mutigen Schritt hinter die Paywall zu verschwinden. Acht Euro monatlich sind nicht die Welt, wenn man sich den Zugang mit Jagdfreunden teilen würde. Funktioniert bei Netflix und Co. wunderbar. Voraussetzung für ein Abo bei HoD wäre für mich aber, dass die Filme redaktionell besser werden (keine Drückjagd Selfies in Daddys Revier) und die vielen Produktplatzierungen sollten verschwinden. Ebenfalls könnte ich mir Content aus dem Ausland gut vorstellen (bei Netflix gabs neulich ne Staffel Meat Eater). Ob das monetär zu realisieren ist, weiß ich nicht.
Ich vermute aber, dass es die Buben schwer haben werden. Die Zielgruppe ist verschwindend gering wenn ich mir die Demografie unter uns Jägern ansehe.

WH
 
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