Hunters Brothers: Die Jagd-Diskussion

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[QUOTE="Stoeberjaeger, post: 4117320, member: 6072"

....

Zum Thema "ganzjährige Prädatorenjagd", die z. B. im Thread "Ärger mit der hess. Jagdverordnung" gerade diskutiert wird, würde das bedeuten, dass die proklamierte Wirkung auch erreicht wird, dass also durch ganzjährige statt halbjähriger Waschbärbejagung unter strikter Einhaltung des Elterntierschutzes tatsächlich der Waschbärbestand so deutlich abgesenkt werden kann, dass die Schäden an Häusern und Tierwelt (mittelfristig) spürbar zurückgehen. Das bezweifele ich.[/QUOTE]


Leider Off Topic hier;
deshalb führe deine Aussage doch bitte auch mal in den entsprechenden Thread "Ärger mit der hess. Jagdverordnung" und du kannst uns dort deine persönliche Wildtiermanagement-Expertise zur Prädatorenjagd und Fallenjagd gerne mal detaillierter erläutern; garantiert mit entsprechender Replik!
 
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.... aber so zu tun, als jage man ausschließlich, um der Gesellschaft ganz altruistisch einen Gefallen zu tun und um gesundes Fleisch zu essen ist mir zu unehrlich- und ich möchte/werde dazu stehen, dass ich jage und fische, weil ich Freude am Beutemachen habe.....
100% Zustimmung!

Authentitisches Auftreten halte ich auch für wichtig, wenn man überzeugen möchte.

Es sind aber zwei völlig verschiedene Dinge, warum DU (ich übrigens auch) gern zur Jagd gehst und Freude am Beutemachen hast und warum die Gesellschaft es Dir erlauben sollte. Dem Gesetzgeber ist es völlig wumpe, ob Jäger Werbe aus Leidenschaft zur Jagd geht, oder sich aus reinem Pflichtbewusstsein dazu durchringt. Hauptsache das Ergebnis ist sinnvoll und zielführend.

Und warum ist das so?

Weil jede Jagdausübung das Risiko birgt, dass Wild nicht schlagartig tödlich getroffen wird und sich langsam zu Tode quälen muss. Dieses Risiko kann man reduzieren, wenn man sich auf sinnvolle Jagdausübung beschränkt, so, wie es das Tierschutzgesetz fordert. Dann ist Jagd einen schöne Verknüpfung von ganz persönlicher Freude am Beutemachen (die uns als Jäger antreibt und die man gern auch zugeben sollte) und einem wertvollen Beitrag für die Gesellschaft, den man glaubhaft vermitteln kann.
 
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Wie oft, hilft der Blick ins Gesetz. Und dann zeigt sich, dass das Jagdrecht ein Eigentumsrecht ist, mit Grund und Boden verknüpft, weil Wild Schäden macht und diese möglichst vermieden werden sollen durch die Bejagung. Das ist der Auftrag. Das kann ein angestellter Berufsjäger emotions- und freudarm erledigen oder der Freizeitjäger XY mit großen Emotionen und großer Freude. Da Jagd aber unzweifelhaft auch mit dem Töten von Säugetieren, mit potenzieller Fremdgefährdung und mit Waffenbesitz einhergeht, schaut die Gesellschaft genauer hin, ob sie Jagd als Freizeitvergnügen erhalten will oder nicht.
 
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Kann ja jeder mal für sich beantworten, warum er jagt.
Die Frage ist schon spannend. Und wenn man sich damit selbst auseinandergesetzt hat, kommt auch kein unglaubwürdiger Gequatsche raus, wenn einem jmd fragt.

So ein unvoreingenommenes Herangehen wie das der HB, die sich über Hater einfach keinen Kopf machen, sondern stattdessen ihr Ding, ist klasse. Auch wenn man selbst mit dem ein- oder anderen vielleicht nicht zu 100% d'acors geht (das tue ich übrigens mit dem Fahrstil etlicher Mitautofahrer auch nicht), nutzt es der Sache insgesamt.
Es muss in der Gesellschaft WIEDER selbstverständlich sein, jagen zu gehen. Und am besten macht man das selbstverständlich, in dem man es einfach tut und nirgends verheimlicht.
 
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Wie oft, hilft der Blick ins Gesetz. Und dann zeigt sich, dass das Jagdrecht ein Eigentumsrecht ist, mit Grund und Boden verknüpft, weil Wild Schäden macht und diese möglichst vermieden werden sollen durch die Bejagung. Das ist der Auftrag. Das kann ein angestellter Berufsjäger emotions- und freudarm erledigen oder der Freizeitjäger XY mit großen Emotionen und großer Freude. Da Jagd aber unzweifelhaft auch mit dem Töten von Säugetieren, mit potenzieller Fremdgefährdung und mit Waffenbesitz einhergeht, schaut die Gesellschaft genauer hin, ob sie Jagd als Freizeitvergnügen erhalten will oder nicht.
Und wer sollte die von Dir mit "Freizeitjäger" Ttitulierten ersetzen?
380000 neue Beamte?
Klar, die Vorstellung gefällt einem als Beamten.
Im übrigen ist es genauso wie Du schreibst, ein Teil des Eigentumsrechts. Und da wollte ich auf meinem Grund und Boden keinen staatlich angewiesenen und auch noch, weil eben steuerfinanzierten, von mir zu bezahlenden Knospenknipser werkeln lassen.
Das kommt nämlich einer Enteignung plus Rechnungsstellung über selbige gleich.
Das würde Vater Staat, der längst ein verkommener, alter Drecksack geworden ist, selbstverständlich gut gefallen. Und dahin soll die mediale Reise gehen. Mit Hilfe von beschissener Berichterstattung der "öffentlich-rechtlichen Umerziehungs und Verdummungssender" fürs nichtjagende Stadtvolk, das weder Ahnung von Landwirtschaft, Wald, Wildbeständen, Populationsdynamik oder Waschbären auf dem Speicher hat.
 
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Und dann zeigt sich, dass das Jagdrecht ein Eigentumsrecht ist, mit Grund und Boden verknüpft, weil Wild Schäden macht und diese möglichst vermieden werden sollen durch die Bejagung.
In erster Linie ist es als Eigentumsrecht mit Grund und Boden verknüpft, weil es um die Nutzung und Fruchtziehung geht - so wie bei „Euch“ die Sache mit den Bäumchen.

Da Jagd aber unzweifelhaft auch mit dem Töten von Säugetieren, mit potenzieller Fremdgefährdung und mit Waffenbesitz einhergeht, schaut die Gesellschaft genauer hin, ob sie Jagd als Freizeitvergnügen erhalten will oder nicht.
Und wer soll es statt der „Freizeitjäger“ richten? Ich würde mir ja wünschen, die gesamte unfähige und unnötige Freizeit- und Hobbyjägerschaft würde einfach mal geschlossen für zwei Jahre vollständig den Dienst quittieren. Dann soll die Gesellschaft mal genau gucken.
 
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Wenn wir schon dabei sind würd ich gleich noch die Ganzen Hobbyfeuerwehrleute durch Profis ersetzen sind auch 1.000.000 Neue Beamtenstellen (y)(y)(y)
:love:
Oh ja bitte.
Auch da sollte der Gesetzgeber unbedingt mal genauer schauen, wer so alles mit einem Schlauch hantiert :cool: und die Öffentlichkeit muss nach den Beweggründen der Hobbyfeuerwehrleute fragen dürfen.
 
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Wenn ich die hocherfolgreichen Projekte betrachte, die der s.g. Gesetzgeber/ die Administration so bemüht ist umzusetzen, sollte sich die Administration vielleicht, mit Ausnahme von Justiz und Polizei, grundsätzlich überall und immer raushalten und ALLES privatisieren.


Grosso
 
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Und wer sollte die von Dir mit "Freizeitjäger" Ttitulierten ersetzen?
380000 neue Beamte?
Klar, die Vorstellung gefällt einem als Beamten.
Im übrigen ist es genauso wie Du schreibst, ein Teil des Eigentumsrechts. Und da wollte ich auf meinem Grund und Boden keinen staatlich angewiesenen und auch noch, weil eben steuerfinanzierten, von mir zu bezahlenden Knospenknipser werkeln lassen.
Das kommt nämlich einer Enteignung plus Rechnungsstellung über selbige gleich.
Das würde Vater Staat, der längst ein verkommener, alter Drecksack geworden ist, selbstverständlich gut gefallen. Und dahin soll die mediale Reise gehen. Mit Hilfe von beschissener Berichterstattung der "öffentlich-rechtlichen Umerziehungs und Verdummungssender" fürs nichtjagende Stadtvolk, das weder Ahnung von Landwirtschaft, Wald, Wildbeständen, Populationsdynamik oder Waschbären auf dem Speicher hat.
edit

Mir ist das völlig Wurscht, ob Freizeitjäger oder angestellter Jäger, Hauptsache er macht ordentlich Strecke und ist nicht, wie die meisten der 380.000 Jagdscheinhaber, lediglich bewaffneter Spaziergänger und Jagdverbalist.
 
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Mir ist das völlig Wurscht, ob Freizeitjäger oder angestellter Jäger, Hauptsache er macht ordentlich Strecke und ist nicht, wie die meisten der 380.000 Jagdscheinhaber, lediglich bewaffneter Spaziergänger und Jagdverbalist.
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Sicherheitshalber bist Du die Antwort auf die Frage, wer die ganzen Freizeitjäger ersetzen soll, schuldig geblieben.
Und weil Du eben keine Antwort hast, wenn Du eine hättest, käme genau das oben angesprochene Szenario raus, wirfst Du mit Dreck.
Oder besser Du versuchst es.
Immerhin, der Versuch zählt auch.
Was dämlicheres wie Deinen obigen Kommentar hab ich echt seit Jahren nicht gelesen. Und das will was heißen. Immerhin hab ich sogar im LL gelesen.
 
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wie die meisten der 380.000 Jagdscheinhaber, lediglich bewaffneter Spaziergänger und Jagdverbalist.
Sorry Oberförster, aber genau das ist der staatliche und forstliche Hochmut, den ich sehr kritisiere. Wer steht denn in der Mehrzahl auf Euren Drückjagden auf den Böcken, schnallt seine Hunde, geht mit durch? Wieviel des staatlichen Abschusses geht auf private Jagdgäste und private Mitgeher?
 
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Sicherheitshalber bist Du die Antwort auf die Frage, wer die ganzen Freizeitjäger ersetzen soll, schuldig geblieben.
Und weil Du eben keine Antwort hast, wenn Du eine hättest, käme genau das oben angesprochene Szenario raus, wirfst Du mit Dreck.
Oder besser Du versuchst es.
Immerhin, der Versuch zählt auch.
Was dämlicheres wie Deinen obigen Kommentar hab ich echt seit Jahren nicht gelesen. Und das will was heißen. Immerhin hab ich sogar im LL gelesen.
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Nur, damit ich es richtig verstanden habe: Du bist also der Meinung, dass alle 380.000 Jagdscheininhaber zurJagd gehen und kräftig Strecke machen?
 
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