Hunters Brothers: Die Jagd-Diskussion

Anzeige
Mitglied seit
1 Jan 2010
Beiträge
7.030
Gefällt mir
1.230
Sorry Oberförster, aber genau das ist der staatliche und forstliche Hochmut, den ich sehr kritisiere. Wer steht denn in der Mehrzahl auf Euren Drückjagden auf den Böcken, schnallt seine Hunde, geht mit durch? Wieviel des staatlichen Abschusses geht auf private Jagdgäste und private Mitgeher?
Ich kann Dir keine bundesweite Statistik nennen. Aber vielleicht hast Du ja Zahlen parat?
DJ machen wir schon lange nicht mehr, daher trifft die Aussage nicht zu. Und zum Abschuss: die neun Forstleute, die in der Regieagd tätig sind erlegen mehr als die Hälfte der Rehleins. Rund 40% erlegen die 50 Begeher. Dennoch schätze ich die privaten Mitjäger als wichtigen Teil der Jagd.
 
Mitglied seit
30 Aug 2007
Beiträge
2.651
Gefällt mir
1.635
ohne Worte:

Anhang anzeigen 96556

Aber wir könne gerne wieder zu den Verhältnissen in der DDR zurückkehren.
Mit weniger, aber dafür 100% linientreuen Genossen.:rolleyes:

basti
Da gab es genau die gleichen Quatschköppe und Schauhasen wie heute!
Die 90% Strecke wurden damals auch von nur 10% der Jäger gemacht.
Daran hat sich bis heute nix, aber auch garnix geändert!
Gruß-Spitz
 
Mitglied seit
22 Okt 2015
Beiträge
612
Gefällt mir
903
Ich selbst habe leider auch keine Zahlen. Meine Fragen sollten zum Nachdenken anregen. Der Post zuvor von basti ist allerdings ein Fingerzeig. Wohlgemerkt: 75% der Strecke bei Landesforsten! Wie hoch damit der Anteil an der Gesamtstrecke ausfällt? Wieviel Stunden Aufwand da wohl dahinterstehen, für welche die Privatjäger nicht nur nicht entlohnt werden, sondern für die sie in ihrer Dümmlichkeit gar noch Pacht und Entgelte bezahlen.
 
Mitglied seit
1 Jan 2010
Beiträge
7.030
Gefällt mir
1.230
Ich selbst habe leider auch keine Zahlen. Meine Fragen sollten zum Nachdenken anregen. Der Post zuvor von basti ist allerdings ein Fingerzeig. Wohlgemerkt: 75% der Strecke bei Landesforsten! Wie hoch damit der Anteil an der Gesamtstrecke ausfällt? Wieviel Stunden Aufwand da wohl dahinterstehen, für welche die Privatjäger nicht nur nicht entlohnt werden, sondern für die sie in ihrer Dümmlichkeit gar noch Pacht und Entgelte bezahlen.
Du sprichst einen wichtigen Punkt an.
 
Mitglied seit
22 Okt 2015
Beiträge
612
Gefällt mir
903
Mitglied seit
15 Mrz 2005
Beiträge
6.702
Gefällt mir
3.352
Bruttolohnkosten inkl. Arbeitsplatzauststattung wie hoch? 80, 90, 100 Tausend?

Was zahlen die 50 Begeher pro Jahr? 100 EUR? 200 EUR?

Ergibt eine Deckungslücke von 85.000,00 bis 110.000,00 EUR?



Welchen? Die Dümmlichkeit nehme ich an.....
Gehen wir mal sicher davon aus, dass zwei Berufsjäger inkl. Arbeitsplatzkosten im Jahr eher rund ~ € 100.000,00 kosten und wenn wir weiter davon ausgehen, dass so ein Begeher/ Pirschbezirkler bezahlt und da die von dir angenommenen € ~ 100.000,00 für 50 solcher Jäger zusammen kommen, läge die Differenz bei ~ € 200.000,00.

Wir können uns natürlich auch die Entwicklung der im Landes- und Bundesforst angestellten Waldarbeiter anschauen und annehmen, dass man mit eigenen Mitarbeitern besonders effizient und wirtschaftlich unterwegs war und sich nur zunehmend privater Forstunternehmungen bedient, weil die eigenen Mitarbeiter alle eine Nadelholz-Allergie hatten.


Grosso
 
Mitglied seit
15 Mrz 2005
Beiträge
6.702
Gefällt mir
3.352
edit

Nur, damit ich es richtig verstanden habe: Du bist also der Meinung, dass alle 380.000 Jagdscheininhaber zurJagd gehen und kräftig Strecke machen?
Davon würde ich tatsächlich nicht ausgehen. Ich denke, ein Teil der Jagdscheininhaber geht gar nicht jagen, auch nicht im Sinne eines bewaffneten Spaziergangs.


Grosso
 
Mitglied seit
1 Jan 2010
Beiträge
7.030
Gefällt mir
1.230
Bruttolohnkosten inkl. Arbeitsplatzauststattung wie hoch? 80, 90, 100 Tausend?

Was zahlen die 50 Begeher pro Jahr? 100 EUR? 200 EUR?

Ergibt eine Deckungslücke von 85.000,00 bis 110.000,00 EUR?



Welchen? Die Dümmlichkeit nehme ich an.....
Nein, das meinte ich nicht. Wirklich gute Begeher sollte man bezahlen. Beim SW läuft es ja schon etwas in die Richtung: kostenlose Jagdmöglichkeit + Abschussprämie.
Wenn sich Begeher bspw. als Nebentätigkeit Jagd beruflich ausüben, würde dann nicht für Viele auch der Reiz verlorengehen, Jagd bewusst in der Freizeit auszuüben?

Ich habe übrigens nicht die Absicht Begeher durch Berufsjäger zu ersetzen, solange genügend willige und fähige Begeher bekomme.
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben