Hurra Biber ! - der Irrsinn geht weiter....

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#61
Kannst du dir sparen, aber was machen die Forellen oberhalb des Dammes, die nicht mehr abwandern und erfolgreich ableichen können? Das führt in der Folge oberhalb zu einem Bestandsrückgang und ob die Forellen unterhalb noch die passenden Lebensbedingungen hat, ist auch nicht sicher, da reicht schon zu hohe Temperatur..........
 
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#62
...Der Biber zerstört Lebensraum, der Biber schafft Lebensraum. Es gibt häufige Lebensräume, es gibt seltene Lebensräume. Es gibt kleine Nischen, die schon immer kleine Nischen waren und nicht nur, weil sie selten sind verstärkt gefördert werden müssen. ...
Wenn Du unter "Lebensraum" Maisäcker oder Fichtenforste bis direkt am Bach meinst, dann sind das vielleicht "Lebensräume", die der Biber "zerstört", in Wirklichkeit aber "renaturiert".
Und gerade der Biber schafft extrem viele verschiedene neue kleine ökologische Nischen.
 
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#63
Man sollte dabei vielleicht nicht nur die Käseglocke im Blick haben über einem Tier sondern das ganze sehen und da liegt das Problem! Wo der Biber einen wertvollen Lebensraum negativ beeinflusst gehört das abgestellt, wo er das nicht tut viel Spaß beim gestallten! Alles mit Sinn und Verstand, ohne blinden Aktionismus, welcher mehr schadet als nutzt........
 
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#65
Äsche und Bachforelle sind leider nicht mehr massenhaft vorhanden, dazu haben viele Faktoren beigetragen, hauptsächlich menschliche. Wenn man den Restbestand noch weiter seiner Laichgebiete beraubt, weil man ein anderes Tier wieder einbürgert, muss man eben auch dafür sorgen, dass eben nicht andere seltene Arten weiter gefährdet werden. Also irgendwo muss man ein Gleichgewicht herstellen insbesondere, wenn eine der zu schützenden Arten ein vielfältigeres Angebot an Lebensräumen nutzen kann als die andere!
 
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#66
Wenn Du unter "Lebensraum" Maisäcker oder Fichtenforste bis direkt am Bach meinst, dann sind das vielleicht "Lebensräume", die der Biber "zerstört", in Wirklichkeit aber "renaturiert".
Und gerade der Biber schafft extrem viele verschiedene neue kleine ökologische Nischen.
Ich sehe bei uns nur weite Bach oder Flussgebiete deren ursprüngliche Ufervegetation und damit der Lebensraum unzähligen Getiers restlos vernichtet wurde und das die das Bachufer stabilisierenden Wurzelgeflechte abgestorben sind und somit auch kein Stockausschlag mehr stattfindet.
 
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#69
.....dann brauch man auch keine Jaager mehr !!!! Mehr Wolf, weniger Wild, weniger oder gar keine Jaager mehr....keine Bedrohung durch registrierte Kniften mehr....und fast !!! alle sind zufrieden....wir schaffen das(y)(y)(y)
MfG.
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Jep, und das noch hier richtig breit treten und schon haben die Zecken das Futter im Jagdforum gefunden, was sie zum Dreck schmeissen brauchen.

Der größte Feind der Jagd ist der Jäger selbst.
 
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#70
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Jep, und das noch hier richtig breit treten und schon haben die Zecken das Futter im Jagdforum gefunden, was sie zum Dreck schmeissen brauchen.

Der größte Feind der Jagd ist der Jäger selbst.
@Jäger....habe ich geschrieben das ,,man der Natur die Regulierung überlassen soll bzw. kann" NEIN !!! Ich habe nur ,,das Kind beim Namen genannt" oder was denkst du warum auf ,,biegen und brechen" der Wolf und Luchs mit imensen finanziellen Mitteln, entgegen der Kritiker, hier wieder eingebürgert werden !!!! NICHT'S GESCHIEHT OHNE PLAN !!!
MfG.
 
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#71
Äsche und Bachforelle sind leider nicht mehr massenhaft vorhanden, dazu haben viele Faktoren beigetragen, hauptsächlich menschliche. Wenn man den Restbestand noch weiter seiner Laichgebiete beraubt, weil man ein anderes Tier wieder einbürgert, muss man eben auch dafür sorgen, dass eben nicht andere seltene Arten weiter gefährdet werden. Also irgendwo muss man ein Gleichgewicht herstellen insbesondere, wenn eine der zu schützenden Arten ein vielfältigeres Angebot an Lebensräumen nutzen kann als die andere!
Du hast immer noch kein Beispiel genannt, bei dem der Biber nachweislich am Rückgang irgendwelcher (Fisch)arten massgeblich beteilgt gewesen wäre.
Ganz im Gegenteil profitiert die Fischfauna nach entsprechenden Untersuchungen vom Biber ganz massiv :

Fische und Biber
- Generelle Förderung von Fischen durch Totholz im Wasser
- Zusätzliche Laichplätze, Verstecke, mehr Nahrung
- Erhöhte Produktivität der Biberseen: Dämme 5 x höhere Insektendichte als Wasserfläche, 3 x mehr als fließende Strecken, 80-fach erhöhte Fischdichte an Biberburgen (LfU & LfV 2009)
- Strömungsbewohner auch in an sich trägen Gewässern Steigerung Fischartenvielfalt, teils Verdoppelung
- Stillgewässerfische auch in stark strömenden Oberläufen
- Steigerung Fischartenvielfalt, teils Verdoppelung
 
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#72
Laichplätze für wen?
Welche Insekten?
Und beim vorletzten Punkt kommt man sich schon ein bisschen verarscht vor!
 
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#73
@ Waldameise: Deine Beharrlichkeit in allen Ehren, es geht den Kollegen darum, dass die Oberläufe von Fließgewässern vom Biber besiedelt werden und durch die Veränderung des Gewässers die dortigen seltenen Arten beeinträchtigt werden.
Und alle deine Argumente, die den Biber in einem positiven Licht erscheinen lassen, sprechen nicht gegen eine vernünftige Bestandsregulierung. Ziel der Hege ist ein an den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepasster, artenreicher, gesunder Wildbestand. Was für Reh und Sau gilt, darf und muss auch für den Biber gelten.
 
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#75
@ Waldameise: Deine Beharrlichkeit in allen Ehren, es geht den Kollegen darum, dass die Oberläufe von Fließgewässern vom Biber besiedelt werden und durch die Veränderung des Gewässers die dortigen seltenen Arten beeinträchtigt werden.
Und alle deine Argumente, die den Biber in einem positiven Licht erscheinen lassen, sprechen nicht gegen eine vernünftige Bestandsregulierung. Ziel der Hege ist ein an den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepasster, artenreicher, gesunder Wildbestand. Was für Reh und Sau gilt, darf und muss auch für den Biber gelten.
Auf den Punkt gebracht!
 
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