„Ich bin beim Tierschutz!“

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Das kuriose ist , das sie sich solche menschlichen Worte binnen Sekundenbruchteilen dauerhaft merken. Damals war unser leider schon verstorbener Dackel so etwa knapp ein dreiviertel Jahr alt. Heimlich hatte er sich ein kleines Loch unter dem Gartenzaun gebuddelt um den Karnickeln der Nachbarskinder in deren Garten einen unangemeldeten Besuch abzustatten. Im letzten Moment hatte meine auf der Terrasse sitzende Frau den Ernst der Lage erkannt, und warf ihm mit den Worten "Bursche denke nicht mal im Traum daran, stiften zu gehen" den Pantoffel hinterher. Sie wollte ihn nur erschrecken. Der Pantoffel hat ihm aber am Hintern getroffen. Das hat ihn Zeit seines 14 jährigen Lebens zutiefst beeindruckt. Wenn der kleine dickschädelige Kerl irgendwelche Eigenbrödlereien oder sonstigen Blödsinn machen wollte, genügten die Worte" Bursche denk nicht mal im Traum daran" sämtliche Aktionen von Ihm sofort im Keim zu ersticken und sofort zu freien bei Fuß laufen zurück zu kommen. Das hat oft für Lacher gesorgt.
 
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17 Jun 2019
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des Hundes habhaft zu werden...!


Bin vom Sprachschutz.:p



CdB
Ich möchte nur meiner hellen Begeisterung über die korrekte Nutzung des, in Zeiten von Sprachpanscherei, so kläglich vernachlässigten, Genitivs Ausdruck verleihen. (y)

“Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod!“
“Der Dativ ist des Genitivs Tod!“

Rübezahl
(Genitivschutz)
 
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2 Mai 2011
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Die (ehemalige) beste Freundin der besten Ehefrau der Welt ist auch sehr im "Tierschutz" aktiv, Gespräche mit mir waren immer schon etwas vorbelastet, nachdem sie mitbekommen hatte, das ich Jäger bin.
Allerdings gefiel ihr schon immer unser ECS und wie gut der erzogen ist (sehe ich, aber vor allem die Holde noch sehr ausbaufähig). Also wurde neben der veganen Ernährungsweise zum Tierwohl das Ziel Hundebesitzer zu werden ausgerufen. Da sie und ihr Lebensgefährte beide von Beruf Lehrer (Er Grundschule, Sie Gymnasium) und somit in Erziehung erfahren sind, sollte der zukünftige Hund doch etwas größer und ansehnlicher werden.
Naja, wie soll ich sagen...
Der liebe Kaius ist ein Flat Coated Retriever-Rüde im besten Alter und wird anti autoritär erzogen. Früher als wir noch öfters zu Besuch waren, musste ich mir regelmäßig das Lachen verkneifen, wenn der Hund bei Fehlverhalten von seinen Besitzern angeknurrt oder angebellt wurde. Seltsamerweise nehmen diese Laute wenig, um nicht zu sagen eigentlich keinen Einfluss auf das Verhalten von Kaius und der liebe Rüde macht eigentlich immer das, wonach ihm gerade ist.

Doch wieso ist es eigentlich mittlerweile die ehemalige beste Freundin und wieso sind unsere Besuche deutlich weniger geworden?
Die Holde war mal wieder zu Besuch, die Damen standen in der Küche und richteten Brotzeit her. Da kommt der liebe Kaius und klaut (spätere Diskussionen mit den Besitzern führten zu unserer Erkenntnis der Hund nimmt sich den ihm zustehendem Anteil der menschlichen Mahlzeit selbstständig) sich doch Wurst vom Küchentresen. Dummerweise reagierte meine Frau, wie selbst sagt automatisch, und der "leichte" Klaps mit der Fernsehzeitung gefolgt einem sehr bösen und sehr lauten "PFUI IST DAS" haben dazu geführt, das Kaius seine eigene Küche meidet, solange sich meine Frau darin aufhält.
Seither wurde der Kontakt langsam aber kontinuierlich weniger ;)
 
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Auf den Satz "der will nur spielen" wenn einem die Töle entgegenläuft antworte ich immer wahrheitsgemäß: Mein (älterer Rüde) aber nicht. Ist letztes Jahr etliche Male schief gegangen, schlauer werden die Leute nicht.
Bin auch grade wieder beim Laufen von einer Horde blinkender Stinkeviecher umringt und angebellt worden. Herrlich solche Hundehalter braucht man
 
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Die (ehemalige) beste Freundin der besten Ehefrau der Welt ist auch sehr im "Tierschutz" aktiv, Gespräche mit mir waren immer schon etwas vorbelastet, nachdem sie mitbekommen hatte, das ich Jäger bin.
Allerdings gefiel ihr schon immer unser ECS und wie gut der erzogen ist (sehe ich, aber vor allem die Holde noch sehr ausbaufähig). Also wurde neben der veganen Ernährungsweise zum Tierwohl das Ziel Hundebesitzer zu werden ausgerufen. Da sie und ihr Lebensgefährte beide von Beruf Lehrer (Er Grundschule, Sie Gymnasium) und somit in Erziehung erfahren sind, sollte der zukünftige Hund doch etwas größer und ansehnlicher werden.
Naja, wie soll ich sagen...
Der liebe Kaius ist ein Flat Coated Retriever-Rüde im besten Alter und wird anti autoritär erzogen. Früher als wir noch öfters zu Besuch waren, musste ich mir regelmäßig das Lachen verkneifen, wenn der Hund bei Fehlverhalten von seinen Besitzern angeknurrt oder angebellt wurde. Seltsamerweise nehmen diese Laute wenig, um nicht zu sagen eigentlich keinen Einfluss auf das Verhalten von Kaius und der liebe Rüde macht eigentlich immer das, wonach ihm gerade ist.

Doch wieso ist es eigentlich mittlerweile die ehemalige beste Freundin und wieso sind unsere Besuche deutlich weniger geworden?
Die Holde war mal wieder zu Besuch, die Damen standen in der Küche und richteten Brotzeit her. Da kommt der liebe Kaius und klaut (spätere Diskussionen mit den Besitzern führten zu unserer Erkenntnis der Hund nimmt sich den ihm zustehendem Anteil der menschlichen Mahlzeit selbstständig) sich doch Wurst vom Küchentresen. Dummerweise reagierte meine Frau, wie selbst sagt automatisch, und der "leichte" Klaps mit der Fernsehzeitung gefolgt einem sehr bösen und sehr lauten "PFUI IST DAS" haben dazu geführt, das Kaius seine eigene Küche meidet, solange sich meine Frau darin aufhält.
Seither wurde der Kontakt langsam aber kontinuierlich weniger ;)

Um Gottes Willen.
Vielleicht eine Idee zur Versöhnung:
Du und die beste Ehefrau der Wetl(ist es deine oder gehört sie jemand anders?🤣)
Schaut euch ein paar Anfänger tutorials über Eurythmie an und dann Fahrt ihr mit dem Fahrrad bei Vollmond zu der ehemals besten Freundin, ihrem Mann und dem vierbeinigen Herrscher.
Nicht zu vergessen das Outfit aus grünem selbst genähtem Filz und selbst gebatikten Tüchern.
Dann tanzt ihr eine Entschuldigung begleitet von Klangschalenmusik unter Räucherkerzendunstschwaden.
Aber übt vorher, nicht das du den Arm falsch hebst und die drei versehentlich als dumme Ars**** bezeichnest🤣
 
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Die (ehemalige) beste Freundin der besten Ehefrau der Welt ist auch sehr im "Tierschutz" aktiv, Gespräche mit mir waren immer schon etwas vorbelastet, nachdem sie mitbekommen hatte, das ich Jäger bin.
Allerdings gefiel ihr schon immer unser ECS und wie gut der erzogen ist (sehe ich, aber vor allem die Holde noch sehr ausbaufähig). Also wurde neben der veganen Ernährungsweise zum Tierwohl das Ziel Hundebesitzer zu werden ausgerufen. Da sie und ihr Lebensgefährte beide von Beruf Lehrer (Er Grundschule, Sie Gymnasium) und somit in Erziehung erfahren sind, sollte der zukünftige Hund doch etwas größer und ansehnlicher werden.
Naja, wie soll ich sagen...
Der liebe Kaius ist ein Flat Coated Retriever-Rüde im besten Alter und wird anti autoritär erzogen.
...
Als ich das gelesen hab' (Erstlingsführer, Lehrer und Veganer, die sich einen FCR-Rüden nehmen), war mir schon klar, wie die Geschichte endet.
Ist in etwa so, also ob man sich als Fahranfänger (also kein Landkind, sondern ein echter Fahranfänger) einen Lamborghini für die Probefahrten kauft.
Dass das schief gehen muss, ist bereits im Vorhinein klar!
 
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Heute hatte ich eine, zumindest für mich, sehr amüsante Begegnung, welche den heutigen Zeitgeist einiger „Muttis“ wiederspiegelt. (Keine Ahnung, aber vorlaute Klappe)

Als Info vorab, ich führe einen jetzt genau einjährigen und sehr dominanten Weimaranerrüden aus jagdlicher Leistungszucht. Stockmaß 69cm und 34kg. Die Eltern wurden auch mit WG2 geprüft. Cody ist mein erster Hund und entwickelt sich prächtig. Da ich weiß was ich an der Leine habe und Unterordnung auch schon bei: Sitz, Platz, Bleib und bei Fuß beginnt, achte ich penetrant auf die Einhaltung, wenn ich mal ein Kommando gebe. Funktioniert auch alles super.


Was ist passiert?
Cody und ich waren zivil unterwegs und er lief neben mir „bei Fuß“. Er testet aktuell gerne mal wie konsequent ich bin. Er wollte mich wieder überholen und ich habe ihn direkt korrigiert. Sprich kurzer Impuls an der Leine und mit meinem Körper in den Weg reingedreht. Cody hat dann etwas gequietscht, weil er erschrocken ist. Daraufhin hört ich von hinten ein lautes „Ehhh“, welches ich nicht auf mich bezog und ignorierte. Bin dann über eine Straße, um zum Wald zu gelangen. Bis dahin, für mich, nichts auffälliges. Auf der anderen Seite angekommen machte ich den Hund frei und hörte ich hinter mir nur irgendeinen Hund kläffen. Als ich mich umdrehte sah ich eine klassische Hundemami mit komplett ausrastenden Yorkshire Terrierverschnitt auf der anderen Straßenseite😂 „Es“ sprang nur in die Leine und kläffte und die Hundemutti war sowas von überfordert. Auf mein Schmunzeln, entgegnete mir die Hundemutti nur mit „Muss man den Hund so an der Leine ziehen, dass er vor Schmerzen schreit?“ Ich schaute mir das Schauspiel auf der anderen Straßenseite nochmal kurz an, schmunzelte und ging einfach weiter. Dann brüllte sie lauter über Straße: „Ehhhhhhhh muss man an der Leine ziehen, dass der Hund vor Schmerzen schreit?“ Cody machte das einzig Richtige in dieser Situation- er setzte sich hin und löste sich erstmal ordentlich 💩
Ich antwortete ihr einfach nur, dass sie ihre Fußhube erstmal in den Griff bekommen soll bevor sie Anderen etwas über Hundeerziehung erzählen möchte. Schockiertes Gesicht, kurze Sprachlosigkeit und dann ein sehr aggressives: „Ich bin beim Tierschutz!“ Wow was ein Argument... Ich bin beim Fußballverein, sagt was aus? Nichts! Normalerweise spare ich meinen Sauerstoff bei solchen Patienten, aber reflexartig flog ein „Das ist mir ziemlich egal, dass Sie beim Tierschutz sind! Die Leute dort haben meistens eh keine Ahnung von der Hundeerziehung und jetzt belästigen Sie bitte jemanden anderen!“ Damit hatte sie anscheinend nicht gerechnet, dass mal jemand ihre Kompetenz in Frage stellt und ihr mal Kontra auf ihr dummes Geblubbel gibt. Der Blick in ihrem entsetzten Gesicht war einfach sowas von köstlich und versüßte mir den Morgen. Cody war fertig und wir gingen einfach weiter. Keine weitere Aufmerksamkeit der Hundemutti. Sie blieb da noch eine Zeit lang, versteinert und immernoch völlig überfordert mit der kläffenden Töle, stehen.

Finde wirklich schlimm was heutzutage los ist und was sich, meistens ein bestimmtes Klientel, einbildet. „Ich bin beim Tierschutz!“ Ja genau der Tierschutz der jagdlich vorgeprägte Hunde nicht mehr in Jägerhände geben will...Der Hund wird komplett vermenschlicht. Erziehung? Brauch er nicht! Unterordnung? Kennen sie nicht und der Hund ist der Chef. Hängt fein angezogen mit Regenmantel und dauerkläffend in der Flexleine🙈


So Waidmannsheil und einen schönen Sonntag!Anhang anzeigen 148665
Hey Ex-Prakti,
du kanns doch ned so über den über alles erhabenen Tierschutz schreiben.
Gruß Andi
 
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12 Dez 2009
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Als ich das gelesen hab' (Erstlingsführer, Lehrer und Veganer, die sich einen FCR-Rüden nehmen), war mir schon klar, wie die Geschichte endet.
Ist in etwa so, also ob man sich als Fahranfänger (also kein Landkind, sondern ein echter Fahranfänger) einen Lamborghini für die Probefahrten kauft.
Dass das schief gehen muss, ist bereits im Vorhinein klar!

FCR = Lambo????

Was ist dann nen DD oder Weimi???? Atombombe?
 
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