"Ich hatte wirklich Todesangst": Schüsse im Rabensteiner Wald

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also eines ist auch klar, bei uns wird gar nichts beschildert. Wer in den Wald geht muss damit rechnen dass dort auch gejagt wird. Das wissen die Leute bei uns aber auch und, wenigstens in meiner Region, kommt es zu keinen Problemen. is auch ein Vorteil wenn man nicht in Stadtnähe wohnt
Egal, ob mir oder ohne Schilder. Immer wieder finden sich welche die trotzdem unbedingt durch wollen. Entweder wird gemeckert das es keine Schilder gab oder es war denen egal.

Machen wir es auf der Jagd doch so wie beim Golf: Wenn der Schuss jemanden gefährden könnte ruft man laut "Fore!". Natürlich nach dem Schuss :ROFLMAO:
 
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Wer ein Schild liest und dann ignoriert kann sich dann aber auch nicht beschweren. Das ist der Punkt.
 
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Wer ein Schild liest und dann ignoriert kann sich dann aber auch nicht beschweren. Das ist der Punkt.
Tja, eigentlich kann man sich auch nicht beschweren wenn auf dem Weg jemand in Tarnorange mit Büchse steht und dir sagt dass du gerade dabei bist in Richtung einer Jagd zu laufen und es angebracht wäre, umzudrehen. Die Keiferei ist dann immer ein Erlebnis, egal wie sachlich und freundlich der Jäger argumentiert, bei der/dem/das "richtigen" Gegenüber kommt manchmal schnell Schaum vorm Mund auf.
 
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Das ist doch nur das unzeitgemäße Denken eines alten, weißen Mannes, der Spaß daran hat, Tiere zu töten.
Totkitzeln hat bis jetzt nicht so recht funktioniert. Da komm ich einfach nicht nah genug ran ans Wild! Und es macht mir Spaß das erlegte Wild zuzubereiten und zu verzehren. Das unterscheidet mich nichts vom farbigen Mann oder Frau!
 
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Bei uns werden auch keine Schilder aufgestellt, wo kämen wir den hin, wenn wir noch überall Schilder aufstellen, würden.
Auf den Hauptwegen werden die Jäger angestellt und diese weisen Waldbesucher freundlich darauf hin, dass hier zurzeit eine Jagd stattfindet und es besser für alle wäre den Wald bzw. das Gebiet wieder zu verlassen, in die Richtung wo sie hergekommen sind, hat bis heute bestens funktioniert.
 
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Tja, eigentlich kann man sich auch nicht beschweren wenn auf dem Weg jemand in Tarnorange mit Büchse steht und dir sagt dass du gerade dabei bist in Richtung einer Jagd zu laufen und es angebracht wäre, umzudrehen. Die Keiferei ist dann immer ein Erlebnis, egal wie sachlich und freundlich der Jäger argumentiert, bei der/dem/das "richtigen" Gegenüber kommt manchmal schnell Schaum vorm Mund auf.
Im Endeffekt ist der tarnorangene Mensch genauso Waldnutzer wie der zivil angezogene, aber der vernünftige Nichtjäger mit Überlebenswille und ohne dogmatische Ansichten dreht dann eben um und kommt morgen wieder (das gleiche bei Sturm oder Holzarbeiten).
 
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Bei der letzten DJ im Landesforst kamen auch zwei hochkapitale Stöckelelsen an meinem Stand vorbei, trotz Beschilderung. Ihre Sorge galt ihren Allerwertesten, denn in selbige sollte ich nicht meine Projektile implantieren. Sie zogen laut schnatternd dann von dannen.
 
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Niemand zwingt einen zu jagen, genausowenig, wie zur Feuerwehr, Sanitätsdienst, Jugendgruppenleiter, Vereinsvorsitzender, Elternbeirat. Und doch sind das alles Ehrenämter, die unser Staat auf professioneller Basis nie alleine leisten könnte. Respekt und Gemeinsinn ist das Stichwort und nicht Selbstdarstellung
 
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Wer geht denn aus Gemeinsinn zur Jagd und zahlt noch dafür, bitte die Hand heben.

Bitte überhöhen Sie Ihren gottgegebenen Auftrag nicht derart, wir Anwesenden frönen bestenfalls der selben Leidenschaft, der Eine mehr, der Andere weniger.
 
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Niemand zwingt einen zu jagen, genausowenig, wie zur Feuerwehr, Sanitätsdienst, Jugendgruppenleiter, Vereinsvorsitzender, Elternbeirat. Und doch sind das alles Ehrenämter, die unser Staat auf professioneller Basis nie alleine leisten könnte. Respekt und Gemeinsinn ist das Stichwort und nicht Selbstdarstellung
Jagd = Ehrenamt?
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Wenn ich etwas gerne mache, heißt das noch lange nicht, dass es nicht auch für die Allgemeinheit sinnvoll und wichtig ist. Jedes Ehrenamt macht auch Freude, sonst würde es doch keiner machen.
 
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Du würdest an Staates Stelle also Förster oder Berufsjäger den Abschuss erledigen lassen? Söldnertrupps? Oder Gift auslegen? Irgendwo in einem Winkel meines Gehirnes habe ich noch den Auftrag des Jagdrechtes in Erinnerung, dass Jäger den Wildbesatz an die Umwelt anpassen sollen...: "In Deutschland jagen, heißt Verantwortung für das Wild und seine Lebensräume zu übernehmen. Das Bundesjagdgesetz legt diese Verantwortung in die Hände der Jägerinnen und Jäger sowie der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer."
Aber was weiß ich schon, ich bin ja nur in einer Jagdschule ausgebildet worden...
 
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