Ideale Büchse/Kaliber für Feldjagd mit Schalldämpfer

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#32
Das Rad MUSS immer wieder neu erfunden werden! Da kannst jetzt nicht mit solchen Geheimtipps ankommen, die will keiner hören!

Vor 5(?) bis 10(?) Jahren haben alle herausgefunden dass ihre Läufe zu dünn sind. Heute finden alle heraus dass sie ihre Kanzeln zu klein gebaut haben.
Da kannst Du nicht einfach mit etwas ankommen was "früher" funktioniert hat.
Und in 10 Jahren finden sie heraus, dass ihre Frauen zu dick sind...:ROFLMAO:
OHA!

@Ohrenhund
kurz zur Verdeutlichung
Feld
Feld.jpg

Wald
Wals.jpg
Unterschiede soweit auffällig?
 
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#33
Dann kann ich dir aus tieftsem Herzen und mit allerbestem Gewisse eine Browning X-Bolt ans Herz legen. Die ist der Sauer 101 schon ziemlich ähnlich (nach meinem Empfinden sogar die bessere Konstruktion). Dazu ist sie sogar ein echter Preis/Leistungs Geheimtipp. Nichts ist für den Kurs vergleichbar (schon gar keine Tikka).
Dämpfer und Patrone hab ich ja schon erwähnt, würde dabei bleiben. Wieder 50cm LL
Magst du noch kurz erläutern was die x bolt gegenüber der Tikka besser kann? Ich hatte mich nie eine in der Hand, Tikka schon. Aber ich find die tikkas tatsächlich zu teuer. Also nicht „preiswert“ im wörtlichen Sinn.
 
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#34
Magst du noch kurz erläutern was die x bolt gegenüber der Tikka besser kann? Ich hatte mich nie eine in der Hand, Tikka schon. Aber ich find die tikkas tatsächlich zu teuer. Also nicht „preiswert“ im wörtlichen Sinn.
Klar, X-Bolt Composite zur T3x Lite, Vorteile Browning:

Deutlich besserer Schaft (Softgrip und irgendwie wertiger), Eine bessere Sicherung (Schlabo und die Möglichkeit gesichert zu entladen. Dazu ist sie noch an einer sinnvolleren Position angebracht), Epoxy-Bettung ab Werk, in .308win ein echtes Kurzsystem. Längerer (und breiterer) Auszieher (M16 Style Auszieher), deutlich besseres Magazin (bündig, ein Schuss mehr, wertiger verarbeitet), Abzugsbügel aus Alu.
Und 350€ günstiger ist se auch noch...:oops:
Die Präzision meiner X-Bolt ist mit der Federal Fusion MSR Werkslabo mit Loch IN Loch ebenfalls ausreichend...;)

Natürlich sind Tikkas alles andere als schlecht. Der Schlossgang ist schon sehr geschmeidig (interessiert mich auf der Jagd aber ehrlich gesagt nicht, denn da fällt er mir nicht auf) Es gibt auch deutlich mehr Zubehörteile (weil man die leider auch braucht).
 
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#35
Hallo,

ich überlege gerade, ob ich meiner Sauer 101 in .30-06 ein Mündungsgewinde verpasse oder direkt eine neue Büchse kaufe, die ideal auf mein Profil passt.
Bevor hier nur noch persönliche Befindlichkeiten ausgetauscht werden über "das ist mein Lieblingskaliber und deshalb ist es das einzig wahre", kurz nochmal zur Fragestellung des Themenerstellers.

Mit der Sauer 101 in .30-06 bist du für so ziemlich alle Jagdarten in Europa gewappnet. Du wirst keine andere Büchse brauchen.

Falls ja, würde ich die Sauer als Büchse für den dreckigen Einsatz behalten. Das heißt: Kunststoffschaft ran, falls noch nicht geschehen. Ansonsten hast du nichts zum Budget o.ä. geschrieben. Von einer Heym in Grand Royal bis zu nem R8 kann man alles für deine Anforderungen benutzen. Kaliber: 8x57, .308, .30-06 sind allesamt gut.

Entscheidend ist, dass du mit der Waffe umgehen kannst und der Schuss waidmännisch korrekt sitzt.

Viele Grüße
Korbinian
 
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#36
Hallo,
(....)
-Haupteinsatzgebiet ist die Feldjagd = möglichst Hohe GEE
-Meist enge Kanzeln = kurze Gesamtlänge
-Öfters anschließende Pirsch = niedriges Gesamtgewicht
(...)
Das beißt sich von den Anforderungen. hohe GEE (hohe Geschwindigkeit) aus kurzem Lauf wird schwer; und ob Du das aus einer ausgesprochen leichten Waffe schießen möchtest? Oder eine rasante Patrone/ Ladung auf kürzere Distanz auf Rehwild?

An sich steht ein sehr sinnvoller Kompromiss bei Dir im Schrank - Rest würde ich über Ladung/ Geschoss/ Patrone machen von der Anpassung. Ohne großartige Haltepunktveränderung dürfte doch bis etwa 200m alles bejagbar sein schon jetzt, oder?

Wüsste jetzt nicht, was eine Neuanschaffung in der Summe aller Anforderungen besser könnte als Dein bisheriges Werkzeug.
 
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#37
Danke für eure Antworten!
Meine Sauer 101 in .30-06 hat einen 56cm Lauf.
WArum ich über was anderes Nachdenke? Mit SD wirds dann halt nochmal eine Ecke länger und bei einer .30-06 macht eine Laufkürzung wahrscheinlich nicht viel Sinn.
Hatte zuvor auch einen 30-06 Lauf mit 58cm, war mir persönlich mit SD zu unhandlich, Wechsel auf 308 nicht bereut. Ob sich kürzen lohnt oder nicht musst du für dich entscheiden, 200-300 Euro kommen da auch schnell zusammen. Unter 50cm würde ich persönlich bei 30-06 nicht gehen... lohnt sich das dann überhaupt wegen 6cm?! Das ging mir letztes Jahr durch den Kopf, deshalb wurde es die 308.
 
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#38
Klar, X-Bolt Composite zur T3x Lite, Vorteile Browning:

Deutlich besserer Schaft (Softgrip und irgendwie wertiger), Eine bessere Sicherung (Schlabo und die Möglichkeit gesichert zu entladen. Dazu ist sie noch an einer sinnvolleren Position angebracht), Epoxy-Bettung ab Werk, in .308win ein echtes Kurzsystem. Längerer (und breiterer) Auszieher (M16 Style Auszieher), deutlich besseres Magazin (bündig, ein Schuss mehr, wertiger verarbeitet), Abzugsbügel aus Alu.
Und 350€ günstiger ist se auch noch...:oops:
Die Präzision meiner X-Bolt ist mit der Federal Fusion MSR Werkslabo mit Loch IN Loch ebenfalls ausreichend...;)

Natürlich sind Tikkas alles andere als schlecht. Es gibt auch deutlich mehr Zubehörteile (weil man die leider auch braucht).
Ist die Sicherung lautlos zu bedienen und wie ist der Abzug im vgl zur Tikka?
 
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#39
Ist die Sicherung lautlos zu bedienen und wie ist der Abzug im vgl zur Tikka?
Ja, mit Gefühl lautlos zu bedienen, der Abzug steht bei mit bei +-950g, das Züngel ist aus Metall, kein Vorweg, kein spürbarer Nachweg. Ein sehr guter Abzug.
Bei der Tikka ist der Abzug geriffelt, bei der Browning nicht.
Dafür gäbe es aber auch Ersatz.
 
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#40
Mach ne Bremse drauf, wechsel auf einen leichten Teilzerleger und zieh einen Gehörschutz an. Oder machs wie ich und kauf dir die gleiche Büchse aus eben diesen Gründen in 308 und merke, dass der Unterschied nicht sooo groß ist aber ein paar Euro gekostet hat 😂
 
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#42
@Ohrenhund
kurz zur Verdeutlichung
Feld
Anhang anzeigen 120509

Wald
Anhang anzeigen 120510
Unterschiede soweit auffällig?
Naja, was du da als "Wald" eingestellt hast, ist aber auch eher ein "Holz-Acker". :unsure:

Das da z.B. verstehe ich unter "Wald":

https://www.bing.com/images/search?...851336EE904700F5F&selectedIndex=85&ajaxhist=0

Unterschied fällt auf. ;)


Auch "Feld" geht anderst:

https://www.bing.com/images/search?...E3C218DCC7055CB56&selectedIndex=12&ajaxhist=0

so ist´s Felderwirtschaft und keine Agrarsteppe. :sneaky:
 
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#43
Mach ne Bremse drauf, wechsel auf einen leichten Teilzerleger und zieh einen Gehörschutz an. Oder machs wie ich und kauf dir die gleiche Büchse aus eben diesen Gründen in 308 und merke, dass der Unterschied nicht sooo groß ist aber ein paar Euro gekostet hat 😂
Was hat er denn von ner Bremse außer nem gut durchgepusteten Hochsitz?
Oh, und er hat ja kein Gewinde....
 
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#45
Also,... trotz Bier & Chips, die hier die einzige Lösung darstellen, mein Senf:

Wenn wiedermal die Situation "zu enge Kanzeln und weite Schüsse" skizziert wird und der unbeherrschbare Drang nach eine kurzläufigen Langwaffe tobt, dann gibt es derzeit einige praktikable Ansätze. Der Grundsatz besagt, dass eine bauartbedingt kurze Langwaffe (Repetierer) die seeligmachende Lösung darstellt. Mit der für das jeweilige Waffenmodell verfügbare Patrone ist man bzgl. Kaliberwahl eingeschränkt. Ein paar Vorschläge:

1. Bullpup, meistens in 308 WIN, meistens SLB
2. Blaser R93, R8, Kal. vielfältig und für Kurzläufe geeignet
3. anderer Repetierer mit echtem Kurzsystem, überwiegend in 308 WIN, gelegentlich 260 Rem, etc.
4. sonstige SLB in AR10-Bauweise, meistens 308 WIN
5. grundsätzliche Überlegung, ein Chassis mit AR10-Schiebeschaft oder AR10-Klappschaft zu verwenden. Solche Chassis gibt es überwiegend für Repetierer von Remington, Tikka, Savage und Howa. Evtl. wäre ein Ruger PR in 308 WIN mit 20"-Lauf, allerdings 4,3kg schwer.
6. Ein Repetierer mit Kurzsystem in 308 WIN und einem kurzen, dünnen Lauf und leichtem Schaft. Die Waffe wäre leicht, aber nicht besonders kurz wg. normal langem Schaft.
7. Wer bei Pkt. 1 bis 6 nicht fündig wird, nimmt davon ein paar Ideen mit und lässt sich etwas passendes Bauen. Ich sehe das Problem nicht so in der erreichbaren Kürze als im Waffengewicht. Ein extrem leichter Klapp- oder Schubschaft wäre die Lösung - zumindest zum ständigen Einschliefen in die zu enge Kanzel.

Im Feldrevier sieht man Wild meistens eher, bevor es in Schussentfernung kommt. Da bleibt Zeit, den Hinterschaft auszufahren oder auszuklappen. Man behält üblicherweise die Schießposition bei und muss nicht ständig nach verschiedenen Seiten anschlagen. Das Wild ist weiter weg und eräugt die Bewegung eher nicht. Im Feldrevier kann es dennoch fast wie im Waldrevier zugehen. Im Waldrevier können Bedingungen wie im Feldrevier vorkommen.
 
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